- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr gut
Es ist ein wahres Luxusresort, da gibt es keine Fragen. Es hat 29 Villa Suites (210m2), 8 Gili-Residenzen (250m2), 7 Crusoe-Residenzen (250m2) und eine Private Reserve (1400m2). Die Suiten und die Gili-Residenzen sind auf drei Jetty aufgeteilt und sind über einen Steg mit der Insel verbunden. Die Crusoe Residenzen und die Private Reserve stehen einzeln in der Lagune und sind nur mit dem Boot erreichbar. Das Resort bietet viel Platz für die überschaubare Anzahl Gäste und somit auch sehr viel Privatsphäre. Bei unserem Aufenthalt waren viele asiatische Honeymooner auf der Insel, die sieht man meistens nur beim Essen, da die meisten Paare den ganzen Tag in der Villa sind. Weiter waren einige Europäer, eine indische Familie und drei russische Paare zu besuch. Leider oder zum Glück hatten die indischen Kinder mehr Anstand als die russischen Paare. Das Soneva Gili legt grossen wert auf biologische Produkte und Umweltschutz, weshalb es etwas teurer ist als andere Resorts. Die Nebenkosten sind aber nicht höher als auf anderen Inseln.
Die natürlichen Materialien in der Villa Suite ist etwas gewöhnungsbedürftig, irgendwie war es wie ein Luxuspfadfinderlager. Alle Räume sind offen und nur das Schlafzimmer ist klimatisiert. Bei der Zimmerausstattung fehlt es an nichts, weder an der Minibar noch an der Bose-Soundanlage welche in jedem Zimmer individuell eingestellt werden kann, noch am WiFi Empfang. Hat man einen Toilettenartikel zuhause vergessen, dann liegt ein Bestellformular im Schlafzimmer bereit und die gewünschten Artikel werden einem aufs Zimmer gebracht. Die Terrasse verfügt über zwei Sonnenliegen, zwei Tagesbetten, zwei Hängenetze und über eine Brause um sich etwas zu erfrischen oder um die Schnorchelsachen zu reinigen. Auf der Dachterrasse findet man nochmals ein Tagesbett und weitere Sitzmöglichkeiten. Am Besten hat mir aber der Steg vom Bad zur Dusche gefallen, da konnte man beim sich abtrocknen noch Fische beobachten.
Die Küche war eine der besten die wir je geniessen durften, da wird selbst ein Omelette zu einem kulinarischen Höhepunkt. Das Frühstück besteht aus à-la-carte und Buffet. Eierspeisen, Waffeln, Kaffee und frische Fruchtsäfte wählt man aus der Karte. Brot, Müsli, Früchte und Süsswaren holt man am Buffet, der Käse und das Fleisch ist im klimatisierten Weinkeller. Mittags bedient man sich am Buffet wo der Koch einem die ausgelesenen Speisen individuell zubereitet. Selbstverständlich kann man auch hier à-la-carte Service haben. Abends gibt es einen Menüvorschlag welchen man bei Bedarf auch abändern kann. Einmal gab es ein „Asian Market“ da bereiten die Köche Spezialitäten aus ihren Herkunftsländern zu, fantastisch. Im Weinkeller findet man über 400 Flaschen Wein, ein Sommelier ist einem gerne bei der Auswahl behilflich. Auf der Insel werden die Salate und die Kräuter selbst angebaut.
Der Service ist hervorragend. Das Personal ist überaus freundlich und hilfsbereit. Am Flughafen wird man vom Gästebetreuer abgeholt, welcher einem während dem ganzen Aufenthalt zur Verfügung steht. Bei Problemen/Wünschen genügt ein Anruf und er erledigt das Anliegen. Der Roomboy hat uns am ersten Tag gefragt um welche Zeit er jeweils das Zimmer reinigen dürfe. Seine Arbeit hat er jeweils sehr sauber und zurückhaltend erledigt. Legt man sich an den Pool wir einem sofort Wasser, Sonnencreme und ein Lesezeichen gebracht. Morgens und Abends hat man jeweils den gleichen Kellner, welcher sich bestens um einem kümmert.
Das Resort liegt im Nordmale Atoll und ist mit dem Boot in ca. 20 Minuten erreichbar. Die Lage ist das einzige was an diesem Resort nicht optimal war. Das Robinson Crusoe Feeling wird täglich mehrmals von startenden oder landenden Flugzeugen, Speedbooten und Dhonis unterbrochen. Nicht das es schlimm war, aber irgendwie hat es doch gestört und soviel Verkehr war auf keiner anderen Insel auf der wir bisher waren. Wer gerne schnorchelt wird hier nicht glücklich. Von unserer Villa auf der Südseite hatten wir direkten Zugang zum Meer und da hatte es im hüfthohen Wasser auch einige Korallen mit den üblichen kleinen Rifffischen. Das Aussenriff ist auf der Nordseite ca 300 Meter entfernt und ohne Korallen und somit auch ohne Fische. Die Lagune auf der Nordseite eignet sich dafür sehr gut zum schwimmen. Im Bereich der Bar tummeln sich immer ein paar kleine Haie, welche beim schnorcheln wunderbar beobachtet werden können.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Auf der Insel findet man einen Pool mit schattenspendenden Palmen, ein Fitnesscenter, einen Tennisplatz, einen Tischtennistisch, einen Souvenirladen, einen Juwelier, eine Tauchschule und natürlich einen Spa. Der Spa ist sehr zu empfehlen. Wir hatten am ersten Tag eine Jetlag-Massage, da vergisst man schon nach 10 Minuten alle Strapazen vom langen Flug und vom Arbeitsalltag.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 3-5 Tage im Dezember 2009 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Dominique |
Alter: | 31-35 |
Bewertungen: | 18 |