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Solveig & Jochen (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Juli 2009 • 2 Wochen • Strand
Das Geheimnis dieses Erfolges ist...
5,7 / 6

Allgemein

Wer auf Party und Animationsurlaub alla Ballermann-Pauschaltouristik steht, ist besser in Gegenden um Heraklion, wie z.B. Malia aufgehoben und braucht nicht weiter zu lesen. Wer allerdings lieber entspannenden Badeurlaub, die kretische Gastfreundschaft sowie die Insel und ihre schönen Seiten kennenlernen möchte, der ist hier bestens aufgehoben. Diese ausführliche Bewertung soll keine Lobhudelei, sondern eine positive Kritik eines für uns unvergesslich schönen Aufenthaltes mit gutem Preis-Leistungsverhältnis sein. Da wir schon in einigen Hotels mit mehr Sternen für mehr Geld deutlich schlechter geschlafen und gegessen und haben wir lange gerätselt, was denn wohl nicht nur uns zu „Wiederholungstäter“ machen könnte. Was ist das Geheimnis des Erfolges und der vielen positiven Bewertungen, dieses relativ kleinen, vor einem Jahr renovierten, nur 3,5 Sterne Mittelklasse Hotel „Corissia Beach“? Wo ist der Unterschied zu anderen Hotels, selbst höherer Kategorie? Ist es die überschaubare Größe von insgesamt nur 77 modern eingerichteten Zimmern? Ist es die schöne Lage im kleinen überschaubaren Georgioupolis, von dem aus sich der Westen Kretas optimal erkunden lässt? Sind es die nur ca. 40 m vom Haupthaus zum „Corissia Park“ (vormals „Edem Park“), wo sich das nur ca. 10 m von den Wellen entfernte 4 Sterne Restaurant mit Meeresblick, die Bar und der Pool befinden? Ist es das leckere Frühstück, bei dem es jetzt neuerdings täglich frisch gepressten O-Saft kostenfrei dazu gibt oder das ebenfalls in Buffetform und mit ausreichender Auswahl servierte Abendessen? Ist es das gute Preis-Leistungsverhältnis und die moderaten Preise für die günstigen Getränke oder auch die kleinen Snacks zwischendurch (z.B. Giros für 5 Euro) gibt? Oder das nicht nur im Hotel sondern auch im Park frei nutzbare W-LAN? Sind es die meist deutschsprechenden, altersmäßig bunt gemischten Gäste? All das trägt mit Sicherheit mit zu dem Wohlfühlfaktor bei und wäre für eine durchschnittlich gute Bewertung evtl. schon ausreichend. Aber das wirkliche Geheimnis ist hier… die Leidenschaft! Ja, wer es erlebt hat, wird es bestätigen können: Es ist die Leidenschaft, mit der alle in diesem Familienbetrieb beschäftigten Menschen mit Freude und Herzblut nicht nur einfach ihren Job machen, sondern zusammen im Team ganz in ihrem Element sind und sich nicht vorstellen könnten, jemals etwas anderes zu tun. Wie bereits beschrieben, war es zu unserer Reisezeit im Juli mit meist um die 35 bis teils sogar 40 Grad recht warm. Da allerdings auf Kreta oft mehr als eine Brise weht, haben wir es am Meer weder als unangenehm noch drückend empfunden. Unbedingt ausreichend Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor aus Deutschland mitbringen, da dieser im Gegensatz zu allen anderen Dingen des täglichen Bedarfs deutlich 2-3 Mal so teuer ist. Wir waren mit dem Transparent Spray von Ambre Solaire sehr zufrieden. 