Grundsätzlich unterscheidet sich die Anlage nicht von anderen vergleichbaren in Spanien oder Griechenland, die wir schon besucht haben. Alles ist jedoch recht lieblos, einzelne Lichter funktionieren nicht, der Putz blättert, die Wohnungen sind muffig. Immer noch kein Wasser im Pool, daran wird sich wohl auch nichts ändern. Der Minimarkt in der Anlage ist inzwischen ganz geschlossen, das wurde uns allerdings bereits vor Urlaubsantritt mitgeteilt. Unser Reiseführer sagt: Nach Fuerte kommt man entweder immer wieder oder nie wieder. Für uns gilt wohl letzteres. Wenn, dann aber auf keinen Fall wieder nach El Cotillo, das drückt einfach zu sehr auf die Stimmung. Schön sind die Strände bei Corralejo und im Süden in Jandia, ein Auto ist außerhalb dieser Orte wohl ein unbedingtes Muss. Lohnenswert sind zudem ein Ausflug nach Betancuria inklusive der atemberaubenden Fahrt über die Serpentinen und unbedingt ein Törn mit dem Katamaran in Caleta del Fustes. (Schöne Grüße an Capitan Manolo und Sailor Carlos, Friends!) Das ist nicht ganz billig (42€) aber atemberaubend. Wer in Cotillo gelandet ist, sollte einen Bogen um die Restaurants im Ort machen und lieber im Restaurante Azzuro oberhalb der Bucht den Sonnenuntergang geniessen.
Die Zimmer sind einfach und zweckmäßig, auf irgendwelche außergewöhnlichen Dinge wurde verzichtet. Im großen und ganzen das, was man von einer solchen Anlage erwartet. Auch hier findet man die Lieblosigkeit, die irgendwie für große Teile dieser Insel kennzeichnend zu sein scheint. Sehr hellhörig. Absolut minimale Ausstattung mit Besteck und sonstigen Küchenutensilien, gerade ausreichend. Einige Appartements haben einen schönen Blick auf die Bucht, andere sind nach innen gerichtet, was einen netten dörflichen Charakter erzeugt, aber auch mit Lärm verbunden sein kann. Unsere Zimmer waren mit einer schönen Aussicht auf die oben geschilderten Bauparzellen incl. Geröll, Schutt und Baumaschinen. Sehr schade.
Das Restaurant im Hotel haben wir uns erspart. Animation wird nicht geboten, das war allerdings aus der Beschreibung des Hotels ersichtlich.
Unfreundlichkeit in der Rezeption, konfuses Management, hier heißt es aufgepasst, dass man auch das bekommt, was gebucht wurde. Freundliche und sehr gewissenhafte Reinigungsfrau.
Das Hotel liegt in absoluter Strandnähe, der allerdings aufgrund des sehr starken Windes nur eingeschränkt nutzbar war. Wasserqualität und sonstiges Strandambiente waren jedoch sehr in Ordnung. Katastrophal ist jedoch die unmittelbare Nachbarschaft des Hotels, wo offensichtlich in den nächsten Jahren neue Anlage entstehen sollen. Die Aufteilung in Parzellen ist bereits vorgenommen worden, das ganze Gelände erinnert ein wenig an die Bilder aus dem Nahen Osten. Der Ort Cotillo liegt zirca 600m entfernt und ist für uns die größte Zumutung in unserer touristiscben Laufbahn. Dreckig und ungepflegt, mit Hundehaufen in einem Restaurant und Ausgehmöglichkeiten, die nur bei besonderer Vorliebe für unfreundliche Kellner und mäßige gastronimische Qualität zu empfehlen sind. Zur Zeit ist die Verbindung von Cotillo und Tourismus ein Mißverständnis.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Kein Sport, keine Unterhaltung, kein Wasser im Pool!
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im September 2003 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Kai |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 2 |


