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Norbert (41-45)
Verreist als Paar • Oktober 2007 • 1 Woche • Sonstige
Jugendherbergs-Service zu Luxuspreisen
2,1 / 6

Allgemein

Diese Finca könnte ein Kleinod sein – alte, stilgerecht renovierte Gebäude in einer wundervollen Anlage, ‚Gut gewollt, doch schlecht gemacht’ würde man hier angesichts schlechter Bewirtung wohl sagen. Das Problem ist jedoch, dass die Betreiberfamlie Braun eigentlich gar nicht will. Vielmehr wird dem Gast das Gefühl vermittelt, dass er mit seinen Zahlungen vor allem den Gastgebern ein möglichst ruhiges und ungestörtes Dasein auf ebendieser Anlage ermöglichen soll Besser meiden.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Unser Zimmer war schön und geräumig, allerdings recht hellhörig. Während neun Nächten wurde die Bettwäsche nicht ein einziges Mal gewechselt. Die Handtücher hatten etwa die Dicke von Papierhandtüchern.


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • Das Frühstück begann gut, Omelett oder Spiegeleier gab es täglich. Die Qualität liess während unseres Aufenthalts allerdings kontinuierlich nach. Obstsalat beispielsweise wurde nach dem ersten Tag abgeschafft. Brötchen gab es nie. Abends wird ein Menü angeboten. Die Speisenfolge wird morgens bekanntgegeben, bis Mittags kann ein Tisch gebucht werden. Änderungen am Menü aufgrund persönlicher Wünsche sind nicht möglich. Wir haben das Menü einmal ausprobiert, die Qualität war gut, allerdings im Vergleich zum üblichen lokalen Preisniveaus stark überteuert.


    Service
  • Sehr schlecht
  • Der Service ist, bei Preisen von (in unserem Falle) fast 200 Euro pro Nacht, in etwa dem einer Jugendherberge vergleichbar. Der Grund liegt, wie uns der Hausherr ausführlich auseindandersetzte, darin, dass sich hier ‚der Gast den Regeln der Betreiber anzupassen hat’. Natürlich sei der Kunde König, dies gelte jedoch (Zitat) ‚nur für den Gast im allgemeinen’, und keineswegs für dein einzelnen Gast individuell. Außerhalb der vorgegebenen Essenszeiten ist der Gast auf sich allein gestellt. Selbst wenn Personal oder die Wirtsleute selbst anwesend sind, ist es nicht möglich, auch nur einen Kaffee zu bekommen. So konnte sogar ein Paar, das seine Hochzeitsreise auf der Finca verbrachte, bei der Ankunft um fünf Uhr mittags zwar einchecken, jedoch keinen Kaffee oder Tee trinken. Begründund des Betreibers: Wenn man einem Gast einen Wunsch erfülle, müsse man ja künftig jedem anderen auch Wünsche erfüllen (!).


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Im Südosten der Insel liegt die Finca ruhig und abseits der üblichen Touristenströme. Dennoch sind eine Reihe guter Restaurants, etwa in Porto Colomn, abends in nur etwa fünfzehn Minuten zu erreichen. Die Fahrt vom Flughafen Palma de Mallorca dauert rund fünfundvierzig Minuten.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Es gibt einen Pool, eine Saune steht gegen Aufpreis zur Verfügung. Keine weiteren Angebote, ebenfalls kein Internetzugang.


    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im Oktober 2007
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Norbert
    Alter:41-45
    Bewertungen:2