Nach 2,5 h Verspätung des Fluges saßen wir morgens 3 Uhr endlich im Bus. Bis dieserlosfuhr, dauerte es nochmals 45 min. Toll, mit saukalter klimaanlage und Gestank von Abgasen der Nachbarbusse, die liefen, damit die Klimaanlage überhaupt geht. Nach Begrüßung des Reiseleiters dachten wir, wir könnten etwas schlummern. Fehlanzeige! Nach dämlichen Witzen und dem ständígen " Guten Morgen, liebe Gäste" machten wir nach 30 min Fahrt eine Zwangspause an einer Tankstelle mit Restaurant (Provision für Interflug?). Nach ca. 1,5 h waren wir im Hotel und konnten endlich schlafen. Am nächsten Morgen stellten wir zu unserem Entsetzen fest, daß wir gar nicht in dem Hotel waren, das im Reiseprospekt abgebildet war. Dieses war nämlich durch eine Mauer von unserem Hotel abgegrenzt. Auf eine Anfrage beim Reiseleiter erfuhren wir, daß das abgebildete Hotel aus dubiösen Gründen gesperrt ist. Ich habe hier ersteinmal nur meinen Frust rausgelassen, und alles bis ins letzte zu beschreiben, dauert mir jetzt zu lang. Sollten Sie die Möglichkeit haben, noch umzubuchen, dann machen Sie das umgehenst, ausser man besitzt die Ansprüche eines Campers, der sich selbst verplegt und zum Campen noch nicht einmal einen Campingplatz nutzt. Sollten Sie nicht mehr umbuchen können, dann besteht vor Ort die Möglichkeit,beim Reiseleiter ein anderes Hotel zu buchen, nur leider kostet dies Aufpreis (zwischen 5€ und 20€ pro Tag). Ich hoffe, Sie haben einen schöneren Aufenthalt in der Türkei als wir. Nur traurig, dass es immer noch solche schwarzen Schafe gibt. So, noch schöne Grüsse an alle, die wir kennenlernen konnten und noch viel Spass bis zum nächsten Urlaub. P.S.: Beschwerden werden nicht unterschrieben.
Die Zimmer sind vor einiger Zeit renoviert worden, aber nicht gründlich genug. Das Bad war schief gefliest, sodaß nach dem Duschen sich das Wasser in einer Ecke sammelte und nicht in den dafür vorgesehenen Abfluß gelangte. Folge: verschimmelte Fugen und ein nie trockenes Bad! Das Schlafzimmer war zweckmäßig eingerichtet. Die Klimaanlage funktionierte (!!!), war allerdings sehr laut und stank. Der Balkon bot einen Ausblick auf Essensreste und Müll, den andere Hotelgäste (Russen) aus dem Fenster warfen.
Frühstück: Die Marmelade befand sich in großen Schüsseln, aus denen sich jeder mit einer Schöpfkelle etwas herausnehmen konnte. (Wie ich finde, nicht sehr hygienisch, da ich mir auch nicht vorstellen kann, daß die Marmelade jeden Tag frisch abgefüllt wurde). Mittag: An manchen Tagen haben wir uns ausschließlich von Suppe oder Salat ernährt, da das Essen ungenießbar war. Viele Zutaten wurden vom Vortag verwertet. Von der guten türkischen Küche haben wir nur träumen können bzw. diese in Restaurants im Nachbarort genossen. Kaffee und Kuchen: War o.k., allerdings war der Kuchen nach einer Viertelstunde weg. Es gab Plätzchen, die ohne salz gebacken wurden und eine Art Rührkuchen, sowie ein Blätterteiggebäck. Abendessen: Es gab immer warmes Büffet, meist aufbereitete Reste vom Mittag, sowie zu jeder Mahlzeit Weissbrotscheiben, sehr reichhaltige Salatbar, das einzig gute am Essen. Unbedingt probieren: die scharfen kleinen pepperoni. Aber nur, wer das verträgt, und wer nach diesem Bericht noch Lust hat, dahinzufliegen, um Urlaub zu machen. Nachspeise, mittags und abends: Pudding, Griespudding, nasser Honigkuchen(Rührkuchen in Honigwasser eingelegt, typisch türkisch), eine Obstsorte (jeden Tag etwas anderes,z.B. Wassermelone, Weintrauben und unreife grüne Pflaumen). So sah das Mittagessen aus: eine Vorsuppe, je nach Geschmack! Nudeln, Reis, dieses immer abwechselnd. Dazu gemanschtes Gemüse, Frikadellen mit Reis vom Vortag befüllt, Auberginengemüse mit Bratkartoffeln vom Vortag gefüllt und meist zu lang gekochtes bis lutschfähiges Gemüse, dies serviert, als wäre man im Gefängnis. Die Köche standen hinter der Ausgabe und haben das Essen mit einer Kelle auf den Teller geklatscht. Einen Mitternachtsnack gab es auch, dieser bestand aus einer Suppe, nur haben wir wegen der armseligen Animation und dem daraus resultierenden Lärm meist das Hotel verlassen und ausserhalb zu Abend gegessen.
