Das Hotel besteht aus 3 Häusern in denen sich 157 Zimmer (Maisonettes, Luxus Suiten, Junior Suiten, Superior Doppelzimmer) verteilen. Durch diese Aufteilung wirkt das Hotel nicht überlaufen. Ich hatte das Glück ein Zimmer mit Blick auf´s Meer zu bekommen. Natürlich gibt es auch, wie in jedem Hotel, Zimmer, die gar keinen Meerblick haben, da diese entweder direkt im EG (diese Zimmer sind ziemlich dunkel) zur Landseite hin liegen oder sich die Zimmer in einem ungünstigen Eck vom Hotel befinden. Bezüglich der Zimmer wäre dies der einzigste Punkt den man unter Umständen bemängeln könnte. Gebucht hatte ich Halbpension und die war völlig ausreichend. Das Frühstücks- wie das Abendbüffet war sehr umfangreich. Es waren überwiegend deutsche Touristen vor Ort. Einige Schweizer, Italiener, Bulgaren, Russen und Griechen waren ebenfalls im Hotel, diese konnte man allerdings an einer Hand abzählen. Telefonisch war man über Handy jederzeit erreichbar. Das Preis/Leistungsverhältnis war meines Erachtens nach völlig in Ordnung. Die beste Reisezeit ist sicherlich nicht Anfang Oktober, da man durchaus damit rechnen muss, dass es auch mal regnet. Die erste Woche hatte ich herrliches Wetter mit sehr viel Sonnenschein. In der zweiten Oktoberwoche hat man dann schon gemerkt, dass sich auch in Griechenland so langsam der Herbst ankündigt. Die Nächte waren kälter wie in der ersten Woche und auch das Wetter war in der Nacht oder am Morgen nicht so toll. Es hat teilweise geregnet, gewittert und auch ziemlich gestürmt. Glücklicherweise hat sich die Sonner aber an jedem Tag dennoch einige Stunden gezeigt. Wer wirklich Ruhe und Entspannung sucht ist in diesem Hotel genau richtig. Die Taverne, welche ca. 200 m vom Hotel entfernt ist, sollte man auf jeden Fall auch einmal besuchen. Wie sie heißt weiß ich nicht, aber man gelangt direkt vom Strand dorthin. Die Taverne befindet sich genau gegenüber vom Hotel Elia Beach. Ansonsten sollte man sich definitiv einen Mietwagen leihen und die Insel abfahren. Auf der Ostseite gibt es noch schönere Badebuchten und Ecken. Auch ins Landesinnere sollte ein Abstecher nicht fehlen. Abseits der Touristenströme nen Frappe´ zu genießen hat ein ganz besonderes Flair. Lohnenswert ist auch ein Besuch im Casino von Porto Carras. Ohne Krawatte und Sakko hat man hier Zugang. Der Eintritt kostet € 15, 00. Von diesen € 15, 00 bekommt man € 10, 00 wieder zurück und für die restlichen € 5, 00 kann man den ganzen Abend lang trinken und man hat noch die Möglichkeit im Hotelrestaurant bis 1 Uhr nachts ein Dinner einzunehmen. Ein Besuch lohnt sich wirklich.
Ich hatte einer Doppelzimmer zur Alleinbenutzung. Es war ausreichend groß, nett eingerichtet und vor allem sauber. Es gab nen LCD-Fernseher mit Empfang von RTL und ARD. Weiterhin gab es einen kleinen Kühlschrank, eine Spüle, einen Wasserkocher, Gläser und Tassen. Das Bad verfügte über eine Badewanne mit Wellnessdusche, Glaswaschtisch und einen Fön. Das Zimmer lag am Ende des Ganges, so dass ich nicht viel von meinem Umfeld mitbekommen habe. Die Zimmer wurden täglich geputzt und auch die Handtücher wurden täglich gewechselt.