20 weitere Sonnenschutzmittel mit LSF 30 im aktuellen Vergleichstest von Stiftung Warentest: http://www.manager-magazin.de/life/gesundheit/0,2828,633124,00.html Wenn auch „wasserfest“ sollte dieser allerdings besser nicht gedankenlos direkt vor dem Baden auftragen werden, wie wir es bei einigen Touristen gesehen und die dadurch einen bei ruhiger See sichtbaren Ölfilm im Meer hinter sich hergezogen haben. Aufgrund des Windes auf der Nordseite Kretas hatten wir teilweise 3-4 m hohe Wellen und es wurde dann die rote Flagge gehisst, was eigentlich Badeverbot heißt. Soweit man aber zwischendurch noch stehen konnte, wurde das Hüpfen in den Wellen in der Nähe der Lifeguards zumindest geduldet. Alternative wäre in solchen Fällen z.B. auch Baden im einzigen und nur 5 km entfernten Kournas-See oder aber die Insel zu erkunden. Im Ort gibt es mehrere Autovermietungen, die auch teilweise Roller und Motorräder vermieten. Kleinwagen ala Matiz sind schon um die 100 Euro in der Nebensaison und 150 Euro in der Hauptsaison zu bekommen. Empfehlenswert ist aber mind. die nächsthöhere Klasse für ca. 50 Euro Aufpreis zunehmen. Roller gibt es schon ab 15 und Motorräder ab 20 Euro pro Tag inkl. Helmen z.B. bei „Ethon“ am Marktplatz. Die Spritpreise sind geringfügig niedriger als bei uns in Deutschland. Wir hatten allerdings die Entfernungen bzw. Straßenverhältnisse auf Kreta etwas unterschätzt und waren in der ersten Woche mit unserem gemieteten kleinen offenen „Suzuki Jimny“ Jeep über 1500 km unterwegs. Sehenswert und gut zu kombinieren, ist der Palast von Knossos bei Heraklion (allerdings nicht zur Mittagszeit, da wenig Schatten) wie auch das davon nur ca. 20 km entfernte „Crete Aquarium“ (jeweils 8 Euro/Person). Der Osten Kretas ist mit Ausnahme des Palmen- und Touristenstrandes „Vai“ zum Glück z.Zt. noch etwas ursprünglicher und ruhiger. Da mehr als 5 Stunden Fahrtzeit von Georgioupolis entfernt, haben wir eine Nacht im „Marina Village“ in Paleokastro übernachtet (siehe andere Bewertung). Den Süden Kretas fanden wir mit Ausnahme von Matala nicht ganz so spannend. Zum Westen: Den Hype um Elafonisi können wir nicht nachvollziehen und fanden den Geheimtipp von Jiannis, den Strand von Falasarna, deutlich spektakulärer. Ebenfalls schön sind die Altstädte sowie Häfen von Rethymnon und Chania. Vom Venezianischen Hafen Chania‘s haben wir eine empfehlenswerte 3,5 Stunden dauernde Schnorchel-Tour mit Nick auf seinem Glasbodenboot „Aphrodite“ für nur 15 Euro pro Person gemacht. Also, viel Spaß beim Erkunden…


Zimmer
  • Gut
  • Alle Zimmer haben WC und Bad mit Fön und relativ schmale Duschkabine, aber modernen Massage-Dusche sowie einen Balkon oder eine Veranda. Ebenfalls vorhanden ist eine programmierbare, gut kühlende Klimaanlage, Kühlschrank, kleiner Fernseher mit div. deutschsprachigen Sendern, Telefon, Schreibtisch mit Spiegel (z.B. zum Schminken), großer Kleiderschrank mit kleinem Mietsafe (2 Euro/Tag). Einzig kleiner Kritikpunkt zum Bad: Weitere Ablagen für Kosmetika und ein paar Haken wären sinnvoll. Wir hatten kein Bestpreis-Zimmer und waren somit im Haupthaus und den bereits renovierten Zimmern untergebracht. Wir hatten freie Zimmerwahl und hofften in der Nähe der Rezeption auch W-LAN empfangen zu können und dadurch halt nicht mit dem etwas betagten Fahrstuhl fahren zu müssen. Empfang hatten wir dann leider doch nicht, dafür aber eine evtl. zu dünne Tür mit sichtbarem Schlitz unten zum Flur. Zeitweise waren u.a. ein paar weniger rücksichtsvollen (deutsche) Nachbarn zu hören. Die Zimmerdamen wurden nach kurzem Erwähnen (siehe oben) umgehend abgestellt. Der Ausblick, von dem von uns nur zum Trocknen der Handtücher genutzten Balkon, war auf die Seitenwand des Swimmingpools im Innenhof vom Nachbarhotel. Da wir allerdings nur zum Schlafen dort waren, hat uns das nicht weiter gestört.