Das Hotel besticht durch sein Atrium. Des weiteren ist seine unmittelbare Meer- und Ortsnähe erwähnenswert. Wer darauf seinen Focus legt, wird nicht enttäuscht. Ansonsten werden meist nur unterdurchschnittliche Leistunegn geboten. Die Hotelbewertungen scheinen eindeutig gefaket! Vom Gastronomischen und den Zimmer mit das Schlechteste, was ich in 19 Jahren Türkei geboten bekam. Selbst die Pensionen meiner damaligen Rucksackreisen waren meist DEUTLICH besser. Incoming Organisation: Nach meinen Infos wickeln alle Reiseveranstalter, ausser ALLTOURS, die Reiseleitung über MTS ab. MTS hat sich durch völlige Inkompetenz disqualifiziert: Der Transport zum Flughafen mußte von der Hotelrezeption angetriggert werden. Bei einem beim Reiseleiter gebuchten Ausflug nach Antalya mussten Freunde mit einem Taxi in die Provinzhauptstadt gefahren werden, da sie einfach vergessen worden sind (beim Anruf regagierte der Reiseleiter sehr unwillig). Dort angekommen mussten sie sich statt „nur“ des Goldlandens, ausserdem noch durch einen Leder-/Pelzladen quälen. Die gebuchte Stadtführung wurde auch 5 Minuten reduziert. Anschliessend wurde noch ein Nepprestaurant aufgesucht (Achtung: Unbestellt auf den Tisch gestellter Raki wird mit 10 EUR in Rechnung gestellt).Abschliessend sollte noch ein Sandfigurenpark aufgesucht werden. Hierfür war infolge der Verkaufsattraktionen dann kaum noch Zeit… Besser: In den Dolmus nach Antalya setzten (Express!!!!), bei MIGROS aussteigen. Kostet 3 EUR pro Strecke und Person. Von dort aus kann man dann am Meer entlang durch mehrere Parks in die Altstadt gelangen. Wir würden in Zukunft allerdings mit der S-Bahn für wenig Geld dahin fahren (Fährt quasi ab Ausstieg MIGROS). Sollte also dieses Hotel gebucht werden, unbedingt auf die durchführende Reiseleitung (ALLTOURS wird empfohlen) achten oder sich entsprechend selbst aktiv um die jeweiligen Transports kümmern. Ausflüge: Der bei Maxwell Tours gebuchte Myra-Ausflug ist sehr zu empfehlen: Für lediglich 20,- bekommt man eine dreistündige Bootstour um Kekova mitsamt Badepause, ein schmackhaftes Mittagessen und den Eintritt nach Myra geboten. Der Besuch der Nikolauskirche dagegen kostet 10TL bzw. 5 EUR extra. Erdal als Reiseführer, hat einen sehr guten Job gemacht. Der ebenfalls bei Maxwell Tours gebuchte Besuch eines türkischen Bads (Persifal osä.), ist dagegen nicht zu empfehlen. Ständige Verkaufsgespräche und eine nur 10 minütige Ölmassage sind nervig. Neben dem Antalyabesuch haben wir auf eigene Faust noch einen Spaziergang durch die Göynük-Schlucht gemacht. Hierzu setzt man sich in den Dolmus nach Antalya und steigt beim Hotel Mirida del Mar aus (1,5 EUR). Dort geht man immer am ausgetrockneten Flußbett entlang. Der Weg ist ausgeschildert. Bei Ali`s Cafe wird noch ein weiterer Weg genannt (3 Stunden, statt 1,5 Stunden… an Bienenstöcken entlang, statt auf der guten zu gehenden Straße). Da dieser Weg nur selten gegangen wird, ist dieser ziemlich zu gewuchert, was uns zur Umkehr auf den einfacheren Strassenweg bewegt hat (konnten irgendwann den genauen Verlauf nicht mehr erkennen). Der Weg zur Schlucht ist jetzt wirklich für jeden Spaziergänger machbar, während zuvor einige brenzlige Passagen zu bewältigen waren. Man kommt durch ein wirklich schöne Landschaft! Der Eintritt beträgt 5 TL. Früher konnte man das letzte Stück zum Wasserfall mittels Schwimmen oder Floßfahrt bewältigen. Nun muß man sich einen Neoprenanzug und einen Helm mieten. Erst dann darf man sich zu Wasser lassen. Wir haben darauf verzichtet… beim nächsten Mal wird das dann nachgeholt ;) In Kemer gelangt man in wenigen Minuten zur Moonlight Bucht. Sicherlich ein Besuch wert, zumal der Weg dorthin am Yachthafen entlang führt und man so auch zu diesem Normadenpark (Eintritt!) gelangt. Ein anderen Weg (Richtung Osten/Antalya) führt in ca. 30 min. an einen anderen Strandabschnitt, wo auch Sand zu finden ist (Sanddüne). An diesem geht die Sonne erst gegen 16:15 Uhr, statt um 14:30 Uhr unter. Leider muß man hierzu ein gutes Stück über den steinigen Strand gehen. Einen Spaziergang wert.
