- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr gut
- Zustand des HotelsSehr gut
- Allgemeine SauberkeitSehr gut
Die mit sehr vielen Palmen bewachsene Maledivenbarfussinsel , liegt 118 km von Male entfernt im Nord-Nilandhe ( Faafu ) Atoll. Die Anreise zu diesem Resort, welches am Aussenriff liegt, erfolgt von Hulhule per Wasserflugzeug und beansprucht bei einer spektakulären Aussicht etwa 45 Minuten. Es erfolgt noch ein etwa 15 minütiger Dhonitransfer zur 1999 eröffneten Resortinsel. Die Insel selbst ist in einem ausgezeichneten Zustand. Die Superior - und Deluxezimmer sowie die Wasservillen sind stilvoll, grosszügig und gemütlich eingerichtet. Filitheyo ist keineswegs überlaufen. Jeder findet für sich ein ruhiges Plätzchen. Wir hatten einen Doppelbungalow ( Superior ) , nur wenige Schritte vom Puderzuckerstrand entfernt und waren sehr zufrieden damit. Es gab auch keine Störungen durch unsere direkten Nachbarn. Für 150 US Dollar pro Nacht hätten wir vor Ort auf einen Wasserbungalow aufbuchen können. Zu jedem Bungalow gehören 2 eigene Holzliegen mit Auflagen, welche auch nach einem Regenschauer schnell trocken sind. Die beste Strandlage ist von Bungalow 1 bis 114. Danach gibt es praktisch keinen Strand mehr. Die Inselseite mit den Bungalows von 39 bis 86 fanden wir am attraktivsten , 87 bis 114 sind aber auch in guter Lage. Dort gibt es auch die Riffeingänge 5 bis 7, die wie alle anderen Eingänge markiert sind. Das Riff ist dort sehr nah, recht bunt und Fischreich. Wir haben das tägliche Schnorcheln sehr genossen. Das Urlaubspublikum war bunt gemischt, von Europäern, Russen, Arabern bis Asiaten. Negativ aufgefallen ist praktisch niemand, wenn man einmal davon absieht, dass immer mal wieder scheinbar zivilisierte Menschen im Erwachsenenalter mit blanken Händen , ungeniert in das Buffet griffen, obwohl Gabeln und Schöpfkellen reichlich vorhanden waren. Wir hatten Halbpension gebucht und das war für uns auch ausreichend. Das zubereitete Essen war qualitativ und sehr schmackhaft. Man hat gemerkt, dass der Koch bereits seit 7 Jahren auf Filitheyo seine Künste darbietet. Das Frühstücksbüffet war von 7:30 bis 9:30 Die Auswahl war gut, kaltes und warmes, sogar immer 2 frische Säfte. Im Restaurant hat man seinen festen Platz , sowie seinen festen Kellner. Es ist sehr stimmungsvoll mit Sandboden aber auch speisen auf festen Untergrund ( Holz ) ist möglich. Es könnte allerdings beim Abendessen etwas heller sein. Das Mittagsbuffet ist von 12:30 bis 14:30 Das Abendbuffet ist von 19:30 bis 21:30 An 5 Stationen wird live gekocht bzw. werden die Speisen angereicht. Es gibt ua. Sushi, Nigiris, Suppen, Salate, Lamm, Roastbeef, Huhn, Nudeln, einheimische Speisen und vieles mehr. Jeden Tag werden 6 Container Eis und Sorbet hergestellt und von den Urlaubern verspeist. Die täglichen 2 Sorten schmeckten einfach toll ! In der Sunsetbar kann man auch zwischendurch einen Snack zu annehmbaren Preisen zu sich nehmen. Für ein paar Dollar wird ein kleines Snackbuffet angeboten. Es gibt 2 Mal die Happy Hour . In der Sunsetbar von 15:00 bis 17:00 In der Mainbar von 17:00 bis 19:00 50 % Discount auf Cocktails, Fassbier, Flaschenbier, Wein und Spirituosen. Dadurch kann man sich seine vorhandene Minibar günstig auffüllen ;-) Für Softdrinks gibt es keine Happy Hour . Die regulären Preise für Getränke sind: Cola usw. 4,75 USD Bier 6 USD Cocktail 14 USD Wein 7 USD ( Glas ) Die Bars öffnen morgens um 7 Uhr und schließen erst nachts , wenn der letzte Gast gegangen ist. Pro Zimmer gibt es täglich 2 Flaschen selbstproduziertes Filitheyowasser ( je 0,5 Liter ), welches gut trinkbar ist. Für Weinliebhaber wird auf Filitheyo ein Weinpassport angeboten ( ua. Shiraz, Merlot, Rioja ). Man sucht sich aus dem vielfältigen, gut trinkbaren Weinangebot seine Weine nach und nach aus, legt sich am Anfang erst mal nur auf eine Sorte fest. 4 Flaschen werden gebucht, die 5. ist gratis. Dafür bezahlt man nur rund 120 USD. Das ist für Maledivische Verhältnisse ein