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Der ganztägig geöffnete Restaurantbereich befindet sich ebenso wie die Bar im Corissia Park. Es gibt keine vorgeschriebene Sitzordnung oder feste Reservierungen. Man nimmt dort Platz, wo es frei ist und gefällt. Wahlweise auch auf der Terrasse nur 10 Meter vom Meer entfernt. Bei Pauschalbuchung ist durch Halbpension Frühstück und Abendessen in Buffet-Form und einer Vielzahl von täglich wechselnden Gerichten inkludiert. Bei Individualbuchung ist auch nur Übernachtung mit Frühstück möglich. Hotelfremde können das Frühstück schon für 5 Euro und das Dinner für 10 Euro genießen (siehe Bilder). Nicht nur mittags kann man leckere Gerichte a-la Carte, wie z.B. Giros, Souvlaki und ähnliches schon ab 5-6 Euro bekommen. Auch wenn Geschmäcker verschieden sind, ist hier bestimmt für jeden etwas dabei. Uns hat es jedenfalls gut geschmeckt und wir haben in der Zeit nicht wirklich abgenommen… ;-) Morgens gibt es u.a. auch dunkles Brot und Brötchen, viele Sorten Marmelade, kretischer Honig, verschiedene warme süße und deftige Gerichte, wie Würstchen (wer’s mag), verschiedene Rühreier, Bacon, Spiegeleier, gekochte Eier, etc. ... – Tipp: Der Kaffee aus dem großen Behälter schmeckte uns am besten mit einem Löffel Kakao und warmer Milch. Die Getränke zum Frühstück sind inklusive. Die Säfte aus dem Automaten waren uns etwas zu dünn, aber es gibt seit kurzem morgens zusätzlich kostenfrei frisch gepressten O-Saft, da wo abends die Desserts und das Eis stehen. Frühstück gab es von 8-10:30 Uhr, auf besonderen Wunsch auf früher (dann aber ohne warme Speisen). Abendessen von 18-21 Uhr und es wurde alles jederzeit auch bis zum Schluss frisch aufgefüllt. Sehr lecker sind u.a. die Salate und der täglich frisch selbstgemachte Tsatsiki! Während der Mahlzeiten werden mobile, farbig beleuchtete Springbrunnen im Pool aktiviert und die Poolbenutzung ist dann nicht gestattet, da einige Tische direkt am Rand des Pool stehen. Getränke zu den Mahlzeiten (außer Frühstück) gehen extra. Die Preise sind relativ moderat: 1 L Mineralwasser kostete 2,20 Euro, frischgepresster Orangensaft 2,90 Euro und 0,5L Tischwein 4,40 Euro. Radler und Weinschorle ist bekannt; individuelle Wünsche wie z.B. Weißwein mit Sprite aber auch möglich (erfrischend lecker!). Tipp: Wir haben u.a. nachmittags zur Tea-Time von 15- 17:30 Uhr für nur 3 Euro ein großes Stück Torte mit wahlweise Tee bzw. Kaffee bekommen. Abends gab es von 20:30-22:30 Uhr zur Happy-Hour (außer am griechischen Abend) alle Cocktails ebenfalls für nur 3 Euro. (siehe Bilder).


    Service
  • Sehr gut
  • Der Service ist insgesamt einfach traumhaft. Die kretische Gastfreundschaft und das oft zitierte „Zu Gast bei Freunden“ ist hier keine Floskel, sondern echtes Motto. Begrüßt wird man in der Regel von der guten kretischen Seele des Hauses und fließend deutsch sprechendem Hotelmanager „Jiannis“, mit einem kurzem Rundgang durch die Anlage und einem Begrüßungsdrink (z.B. frisch gepresster O-Saft oder Ouzo). Falls einmal ausnahmsweise etwas nicht zur vollsten Zufriedenheit seiner Gäste sein sollte, findet Jiannis meist eine passende Lösung. Außerdem bekommt man bei ihm auch viele gute Tipps für Unternehmungen. Mehr als besondere Anerkennung verdienen auch die hochmotivierten und flinken, aber nie aufdringlichen, sehr freundlichen Kellner, die bei teils zwischen 35-40 Grad Außentemperatur locker 2-3 Hemden pro Schicht für ein frisches Aussehen benötigten. Sie verstehen alle, u.a. auch aufgrund der überwiegend deutschsprachigen Touristen, meist deutsch bzw. sprechen auch sehr gut englisch. Sobald ein Tisch frei wurde, wurde dieser sofort abgeräumt und hier nicht wie beispielsweise in Tunesien erlebt, etwa der Tisch gebürstet bzw. die Tischdecke einfach nur umgedreht, sondern in Sekunden gleich komplett neu bezogen. Alle (Getränke-)Bestellungen sind (derzeit noch) nicht auf die Zimmerrechnung zu