Das Hotel hat 4 Stockwerke und ist, was wir sehen konnten, sehr behindertengerecht. Wir haben ausschließlich deutsche Stimmen gehört. Im Februar hatten auf Juist viele Restauraunts, Geschäfte und Hotels geschlossen, sogar das Kurhaus war zu (für uns besonders schlimm: Nirgendwo gab es Krabbenbrötchen – die gehören für uns zu einem Ostfriesen-Inselaufenthalt dazu!!). Also, länger als ein Wochenende wäre es vermutlich etwas langweilig für uns geworden. Die aufgeführten Mängel im Zimmer und Bad und teilweise auch Service sind zwar alles Kleinigkeiten, aber wir wissen von unseren Lieblingshotels auf Norderney und Borkum, dass 4-Sterne-Hotels auf den Inseln es besser können. Wir werden sicherlich noch einmal wiederkommen, aber dann, wenn es warm ist und alles geöffnet hat – und auch ein anderes Hotel buchen; das haben wir schon ausgesucht….
Wir hatten ein Zimmer (alle mit Einbauküche) im 4. Stock mit Balkon (leider ohne Balkonmöbel). Das erste, was uns auffiel, war, dass der Kühlschrank kaputt war und auch der Safe nicht funktionierte. Umziehen ging nicht, da angeblich das Hotel ausgebucht war. Man wollte jedoch den Kühlschrank am nächsten Morgen, wenn wir beim Frühstück waren, austauschen (hatte man nicht; man sprach uns Samstag Nachmittag an, dass man nun den Kühlschrank austauschen könne, was wir dann auch nicht mehr wollten. Die Getränke hatten wir auf den Balkon gestellt, da war es kühl genug). Der Safe sollte über einen Stift bedient werden, aber die waren leider aus und man stellte dann wieder auf Batteriebetrieb um. Das Zimmer an sich war auf den ersten Blick sehr schön; es gab jedoch leider sehr viele „aber“: Die Eingangstür war undicht; es brauste der Wind durch, was nur durch Abschließen abzustellen war. Das Doppelbett war sehr schmal, höchstens 1,60 m breit und die Bettwäsche passte nicht zusammen. Die Nachttischlampe kann nur als Funzel bezeichnet werden; es war ein kleines, leuchtendes Quadrat in der Wand. Wenn man lesen wollte, musste man das Buch bündig an die Wand schieben, damit man noch etwas Licht abbekam, denn das Bett stand unter einer Schräge, wo ansonsten keine Lichtquelle war. In dieser dunklen Ecke hing auch der Spiegel. Es war auch sehr hellhörig im Zimmer; leider hatten wir im Nachbarzimmer einen Schnarcher, den wir so laut hörten, dass man meinen konnte, man liegt direkt daneben. Der Fernseher (Flatscreen 1. Generation) stand hinten auf dem Schreibtisch (wir dachten erst, das sei ein Screen für einen Computer, aber Fehlanzeige), sicherlich dazu gedacht, dass man von den Ledersesseln aus gucken sollte. Um vom Bett fernsehen zu können, musste man ihn vorne an die Kante des Schreibtisches stellen. Fernbedienung kaputt. Die Strahler waren nicht über, sondern seitlich des Schreibtisches angebracht. Das Bad war gut eingerichtet mit großem Spiegelschrank und hatte eine ebenerdige Dusche, die Heizung war jedoch kalt und konnte auch nicht durch die höchste Heizstufe zur Arbeit motiviert werden. Das wurde auch während unseres Aufenthaltes nicht repariert, obwohl wir es auf einem Zettel, der extra für solche Klempner-Aufgaben auslag, notiert und abgegeben hatten. Das Waschbecken war sehr klein.
Sehr gutes Frühstück; es gibt alles, was das Herz begehrt (außer Sekt): Frische Säfte, diverse Brot- und Brötchensorten, Rührei, Speck, Schinken, Aufschnitt, Käse, Lachs, frisches Obst/Obstsalat, Müsli, Quark, Joghurt etc. Wird etwas schleppend nachgelegt, aber – HEY – man ist schließlich im Urlaub und nicht auf der Flucht. Wir hatten über unser Arrangement 1 x Kaffee und Kuchen (lecker!) und 1 Abend Halbpension (Menu). Damit waren wir leider nicht so zufrieden; das gewählte Rindfleisch war zäh und ich wollte anderen Nachtisch, der aber erst kam, als mein Mann schon fertig war. Im Speisesaal gab es eine Bar, die bis 20.00 Uhr geöffnet hatte; danach öffnete eine andere Bar mit gemütlichen Ledersesseln.
Allgemein freundlich. Zimmerreinigung okay.
Im Zentrum des Hauptortes Juist, nur wenige Schritte vom Hafen entfernt. Wir sind mit dem Flugzeug angereist; vom Flugplatz sind es ca. 30 Minuten mit dem Planwagen (Juist ist autofrei, sehr angenehm).
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
WLAN gratis, klappte auch gut. Zum Arrrangement „Töwerland“ gehörte u.a. auch einen Tag ein Fahrrad, was wir natürlich genutzt haben, da wir super Wetter hatten und Nordic Walking-Stöcke, was u.E. für ein Wochenende zuviel ist. Wir fragten nach, ob wir dafür eine Getränk haben könnten, ging aber nicht. Merkwürdig: Im Hotelguide, der im Hotelzimmer auslag, stand an einer Stelle, dass das Ausleihen der Stöcke 5 €/Tag kostet, an einer anderen, dass es gratis ist….???? Es gibt ein kleines Schwimmbecken, das wir aber nicht benutzt haben, da überfüllt. Leider hörte man auch in den Saunen die schreienden Kinder vom Schwimmbad sehr. Die Liegen im sehr kühlen Ruheraum fanden wir sehr ungemütlich.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1-3 Tage im Februar 2014 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Sonja |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 69 |
Liebe Sabine, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben diese ausführliche Bewertung abzugeben. Ihre Kritik habe ich mir selbstverständlich zu Herzen genommen und einige Punkte mit den zuständigen Mitarbeitern besprochen. Wie schön, dass Sie der Insel Juist die Treue halten. Wir wünschen Ihnen bei Ihrem nächsten Besuch auf dem Töwerland eine wunderbare Zeit. Sonnige Grüße Ihr Boris Freymann, Hoteldirektor & das gesamte Atlantic-Team


