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Norbert (56-60)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Freunde • Juli 2005 • 3 Wochen • Sonstige
Luxus-Lodge mit Schwächen
4,0 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Eher gut

18 Chalets und eine Präsidentensuite stehen den Gästen zur Verfügung. Der Aufenthalt beginnt mit dem sehr schönen Hauptgebäude mit Rezeption, Shop, Restaurant, Bar, Library und anderen Räumlichkeiten. Von dort wird man mit elektrischen Golfcars zu seinem Chalet gebracht. Alle Gebäude liegen an einem teilweise recht steilen Hang. Somit hat man von allen Chalets einen sehr schönen Ausblick ins Tal und zu den etwas weiter entfernten Bergen, andererseits gerät man zu Fuß bergauf auch aus der Puste. Die gesamte Lodge fügt sich architektonisch sehr gut in die Landschaft ein. Es wurde viel einheimisches Material (Reetdächer, Holz) verwendet und da die Anlage noch nicht sehr alt ist, befindet sie sich überwiegend in einem guten und sauberen Zustand. Die Verpflegung bestand bei uns aus Halbpension. Das Publikum war international, Altersdurchschnitt ca. 40 Jahre. Auf Grund der steilen Hanglage würden wir diese Lodge als nicht behindertengerecht bezeichnen. Viele Dinge haben uns sehr gut gefallen, einige empfanden wir für eine 5-Sterne-Lodge (auch wenn man den Vergleich nur innerhalb Namibias zieht) als nicht zufriedenstellend. Vor allem der Service scheint uns verbesserungsbedürftig.


Zimmer
  • Gut
  • Die Chalets sind sehr groß, mit einem Panoramabad und einer Außendusche. So konnte man aus der Badewanne in die Landschaft schauen und träumen. Jedes Chalet verfügte über eine schöne Terrasse mit ebenso schönem Blick wie vom Bad aus. Klimaanlage, Safe, Kaffee-/Teekocher, Minibar waren vorhanden. Im Bad waren Bademäntel und Föhn verfügbar. Die Möblierung der Zimmer scheint unterschiedlich zu sein. Chalet 14 hatte ein französisches Bett und schöne Möbel im Kolonialstil. Die Möbel in unserem Chalet 12 waren zusammengewürfelt, Teppichläufer waren mit größeren Flecken verschmutzt.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Es gibt ein Restaurant, eine Bar und eine Poolbar. Frühstück fand in Büffetform statt. Das Obst war überwiegend leider nur aus Konserven. Warme Eierspeisen dauerten lange in der Zubereitung und wurden auch nicht zeitgleich zum warmen Toast geliefert (dies haben wir im Schwesterhotel „Le Mirage“,Sossusvlei viel besser vorgefunden). Insgesamt stellte uns das Frühstück nicht zufrieden. Anders sah es mit dem Abendessen aus. Das Dinner bestand aus drei Gängen, wobei der Hauptgang aus drei unterschiedlichen Gerichten wählbar war. Das Essen war landestypisch (Kudu, Oryx, Springbock) und sehr schmackhaft. Auch die Vor- und Nachspeisen waren delikat zubereitet. Die Atmosphäre im Restaurant war sehr angenehm, die Tische schön zum Candlelight-Dinner gedeckt. Vom Restaurant konnte man auf eine beleuchtete Wasserstelle schauen und Tiere beobachten (meist Antilopenarten). Die empfohlenen (meist südafrikanischen) Weine wurden in ansprechender Qualität angeboten und waren mit Preisen zwischen 15 und 40 € recht günstig. Eine schöne Tradition (wie auch im Le Mirage) war der abendliche Einzug der Angestellten mit ihren afrikanischen Gesängen und die Gäste ca. 20 min erfreuten.


    Service
  • Eher schlecht
  • Das Personal war sehr freundlich. Der Check-In verlief schnell und problemlos. Wir wurden englischsprachig begrüßt und eingewiesen, ab nächstem Tag stand auch deutsch sprechendes Personal zur Verfügung. Die Zimmerreinigung empfanden wir für diese Hotelkategorie nur als durchschnittlich. Es gelang dem Personal nach unserer Reklamation nicht, innerhalb von drei Tagen eine zweite Nachttischlampe zu besorgen und eine defekte Glühlampe auszutauschen. Als angenehmen Service empfanden wir, dass am nächsten Morgen unsere Autos gewaschen auf dem Parkplatz standen (auch wenn sie nach ein paar Kilometern Fahrt wieder staubig waren). Die Fahrt mit den Golfcars bergauf zu unserem Chalet war einerseits ganz lustig, andererseits musste man aufpassen, aufgrund der Steilheit hinten nicht raus zu fallen. Wollte man bergab ebenso transportiert werden, genügte ein Anruf in der Rezeption.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Die Lodge liegt ca. 70 km südwestlich vom Anderson-Gate des Etosha-Nationalparks entfernt. Bis zum Hauptcamp Okaukuejo benötigten wir knapp eine Stunde Fahrzeit mit dem Pkw. Auf dem sehr großen Gelände der Epacha-Lodge befindet sich außerdem die Eagle-Lodge, die wir jedoch nicht kennen gelernt haben. Vor dem Hauptgebäude stehen ausreichend (sonnige) Parkplätze zur Verfügung.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Im hervorragenden Spa-Bereich kann man sich wellnessmäßig sehr gut verwöhnen lassen. Verschiedenste Arten der Massagen waren möglich. Der Poolbereich war sehr schön anzusehen, mit einem sehr schönen Ausblick ins Tal. Eine gut ausgestattete und gemütliche Poolbar vervollständigte die dort sehr angenehme Atmosphäre. Ausflüge und Aktivitäten konnten an der Rezeption gebucht werden (Sundownerfahrt unentgeltlich, Game-Drives auf dem Gelände, Fahrten in den Etosha-Nationalpark). Auch Ausritte zu Pferde waren möglich.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: AngemessenHotel entspricht der KatalogbeschreibungHotel wirkt schlechter als angegebene Hotelsterne
    Infos zur Reise
    Verreist als:Freunde
    Dauer:3 Wochen im Juli 2005
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Norbert
    Alter:56-60
    Bewertungen:26