- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr gut
Wir haben 9 sehr schöne Urlaubstage auf der Finca „Los Veroles“ verbracht und das Haus „Bougainvillea“ mit den zwei Etagen bewohnt. Durch die Vermieter Elke und Michael Jansen wurden wir überaus freundlich empfangen und während unseres Aufenthaltes aufmerksam betreut. Einen Aufenthalt bei den Jansens auf der Finca „Los Veroles“ können wir insofern uneingeschränkt empfehlen. Wir werden auf jeden Fall dort gern wieder einen Urlaub verbringen, dann jedoch eher im Frühjahr wegen der dann niedrigeren Temperaturen. Ein Wort zu den Auswirkungen der Waldbrände auf La Gomera: Die verheerenden Waldbrände, die kurz vor unserem Eintreffen auf La Gomera gewütet hatten, haben leider auch erhebliche Flächen im Westen und Süden des Nationalparks Garajonay und das „Valle Gran Rey“ in Mitleidenschaft gezogen. Der Anblick der betroffenen Gebiete hat uns sehr erschüttert. Zwei durch den Nationalpark führende Straßen waren wegen der Aufräumarbeiten noch komplett gesperrt. Auf der anderen Seite sind große Flächen La Gomeras im Norden und Osten völlig unversehrt geblieben, so daß auch ausgedehnte Wanderungen durch faszinierende Wälder, Berge und Täler ohne weiteres möglich sind. Die in Deutschland in den Medien verbreiteten Nachrichten über eine weitgehende Zerstörung der Natur La Gomeras können wir insofern nach eigener Beobachtung definitiv nicht bestätigen – ein Urlaub auf La Gomera lohnt sich also absolut auch nach den Waldbränden, zumal der Ort Hemigua im Norden La Gomeras liegt und diese Region von den Waldbränden überhaupt nicht betroffen worden ist.
Das Haus ist recht geschmackvoll eingerichtet, im Erdgeschoß liegen der Wohnraum mit Tisch, zwei Stühlen, zwei bequemen Polstersesseln, Fernsehgerät mit deutschen Programmen sowie eine kleine Küche mit Elektroherd, Mikrowelle, Kaffeemaschine und Kühlschrank mit Eisfach. Über eine offene Treppe erreicht man das im Obergeschoß liegende Schlafzimmer mit Doppelbett mit getrennten guten Matratzen und das Bad mit Dusche und WC. Die große Terrasse ist mit zwei Liegen mit Polstern, einem Tisch mit zwei Stühlen ebenfalls mit Polstern und einem Sonnenschirm ausgestattet.
Morgens werden auf Wunsch frische Brötchen gebracht und ein Obstkorb mit Bananen, Avocados und Mangos, alles aus eigenem Anbau, wird regelmäßig wieder aufgefüllt. Das Haus ist in sehr gutem und gepflegtem Zustand und absolut sauber, es wird täglich von der Vermieterin persönlich gereinigt.
Während unseres Aufenthalts Anfang September war es noch recht warm, tagsüber durchaus bis zu 28 … 30 Grad auf der Terrasse, so dass wir verstärkt Ausflüge ins Gebirge bei dort um die 20 Grad unternommen haben. Ein Restaurant, das „El Faro“, liegt ca 100 m entfernt, es bietet täglich frischen Fisch. Einen Mietwagen halten wir für unerläßlich, um die Insel erkunden zu können. Die Straßen auf La Gomera sind ausnahmslos sehr kurvig, die Hauptverbindungen gut ausgebaut, Nebenstraßen jedoch zum Teil extrem schmal. Der Strand direkt in Hermigua ist wegen der Kiesel und des Wellengangs nicht zu empfehlen, wir haben den in einer Bucht gelegenen Nachbarstrand in La Caleta bevorzugt, der mit dem Auto über eine sehr schmale asphaltierte Zufahrtsstraße in ca. 15 min erreicht werden kann.
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im September 2012 |
Reisegrund: | Wandern und Wellness |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Regina & Gerhard |
Alter: | 56-60 |
Bewertungen: | 22 |