schreiben, sondern werden auf kleinem PDA mit W-LAN aufgenommen und sofort an die Küche übermittelt. Binnen kürzester Zeit bringt dann meist der nächste freie Kellner umgehend das Bestellte an den Tisch bzw. tagsüber auch an den hoteleigenen Strand. Ganz herzlichen Dank hier noch mal an Senior- und Junior-Chef, „Scooby Doo“, Georgios, Iwannis aka „Speedy“ und die vielen anderen. Bei der ebenfalls sehr freundlich, auch deutsch und englisch sprechenden Damen der rund um die Uhr besetzten Rezeption, kann man z.B. auch mal seine Wertsachen aufgeben oder das Gepäck bei späterer Abreise sicher deponieren. Die Zimmerreinigung war auch sehr gründlich. Wie meist überall auf Kreta üblich, wurde das Zimmer täglich bis auf Sonntags gereinigt. Anders als bei anderen Kritiken gelesen, wurde hier jedoch auch gründlich gewischt (praktisch wg. Sand vom Strand), sowie wenn gewünscht, Handtücher und Bettwäsche gewechselt. Einzig kleiner Kritikpunkt in Sachen Service war, das unser Zimmer etwas hellhörig und unweit der Rezeption sowie gegenüber des Raumes, wo sich die Zimmerdamen morgens gegen 7:30 Uhr zum Arbeitsbeginn viel zu erzählen hatten. Als wir dies eigentlich eher beiläufig bei Jiannis erwähnten, wurde das aber umgehend abgestellt. Danke noch mal, Jiannis und weiter so!!!


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Georgioupoli, hochsprachlich Georgioupolis, ist ein kleiner Ort an der westlichen Nordküste von Kreta, ca. 20 km von Rethymno, 35 km von Chania und 100 km von Heraklion (Iraklio) entfernt. Der Ort liegt verkehrsgünstig unweit der Schnellstraße E75 und in der Rundung einer Bucht vor einer westlich vorspringenden Halbinsel in einer mit Eukalyptusbäumen gesäumten Flussniederung. Der Strand von Georgioupoli besteht größtenteils aus feinem Sand, erstreckt sich über 9 km gen Osten. Etwa fünf Kilometer landeinwärts befindet sich Kretas einziger natürliche Süßwassersee, der Kournas-See, wo Tretbootfahren und Schwimmen möglich ist. Weitere Infos zu Georgioupolis, z.B.: http://de.wikipedia.org/wiki/Georgioupolis Wir hatten erstmals via Holidacheck bei FTI gebucht und sind wie die meisten Pauschalreisenden Freitagmorgen nach nur 3,5 Stunden von Frankfurt in Heraklion (HER) gelandet. Der gut organisierte Bus-Transfer ca. 100 km in den Westen Kretas dauerte durch ein paar Hotelstopps zwar fast weitere 2 Stunden, vermittelte aber erste Eindrücke der Insel. Je nach Abflughafen bzw. bei Individualbuchung direkt bei der deutschen Vertretung des Hotels (http://www.corissia.com), ist aber ggf. auch ein Landen in Chania (CHQ) möglich, welches nur ca. eine halbe Stunde von Georgioupolis entfernt ist. Auf Wunsch kann man dann auch den Transfer oder einen günstigen Mietwagen gleich mit organisieren lassen bzw. mit dem Linienbus fahren. Die Bushaltestelle ist ca. 300 Meter vom Hotel entfernt. Aktuelle Preise und Fahrtzeiten gibt es direkt am Flughafen oder Hafen und auf der Website von KTEL Linienbus Kreta (http://bus-service-crete-ktel.com/timetabledet.php?line=1&lg=3). Für den, der dann mit dem Auto anreist findet das Hotel am einfachsten wie folgt: Vom Flughafengelände Heraklion aus rechts auf die Schnellstraße der Insel E75 in Richtung Rethymnon / Chania. Nach ca. 100 km liegt Georgioupolis mit kurzer Ausfahrt rechts. Von Chania Richtung Heraklion kommend liegt die Ausfahrt dann auf der E75 nach ca. 35 km kurz hinter der Bushaltestelle von Georgioupolis entsprechend links. Dann geradeaus und ca. 200 m weiter kommt der Dorfplatz von Georgioupolis. Nach überqueren des Dorfplatzes mit kleinem Supermarkt und ein paar Tavernen, vorbei an der freundlichen (deutschsprachigen) Roller- und Autovermietung „Ethon“ kommt ca. 80 m weiter der kleine Hafen von Georgioupolis. Vor der Brücke rechts abbiegen und nach ca. 80 m rechts entlang der langsam zu befahrende Straße der Strandpromenade kommt dann rechte Hand der „Corissia Park“ hinter dem man rechts abgebogen, direkt auf das „Corissia Beach“ zufährt. Das 4-Sterne Schwesterhotel „Corissia Princess“ mit Wellness-Bereich und Dachterrasse (und traumhaftem Ausblick über den insgesamt 9 km langen Sandstrand!), liegt nur ca. 180 m weiter entlang der Strandpromenade.