- Zustand des HotelsGut
- Allgemeine SauberkeitSehr gut
Wegen der ursprünglich guten Kritiken gebucht und wegen der dann sehr schlechten Kritiken mit den schlimmsten Befürchtungen hingefahren wurden wir mehr als angenehm überrascht. Wem dieses Hotel nicht zusagt, sollte daran erinnert werden, dass es sich hierbei „nur“ um ein 3,5 Sterne Hotel handelt. Hotel/Zimmer Gelegen an einer ruhigen Straße (100m zum Ortskern), einzig störend die lauten einheimischen Motorräder. Zimmergröße ist absolut okay, geputzt wurde jeden Tag und frische Handtücher und Bettbezüge bekam man alle 2-3 Tage. Zunächst haben wir in Zimmer 208 gewohnt, welches die Fenster zur Hofseite hat. Hier war das Bad sehr klein und die Aussicht natürlich schlecht. Wir haben sofort nach einem neuen Zimmer gefragt und bekamen 3 Tage später Zimmer 201, welches über Meerblick verfügt. Hier war auch das Badezimmer und der Balkon geräumiger. Generell sollte man unbedingt darauf achten, dass man kein Zimmer im Erdgeschoss bekommt. Was den Ausblick angeht ist man wohl auf die Kulanz des Personals angewiesen, da im Katalog ja nichts von Meerblick steht. Das Personal ist äußert freundlich und hilfsbereit. Wenn man nach dem Weg zur Bushaltestelle oder zum Kournas See fragt, kriegt man sofort eine handgezeichnete Skizze. Zudem wurde uns (ohne zu fragen) angeboten, uns am letzten Tag kostenlos in einem Tageszimmer zu duschen und umzuziehen. Die Angestellten sprechen größtenteils Deutsch und alle Englisch. Essen Das Essen hat uns sehr gut geschmeckt, wir haben nie hungrig (ganz im Gegenteil) die Taverna verlassen. Frühstücksbuffet war sehr reichhaltig, stets mit Rührei, Speck, Spiegelei, gekochten Eiern, Würstchen, Baked Beans, Gebäck und Kuchen, versch. Marmelade, Nutella, Obst, Schafskäse (sehr gut!), Gurken, Tomaten, Aufschnitt, Müsli und abwechselnd Pfannkuchen, warme Tomaten mit Schafskäse überbacken (auch sehr gut). Außerdem war das Brot immer ganz frisch und sehr schmackhaft. Was das Abendessen angeht können wir die teilweise heftige Kritik daran nicht nachvollziehen. Es gab jeden Abend ca. 10 (!) verschiedene Salate, die allesamt ganz frisch zubereitet waren. Besonders der griechische Salat und der immer frische Schafskäse ist sehr zu empfehlen. Außerdem gab es jeden Tag ganz frischen milden Tsatsiki, von dem man keinen unangenehmen Nachgeschmack behielt. Zu den Salaten gab es immer das vom Frühstück bekannte frische Brot. Als weitere Vorspeisen wurde jeweils eine Suppe und griechische Spezialitäten (gefüllte Weinblätter, frische Oliven, Fischpasten, Pies) angeboten. Die Hauptspeise bestand meist aus einem Fisch- und zwei Fleischgerichten. Der Fisch wurde teilw. mit weißer oder mit roter Sauce angeboten. Es wurden auch gebackene Tintenfischringe und Muscheln angeboten. Bei den Fleischgerichten gab es u.a. Souflaki-Spieße, Gyros, Moussaka, Frikadellen, Lamm-, Hasen-, Schwein-, Rind und Hünchenfleisch in verschiedenen Varianten (meist gegrillt). Als Beilage gab es abwechselnd Reis, Pommes, Nudeln, Kartoffeln. Außerdem wurde Gemüse (Brokkoli, Mais, Möhrchen und Erbsen, Bohnen) angeboten, wobei man merkte, dass dies keine typische Kretische Spezialitäten waren. Dafür gab es gelegentlich lecker angemachte warme Auberginen bzw. Zucchini. Außerdem konnte man jeden Abend Nudeln mit Sauce essen, wobei wir kein Verständnis für die Leute haben, die im Griechenlandurlaub jeden Abend Spaghetti essen müssen und sich anschließend darüber beschweren, dass die nicht so schmecken wie beim Italiener zu Hause. Selbst wenn man mal einen Abend bei den Hauptspeisen nichts für sich gefunden hatte, konnte man allein schon von den frischen