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Roman (56-60)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2017 • 1 Woche • Sonstige
Bestimmt eines der schönsten Hotels Europas.
5,0 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Sehr gut

Für deutsche Maßstäbe gibt das Hotel manchen Anlass für Beanstandungen, daher ist es nicht einfach, die Vorzüge und Nachteile des Hotels gegeneinander abzuwägen und das Hotel zu bewerten, denn der Gesamteindruck war positiv. In der Pick-Up Phase einer Tagesreise mit dem TUI-Bus wurden weitere Mitreisende von ihren Hotels abgeholt. Dabei wurden ca. zehn Hotels bei und in Paphos angesteuert. Von denen hatte nicht eines auch nur annähernd die schöne Anmutung des Cynthiana Beach Hotels. Verglichen mit der schleppenden Abfertigung auf dem Flughafen Larnaca oder der unprofessionellen Organisation auf Zyperns bedeutendsten Flughafen lief im Cynthiana Beach Hotel alles wie am Schnürchen. Das Hotel ist riesig. Es sind mehrere Gebäude miteinander verbunden. Man kann sich von der Rezeption aus innerhalb des Hauses von einem Ende zum anderen bewegen. Bei gutem Wetter mag man vielleicht den Weg im Freien vorziehen. Die Außenanlage ist sehr gepflegt. An jedem Morgen wurde der Rasen zwischen Hotel und dem zum Meer abfallenden Ufer mit Rasensprengern (Sprinkler) bewässert. Im Hauptgebäude befinden sich die Rezeption, zwei Lobbies, ein kleiner Internet-Raum mit zwei Windows XP PCs, das Restaurant Artemis sowie die Argonauten-Bar. Im Artemis werden sowohl Abendessen, Frühstück und Mittagessen eingenommen. Das Artemis verfügt außerdem über eine große Außenterasse, auf der man schöne Sonnenuntergänge über dem Meer erleben kann. Die Außenterasse ist meistens voll belegt. Bevorzugt hier nehmen die Gäste ihre Mahlzeiten zu sich. Von der Zufahrt bzw. von außen ist der Hoteleingang auch über eine schiefe Ebene erreichbar, so dass auch Rollstühle hindernisfrei zum Eingang gelangen können. Gegenüber jedem der Gebäude gibt es auf der Landseite mindestens um die zehn Parkplätze. Auch eine Fahrrad-Ausleih-Station ist vorhanden. Tagsüber ist in einem Anbau im Bereich der Zufahrt ein Andenkenladen / Kiosk geöffnet, in dem außer Englisch auch Russisch gesprochen wird. Auf dem Hotelgelände gibt es einen Pool mit Sonnenliegen. Weiter näher am Meer gibt es einen von Felsen umgebenen Schwimmbereich, die „Lagune“. Auch zum offenen Meer gibt es eine Treppe. In diesem Bereich gibt es sogar eine Bar, die nur während des Badebetriebs geöffnet ist. Weiter oben, weiter weg vom Meer, ist auf dem Rasen ein Volleyball-Netz gespannt. Nicht im Badebereich, sondern auf der Landseite, nahe der Zufahrt und der Parkplätzen gibt es einen Kinderspielplatz. Die Gästestruktur ist in der Tat vor allem Russisch sprechend. Wenige Briten und Deutsche sind ebenfalls anzutreffen. Der Gesamteindruck des Hotels ist sehr sympathisch. Wir kommen gerne wieder und freuen uns schon auf unseren nächsten Aufenthalt im Cynthiana Beach Hotel.


