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Alwin (71+)
Verreist als Paarim Januar 2017für 4 Wochen

Bisher überbewertetes Haus in zentraler Lage

3,0/6
Der erste Eindruck von dem Lavasteinbau ist schon imponierend. Auch das ganz in Lavastein gestaltete kleine Bad ist sehenswert. Der Wohn/Schlafraum ist angemessen groß, die Küche sehr geräumig mit einem großen Küchentisch.
Allerdings muss ich einiges von der Hotelinfo und den bisherigen Bewertungen richtig stellen und eine Reihe negativer Kriterien in die Waagschale werfen, damit die Gesamtbewertung realistischer wird, da die bisherigen Beurteilungen allzu voll überschwänglichen Lobes sind. Sie sind erstaunlich deckungsgleich mit der geschönten Hotelinformation.
Zunächst möchte ich zum Namen des Hauses Stellung nehmen. Der Name "Aborigen Bimbache" wurde werbewirksam gewählt, ist aber irreführend. Das Haus hat mit den Ureinwohnern nichts zu tun. Die Bimbachen lebten in Höhlen. Sie wurden von den spanischen Eroberern Anfang des 15. Jahrhunderts zum größten Teil versklavt und von der Insel verschleppt. Europäer besiedelten die Insel wieder, sodass die wenigen Ureinwohner aufgesogen wurden und de facto seitdem nicht mehr existieren. Erst die Europäer bauten Häuser, wobei sie die Höhlen als Keller nutzten.

Lage & Umgebung4,0
Für Wanderer, Mountainbiker und Touristen, die die Insel erkunden wollen, ist die zentrale Lage von San Andres ideal, außer im Winter. Da ist es meist zu kalt und zu neblig. Für diese Zielgruppe kann man für diesen Ort in der günstigen Jahreszeit 6 Sonnen vergeben. Im Sommer ist die Höhe von etwas über 1.000 m noch vorteilhafter. Für das Haus selbst sind im Jahresdurchschnitt gesehen und aufgrund der Lage an der Durchgangsstraße 4 Sonnen angemessen. Es ist für den Erholungseffekt nicht unbedeutend, dass diese Straße zur Rushhour ein recht beachtliches Verkehrsaufkommen aufweist. Hinzu kommen die manchmal direkt vor dem Haus mit laufendem Motor geparkten Autos, während die Fahrer durchaus mal auch mehr als 10 Min. zum Einkauf in dem daneben liegenden kleinen Supermarkt verweilen. Nachts ist es jedoch ruhig.
Als Zielgruppe werden in der Hotelinfo auch Badeurlauber aufgeführt. Die nächsten Bademöglichkeiten sind die Meeresschwimmbecken La Maceta mit ca. 18 km Entfernung und Tacorón mit knapp über 20 km bei 1.000 m Höhenunterschied. Da soll San Andres für Badegäste geeignet sein?