Das Personal war nicht besonders freundlich und gab sich keine große Mühe, Deutsch zu sprechen, was allerdings verständlich ist, wenn man 5 Monate lang kein Gehalt bekommt. Deshalb gab es an einem Abend auch einen Kellnerstreik. Plötzlich stand kein einziger Kellner mehr hinter der Theke und die Gäste bedienten sich selbst(man hatte ja all inclusive gebucht!), bis Security erschien. Das Abendessen wurde eine halbe Stunde später serviert und am nächsten Tag gab es ein sehr mageres Frühstücksbüffet, das nach einer halben Stunde fast leer war und ausschliesslich aus trockenen Weissbrotscheiben mit Beilagen bestand. Die Animation war teilweise recht lustig, aber meist langweilig. Extrem nervig war die sogenannte " Minidisco" , bei der jeden Abend Kinder der Hotelgäste auf der Bühne tanzten. Eigentlich eine lustige Idee, aber nicht, wenn jeden Abend dieselbe Musik und derselbe Tanz vorgeführt wird. Die Musik allgemein war immer sehr laut. Besonders die Musik aus der Disco, die man bis morgens 4 Uhr bis ins Zimmer hören konnte. Der Arzt war jeden Tag eine Stunde lang im Hotel(12-13 Uhr). Der Hotelpool war zu unserer Ankunft recht klar und wurde bis zum Abflug immer trüber. Einmal konnten wir sogar abends beobachten, wie ein Angestellter einen ca. 20 Liter grossen Kanister Chlor(nachts um ein Uhr, wie merkwürdig!) in den pool goss. Ausserdem hatte ich sogar die möglichkeit, in die Wartunsklappe zu schauen(eine metallplatte,ca 1*1 meter gross, tagsüber mit grüner matte abgedeckt). Diese war beiseite geschoben und ringsrum nur notdürftig mit Plastikstühlen abgesichert. Ich sah lauter dicke Stromkabel, die sehr durcheinander in 10-15 cm tiefem Wasser lagen. Obendrauf schwamm Müll. Zweimal hatten wir kein warmes Wasser, zum ärgerniss meiner Freundin,da diese lange Haare besitzt und diese regelmässige Plege verlangen. Der Leidtragende war natürlich ich, meckern den ganzen Abend, wie Sie wohl aussehe und sie fühle sich so ungepflegt (hören Sie das mal zwei Abende in der Woche und das im eigentlichen wohlersehnten Urlaub). An einem Tag war sogar ein Team von RTL mit versteckter Kamera im Hotel. Hat sich den Speisesaal und div. Räumlichkeiten angesehen. Ausserdem haben sie sich Interviews geben lassen, da diese hier schon einmal waren und der Zustand sich seitdem weiterhin verschlechtert hat. Einen Beitrag über das Hotel gibt es am Montag ca. 22 Uhr bei Extra (08.09 oder 15.09). Solltet Ihr einmal Fotos machen lassen vom Fotographen der am Tisch vor dem Speisesaal sitzt, ich verrate euch schon mal den Preis, da dieser den Preis erst nach dem Fotoshooting, und das auch erst am nächsten Morgen verrät. Also Ihr müsst mind. 120€ für das komplette Programm berappen(wir konnten Ihn sogar noch auf 100€ runterhandeln). Wer nicht soviel bezahlen möchte(obwohl sehr gute Bilder, mitunter auch mal ein nicht so gutes enstanden ist), der sollte sich ein paar schöne Bilder raussuchen und diese dann zum preis von 3€ vergrössern lassen. Es besteht absolut kein Kaufzwang, obwohl der Typ ständig versucht, euch zuzulabern. Lieber Fotos machen und am nächsten morgen dann den Typen verarschen und sagen, o.k wir wollen nur zwei Bilder, zahlt dafür 6€.
Die Lage war recht gut: ca. 350 m zum Strand (nicht sehr sauber; streunende Hunde, die überall ihr Geschäft verrichteten; Sonnenschirme ohne Dach; unbqueme, teils kaputte Holzliegen, Auflagen gegen Gebühr von 50 Cent/Tag; keine Strandduschen) Nachbarorte sind mit dem Bus (1€), zu Fuß oder mit dem Taxi (6€ + eine Menge Angst, weil mit 110 km/h durch den Ort und zwei rote Ampeln überfahren) gut zu erreichen. Viele Bars und Restaurants in der Nähe (Tip: " Schluckspecht" in Kumköy). Ausflüge wurden uns genug angeboten, wobei man aber nicht darauf hingewiesen wird, daß man eine Kaffeefahrt bucht. Wir machten den Ausflug " Antalya bei Nacht" für 10€. Sehr interressant und auch nett, nur hatten wir einen zweistündigen Aufenthalt in der Goldfabrik,von dem man uns vorher nichts mitteilte. Dieser hatte sich deswegen solang herauszögert, weil andere Ausflügler sich dort ewig beraten ließen, um fünf Goldschmuckstücke zu kaufen. Dadurch verkürzte sich unser eigentlicher Aufenthalt in Antalya.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Liegestühle waren schon um 8 Uhr morgens mit Handtüchern belegt, nur keiner lag darauf, da die Handtuchbesitzer ersteinmal frühstückten. Die Russischen Gäste waren hier wohl die schlimmsten. Den ganzen Müll warfen Sie ständig zu Boden und niemand hob es auf, nicht einmal die Hotelangestellten. Gelegentlich wurde das Wasser vom Beckenrand mit einem Schaber Richtung vertrocknete Wiese geschoben und der Müll gleich mit. Vom optischen Zustand der Plastikstühle, Tische und Liegen waren wir auch nicht sehr erfreut. Am Strand wurde gelegentlich Volleyball gespielt und auch Wassersport angeboten (Bananaboot 20-25€,je nach Laune des plärrenden Betreibers, der ständig zwischen den Leuten rumgegangen ist und seine Fahrten lautstark angeboten hat; Wasserjet 15 min für 25€ und Parasailing ?€ )
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im August 2003 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Tommy |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 1 |


