es handelt sich um ein kleines Hotel mit ca. 60 Zimmer in zentraler Lage von Georgioupolis. Man kann nur Halbpension buchen, diese nimmt man in einer Taverne ein. Sie liegt direkt am Meer. Das Hotel verfügt über 3 Stockwerke, die man auch durch einen kleinen Fahrstuhl erreichen kann. Die Gäste- und Nationalitätenstruktur war sehr gemischt. Da man in der nähren Umgebung kaum etwas unternehmen kann, haben wir uns ein Auto gemietet. Wer dies auch vor hat, der sollte des Elafonissi Strand im Westen nicht weglassen. Man fährt zwar 2 Stunden dort hin, aber das ist es wert. Nachdem man eine kurvenreiche Strecke hinter sich gebracht hat, sieht man schon von weiten diesen herrlichen Strand. Man kann von hier zu einer Insel im Wasser laufen. Dabei wird man max. bis zum Bauch nass. Kurz vor der Insel wird das Wasser so flach, dass kaum noch die Füße mit Wasser bedeckt sind. Hier kann man sich in das mind 37°C warme Wasser legen und das Karibikflair genießen. Einfach nur schön. Ein weiterer Ausflugstipp ist Agios Nikolaus. Das Florenz von Kreta. Obwohl der Prevelli- Strand im Süden sehr gelobt wird, hat es uns gar nicht gefallen. Das erste Problem war: Wo geht's hier zum Parkplatz. Es gibt nur ein kleines blaues Schild, was man nicht wahrnimmt. Wenn man vorbeifährt (so wie wir) kommt man zu einem Kloster. Der richtige Weg führt eine extrem steile Straße hinab. Dieser Parkplatz erhebt eine Gebühr von 1,50€ für einen Tag. Nun läuft man fast 500 Stufen hinab (Achtung mit Kinder - es gibt kaum Geländer). Unten angekommen, sucht man sich einen Schattenplatz. Wer hier baden möchte, der braucht unbedingt Badeschuhe. Es befinden sich hier extrem große Steine. Desweiteren geht es sehr steil ins Meer. Wer mehr Ruhe braucht, der läuft einen kleinen Pfad neben den Fluss hinein. Hier befinden die Palmen. Man kann mit einen Tretboot auch den Fluss hinauf fahren. Eine halbe Stunde kostet 3 € p/P.
wir hatten eines der größten Zimmer (3. Etage). In dem Zimmer gab es 3 richtige Betten, ein Tisch mit Hocker und einen überdemensionalen Schrank. Ebenso gibt es einen Kühlschrank und einen Safe für 10€ die Woche. Die weißen Wände lockern 2 Bilder auf. Zu den größeren Zimmer, gehörte auch ein großer Balkon. Eine noch bessere Sicht verstellte uns ein Großer Baum. Somit konnten wir "nur" das Meer und Pool sehen, nicht aber die Straße mit den Einkaufsmöglichkeiten. Man bekommt bei Ankunft eine chipkarte (bei Nachfrage auch 2), die sowohl als Schlüssel, als auch als Stromversorger dient. Nachdem man das Zimmer betritt, steckt man die Karte in eine Box und schon hat man Strom für den Fernsehr, Klimaanlage, Lampen und Steckdosen. Dieses System funktioniert aber nur, wenn die Karten mitspielen. So kann es auch mal sein, dass es dunkel wird, wenn man gerade duscht. Ebenso kann der Strom in der Nacht verschwinden. Dann arbeitet die Klimaanlage nicht mehr und es wird richtig schön warm im Zimmer. Das Bad war mit einer Badewanne und einen Fön ausgestattet. Achtung: In die Toilette darf kein Klopapier geworfen werden. Dafür steht ein Extrabehälter bereit. Das Fernsehprogramm bot 5 deutsche Sender (ZDF, RTL, SAT 1, EUROSPORT und MTV). Wir hatten eine schöne Aussicht. Aber auch nur, weil wir die Nordwest- Seite hatten. Urlauber auf der anderen Seite, hatten keine schöne Sicht. 3m weiter stand das nächste Haus schon. So schaut man dirkt auf eine nackte Fassade. Uns sind die Mücken nicht als lästig vorgekommen, da wir kaum welche im Zimmer hatten.
Das Essen nimmt man Früh und Abends in einer Taverne dirket am Meer ein. Es ist genug Platz für alle da. Jeder findet zu jeder Zeit noch einen freien Tisch. Frühstück (8- 10 Uhr): Brot (zum selber abschneiden), Kuchen, Quark, Joghurt, Dosenpfirsich, Müsli, 2 Wurstsorten, Käse, Marmelade, Krapfen, Rüherei in allen Variationen, Pizza (einmal in der Woche), manchmal Würstchen, Bacon, Kaffee (mit extra viel Schaum), heiße Schokolade, Tee und kalte Getränke (O-saft, Apfelsaft und Grapefruchtsaft) Nach 2 Wochen wurde es dann sehr eintönig. Abendbrot (18 - 21 Uhr): Brot, Gurken, Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Salate. Es gab jeden Tag auch etwas was Kindern schmeckt (Nudeln, Pommes oder Pizza). Meist wurden griechische Gerichte gekocht (Mussaki, gefüllte Paprika/ Tomaten, gewürzte Kartoffeln ...), Süßspeisen und abwechselnd Orangen oder Melone Wir hätten uns noch etwas mehr Obst (v.a. zum Frühstück) gewünscht.