Die Zimmer sind, bis auf die Eckzimmer, sehr klein geraten. Schon bei lediglich zwei Personen wird es mehr als eng! Der Balkon ist bis auf die Meerblickzimmer (auch hier Eckzimmer ausgeschlossen) unglaublich winzig. Wir konnten drei Zimmer besichtigen: 224 ist so klein wie oben beschrieben, nicht renoviert, aber trotzdem noch schön ausgestattet. Dessen Lage direkt zum Fame Hotel bedingt allerdings eine gehörige Lärmbelästigung durch eine Wasseraufbereitungsanlage oä. Schlafen bei offenem Fenster gestaltet sich als nicht angenehm. # 417 ist zwar schön renoviert, allerdings auch sehr winzig und in Nähe der Straße. #427 hat Meerblick, ist winzig und von den drei Zimmern am hässlichsten möbliert. Der Balkon ist etwas größer, verfügt aber über keine Möglichkeit der Handtuchtrocknung. Allerdings verfügt das Zimmer über einen tollen Meerblick! Das der Zimmersafe pro Tag zwei EUR kostet, führt ebenso zur Abwertung, wie das Nichtnachfüllen von Seife uä., dem nicht täglichen Säuberns (würde doch wenigstens Toilettenpapier nachgefüllt…).
Mittwochs ist Fischtag: Die zubereiteten Fischspeisen waren wirklich klasse: Das Tunfischsteak war perfekt mariniert. Sonntags gab es auch mal Lachssteaks, welche auch gut geschmeckt haben. Allerdings waren das, bis auf die einmal „lauwarm“ servierten Rindersteaks, die einzigen kulinarischen Highlights. Auch der allsamstäglich stattfindende Dönerabend konnte nicht überzeugen: Teilweise Stunden vorher gegrilltes Fleisch durfte erst mal an der kalten Luft abkühlen, bevor es den Weg zum Teller finden konnte. Dieses hat besonders auch bei den ebenso zeitig zubereiteten Pommes Frites gestört, welche dann lauwarm und matschig verzehrt werden sollten…. Bäh! Noch schlimmer fand ich da nur noch die wieder aufgewärmten Ofenkartoffeln… sehr muffig! Muffig trifft auch beim Wein den Nagel auf den Kopf: Keine Ahnung wie man sowas trinken kann. Wahrscheinlich darf sowas in Deutschland nicht mal verkauft werden! Die ansonsten überall in der Türkei vorzufindenden Gemüsespeisen, trieften im GOLDEN LOTUS nur so vor Fett… absolut untypisch! Das Salatbüffet war soweit runtergekühlt, dass es beim Verzehr der Salate leicht zu Magenschmerzen kommen konnte. Irgendwie war die Speisen meist lieblos, nicht wirklich schmackhaft zubereitet. So waren die Speisen, welche wir während Ausflügen mit inkludiertem Mittagessen zu uns genommen haben, untypischerweise leckerer. Den unmöglichen Wein habe ich schon erwähnt. Neben diesem sein noch der Spender“-Saft“ erwähnt. Ekelhafte Zuckerbrühe. Bitte jetzt nicht argumentieren, das sei überall in der Türkei so. Es geht auch anders! Der Kaffee dagegen war trinkbar. Das zum Frühstück bereit gestellte Brot war teilweise noch gefroren.
Lobend erwähnen möchte ich die Rezeption (welch freundlicher Empfang und Abschied!!!!) und die Kellner… wären die bloß nicht so schnell mit dem Abservieren zur Hand ;) Rezeption war auch behilflich beim Kontaktieren der Incoming Company zwecks Transfer zum Flughafen. Danke!!!
Die Lage ist prima: In erster Reihe, direkt am Meer. Der vorhandene Kieselstrand hat den Vorteil, dass man auch bei höheren Wellen schwimmen gehen kann, ohne hernach das Sandstrandtypische Unterspülen befürchten zu müssen. Die Strandnähe unterstützt ein bequemes Baden bei Sonnenaufgang und –untergang. Herrlich! Schön ist auch die Nähe zur Innenstand. Problematisch finde ich dagegen die Höhe des Hotels. An diesem Strandabschnitt hat man bis über 1,5 Stunden weniger direkte Sonne, als bei anderen Abschnitten. Sonnenuntergang ist nach Zeitumstellung/Winterzeit 14:30 Uhr ;( Hier erweist sich die ultimative Strandnähe zum Bumerang). Siehe auch Tipps…
Beliebte Aktivitäten
- Strand
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Oktober 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Adrian |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 27 |