Zimmer2,0
Einige Darstellungen in der Hotelinformation und in den bisherigen Bewertungen sind irreführend bzw. treffen nicht zu: Der offene Kamin ist zwar vorhanden, darf aber nicht benutzt werden. Das Wohn/Schlafzimmer wird als freundlich bezeichnet. In Wirklichkeit ist es dunkel, da es nur ein kleines Fenster und kleine Scheiben in der nicht zu öffnenden Tür nach draußen besitzt. Eine Bewertung lautet: "Wir fühlten uns wie im Himmelbett auf Wolken". Es handelt sich um ein einfaches französisches Bett ohne besonderen Liegekomfort. Der winzige Garten besitzt keinesfalls zahlreiche Obstbäume. Die winzige Terrasse wird als hübsch und steinern beschrieben. Auch in einer Bewertung wird sie als "hübsch" und "perfekt zum draußen Essen" bezeichnet. In Wirklichkeit sind nur die Mauern der erhöhten Terrasse aus Stein, der Boden ist blanker Beton. Wahrscheinlich ist sie die Decke einer ehemaligen Zisterne mit entsprechend geringer Größe. Das zur Hotelinfo gehörende Foto ist raffiniert gemacht, denn es vertuscht, wie klein die Terrasse ist, und man sieht natürlich nicht den Blick auf den zum Supermarkt gehörenden verwahrlosten Garten. Außerdem ist die Terrasse gar nicht möbliert. Der schwere Tisch und die schweren Stühle befinden sich in dem wenig zum Verweilen einladenden überdachten, ziemlich dunklen Grillplatz, den ich als Schuppen bezeichne. Der Grill ist unbenutzbar, da der Rost dreckig und verrostet ist. Die eher häßliche Terrasse wurde von anderen Bewertern als schön und die Grillecke als wunderbar bezeichnet. Die Realität sieht anders aus.
In Bad und Küche entsteht an den nicht isolierten winzigen Dachfenstern Kondenswasser, das heruntertropft. Außer im Wohn/Schlafraum sind die Dächer undicht. Bei starkem Regen dringt das Wasser hindurch. Im Bad kann man dann nicht auf die Toilette gehen, ohne nass zu werden. Im Vorraum tropft es nahe der Wand zum Schlafzimmer. Also keine Sachen zu nah an die Wand stellen! Auch in der Küche tropft es herunter. Das Problem muss schon lange bekannt sein, denn die Holzdecke im Bad fault bereits.
Man kann sagen, es zieht durch alle Ritzen, was im Winter sehr unangenehm ist, vor allem, weil sich der Wind manchmal bis zum Sturm verstärkt. Die Eingangstür weist unten einen beachtlichen Spalt auf, ebenso die Küchentür zum "Schuppen" an der Oberseite. Auch die Fenster sind nicht ganz dicht.
Die Türen von Waschmaschine und Trockner lassen sich nur mittels einer behelfsmäßigen Schraube öffnen und schließen. In der Waschküche fällt der Putz von den Wänden. In der Küche sieht man an der Tür zum Gang, dass die Farbe von der Wand bröckelt. In der Lavadusche rieselt der Salpeter von der Decke. Ebenso lösen sich kleine Steinchen. Bei dem falsch angebrachten Duschvorhang kann man nicht duschen, ohne im Bad eine Überschwemmung zu verursachen. Dabei hatten wir die Dusche nur schwach aufgedreht, auch weil sonst das Warmwasser nicht zum Duschen reicht.
Die Durchgänge sind so niedrig, dass ich mir mehrmals den Kopf angestoßen habe bei meiner Größe von 1,70 m.
Beheizt werden der Wohn/Schlafraum und das Bad mit einem an der Wand angebrachten Heizlüfter. Die Küche kann man nicht beheizen. Mittels eines Kontaktes über den Reiseveranstalter kam die besagte Frau nochmals vorbei, auch um defekte Glühbirnen auszuwechseln. Ein Heizgerät für die Küche bekamen wir nicht. Der Reiseleiter besorgte uns dann ein elektrisches Heizöfchen auf eigene Kosten, ansonsten hätten wir uns bei der Kälte, bei der draußen manchmal das Themometer auf 8° fiel, in der Küche nicht aufhalten können. Das Haus dürfte im Winter gar nicht vermietet werden.
Die offenbar uralte Kaffeemaschine konnte man eigentlich gar nicht benutzen. Wenn man das Fassungsvermögen des Wasserbehälters ausschöpfte, spritzte Kaffeesatz über und in die Kanne. Man konnte nur 1 Tasse aufbrühen, und das sehr langsam, sodass wir den morgendlichen Kaffee in einer der Bars zu uns nahmen.

Service3,0
Laut Hotelinfo gibt es eine 24-Stunden-Rezeption und das Personal spricht spanisch, englisch und deutsch. Eine im Ort wohnende Frau, die überhaupt keine Fremdsprache spricht, stellt offenbar Personal und Rezeption dar. Sie übergab uns, vermittelt durch unseren Reiseanbieter, bei dem wir das Haus gebucht hatten, um 12.00 Uhr die Schlüssel und gab eine Einweisung, wobei sie nicht einmal die Funktion des Küchenherdes kannte. Unter einer 24-Stunden-Rezeption verstehe ich etwas anderes. Mehrmals wurden die Fremdsprachenkenntnise des Personals mit 6,0 bewertet. Wurde da einfach die Hotelinformation übernommen? Sauberkeit & Wäschewechsel wurden auch als bestens beurteilt: Wir hatten in 4 Wochen nicht einen einzigen Wäschewechsel.


Gastronomie4,0
In der Nähe gibt es 3 Bars/Restaurants. Eines ist in erster Linie Restaurant, die anderen beiden mit einem begrenzten Speiseangebot eher Bars. Das Essen, hauptsächlich Fleisch, ist deftig und von guter Qualität. In den Bars herrscht die typisch spanische Atmosphäre mit viel Lärm. Wenn man das nur im Urlaub ertragen muss, ist es zu verkraften. Wir haben uns dort richtig wohlgefühlt und Kontakt zu anderen Gästen und den Wirtsleuten gehabt.

Hotel3,0

Preis-Leistungs-Verhältnis: Angemessen
Infos zur Reise
Verreist als:Paar
Kinder:Keine Kinder
Dauer:4 Wochen im Januar 2017
Reisegrund:Sonstige
Infos zum Bewerter
Vorname:Alwin
Alter:71+
Bewertungen:3
Kommentar des Hoteliers
Hallo,
vielen Dank für Ihre Berwertung bei Holidaycheck worüber wir uns immer freuen sei es positiv oder negativ. Letztes hilft uns natürlich um eventuelle Verbesserungen vorzunehmen. Hiermit würden wir gerne zu einigen Ihrer genannten Punkte Stellung nehmen.

Zu Punkt 1: Hotelname
- Sie haben völlig Recht damit dass die Ureinwohner in Höhlen lebten und wir den Namen einzig und allein nur wählten um etwas mit der Insel zu verbinden. Dazu möchte ich sagen dass es sich eben nur um einen Namen handelt und keinesfalls die Gäste in die Irre fühern soll. Dazu soviel: Wer möchte schon gerne seinen Urlaub in einer Höhle verbringen ?

