- Preis-Leistungs-VerhältnisSchlecht
Wir hatten unseren Aufenthalt im Farallon de Caribe gebucht. Dieses Haus liegt an einem Berg oberhalb der Bucht von Marea mit wundebarem Blick, einfach atemberaubend. Das Hotel selbst ist,vom fast vollständig weggeflogenem Dach der Lobby abgesehen, in gutem Zustand,gepflegt und sauber. Zum Meer muss man einige Treppen in schlechtem Zustand herunterklettern und ca.800m laufen,weil sich das Strandleben vor dem Hotel Marea abspielte. Wir als Deutsche fühlten uns leider etwas verloren-95% der Gäste waren Kanadier, vom Alter her gemischtes Publikum. Das Schwesternhotel unten in der Bucht ist dagegen vom Zustand erheblich schlechter und älter. Allerdings ist man von dort wesentlich schneller am Strand. Einen Jeep zu mieten und die Berge zu erkunden können wir nur empfehlen. Das war ein Spass für die ganze Familie. Auch die Küstenstrasse nach Santiago zu fahren, am besten gegen abend zumSonnenuntergang, ist wunderschön. Ansonsten aufpassen, dass man am Ende des Urlaubs so wenig wie möglich CUC im Portemonnaie hat!
Die Zimmer sind sehr gut ausgestattet, sauber ,die Klimaanlage ist sogar sauber und funktioniert.Hellhörig sind die Zimmer überhaupt nicht.Grosse Betten, gut ausgestattetes Bad,sogar mit Föhn, guter Service. Allerdings sollte man eine Taschenlampe einpacken, es fällt öfter mal der Strom aus.
Leider können wir nur für die Bar ein Pünktchen vergeben, falls nicht wieder Mangel an Getränken da war, bemühte man sich dort wenigstens die Gäste zufrieden zu stellen. Wir sind jetzt das 4.Mal auf Kuba(immer 3 Sterne) , aber das war diesmal bei Weitem das schlechteste Essen- einfallslos jeden Tag die gleiche "Pampe", meistens kalt, ohne jeden genusslichen Höhepunkt und aufgefüllt wurde Stunden später oder eben gar nicht.Keine Rede von landestypischem Essen oder sonstigen Karibischen Genüssen.
Das Hotelpersonal ist durchweg sehr freundlich und zuvorkommend,das lässt sich wohl auch durch Bestechung nicht mehr toppen,obwohl Trinkgeld wie überall gerne angenommen wird. Die Zimmer waren immer peinlichst sauber,auch im übrigen Hotel wurde ständig gewischt.An der Rezeption und auch die Reiseleitung hatte immer ein offenes Ohr für Fragen und Wünsche. Bis auf zwei Tage die Woche fährt ein Boot nach Cayo Blanco,einer kleinen Insel mit weissem,groben Muschelkalk. Dort bekommt man ein wenig Karibikfeeling,auch wenn es nur eine einzige Palme gibt.An dem dunklen Sandstrand beim Hotel fehlte uns dieses Gefühl gänzlich,das hatten wir vorher nicht so eingeschätzt. Für das Shuttle-Boot ist es ratsam, sich für die gesamte Zeit anzumelden, da nur 40 Personen draufpassen.Arzt ist im Haus-das war für uns sehr hilfreich.
Die Lage der beiden Hotels ist wirklich wunderbar,allerdings gibt es dort auch nicht mehr.Es gibt keine Geschäfte ausser denen im jeweiligen Hotel mit sehr begrenztem Angebot. Der Ort Marea ist wirklich nur ein Dorf und im nächstgrösseren Ort Pilon gibt es lediglich am Samstag ein Stassenfest. Unterhaltungsmöglichkeiten bestehen praktisch keine,da auch die abendliche Animation "grottenschlecht "war. Wenn man etwas erleben möchte, muss man zwangsläufig auf Ausflugsangebote(viel zu teuer) zurückgreifen oder sich selbst einen Jeep mieten und in die Berge fahren(genau! den Weg zum Wasserfall beschreiben lassen-das ist ein Abenteuer!)oder wandern oder Motorroller fahren. Achtung: Bei Barzahlung bekommt man bei der Autovermietung die Kaution von 200Euro nur in CUC zurück,die man am Flughafen auch nicht in Euro umtauschen kann. Also vorher gut und lange verhandeln! Da vom vielen Regen die Küstenstasse teilweise zerstört(aber für privat eine traumhafte Strecke ist) ist ,geht der Transfer von Santiago durch die Berge -6 Stunden lang. Nach Holguin zurück dauert es aber nur 4,5 Stunden.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sehr schlecht! Surfbrett kaputt (zu Anfang und zu Ende des Urlaubs immer noch),Fitnessraum kaputt(s.o.),Katamaran ständig überbucht,kein Internet,Handyempfang nur vor dem Hotel,Boutiken schlecht bestückt,Animation sehr sehr schlecht. Den einzigen Pluspunkt kann man dem Pool und dessen Umgebung zuteilen. Der Strand ist meistens gepflegt gewesen. Durch den dunklen Sand hat man das Gefühl, das Wasser sei dreckig,dem ist aber nicht so.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Familie |
Dauer: | 2 Wochen im Januar 2006 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Sabine & Karl |
Alter: | 36-40 |
Bewertungen: | 3 |