Salaten satt werden. Beim Nachtisch muss man wohl bedenken, dass die Griechen nicht unbedingt bekannt für ihre tollen Nachspeisen sind. Diese sind sehr süß und somit gewöhnungsbedürftig. Was man uneingeschränkt empfehlen kann sind die frischen aromatischen Melonen (abwechselnd Wasser- und Honigmelone) und die Trauben. Außerdem gab es so eine Art Paradies-Creme, häufig Wackelpudding und Trockenkuchen. Zudem wurde Käse (Gouda und Roquefort) angeboten. Der Höhepunkt des Abends war immer der Oberkellner (Dimitrij), der die Gäste fragte, ob sie „Vitamine“ haben wollten und diese sodann mit kostenlosen Rraki oder Ouzo beglückte. Aber das tollste an der Taverna ist die Lage: man kann immer draußen sitzen, mit tollem Blick auf die Bucht. Anlage/Strand Die Anlage (Poolbereich, Liegewiese) ist sehr sauber und gepflegt. Der große Pool wird täglich (während des Frühstücks) gereinigt. Etwas störend war die mitunter zu laute Musik von der Poolbar. Die bequemen Liegen kosten 2,50 Euro pro Person, wobei man dafür in der Poolbar ein Freigetränk (Cola, Fanta, Bier, frisch gepresster O-Saft) bekommt. Für den Mietpreis kann man die Liegen während des Tages beliebig wechseln und sich somit auch an den Strand legen. Strandtücher können außerdem für 5 Euro pro Woche gemietet werden, wobei diese immer zum Waschen abgegeben werden können. Der Strand ist ausgesprochen schmal und größtenteils bis zum Wasser steinig. Danach fällt er ganz flach ins Meer ab und ist sandig. Zum Baden ist die Bucht gut geeignet. Ausflüge Man sollte unbedingt mit den öffentlichen Bussen nach Chania fahren, um einen kleinen Stadtbummel zu machen. Für einen Ausflug an den Kournas See empfiehlt es sich – falls man nicht mit dem Fun-Express fahren will – Fahrräder auszuleihen, um einer einstündigen Wanderung durch die Sonne zu entgehen. Bei Mietwagen muss man unbedingt die Preise der zahlreichen Anbieter vergleichen, wobei unserer Ansicht nach „Ethon“ am Marktplatz am günstigsten war (34 Euro für einen Citroen C3) und dazu noch deutschsprachige Beschäftigte hat. Mit einem Mietwagen sollte man auf jeden Fall einmal die Strecke von Vrises über die Impros Schlucht bis Chora Sfakion, dann nach Fangokastello und Moni Preveli fahren. Außerdem bietet sich ein Tagesausflug nach Falassarna an. Auf dem Weg (noch vor Chania) lohnt sich ein Ausflug zur Ausgrabungsstelle Aptera. Auf dem Rückweg von Falassarna sollte man an der Küste in Richtung Süden entlangfahren und dann entweder nach Elafonisi weiter oder durch die Berge zurück auf die Hauptstraße. Ein absolutes Muss eines jeden Kreta Urlaubs ist der Besuch von Knossos. Wir haben dafür eine Bustour bei unserem Reiseveranstalter gebucht. Man sollte sich aber überlegen, auf eigene Faust mit einem Mietwagen hinzufahren, um anschließend das Archäologische Museum in Heraklion und/oder die Lasithi Hochebene zu besuchen.
- ZimmergrößeGut
- SauberkeitSehr gut
- Ausstattung des ZimmersGut
- Atmosphäre & EinrichtungGut
- Sauberkeit im Restaurant & am TischGut
- EssensauswahlGut
- GeschmackGut
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Sehr gut
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftSehr gut
- Rezeption, Check-in & Check-outSehr gut
- FamilienfreundlichkeitEher gut
- Einkaufsmöglichkeiten in UmgebungGut
- Restaurants & Bars in der NäheSehr gut
- FreizeitangebotEher schlecht
Beliebte Aktivitäten
- Strand
- Zustand & Qualität des PoolsGut
- Entfernung zum StrandSehr gut
- Qualität des StrandesEher schlecht
- Lage für SehenswürdigkeitenSehr gut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Marcel |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 5 |