überaus fairer Preis und die Weine sind schmackhaft. Eine Stunde Internet über WLAN kostet 6 USD. Rund ums tauchen ist hier vieles möglich. Die Tauchschule ist von Werner Lau. Die Insel bietet Ausflüge jeder Art an, Wassersport, Tauchtouren, schnuppertauchen, Billard, Darts, Gesellschaftsspiele und ein kleines aber feines , klimatisiertes Fitnessstudio mit indischem Trainer. Es gibt auch einen Inselarzt vor Ort, sowie eine klimatisierte Bibliothek. Für Romantiker gibt es verschiedene Stranddinner mit Thaigerichten, Garnelen und Hummer, sowie ein Honeymoondinner. Kosten zwischen 71 und 95 USD pro Nase. Filitheyo bietet keine Animation ! Es gibt zum Glück auch keine störenden Tagestouristen , wie zb. auf Fihalhohi und anderen Inseln in der Nähe von Male. Man hat auf Filitheyo seine wohlverdiente Ruhe ! Der Wäscheservice ist spottbillig. Shirt und Shirt je 2 bis 3 USD. Sämtliche Resortmitarbeiter sind superfreundlich und immer zu einem lächeln aufgelegt. Außer einheimische Mitarbeiter ,kommen diese aus Sri Lanka, Indien, Thailand, Indonesien und Bangladesch. Die Zimmerreinigung war vorzüglich. Ein kleines Trinkgeld spornt hier genauso an, wie im Restaurant oder Barbereich. Der idyllisch im Inselinneren gelegene Wellnessbereich des Resorts lädt Donnerstags gegen Abend zu freien Cocktails, Wein und Snacks bei einem netten Plausch ein. Die Preise für Massagen und Anwendungen sind auf europäischem Niveau. Die Damen aus Thailand und Bali sind gut ausgebildet. Es hat schon etwas besonderes , sich praktisch im Dschungel , in stimmungsvoller Umgebung von Kopf bis Fuß verwöhnen zu lassen. Es gibt immer mal wieder ein besonderes Angebot in diesem Bereich. Etwa 2/3 der Insel sind mit Stränden bestückt . Komplett herumlaufen kann man leider nicht, aber es gibt auch viele Wege. Die Lagune an den Wasserbungalows und den Deluxezimmern ist sehr groß und beherbergt eine große Korallenvielfalt in geringer Wassertiefe. Bis zum Riff selber ist es dort um einiges weiter als auf der Seite der Doppelbungalows, die ja für uns auch wegen der geringeren Riffnähe und dem schöneren Strand angenehmer war. Dafür ist die Lagune auf der Seite der Doppelbungalows viel schmaler , aber immer noch sehr ausreichend um mit seiner Luftmatratze stundenlang auf dem Wasser zu gleiten und sich, wenn die Sonne so fürchterlich brennt, schnell mit einigen Handbewegungen Linderung zu verschaffen ;-) Mit Sonnenschutzfakor 30 für den Körper und 50 für's Gesicht kamen wir wunderbar klar. Das Wetter welches wir Ende September, Anfang Oktober 2014 hatten, war der Regenzeit angemessen. Wir hatten Sonne pur aber auch wolkige Tage bzw Tage mit Wind und Regen, die auch schon mal recht trüb waren . Aber dafür gibt es ja das Wellnesszentrum, die Happy Hour usw ;-) Wir würden wieder zur Regenzeit fliegen, weil die Sonnentage angemessen waren. Das Hausriff ist auch auf Filitheyo ein empfindliches ökologisches System. Deshalb sollte zwingend nichts angefasst werden, bzw. nicht auf die Korallen getreten werden, sowie natürlich keine Fische gefüttert werden. Wir und die nachfolgenden Gäste würden sehr dankbar dafür sein, wenn dieses Inselparadies erhalten bliebe . Für das Filitheyo Island Resort sprechen wir hiermit eine klare Empfehlung aus !
- ZimmergrößeGut
- SauberkeitSehr gut
- Ausstattung des ZimmersGut
- Atmosphäre & EinrichtungSehr gut
- Sauberkeit im Restaurant & am TischSehr gut
- EssensauswahlSehr gut
- GeschmackSehr gut
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Sehr gut
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftSehr gut
- Rezeption, Check-in & Check-outSehr gut
- Restaurants & Bars in der NäheSehr gut
- FreizeitangebotGut
Beliebte Aktivitäten
- Strand
- Zustand & Qualität des PoolsGut
- Entfernung zum StrandSehr gut
- Qualität des StrandesSehr gut
- Lage für SehenswürdigkeitenGut
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im Oktober 2014 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Andreas |
Alter: | 41-45 |
Bewertungen: | 31 |