Im Hotel gibt es ein Hauptrestaurant und eine Poolbar/Taverne. Das Restaurant ist sehr ansprechend eingerichtet. Die Qualität und die Quantität der Speisen war sehr gut. Selbst nach 16 Tagen Anthemus Sea hing mir das Essen noch nicht zum Hals heraus. Morgens konnte man sich bereits an verschiedenen warmen Speisen bedienen. Es gab Spiegeleier, Würstchen, Speck, Rührei, Müslis, Obst, Wurst, Käse, Marmeladen, Honig, Brote, Brötchen, Kekse, Kuchen, Pfannkuchen, Omeletts usw. Das Abendessen war ebenfalls in Büffetform. Es war immer eine Mischung aus landestypischen, italienischen und deutschen Speisen. Es gab immer mehrere Fleisch- oder Fischsorten, div. Gemüsesorten, Kartoffeln in verschiedenen Variationen, Suppen, Salate, Desserts uvm. Eine Flasche stilles Wasser kostet im Restaurant € 1, 50/1, 5 Liter. Auf der Karte steht kein Mineralwasser, aber auch dieses kann man für € 2, 50/Liter bestellen. Das auf der Karte ausgewiesene Wasser 0, 5 Liter für € 0, 80 gibt es nicht. Bestellt man jedoch dieses kann es durchaus passieren, dass man ein teures Soda für € 2, 80/250 ml an den Tisch bekommt. Hier sollte man also etwas aufpassen. Die Trinkgelder sollten dem Service angepasst werden und so habe ich gerne etwas mehr gegeben. Ansonsten ist man mit 10% vom Rechnungspreis gut dabei. Die Getränke kann man sich auf Rechnung schreiben lassen und zusammen am Ende des Aufenhaltes bezahlen.
Das Hotelpersonal war stets freundlich. Zu keiner Zeit konnte ich behaupten, dass die Angestellten unfreundlich waren. Besonders nett waren die Kellner, allen voran Sakis und Laschá. Im Hotel wird hauptsächlich Englisch gesprochen, wobei auch viele Angestellte deutsch sprechen. Die Verständigung war daher kein Problem. Der Check-In erfolgte problemlos und sehr schnell. Die Zimmerreinigung erfolgte immer problemlos. Geputzt wurde täglich, die Handtücher waren auch immer frisch.
Das Hotel liegt direkt am Strand. In der näheren Umgebung gibt es viele kleine Badebuchten zu denen sich durchaus ein Abstecher lohnt, da man teilweise den ganzen Tag niemanden antrifft. In der Hochsaison ist das sicher anders, aber wer nach der Saison Ruhe sucht wird sie hier in einer der Buchten sicher finden. In die nächsten größeren Orte, Nikiti und Neo Marmaras, sind es 9 und 6 km. Der Hotelbus fährt täglich 2x nach Neo Marmaras. Die Linienbusse fahren leider nicht all zu oft, 3x am Tag hat man die Möglichkeit diese zu nutzen. Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten gibt es in Nikiti und Neo Marmaras. Das Hotel verfügt über einen Minimarkt in welchem Getränke, Zeitschriften, Eis, Tabak etc. gekauft werde kann. Es gibt zwei größere Nachbarhotels - jeweils ca. 1 km vom Hotel entfernt - wobei die keinen sonderlich tollen Eindruck auf mich gemacht haben. Der Transfer zum Flughafen dauert ca. 1, 5 Stunden, je nachdem wieviele Hotels eben noch angefahren werden. Ausflugsmöglichkeiten gibt es einige, wobei hier ein Mietwagen von Nöten ist, da einfach zu wenige Busse fahren. Einen Mietwagen für drei Tage zu mieten ist völlig ausreichend, damit man auf eigene Faust Sithonia erkunden kann.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sportliche Betätigung war nicht sonderlich groß geschrieben, wobei das eher daran lag, dass die Hauptsaision bereits vorbei war. Animation für die kleinen Hotelgäste gab es den ganzen Tag über, wobei diese immer sehr dezent und zurückhaltend war. Man kam sich zu keiner Zeit belästigt vor. Einen Internetzugang gibt es im Bereich der Rezeption. Die Poolanlagen waren sehr sauber und gepflegt und jeden Tag waren von 10. 30 bis 19. 00 Uhr zwei Bademeister vor Ort. Diese Zwei (ein Mann und eine Frau) haben ihre Aufgabe sehr genau genommen und haben stets ein wachendes Auge über "ihren" Pool gehabt. Der Strand hat mir nicht besonders gefallen, da er total mit Liegen und Schirmen vollgestellt war. Ein Schirm mit zwei Liegen kostet pro Tag € 4, 50, was ich persönlich auch etwas überzogen fand. Die Liegen am Pool waren kostenlos. In der Nachsaison hat man auch jeden Morgen problemlos eine Liege am Pool gefunden, ohne dass man bereits Stunden vorher hätte reservieren müssen. Fußduschen und Duschen sind direkt am Strand vorhanden.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 2 Wochen im Oktober 2007 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Sandy |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 18 |