Zimmer
  • Eher gut
  • Unser Zimmer mit Bad hatte eine Gesamtfläche von geschätzt sechs mal drei Metern. Hinzu kam der Balkon mit einer Fläche von ca. ein mal drei Metern. Im Bad gab es eine Badewanne, die auch als Dusche genutzt werden konnte. Die Halterung für den Brauseschlauch war über der schmalen Seite der Wanne angebracht. Ein Textilvorhang konnte entlang der Badewanne zugezogen werden. Der Badetuchhalter war über am anderen Ende der Badewanne an der schmalen Seite angebracht. Gegenüber der Badewanne befand sich ein ca. zwei Meter breiter Spiegel über einem einzigen Waschbecken. Leider gab es keine Ablage unterhalb des Spiegels, lediglich Handtuchhalter zwischen Tür und Spiegel. Zwischen Badewanne und Waschbecken befand sich an dem der Tür gegenüberliegenden Ende die Toilette. Der Wasserstand des Toilettenbeckens war für deutsche Verhältnisse stets ungewöhnlich hoch. Im Bad gab es Ameisen, die im Bereich des Waschbeckens herumliefen und auch auf den Borsten der Zahnbürsten herumliefen. Dies gehörte zu den weniger sympathischen Eigenschaften des Zimmers. Unangenehm war der starke Diesel- bzw. Heizölgestank im Außenbereich des Treppenhauses, das zu unserem Zimmer führte. (Diesel und Heizöl sind das gleiche). - Dieses Phänomen trat allerdings auch im Hafenrestaurantbereich des Küstenorts Latsi an der Nordküste des Westens von Südzypern auf. Er hielt die Besucher nicht davon ab, dort inmitten des Dieselgestanks zu essen. Sowohl tagsüber als auch während der Nacht war auf dem Zimmer für gewisse Zeitspannen ein äußerst tiefer Baß-Ton vernehmbar, hervorgerufen vermutlich durch die dieselbetriebene Warmwasseranlage. Der elektrische Haartrockner war an der Wand des Wohnbereichs, in dem die Betten, ein Schreibtisch, der Flachbildfernseher und eine Kofferablage standen, angebracht. Die Klimaanlage, die wir nur zur Kühlung, nicht zum Heizen verwendet hatten, war hochwirksam. Der kalte Luftstrom reichte sogar bis zum Balkon mit Meerblick. Die Balkonschiebetür war über einen vertikalen Schiebeschalter zu öffnen und zu verschließen. War die Tür verschlossen, war der Schiebeschalter nach unten zu drücken und die Tür seitwärts zu bewegen. War die Tür geöffnet, war der Schiebeschalter ebenfalls nach unten zu drücken und die Tür bei gedrücktem Schiebeschalter bis zum Ende zu schieben, wobei man sich leicht den Finger einklemmen konnte. Wenn danach die Tür wenige Millimeter in die öffnende Richtung geschoben wurde, schnappte der Schiebeschalter automatisch nach oben, und die Schiebetür war nicht mehr zu bewegen. Über dem Kopfende des Doppelbetts befanden sich drei Lichtschalter, je ein äußerer für das Licht auf der rechten wie auf der linken Seite des Doppelbetts sowie ein mittlerer Schalter, der das Licht für den gesamten Raum regelte. Auf jeder Seite des Doppelbetts stand ein Nachttisch, davon war einer mit einem Telefon ausgestattet. Zwei kleine Handtücher, zwei große Handtücher und das Fußbadetuch an der Dusche wurden täglich gewechselt. Eine Besonderheit hatte die Zimmertür zu bieten. Die Zimmertür kann nämlich nicht abgeschlossen werden. Das Türschloss verfügt nämlich nur über die sogenannte „Falle“, jedoch nicht über den sogenannten „Riegel“. Die Falle wird bei jeder Tür durch Betätigen der Türklinke oder des Tür-Drehgriffs nach innen gezogen, so dass die Tür geöffnet werden kann. Unser Zimmer verfügte nicht über Türklinken, sondern über Drehgriffe. Von der Flurseite aus bewirkte ein Drehen des Zimmerschlüssels, egal in welche Richtung, stets das Zurückziehen der Türschloss-Falle. Die Tür konnte von der Flurseite aus nicht gegen das Öffnen gesichert werden, auch nicht mit dem Schlüssel. Dies hatte einen anderen Hotelgast zur Verzweiflung getrieben, bis ich ihm die Funktionsweise der Tür und das Verriegeln des Außentürgriffs durch Drücken des Knopfes auf der Innenseite erklärt hatte. Um die Tür gegen das von außen Geöffnetwerden zu sichern, musste auf der Innenseite der Tür ein Knopf eingedrückt werden. War der Knopf eingedrückt, ließ sich nur der innere Türgriff drehen, der äußere Türgriff hingegen war arretiert. Um zu verhindern, dass die Tür von außen ohne Schlüssel geöffnet werden konnte, war also innen der Knopf einzudrücken und beim Verlassen des Zimmers die Tür zuzuziehen. Ebenso wurde nachts bei geschlossener Tür der Knopf eingedrückt, so dass der Türgriff von außen nicht gedreht werden konnte. Die wegen des fehlenden Riegels nicht abschließbare Tür stellt ein gewisses Sicherheitsrisiko dar. Türen, die nur über die „Falle“ gesichert sind, könnten mit nur wenig krimineller Energie unauthorisiert leicht geöffnet werden.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Wir hatten Halbpension gebucht und somit das Frühstück und das Abendessen kennengelernt. Die Gastronomie würde ich mit dreieinhalb Sonnen bewerten. Sie war mal eher schlecht und mal eher gut. Zu beiden Mahlzeiten wird ein großes, reichhaltiges Büffet mit warmen und kalten Speisen aufgebaut. Die Speisen waren teilweise genießbar, jedoch nicht immer schmackhaft. In stark gechlortem Wasser gekochte Speisen schmeckten entsprechend stark nach Chlor. Am besten war das von Tag zu Tag wechselnde, frische Obst. Das Büffet am Ausgang zur Außenterasse war mit einem Spuckschutz aus Glas ausgestattet. Hier gab es zum Frühstück verschiedene Sorten Joghurt und süße Konservenfrüchte. Zum Abendessen gab es z.B. frische Melonenschnitten, Äpfel, Weintrauben sowie Pudding und Kuchen. Zum Frühstück wurde Kaffee aus zwei Automaten (verfügbar nur zum Frühstück) mit je sechs verschiedenen Tasten gespendet. Man konnte wahlweise eine Tasse oder ein Kännchen unter die Getränkeaustrittsdüse stellen. Tee konnte mit heißem Wasser und Teebeuteln zubereitet werden. Den Fruchtsaftgetränkespender an der Außenterasse haben wir nicht in Anspruch genommen. Ob hier Fruchtsaft oder Zuckerwasser angeboten wird, haben wir somit nicht feststellen können. An Backwaren gab es zum Frühstück Croissants, eine Sorte weiche, runde Brötchen, in Zopfform hergestellte, weiche, helle Brötchen mit Sesam auf der Kruste, Baguette-Stangen zum Abschneiden sowie gelblichen Schnittkuchen, auf Englisch „Chocolate Cake“ genannt. Auf der Eistruhe (verfügbar während des Abendessens) prangte das Logo von Nestle. Das Eis war jedoch garantiert nicht von Nestle und hatte einen eher unangenehmen Geschmack.


