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Sylke (51-55)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Oktober 2016 • 2 Wochen • Strand
Legerer Inselurlaub mit Fokus Tauchen
5,0 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Eher gut

Auf Filitheyo Island Resort kann man einen relativ unsgezwungenen Urlaub ohne Kleiderzwang und Etikette verbringen. Die High Society ist woanders. Dennoch merkt man an vielen Stellen der Hoteleinrichtungen, an deren Konzeption und Ausführung, dass man mal gewillt war, ein ansprechendes Resort anzubieten. Dies wird durch den Zahn der Zeit gepaart mit der sich ausbreitenden Natur, die ständig gezügelt werden muss, entgegengewirkt. Hier müsste ein strafferes Management Investitionen tätigen- aber dann hätten wir wahrscheinlich das nächste Kuramathi. In der Tat kamen mir ab und an De ja vus zu Kuramathi, nur dort konnte man sprichwörtlich vom Boden essen und es gab keinen verwilderten Wald mit ungepflegten Bungis (wobei es hier auch nur um die Palmendächer geht, sonst waren sie i.O.). Die zum Tauchen und Schnorcheln angereisten Gäste haben aber andere Prioritäten, die zählen. Und das ist auch legitim.


Zimmer
  • Gut
  • Über Zimmer wurde hinlänglich geschrieben. Wir hatten die Deluxe Bungis Nr. 10 und 11. Schön, dass uns ohne Vorab-Wunsch 2 nebeneinanderliegende Villen gegeben wurden. Hätte ich nicht erwartet. Überhaupt hätte ich nicht gedacht, dass die Deluxe nicht ausgebucht waren. 1 Woche war neben uns keiner drin. Bei uns hat alles funktioniert, hatten auch keine Reklamationen. Das heiße Wasser dauerte eine Ewigkeit, soadss man doch anfing, unter die kalte Dusche zu gehen. Es war etwas dunkel im Zimmer, man gewöhnte sich aber auch daran. Die Klima war laut, das hat uns wirklich nachts gestört. Auch hörte es sich exakt wie heftiger Tropenschauer aufs Dach an. Teilweise war beides nachts, was einen nicht an Schlaf denken ließ. Schaltet man die Klima ab, wacht man auch nur schweissgebadet auf um sie wieder anzuschalten. Matratzen etwas in die Jahre gekommen, empfindliche Personen spüren die Metallfedern mir der Zeit. Aber das sind alles Kleinigkeiten, die den Uralub uns nicht vermiesten. Schön war der dazugehörige Strand und die Liegen, wirklich privat zwischen Büschen vom Nachbarn getrennt. Eine Ruhe, auch war der Bereich an den Deluxe heller und lichtdurchfluteter als die Nordseite der Superior, die quasi im Palmenwald mit tw. dunklem Sandboden liegen.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Gemessen am Hotelsterne-Mastab gebe ich 6 Sterne. Es war natürlich weit entfernt von Gourmetküche - aber dennoch hat es uns - nach unserem Angaga-Essens-Schock - positiv geflasht. Uns hat alles und immer geschmeckt. Gut, man muss schon auswählen, was man auf seinen Teller lädt, und wer nicht gerne Nierengulasch ist, dem schmeckt es auch asiatisch nicht. Aber die täglich doch recht unterschiedliche Auswahl hat begeistert. Ok, die indischen Currys wiederholen sich, auch der Pastastand hat nicht täglich was Neues. Aber man muss ja nicht ständig immer alles essen. Ich habe das erste mal ein Jambalaya-Eintopf am Buffet gesehen. Dann gab es Marokkanische Tajine, Vietnamisische Frühlingsrollen , Waldorfsalat, Fleisch Wellington, Beauf Stroganoff, diverse Hammel- und Putenbeine, Tartes , Brioches und Aufläufe, Fisch im Curry und vom Grill, man kann das sich gar nicht alles merken. Nachspeisen waren ebenfalls himmlisch. Dazu täglich Eis mittags und abends, Früchte sowieso. Wenn das nichts ist.. Nun noch eine kleine Anmerkung zu den "Bezahl"-Angeboten. Hier müsste man eigentlich einen Punkt dem Management wegen Geldsucht abziehen. Es wurde nicht einmal ein inklusive-BBQ am Strand oder Garten angeboten, wie es manche Inseln machen, sondern nur gegen Anmeldung und Bezahlung. OK, wenn man das AI anteilig berechnet bekäme und einen kleinen Aufpreis nur zahlt, ich hätte das gern mal mitgemacht. Aber 75 Dollar pro Person für das BeachBQ war uns einfach zu dritt dann zu heftig, zumal man das sehr gute Buffet links liegen lässt. Die Special Dinners für Honeymonn und Robinson oder Hummer waren dann alle über 100-125 Dollar pP. Apropos, das BBQ findet erst ab 15 angemeldeten Personan am Sunsetbeach statt. An unserem möglichen Tag fiel es mangels Teilnahme aus. Noch kurz positiv erwähnen möchte ich das Angebot der Insel, den beim Night/Morning-Fishing gefangen Fisch sich vom Koch zubereiten zu lassen für den nächsten Tag Lunch oder Dinner. Ohne Aufpreis (!) im Buffetrestaurant- wird die Platte am Tisch serviert. Beilagen holt man sich vom Buffet. Im SunsetRestaurant mit Aufpreis für zusätzliches Essen (man will ja diverse Beilagen wie Salat oder Reis zum gegrillten Fisch?) Jedenfalls hat der Red Snapper und noch 1 anderer Fisch, leider Name vergessen, sehr lecker geschmeckt, völlig Grätenfrei und gut gewürzt.


