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Archiviert
Jeannette Kreutzberger (36-40)
Verreist als Paarim Januar 2015für 2 Wochen

Tolles Hotel, aber zuviele Russen auch in Umgebung

5,2/6
Das Hotel ist in einem ziemlich guten Zustand und es eine großzügige Anlage, sodass sich alles gut verteilt. Wir waren zwei Wochen dort. Das Zimmer wurde jeden Tag gereinigt und die Handtücher wurden auch gewechselt. Strandhandtücher werden auch an der Rezeption gewechselt oder mit dem Zimmerservice. Die Zimmer sind sehr groß und das Bad ist dreigeteilt, WC, Dusche und Waschbecken mit Badewanne. Das die Zimmer sehr hellhörig sind, ist wohl eigentlich nicht erwähnenswert, sondern normal. Der Balkon ist auch groß, wir blickten nach innen in die sog. Gartenanlage, die eher urwüchsig ist. Das Hotel hat keine Internetstation, WiFi ist in der Rezeptionszone frei. Man benötigt aber Laptop oder Tablet.. Das größte Problem waren die vielen Russen, die sich leider gegenüber dem Personal und den anderen Hotelgästen weder freundlich noch rücksichtsvoll benommen haben. Das wäre ein Grund dort nicht wieder einzukehren, ansonsten waren wir aber sehr zufrieden. Gästekultur 90% Russen, 5% Italiener und alles andere der Rest der Welt. So gut wie keine Deutschen.

Lage & Umgebung5,0
Das Hotel liegt auf einer kleinen Anhöhe an einer recht befahrenen Straße. Da das Hotel aber großzügig nach hinten gebaut ist und in Straßennähe nur Rezeption, ein Restaurant, der Parkplatz mit Taxi-Service ist, stört der Straßenlärm gar nicht. Es ist trotzdem ruhig gelegen. Der Strand ist fußläufig in gut 3-5 min. erreichbar. In kurzer Entfernung ist alles erreichbar, d.h. 7Eleven, FamilyMart, diverse Restaurants, Massage, Taxi, Shoppingmöglichkeiten ... einfach alles. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es ja eigentlich nicht. Der Bus nach PhuketTown kostet jetzt p.P. pro Strecke 35THB und fährt eine gute Stunde (über Karon hin und zurück).

Zimmer5,0
Die Zimmer sind sehr groß, großes Bett und gut ausgestattet. Klimaanlage, Telefon, kleiner Flat-TV (keine dt. Sender, diverse russische Sender, französisch, aber auch 3-4 amerikanische Sender), Kleiderschrank befindet sich auch "im Badezimmer". Es gibt eine Minibar, Wasserkocher mit Kaffee-/Tee-Utensilien. Balkon ist groß mit zwei Holzstühlen, kleiner Minitisch und es gibt eine Möglichkeit Kleidung aufzuhängen. In 10 Tagen wurde unsere Bettwäsche nicht gewechselt, allerdings täglich die Handtücher. Tägliche Zimmerreinigung.
Zimmertyp:Doppelzimmer
Zimmerkategorie:Superior
Ausblick:zum Garten

Service6,0
Das Personal war in jeglicher Hinsicht sehr freundlich und hilfsbereit. Bei Ankunft konnten wir erstmal ein Zimmer besichtigen, bevor wir es bezogen. Das Personal spricht auf jeden Fall englisch. Wir hatten auch einige Unternehmungen, Ausflüge gebucht und es klappte mit den Transfers nicht so gut. Das Personal übernahm für uns die regionalen Telefonate mit den Agenturen. Wir hatten keinerlei Beschwerden.

Sport & Unterhaltung4,0
Die zwei Pools waren recht gepflegt. Wir haben sie dennoch nicht genutzt, weil die russischen Hotelgäste einen entspannten Aufenthalt dort, unmöglich machten. Aber die Liegen sahen ansprechend aus und Schirme gibt es auch.
Von einer Unterhaltung haben wir nichts mitbekommen, d.h. keine Animation.

Hotel6,0

Tipps & Empfehlung
Für Transfer-Buchungen wäre wichtig zu erwähnen, dass das Hotel zwar Chanalai-Flora heißt, aber am Eingang steht noch der alte bzw. vorherige Name Serene Resort. Das führt zu Irritationen wenn man abgeholt werden muss. Die Gegend war im Januar sehr belebt und man kann mit Nichten sagen, dass dort nichts los ist. Wir waren wie vom Donner geschlagen. Wir hatten die Gegend eigentlich gewählt, weil wir im weit verbreiteten Internet herausgelesen hatten, dass es dort eher ruhig zugeht. Dem ist nicht so. Der Strand war ab 10h morgens mit dem Ballermann auf Mallorca zu verwechseln. Es gibt keine Liegen und Schirme mehr am Strand. Das hat die Regierung aufgrund des immer mehr werdenden Massentourismus wohl verboten. Stattdessen nerven die Strandhändler mit ihren Matten und Schirmen und nicht nur das. Es wird einfach alles mögliche verkauft und sie sind wirklich lästig. Man hat keine Ruhe. Man liegt also dicht an dicht.
Baden ist gut möglich, keine Steine oder schnelle Tiefe.
Es ist gibt die Möglichkeit Stand-up-Paddeling, Bananaboat, Jet-Ski und Paragliding zu machen. Auch Massagen am Strand.

