- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr gut
Das H 10 Tindaya ist ein sehr großes Hotel und liegt in Costa Calma. Allgemein ist das Hotel in einem guten und sauberen Zustand, jedoch sind einzelne Abnutzungen durch die tägliche Benutzung vieler Urlauber sichtbar. Dies bleibt meiner Meinung nach aber auch nicht aus. Im Hotel war es sauber und im Außenbereich wurde regelmäßig die Gartenanlage gesäubert. Man hat die Möglichkeit per WLAN das Internet übers eigene Handy kostenlos zu nutzen, allerdings war dies nur in der Lobby sowie unten in der Sitzecke möglich, da man weder in den Zimmern noch im Außenbereich mit WLAN verbunden ist. Hinzu kommt, dass das WLANnetz sehr sehr langsam ist... Es gibt jedoch andere freie WLANnetze, die um einiges schneller waren ;-) Wir hatten All inclusive gebucht und hatten somit fast rund um die Uhr die Möglichkeit etwas zu trinken oder zu essen. Gegen einen Aufpreis kann man sich ein sogenanntes schwarzes Bändchen für all inclusive plus holen um wirklich auch die exklusiven und teuren Getränke frei zu haben. Habe aber während meines Aufenthaltes lediglich einen Herrn gesehen, der dieses Armband trug, meiner Meinung nach ist all inclusive mehr als ausreichend. Das Publikum in diesem Hotel ist altersgemischt. Auffallend waren jedoch die Italiener, die sich teils sehr lautstark und impulsiv verhielten. Sie haben einen eigenen Club (Veraclub) mit eigener Animation, eigenem Pool und eigener Bühne. Dies fand ich ehrlich gesagt ein bißchen übertrieben...wozu werden sie so in den Mittelpunkt gestellt?? Die Animateure vom Veraclub gucken auch zuerst auf dein AI-Bändchen und grüßen nur italienische Gäste... Fand dies insgesamt etwas störend... Ich hatte fast immer spanisches Netz und muss sagen, dass es garnicht so teuer ist. Habe ein Gespräch nach Deutschland geführt von 4:22 Min und habe 1,40 € bezahlt, hatte mit wesentlich mehr gerechnet... Am Abreisetag wurden wir erst um 17.05 h am Hotel abgeholt, leider mussten wir aber schon um 12.00 h auschecken, da unser Zimmer bereits neu belegt war...ich verstehe zwar, dass es gesäubert wird, damit die neuen Urlaubsgäste um 15.00 h das Zimmer beziehen können, muss aber sagen, dass wir für den Tag bezahlt haben und es deswegen irgendwie blöd war. So kassiert das Hotel doppelt...das ist echt nicht ok... Mussten um 12.00 h auch unsere AI-Bändchen abgeben, durften dann aber mit einer Verzehrkarte noch weiter trinken und essen.
Wir hatten ein Familienzimmer (405), welches ausreichend groß war. Es war gemütlich eingerichtet. Einzelne Gebrauchsspuren, zB an den Fliesen waren sichtbar, aber nicht störend. Im Bad gibt es leider ein permanentes monotones Geräusch, welches mich persönlich in den ersten Nächten sehr gestört hat, so dass ich mir Oropax in der Apotheke geholt habe. Nach ein paar Tagen hatte ich mich aber daran gewöhnt. Die Zimmer sind teils sehr hellhörig, so dass man mitbekommt, wenn andere Urlauber, die das Zimmer über einem haben zur Toilette gehen. Im Zimmer befindet sich ein Safe, welchen man für 18 €/Woche mieten kann. Dies ist echt vorteilshaft um Wertsachen einschließen zu können, die auch dann wirklich nur versichert sind. Der Safe lässt sich durch eine Zahlenkombination schliessen. Die Minibar, die sich im Zimmer befindet wird auf Anfrage gefüllt (KOSTENPFLICHTIG!) Telefon befindet sich im Zimmer, Gespräche in andere Zimmer sind kostenlos, andere Gespräche muss man am Abreisetag oder den Abend vorher begleichen. Das Bad war ausreichend groß und verfügte über eine Badewanne. Leider sind die Matratzen der Betten sehr hart... :-(
Man hat die Möglichkeit in zwei verschiedenen Restaurants zu speisen, beide befinden sich auf der 3. Etage. Die Getränke musste man sich zu jeder Mahlzeit selbst holen. Teils waren sie sehr kalt, was bei meinem empfindlichen Magen anfangs zu Magenproblemen führte. Die Mahlzeiten waren sehr abwechslungsreich und es ist für jeden etwas dabei. Das Frühstück wiederholte sich zwar jeden Tag, aber Mittagessen und Abendessen haben sich abgesehen von Beilagen wie Pommes und Reis nicht wiederholt in unserem 14-tägigen Aufenthalt. Bis auf donnerstags gab es zwar jeden Tag frisch zubereitete Pizza, hier wechselte aber jeweils der Belag. Die Pizza kann ich nur empfehlen! Ich habe selten eine soooo leckere Pizza gegessen. Ebenso wurden jeden Mittag und Abend drei verschiedene Nudelgerichte frisch zubereitet...einfach lecker... Man konnte sehr viele neue Gerichte probieren. Das Essen war stets warm, wenn man natürlich ne halbe Stunde am Buffet umher rennt und sich nicht entscheiden kann, ist klar, dass das Essen irgendwann abkühlt. Ich kann das was andere Urlauber bereits geschrieben haben jedoch nicht bestätigen, das Essen war immer heiß/warm.