Man war immer sehr freundlich und versuchte die Sprachen der Urlauber zu sprechen. Die Zimmerreinigung war nicht die Beste. Aber was will man auch verlangen, wenn man ihnen kein Trinkgeld gibt!!! So wurde der Spiegel im Bad nie Sauber gemacht, was er nach 2 Wochen dringend nötig gehabt hätte. Die Bettwäsche wurde aller 2-3 Tage gewechselt. Wir hatten eine sehr schweißtreibende erste Nacht. Der Grund: Die Klimaanlage funktionierte nicht. Also sind wir am nächsten Morgen zur Rezeption. Dort wurde uns schnelle Hilfe versprochen. Die kam aber erst gegen 16Uhr. Muss wohl an dem Temperament der Griechen liegen: Nur keine Hektik
Wenn man zum Strand möchte, muss man zuerst eine Kreuzung überqueren, um in einen öffentlichen Park mit Pool zu gelangen. Durchläuft man ihn, so kommt man nach ca. 50m direkt zum Strand. Wenn man die weitläufigen Strände von Mallorca und anderen Urlaubsorten gewöhnt ist, so wird man hier enttäuscht. Es gibt 3 Reihen von Liegen. Für mehr ist auch nicht Platz, denn in der ersten Reihe liegt man schon fast im Meer. Dort heißt es dann: Alle Klamotten hoch, sonst sind sie durchgeweicht. Für 5 € bekommt man am Strand 2 Liegen und einen Sonnenschirm. Achtung der Sonnenschirm lässt die Strahlen durch, sodass wir uns 2 mal richtig verbrannt haben. Also immer gut eincremen, auch unter den Schirmen. Bei den 5€ sind 2 Getränke inklusive (Bier, oder frisch gepresster O-saft). Wer diese Getränke nicht haben möchte, der geht zu einen anderen Anbieter. Dort gibt es 2 Liegen + Schirm für 3 €. Wir fanden aber den Strand an der Taverne am besten, da man dort die wenigsten Steine im Wasser hatte. Wenn man einen breiteren Strand haben möchte, so muss man einiges erst einmal laufen. Und Achtung: In das Meer mündet ein Bergfluss, der wirklich sehr kalt ist. Das macht sich dann auch im Meer bemerkbar. Der Ort Georgioupolis ist ein sehr ruhiger Ort. D.h. es gibt nur eine Disco außerhalb des Ortes. Wenn man Abends etwas erleben möchte, so kann man in eine der zahlreichen Cocktailbars gehen. Die Cocktailpreise gehen ab 4 € aufwärts. Im Ort gibt es zahlreiche Läden. Die Verkäufer sind an kein Ladenschlussgesetz gebunden, sodass man bis spät in der Nacht einkaufen gehen kann. Wenn man Strandspaziergänge mag, so kann man nur in eine Richtung ca. 5 km laufen. In die andere Richtung erstrecken sich dann Felswände. Die nächsten größeren Orte (Chania -ehemalige Hauptstadt Kretas und Rethymnon) sind einige Kilometer entfernt. Um diese zu überwinden, fährt man am besten mit den Bus. Nach Chania (ca. 40km entfernt) bezahlt man 3,70 € p/P und nach Rethymnon (30km) 3€ p/P. Die Busse fahren mind. einmal in der Stunde. Jeden Donnerstag ist in Rethymnon Markttag. In Chania kann man täglich die Markthalle besuchen. Ein Tipp von uns: Bloß nicht mit dem Auto nach Rhethymnon fahren. Dort herrscht tagein tagaus ein Riesenchaos. Man muss nicht nur auf die vielen Fußgänger und Autos aufpassen, sondern auch auf die Mofas. Diese überholen einen rechts und links und suchen sich immer eine kleine Lücke um schneller durch den Stau zu kommen. Wenn man dies doch machen will, gibt es in diesen Städten viele kostlose Parkmöglichkeiten. Wenn man gut zu Fuß ist, kann man zu den einzigsten Süßwassersee Kretas in 4 Kilometer Entfernung wandern. Wem dies zu anstrengend bei dieser Hitze ist, der fährt mit der Bimmelbahn für 6€ gemütlich dort hin. Im gesamten Ort kann man seine Ausflüge buchen. So gibt es eine Wanderung durch die Samariaschlucht für 26€ (+Eintrittspreise). Diese Wanderung dauert ca. 6h für 18km. Es geht fast immer auf losen Steinen bergab. Irgendwann erreicht man dann die engste Stelle. Dort ist es 3m breit. Um einen schießen die Berge 600m in die Höhe. Erreicht man dann endlich das Ziel, muss man noch eine Stunde mit dem Schiff fahren (es gibt keine Straße dorthin), bevor der Bus dann die Heimreise antritt.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Zu dem Hotel gehört ein großer Swimmingpool, der sich in dem öffentlichen Park gegenüber befindet. Er ist in verschieden Tiefen eingeteilt: 60, 80, 150 und 240 cm. Für unser Befinden hätte der 2,40 m tiefe Bereiche kleiner sein können. Er nahm fast die Hälfte des gesamten Pools ein. Mit der Sauberkeit waren sie wirklich hinterher. Jeden Morgen ab 9 Uhr wurde der Pool ausgiebig gereinigt. Aus diesem Grund ist der Pool erst ab 10.30 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet. Zweimal (Dienstag und Freitag) veranstalten sie einen Griechischen Abend mit Live- Musik. Der Strand ist nicht so gepflegt, wie der Pool. Überall liegen Kippen herum, die auch am Abend nicht entfernt werden. Alle Strände auf Kreta sind Öffentliche Strände. somit kann man zu jedem fahren, der einen gefällt. Das Wasser hatte eine sehr angenehme Temperatur, ebenso der Pool. Es gibt hier keinen Kinderclub oder -Betreuung. Das einzige, was man hier für Kinder bereitgestellt hat, ist ein Spielplatz aus Plaste. Weitere Animationen gab es nicht, dass wollten wir aber auch nicht.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2005 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Susi |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 1 |


