- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr gut
Die Hotelanlage ist sehr weitläufig und schön angelegt. Die Zimmer befinden sich in dreistöckigen Villen, die in der ganzen Anlage verteilt sind. Man fühlte sich wie in einem kleinen karibischen Dorf, ganz anders wie zum Beispiel ein paar Hotels weiter im Iberostar (dort waren zur selben Zeit Freunde von uns), was eher klotzig wirkt. Wir hatten AI gebucht und trugen entsprechende Bänder, da dieses Hotel mehrere Bereiche und Kategorien hat, sodass eigentlich alle Farben vertreten waren. Das Publikum war sehr gemischt, es waren jedoch zu dieser Zeit sehr viele Amis da. Es ist niemand negativ aufgefallen, alle haben sich eigentlich ziemlich gut benommen :-) Die Zimmer, Restaurants, Pools und die gesamte Anlage waren sehr sauber, man konnte pausenlos jemanden beobachten, der sich um jede noch so kleine Ungereimtheit kümmerte. Am Strand liefen Männer herum, die einen blauen Müllsack hinter sich herzogen und Müll, wie auch gebrauchte Plastikbecher, einsammelte. Das sah anfangs etwas komisch aus, aber wenigstens wurde somit immer auf Sauberkeit geachtet. Von Rezeption bis zum Strand fährt eine kleine Bimmelbahn, falls man zu faul ist, durch das ganze Resort zu spazieren. Fährt dauernd und ist echt praktisch, vor allem wenn man von einem plötzlichen Regenguss erwischt wird wie wir einmal. Im Dezember war das Wetter meistens gut, wir hatten ca 3 Regentage, an denen wir kaum etwas unternehmen konnten. Der eine fiel auf einen unserer Ausflüge, den wir ins Landesinnere unternahmen. Aber das störte nicht so sehr, nur der Abstecher zu einem Strand fiel etwas kurz aus. Macht auf jeden Fall den Ausflug "Tropical Storm", da ist man auf einem Katamaran zu wunderschönen Stränden unterwegs und fühlt sich wirklich wie im Paradies. Auch an Bord wird Programm geboten, man chillt bei Bob Marley Musik oder lernt Grundschritte des Salsa. Der Kaptain ist übrigens Berliner :-) Fazit: Ein toller Erholungsurlaub, viel Action gibt es nicht, es sei denn, man macht dauernd tolle Ausflüge. Uns hat es sehr gut gefallen und wir gehen auf jeden Fall wieder in dieses Hotel, wenn wir nochmal in der DomRep stranden.
Die Zimmer waren sehr groß und schön geschnitten, großes Bett und schöne Couch mit Tisch. Alles sehr sauber. Im Bad eine Badewanne mit Düsen, die man erst anmachen sollte, wenn sie voll mit Wasser bedeckt sind :-) Dem Zimmermädchen ruhig in Abständen Trinkgeld hinlegen, sie formt tolle Figuren aus Handtüchern.
Ich sage nur: SUPERMEGAKLASSE!!! Sowohl das riesige Buffetrestaurant als auch die zahlreichen Spezialitätenrestaurants bieten nur erstklassige Speisen und große Auswahl. Jeden Abend gibt es im Buffetrestaurant ein anderes Thema. Von den à-la-carte-Restaurants haben uns das Asiatische, Mexikanische und Fischrestaurant am besten gefallen. Im Gourmet gab es für unseren "normalen" Geschmack etwas zu extravagangte Speisen und beim Italiener hat es nicht hundertprozentig geschmeckt. Achtung: In den Restaurants war es sehr kühl, in einigen fast kalt, also auf jeden Fall eine Weste mitnehmen. Unsere Ansprüche ans Essen sind im Allgemeinen sehr hoch (das heisst nicht, dass wir auf Exklusives und Teures stehen, sondern auf gute Zubereitung, Zustand, Geschmack und Vielfalt), daher keine Angst vor Enttäuschungen!! Mittags konnte man sowohl draußen an der Strandbar, als auch in einigen Restaurants essen, allerdings gab es dann nur ein etwas kleineres Buffet, das drinnen jedoch üppiger war als draußen, dort gab es meistens Hamburger, Pommes, Nudeln, Salat, Würstchen, etc.
Das Personal war allzeit superfreundlich. Als ich im Gourmetrestaurant aus Versehen etwas bestellt habe, was mir überhaupt nicht schmeckte (Rinder-Carpaccio, konnte mir darunter erst nix vorstellen), bemerkten die Kellner sofort meinen gequälten Blick und fragten mich, ob ich was anderes haben möchte. Auch im Fischrestaurant hatten wir einen total zuvorkommenden Kellner, der sich auch riesig freute, als wir ihm als Dank etwas Trinkgeld gaben. Die Putzfrauen, die den ganzen Tag schufteten, begegneten uns immer mit einem Lächeln. Als einmal unsere Toilette verstopft war (Achtung, kann dort öfter passieren, nicht soviel Papier auf einmal!!), half uns ein Zimmermädchen, obwohl wir uns nur mit Händen und Füßen verständigen konnten. Prompt waren auch tüchtige Handwerker da und das Mädchen half auch noch mit. Mit Englisch und Spanisch kommt man sonst bei dem übrigen Personal ganz gut weiter. Man sollte sich nicht beschweren, wenn nur ein paar Brocken deutsch gesprochen werden, wenn man so weit reist darf man nicht Ansprüche stellen, als sei man auf Mallorca.
In dieser Gegend ist es typisch, dass man sich entweder nur im Hotel aufhält oder durch einen gebuchten Ausflug ein bisschen herumkommt. Man bekommt immer zu hören, dass man nicht allein aus dem Hotel gehen soll - warum auch, dort befindet sich nichts, nur staubige Straßen. Man kann jedoch die ganzen anderen Hotels außen herum besichtigen. Zusammen mit uns waren noch zwei befreundete Pärchen da, das eine im Iberostar und das andere im Riu. Aber nicht nur da sind wir "eingekehrt", wir sind auch mal nach links gelaufen und auf ein Hotel gestoßen, in dem wohl nur Amis Urlaub machen - da gibt es sogar eine künstliche Schlittschuhbahn! Auf jeden Fall bekommt man so auch einiges zu sehen, ganz toll waren auch einige Sandskulpturen, die wir bei einem Strandspaziergang entdeckt haben.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Auf einer Tafel nahe dem Hauptrestaurant konnte man immer ablesen, was auf dem täglichen Programm steht. Manchmal war allerdings nicht klar, wo die einzelnen Aktivitäten stattfinden sollten. Von der Animation hat man wohl nur am Hauptpool etwas mitbekommen, wo wir nie lagen. Wassersport wurde zum Teil kostenlos (Tretboot, kl. Katamaran) und auch gebührenpflichtig (Banana, Paraglide) angeboten, allerdings musste man sich bei den kostenlosen Geräten meist ranhalten, die waren schnell weg. Im Hotel gibt es einen gößeren Marktplatz, wo man pausenlos angequatscht wird, meist auf die Mitleidstour ("Ich muss meine Familie ernähren"), die Stände in der Mitte bieten sowieso eher Ramsch, also nicht übers Ohr hauen lassen. Die Geschäfte ansonsten sind auch nicht soo toll, man sollte sich in mehreren nach den Briefmarkenpreisen erkundigen, die varieren nämlich gern.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im Dezember 2006 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Stephanie |
Alter: | 19-25 |
Bewertungen: | 2 |