Das Tuk-Tuk Fahren ist im Verhältnis sehr teuer. Für eine Tour nach Karon (200THB) kann man schon für den ganzen Tag einen Motorroller mieten. Nach Patong kostet es 400THB.

Überhaupt nicht ansprechend für einen Thailand-Urlaub war auch, dass diverse Werbetafeln, Flyer, Speisekarten und sonstige Informationen etc. auf russisch geschrieben waren. Man kam sich vor, wie an der Schwarzmeerküste. Das hatten wir nicht gebucht. Offensichtlich ist auf Phuket von Thailand nicht mehr viel geblieben, außer im "Hinterland".


Wir haben das Simon Cabaret besucht und empfehlen es nicht weiter. Der Abend im FantaSea war hingegen wirklich gut. Wir haben mit Essen gebucht und das war völlig in Ordnung. Kommt drauf an, welche Erwartungen man hat. Aber Buffet für 200THB mehr und wirklich reichliche Auswahl, wir würden es empfehlen.

Den Ausflug zu den Similan Island kann man nur bedingt empfehlen, u. E. ist der Aufwand dort hinzukommen viel zu groß. Man fährt 1,5h mit dem Minibus zum kleinen Hafen aufs Festland und dann nochmal 1,5h Speedboot. Gegen 11h kommt man bei der ersten Insel an. Man hat zwei Schnorchel-Spots, die naja ok sind. Dann wird man an den weißen Strand auf der größten Insel gebracht, wo sich auch 1000 andere Touristen tummeln. Also alles weit weg von Idylle, was wir auch wussten, aber dennoch - schnell ein Foto, Gegessen wurde im Wald auf dem Fußboden und dann wieder 3h zurück. Der Aufwand steht in keinem Verhältnis.

Genauso lange ist man auch in die Phang Na Bay unterwegs. Es geht erst aufs Festland und sammelt sich dann dort an einem Punkt, von wo es dem es mit dem Longtrailboot (60 Personen) losgeht. Hunderte Touristen schubsen sich gleichzeitig auf James Bond Island in der kleinen Bucht umher und die Reiseleiter verbreiten ziemlichen Stress. Die Caves, die besucht werden, wo man mit einem Kanu durchgefahren wird, sind ebenfalls - gefühlt - alle gleichzeitig besucht. Das Mittagessen in dem islam. Dorf ist ebenfalls Massenabfertigung und man hat nicht wirklich Zeit, sich in diesem Stelzendorf umzusehen. Alles in allem: man hat es mal gesehen.

Zuletzt noch ein Wort zur Maya-Bay und dem Strand. Das einzig Gute ist, dass die Anreise mal keine 3h dauerte. Eine Speedboot-Fahrt ist aber dennoch nicht zu unterschätzen und für Personen mit Rückenleiden absolut nicht zu empfehlen. Es ist wirklich hart. Sofern man von der Bucht etwas sehen kann, ist sie wirklich schön. Bei uns lagen 21 Boote in der Bay, die alle Touristen 20-40 Touristen beförderten, d.h. der Strand war rappelvoll. Leider hat man auch hier viel zu wenig Zeit, um auch am Strand zu liegen.

Diese stark frequentierten Ausflüge sind für die dortige Region sicherlich sehenswerte Möglichkeiten, aber wir meinen, es ist besser die weniger viel gebuchten Ausflüge und Regionen zu buchen. Da hat man wirklich mehr von und für sein Geld.

Wir würden nicht wieder nach Phuket fliegen, sondern eine Insel oder einen Ort wählen, der nicht von Touristen übervölkert ist (auch nicht Ko Samui oder den Strand Khao Lak).

Hotelsterne sind berechtigt
Hotel entspricht der Katalogbeschreibung
Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher gut
Infos zur Reise
Verreist als:Paar
Kinder:Keine Kinder
Dauer:2 Wochen im Januar 2015
Reisegrund:Strand
Infos zum Bewerter
Vorname:Jeannette Kreutzberger
Alter:36-40
Bewertungen:5
NaNHilfreich