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Zum Glück gab es hier weder aufgezwungene Animation noch irgendwelche Sportgeräte im Corissia Park! Highlight ist der derzeit Donnerstagabends ab ca. 21 Uhr stattfindende und unterhaltsame "Griechische Abend" mit Folklore und Tanz. Wir hatten den Tipp bekommen, dass es aufgrund der Beliebtheit sehr voll werden kann und haben uns frühzeitig einen entsprechenden Platz gegenüber am Pool gesichert. Dienstagabends ist ein DJ da, der dann teilweise Oldies bzw. 80er Hits auflegt. Wem es nicht gefällt, der kann ja rechtzeitig nach dem Abendessen gehen bzw. auch andere Angebote im Ort (Live-Musik, Karaoke, Minigolf bei Nacht o.ä.) nutzen. Der ausreichend große, saubere und über 1,80 m tiefe Pool liegt im öffentlich zugänglichen Corissia Park (vormals Edem Park) und hatte früher mal einen kleinen Steg (auf alten Bildern noch zu sehen). Es gibt einen kleinen Nichtschwimmerbereich, aber kein Sprungbrett oder Wasserrutsche. Für Kinder ist ein kleiner Spielplatz mit Klettermöglichkeit und Rutsche vorhanden. Ebenfalls gibt es für alle ausreichend schattenspende Palmen, sowie genug Liegen und Sonnenschirme. Als fair empfunden haben wir die Idee, dass man pro Liege (egal ob im Park oder am Strand) nur einmal täglich 2,50 Euro bezahlt und dafür im Gegenzug einen (kleinen) frischgepressten Orangensaft bekommt. Der zu unserer Reisezeit etwas schmale Strand (das Meer hat sich etwas Sand zurückgeholt), hat sogar durch die 2-3 Reihen fast zu viele Liegestühle mit Sonnenschirmen und Tischchen. Deutschtypische Reservierung ist hier nicht notwendig, da selbst in der Hauptsaison jeder hier ein passendes Plätzchen für sein Badetuch finden sollte. ;-) Auch wenn durch den weggespülten Sand (evtl. wird hier ja „irgendwann mal wieder?“ etwas Sand aufgeschüttet…) ein paar Steine zum Vorschein gekommen sind, kommt man hier auch gut ohne Badeschuhe in das langsam tiefer werdende Meer. Wem dieser Strand fast am Ende der Bucht gelegen mit seinen derzeit 5-10 m Breite zu schmal sein sollte, der geht am besten nur ca. 10 min. Richtung Osten Richtung Corissia Princess, wo mit seinen ca. 9 km einer bzw. der wohl längste Sandstrand Kretas liegt. Beim Tropicana z.B. kosteten die Liegen ausnahmsweise nichts, sodass man viel eher geneigt ist, auch etwas zu verzehren. Hier gibt’s auch frischgepressten sowie leckere Sandwiches für schmales Geld! Bei den dann folgenden Strandbars wird zwar der Strand immer schöner, breiter und weitläufiger und hat sogar teils (noch) naturbelassene Dünen. Jedoch kann hier eine Liege auch schon mal 3 Euro kosten, ohne dass man dafür irgendein Getränk bekommt. Das Baden im Meer macht hier allerdings aufgrund der teils größeren Wellen auch noch etwas mehr Spaß. Das Wasser haben wie als sauber und mit ca. 20-25 Grad im Juli sehr angenehm erfrischend empfunden.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Mehr Bilder(25)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Juli 2009
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Solveig & Jochen
    Alter:41-45
    Bewertungen:24