    Service
  • Sehr gut
  • Wir konnten wegen einer Flugverschiebung erst gegen 3 Uhr morgens anreisen. Für die 24 Stunden am Tag besetzte Rezeption des Cynthiana Beach Hotel stellte dies überhaupt kein Problem dar. Wir bekamen sogar für das Abendessen, das wir bei gebuchter Halbpension nicht in Anspruch nehmen konnten, einen einmaligen Gutschein für ein Mittagessen. Leider konnten wir ihn nicht einlösen, da wir über Mittag stets unterwegs waren. Einmal hatte der Zimmerservice, der täglich die Handtücher wechselte, versäumt, die frischen Handtücher zu bringen, hatte aber die gebrauchten Handtücher entfernt. Dies hatten wir freundlich an der Rezeption reklamiert, die Angelegenheit wurde während unseres Aufenthalts im Restaurant zum Abendessen erledigt. Die Mitarbeiter des Cynthiana Beach Hotel sprechen Griechisch, Russisch und Englisch. Während unseres Aufenthalts hatten wir keinen einzigen unfreundlichen Mitarbeiter angetroffen. Der Service im Cynthiana Beach Hotel ist nach unserer Erfahrung bestens, auch gegenüber Nicht-Russen.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Das Hotel liegt auf einer „Landbucht“, die ins Meer hineinragt. So gibt es kaum ein Zimmer ohne Meerblick. Die Lage ist in höchstem Maße exklusiv. Zwischen dem Meer und dem Hotel besteht ein Höhenunterschied von vielleicht 10 Metern, der Raum zwischen dem Gebäude und dem Meer ist bepflanzt. Das Hotel liegt an einer Nebenstraße der Durchgangsstraße E701, die von Paphos aus von Süd nach Nord verläuft. An dieser Durchgangsstraße liegen viele Hotels, einige Geschäfte, sogenannte „Supermarkets“, bei denen es sich allerdings nicht um Supermärkte im klassischen Sinn handelt, da zu klein und zu teuer. Auch ein Lidl, sehr gut sortiert mit vielen lokalen Produkten, befindet sich an der E701, unweit der AGIP-Tankstelle. Einige Kilometer weiter nordwärts gibt es einen großen Supermarkt „Philippos“, der schon fast ein kleines Kaufhaus ist, ähnlich wie „Real“ in Deutschland. Hier wie bei Lidl sind wir auf gute Angebote und Preise gestoßen. Die Anbindung des Hotels an den öffentlichen Nahverkehr haben wir nicht beachtet, da wir einen bereits in Deutschland gebuchten Mietwagen ab dem Flughafen genommen hatten. Auf Zypern gilt Linksverkehr, das gilt sowohl im griechischen Südteil als auch im türkischen Nordteil Zyperns. Bis zum Hafen von Paphos – auf den Straßenschildern ist „Pafos“ zu lesen – sind es 9 Kilometer. Hier gibt es auch eine Ausgrabungsstätte, deren Besuch ca. fünf Euro kostet. Einen Besuch wert sind nördlich von Paphos von die beieinander liegenden Orte Polis und Latsi. Am Hafen von Paphos wie auch am Hafen von Latsi werden Schiftsausflüge mit Glasboden-Schiffen angeboten. Die Innenstadt von Paphos - dort ist die Touristeninformation gelegen, in der eine Mitarbeiterin auch Deutsch spricht - befindet sich noch in der Modernisierungsphase, die allerdings schon weit fortgeschritten ist. Im November 2017 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Es gibt einen Pool, die Bademöglichkeit in einer von Felsen umgebenen Lagune, sowie im öffenen Meer. Weiter weg vom Meer, auf der Landseite, ist ein Volleyball-Netz gespannt.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Sehr gut
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    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im September 2017
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Roman
    Alter:56-60
    Bewertungen:70