    Service
  • Sehr gut
  • Das Personal war ausnahmslos freundlich, hilfsbereit, auch kompetent und auf den Gast ausgerichtet. Es wurde nicht auf Trinkgelder spekuliert, man gab es dennoch gern, der Service war davor schon gut. Extrawünsche wurden erfüllt (ich sag nur Pina Colada - wär ja zu bezahlen - aber Virgin Colada - mit extra Rum - ist ja eigentlich das gleiche?) Der Zimmerservice war diesmal auch überhaupt nicht zu bemängeln, an keinem Tag. Wir hatten mal die Räucherstäbchen aus dem Schrank gekramt, aber die letzten Zündhölzer verbraucht, ab da hatte er tägl. selbst immer die Räucherspirale im Bad angemacht. Moskitospray wurde sofort nachgereicht, als die Dose alle war. Das Moskitonetz wurde täglich auf und zugemacht, Getränke und Handücher ausreichend nachgefüllt. Er hat auch nie gedrängelt, das wir nun endlich mal das Zimmer verlassen.. er war eine Perle.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Für die einen ist das Nord-Nilandhe der Geheimtipp zum erholsamen Urlaub, da Filitheyo das einzigste Hotelresort dort ist, zum anderen können 45 min im engen und lauten Wasserflugzeug lang sein. Es war jedenfalls unsere bisher längste Anreise und auch bisher die am weit draussen gelegenen Anlegepontons. (15 min Dhonifahrt). Eine Einheimischeninsel liegt ca. 45 min Dhonifahrt entfernt gut sichtbar mit den 2 Masten (Islandhopping im AI inkl. ) und dann noch diverse kleine Robinson-Islands (gegen Aufpreis Robinsonaden). Filitheyo liegt am Aussenriff des Atolls und man hat daher am Hausriff die ein oder andere Strömung zu erwarten, auch in unterschiedliche Richtungen, je nachdem um welche Inselecke man gerade biegt.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Wir benötigen keine Animation, gab es in dieser Hinsicht auch nicht wirklich. Es gab ein WassersportCenter, welches aber nicht so sehr einladend wirkte. Die Windsurfeinrichtung haben wir schon besser erlebt. Hervor glänzte ein nagelneues Jetski. Auch die Cats (gab es 1 oder 2, weiß nicht mehr genau) waren ab und an draussen zu sehen. Als Wellen nachliessen auch Kajak. Aber nichts inkl. Die Tauschschule: das war einfach nur Wahnsinn. Solche Tauchermassen habe ich auf keiner Insel gesehen. Es fuhren 2x tgl. tw. 3 Dhonis gleichzeitig (an jew. versch. Ziele) los , dazu noch die am Hausriff verbliebenen.. Es funktionierte alles wie am Schnürchen - schreibe das jetzt aus 3. Hand, da nur unsere Tochter die Tauchschule nutze für Aufbaukurs, wir uns das Treiben nur mal von weitem angesehen haben. Aber sie war sehr zufrieden mit allem. (Bis auf die Endrechnung - lach- - aber das wussten wir vorher, das das ans Eingemachte geht. Aber man bekommt halt für das Geld Qualität.) Desweiteren gibt es Dart, Tischtennis, große gut sortierte Bibliothek, Billard gg. Geb. , Auch WLan gg. Geb. Wir genossen die Zeit ohne emails und Nachrichten..


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Angemessen
    Mehr Bilder(25)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Oktober 2016
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Sylke
    Alter:51-55
    Bewertungen:80