Zu Punkt 2: Lage und Umgebung
- Da San Andres in etwa 1000 Meter Höhe liegt kann es schon hin und wieder neblig und windig werden und auch kalt im Winter. Wie Sie schon erwähnten ist es ein Paradies füer Wanderer, Mountainbiker und sonstige Naturliebhaber. Niemand hat behauptet es sei ein Badeort sei, wir wollten einfach sagen dass es optimal für jegliche Unternehmungen geeignet ist weil San Andres so ziemlich in der Mitte der Insel liegt und man mit dem Auto überall in ca. 20 Minuten hin kommt u.a. auch zur Bademöglichkeit sei es in la Maceta oder el Tacorón. El Hierro hat auch keine Badestrände wie z.B. Fuerteventura oder Gran Canaria. Also wenig geeignet für Badegäste die auf Strände hoffen. Zur Rush hour: Die gesamte Insel hat 268,51 Quadratkilometr und hat mittlerweile ca. 6500 Einwohner also so in etwa 25 Einwohner auf einem Quadratkilometer ( Eine rush hour kenne ich eigentlich nur aus Klein bis Grosstädten) . Auf Grund der niedrigen Bevölkerungsdichte welches auch eine geringe bis gar keine Kriminalität nach sich zieht gibt es den ein oder anderen Autofahrer der seinen Motor während seines Einkaufs einfach an lässt worauf wir aber keinen Einfluss haben. Wir sagen es immer wieder zu den Fahrern wenn wir sie dabei erwischen. Der Supermarkt hat aber auch ab 20:00 h geschlossen und auch über die Mittagszeit von 13:00 - 16:00 h ist er zu.

Zu Punkt 3: Zimmer
-Der Kamin kann natürlich benutzt werden. Die Beleuchtung ist auch ausreichend. Einen Kronleuchter mit 10 Glühbirnen wovon die Hälfte angeht reicht vollkommen für den kleinen Salon aus. Ausserdem gibt es eine Wandleuchte welche für gemütliches Licht sorgt sowie eine Stehlampe und eine Nachttischlampe. Die Tür nach aussen lässt sich sehr wohl öffnen. Zum Bett: wenn sich ein Gast gefühlt hat als wäre er in einem Himmelbett, so ist das seine Meinung. Wir haben in der Beschreibung angegeben dass es sich um ein Ehebett handelt. Die Terasse hat ca. 15 Quadratmeter und ist für 2 Personen mehr als gross genug und sogar ausreichend für 4. Zum verwahrlosten Garten vom Supermarkt ist eigentlich ein Gemüsegarten welcher im Januar wahrscheinlich keine Früchte trägt . Unser Garten ist eigentlich gepflegt. Die Gartenmöbel befinden sich bis zum Gebrauch wie Sie sagten unter dem Dach beim Grill um sie nicht die ganze Zeit den Witterungen auszusetzten welche Sie in Punkt 1 schon beschrieben haben. Einmal auf der Terrasse, bleiben sie auch dort. Das Dach wurde komplett repariert und Kondenswasser ist auf der ganzen Insel etwas normales. Das gleiche Prinzip wie bei einer Brille. Das Holz im Bad ist ungefähr 300 Jahre alt und fault keineswegs. Die Spalte unter den Türen verhindern ein weiteres kondensieren. Die Heizung im Salon ist eine Hochwertige High Tech Klimaanlage welche im Sommer kühlt sowie im Winter angenehm wärmt. Die Heizung im Bad ist eine 2000 Watt Heizung welche das Bad in Schnelle wohlig erwärmt. In der Küche gibt es auch eine Heizung welche der letzte Gast wohl mitnahm. Hätten Sie uns gleich etwas darüber gesagt hätten wir sofort für Ersatz gesorgt. Der Boiler im Bad hat genügend Warmwasser für 2 Duschen. Wir wreden ihn aber gegen einen Warmwasserdurchlauf tauschen. Die Kaffeemaschine ist gar nicht so alt und ist eigentlich genug für 2. Ausserdem hat sie wie alle Kaffeemaschinen eine Skala die beim befüllen nicht überschritten sollte da dann natürlich das Wasser überschwappt. Die Kaffeemaschine haben wir aber ohnehin jetzt gegen eine neue f10 Tassen eingetauscht.

Zu Punkt 4: Service
Rezeption 24 Stunden möchte sagen dass wir 24 Stunden Checkin machen aber nicht dass die Rezeption 24 h geöffnet hat. Wir sind telefonisch rund um die Uhr zu erreichen und sprechen sehr wohl deutsch, spanisch und englisch. Zur reinigung: jeder Gast bezieht das Haus im gereinigtem Zustand. Dies ist auch in der Beschreibung als Endreinigung angegeben. Normalerweise reinigen die Gäste während Ihrem Aufenthaltes selbst. Es besteht aber immer gegen eine Extragebühr die Möglichkeit dass wir das auch übernehmen.

Wir danken Ihnen sehr für Ihre Kommentare welche uns sicher für zukünftige Verbesserungen sehr hilfreich sein werden und bedauern aber auch sehr dass Sie sich nicht wohlgefühlt haben wärend Ihres Aufenthaltes.

M.f.G. Peter