Ich muss sagen, dass das gesamte Personal sehr freundlich war. Man muss sich auch keine Sorgen machen, dass man nicht verstanden wird. Die meisten können dort deutsch, zumindest an der Rezeption, so dass man sich direkt verstanden und vor allem gleich wohl fühlt. Die Zimmer werden jeden Tag gereinigt. Mit einem Türschild hat man die Möglichkeit, den Reinigungskräften mitzuteilen, ob sie das Zimmer reinigen sollen oder man vielleicht ausschlafen möchte. Im Hotel selbt befindet sich ein Arzt, jedoch wurde uns von der Reiseleitung mitgeteilt, dass es auf Fuerteventura oftmal private Ärzte sind und man so in Vorkasse treten muss. Wenn man eine Auslandsversicherung hat, bekommt man das Geld zwar nach dem Urlaub zurück, aber im Urlaub zum Arzt zu müssen, kann einem auch schon mal ein großes Loch in die Urlaubskasse reißen. 300-500 € für nur einen Arztbesuch ist da noch nichts...
Man braucht mit dem Transfer ca eine Stunde bis zum Hotel. Das Hotel liegt direkt am Strand, welcher über ein paar Stufen zu erreichen ist. Vorsicht: die Stufen sind sehr ungleich und teils mit Holzplatten ausgelegt, die zur Rutschgefahr führen können. Man sollte deswegen stets langsam laufen. In Costa Calma selbst befinden sich einzelne Geschäfte, die vom Hotel aus in ca. 10-15 min zu erreichen sind. Eine sogenannte Shoppingmeile findet man in Jandia (ca. 20 min mit dem Taxi), dort befinden sich einige interessante Geschäfte, jedoch auch einzelne Souvenierläden. Ein Ausflug zum afrikanischen Markt (jeden Mittwoch und Sonntag von 09.00-13.00 Uhr) lohnt sich. Hier findet man jede Menge gefälschte Markenartikel. Wichtig ist, dass man hier auf jeden Fall handeln sollte und die Verkäufer zuerst versuchen, das doppelte an Geld zu bekommen, man kann also auf 50 % des Preises runterhandeln. Sollte es nicht klappen, einfach gehen, die Verkäufer laufen einem schon hinterher und gehen auf deinen Preisvorschlag ein ;-) Man hat auch die Möglichkeit mit dem Bus in mehrere Städte zu fahren (Bushaltestelle ca. 15 min. entfernt), dies haben wir jedoch nicht gemacht.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
In der 3. Etage befindet sich ein sogenannter Stundenplan auf dem alle Aniamtionen für eine Woche aufgeführt sind. Die Animateure sind sehr freundlich und keineswegs aufdringlich. Sie fragen nur kurz ob man Interesse hat bei einer Aktivität teilzunehmen und wenn nicht ist es auch ok. Liegen am Pool dürfen zwar nicht reserviert werden, jedoch hat darauf nicht wirklich jemand geachtet. Man hat jedoch zu jeder Zeit eine freie Liege mit Sonnenschirm gefunden. Meistens war es jedoch sehr windig, dass Handtücher ohne Probleme umher flogen, wenn man die Liegen nicht umgeklappt hat, sobald man zB im Pool war. Da der Strand öffentlich war und somit nicht zum Hotel gehörte, musste man Liegen und Sonnenschirme mieten. Wir haben aber nicht eingesehen 18 € für drei Liegen und dann auch noch pro Tag zu zahlen und haben es deswegen bevorzugt auf unseren Handtüchern im Sand zu sitzen/liegen. Leider war es aber jeden Tag soooo windig, dass man schon nach kurzer Zeit von oben bis unten mit Sand voll war, was nicht so schön war. Sand im Auge war trotz Sonnenbrille somit auch nicht selten... Ansonsten ist der Strand sehr sauber und das Wasser einfach traumhaft (türkis-blau). Der Boden im Meer ist auch aus ganz weichem Sand. Kleine Algen haben wir nur einmal gesehen, ansonsten ist das Wasser einfach klar und traumhaft schön!!!
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Familie |
Dauer: | 2 Wochen im Juli 2013 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Verena |
Alter: | 31-35 |
Bewertungen: | 2 |