- Preis-Leistungs-VerhältnisEher gut
Altes Gemäuer, sehr schön aufgehübscht. Der typisch erftländische Hof, ursprünglich irgendwie aus dem 13.Jahrhundert, wurde 2011 zu einem Event- und Tagungshotel mit 23 Zimmern umgebaut. Und das ist gut gelungen - ein grosser Innenhof lässt allerlei Events zu und das Restaurant ist edel und doch irgendwie rustikal. Hier war ein Innenarchitekt mit gutem Geschmack am Werk. Nebenan stehen wohl zufriedene Pferde auf der Koppel und alles wirkt ländlich unverdorben. Optimale Umgebung für Meetings, bei denen man sich einfach mal zurückziehen will und die Umwelt vergessen möchte. Das Ganze funktioniert nicht nur als Hotel, sondern auch als Ausflugsziel. WLAN gibt es gratis, ist aber nicht sehr stabil. Parken ist vor dem Anwesen kostenlos möglich. Keine Frage - ich komme wieder. Und das sehr gerne. Das kulinarische Angebot hängt dem sonstigen etwas nach, sonst schöner Stay.
Klein, aber gut. In den ehemaligen Stallungen sind gute Zimmer gebaut worden, die nicht zu gross ausfielen. Es gibt ein in die Wand eingelassenes FlatTV, einen Schrank ohne Höhe (d.h. auch keine Hängemöglichkeit) und ein Bett. Was ein Bett - Qualität war nahe Marriott. Durch die Auflage auf der Matratze habe ich himmlisch geschlafen. Super Gefühl. Das zeitgemässe Bad ist mit dunklem Marmor fein gestaltet, die Dusche ohne Tür nässt aber das Bad einmal ganz durch. Ist aber nach der gut geschlafenen Nacht in perfektem Bett egal.
Das Restaurant ist in einem wirklich lichten, hohen und schönen Bau untergebracht. Der kulinarische Kalender liest sich einfallsreich und interessant. Ambiente, Planung - alles gut. Das Essen selber und seine Präsentation sind OK, aber nicht sehr viel mehr. Schnitzel ist Schnitzel, Salat ist Salat - das ist alles lecker und bürgerlich, aber keine Sterneküche. Beispiel: Der Schaschlickspiess war irgendwie mit Fleischbrät gespickt anstatt mit richtigem Fleisch. Hätte lieber richtiges Fleisch gegessen. Frühstück war OK, nett die Smoothies. War alles OK.
Es funktioniert alles problemlos mit unauffälligem, professionellem Service. mehr kann man nicht sagen.
Liegt in der Mitte zwischen Mönchengladbach, Köln und der Stadt mit dem unaussprechlichen Namen (Düsseldorf). Das Land drumrum ist flach und mit Pferden bevölkert - wenn keines im Wege steht, dann kann man bereits mittags sehen, wer abends zu Besuch kommen wird. Und trotzdem finde ich die Landschaft bezaubernd. Dazu kommt das in der Nähe befindliche Kaster, aus dem 12. Jahrhundert, das Historie satt zu bieten hat und halbwegs original erhalten ist, da es abseits aller primär interessanten Bombenziele lag. Zu Flughäfen braucht man jeweils etwa 45 Minuten wenn es schlecht läuft. Aber das ist auch nicht die Frage, hier sollte man entspannen oder bei Meetings auf höhrere Eingebungen warten. Da wird Zeit eine eher untergeordnete Rolle spielen.
Beliebte Aktivitäten
- Geschäftsreise
Infos zur Reise | |
---|---|
Verreist als: | Alleinreisend |
Dauer: | 1-3 Tage im Mai 2013 |
Reisegrund: | Arbeit |
Infos zum Bewerter | |
---|---|
Vorname: | Stefan |
Alter: | 46-50 |
Bewertungen: | 370 |