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Ingo (51-55)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Mai 2018 • 2 Wochen • Strand
Masse statt Klasse bei angeblichen 4 Sternen
2,0 / 6

Allgemein

Unser Urlaub sollte in einer ruhigen und niveauvollen Atmosphäre stattfinden, bei der das kulinarische Angebot besonders gut ist. Dafür, und um ähnlich anspruchsvolle Menschen zu begegnen, haben wir einen recht hohen Preis in Kauf genommen. Schließlich haben wir uns anhand der Beschreibung und der Bewertungen im Internet, für dieses Hotel entschieden. Was allerdings nicht aus der Beschreibung hervorging, ist die Tatsache dass das Hotel inzwischen einen anderen Betreiber hat, der ganz offensichtlich in allen Bereichen stark einspart. Inzwischen wird dieses Hotel zu deutlich geringeren Preisen angeboten, als wir bezahlt haben.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Nett eingerichtet, aber nur mit einer Sitzgelegenheit und ohne Tisch präsentiert sich das kleine Zimmer. Wir haben die Betten zusammen befestigen lassen, da diese sonst auch ohne darin Turnübungen zu veranstalten, ständig auseinander rutschen. Die Matratzen waren fest und etwas durchgelegen. Das Bad war ordentlich und relativ neu. Die Entlüftung funktionierte sehr schlecht. Obwohl es sich um ein ausgewiesenes Nichtraucherhotel handelt, wurde auf den Balkonen geraucht. Der Rauch zog dann in unser Zimmer, wobei der Raucher seine eigene Balkontür natürlich verschlossen hatte.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Wir haben uns an der Rezeption über das Speiseangebot genauso beschwert, wie viele andere Gäste es auch getan haben. Besonders Stammgäste haben sich über die stark nachgelassene Qualität beschwert. Wir bekamen zu hören, dass nach der Übernahme des neuen Betreibers, Küchenpersonal gekündigt wurde oder selbst gekündigt hat. Das derzeitige Team würde noch nicht lange miteinander arbeiten und müsse noch lernen, wie man Gerichte zur Zufriedenheit der Gäste zubereite. Aber so wie früher, würde es nie wieder werden, so weiter der Mann an der Rezeption. Es wurden Lebensmittel minderer Qualität, oftmals völlig geschmacksneutral zubereitet. Gerichte die nach bekannten Rezepturen benannt wurden, hatten rein garnichts damit zu tun. Sättigungsbeilagen waren reichlich vorhanden. Es gab kaum Abwechselung . Je voller das Hotel wurde, desto schlechter wurde das Essen. Das so genannte Show Cooking erfolgte in der Form, dass Fleisch oder Fisch dort kurz gebraten und dann teils unwillig auf die Teller der Gäste in der Warteschlange befördert wurden. Wenn die Schlange besonders lang war, kam auch schon mal ein halb rohes Stück auf den Teller. Es gab auch mal drei Tage nacheinander die gleichen minderwertigen Fleischstücke. Die Dame die zum Frühstück Eier und Speck zubereitete, war extrem unfreundlich. Eines Morgens schmiss sie einen Klumpen Speck auf die heiße Platte, dass das Fett bis zu den Personen hinter der Theke spritzte. Bei ihr hatte man das Gefühl, unwillkommen zu sein. Der ohnehin schlechte Kaffee zum Frühstück, erweckte nach dem Abendessen an der Bar genossen, einen spontanen Würgereiz, da er nach Spülwasser schmeckte. Hier scheint ein System dahinter zu stecken. Aber man konnte schließlich gegen Bezahlung einen ordentlichen Kaffee bekommen. Dies galt im Übrigen für alle Getränke. Was wir erst am vorletzten Tag erfuhren war, dass man als All-In Gast, die halben Getränkepreise zahlt, sofern man etwas von höherer Qualität haben möchte. Die Atmosphäre im Speisesaal gleicht einer sehr beengten Bahnhofshalle. Ausweichen kann man in einen nur für Erwachsene zugelassenen Speisesaal, der je nachdem stickig oder zugig war. Im Außenbereich gibt es dann zum Teil von Vögeln vollgekotete Korbstühle, an wackeligen Tischen mit Platzsts und lediglich mit Papierservietten bestückt. Wer in der Nähe der Geschirrsammelöstellen Platz nimmt, schreckt jedesmal zusammen, wenn Geschirr aufeinander oder herunterfällt. Mitunter fehlte es an Gläsern, Untertassen und Bestecken, wobei die Messer ohnehin allesamt stumpf waren. Die Salz und Pfefferstreuer auf den Tischen möchten wir noch unbedingt erwähnen. Diese wurden täglich eingesammelt und am nächsten Tag genauso verstopft wieder auf die Tische gestellt. Es sei denn, man erwischte ein Exemplar in dem der Gast vom Nebentisch mit seiner benutzten Gabel in den Löchern herumgebohrt hatte.


    Service
  • Eher schlecht
  • Der Zimmerservice war sehr gut. Es war sehr sauber und unser Wunsch nach bezogenen Decken wurde umgehend erfüllt. Das Personal im Bereich der Gastronomie war zumeist sehr nett. Abgesehen vom Bereich an der Bar wo meist Schlange stehen angesagt war, besteht die Aufgabe darin, abzuräumen. Es wird an den Tischen nicht bedient! Wir konnten erkennen, dass manche Angestellte, welche Abend bis 24:00 Uhr an der Bar bedient hatten, morgens um 09:00 Uhr schon wieder dort waren. Dass man dann nicht immer in ein freundliches Gesicht schaut, ist verständlich. Vielleicht sind die Arbeitszeitregelungen innerhalb der EU nicht gleich, aber diese Leute die man von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr bei jedem Essen sieht, können einem schon sehr leid tun. Im gesamten Hotel scheint es keine Person zu geben, welche auf die Einhaltung von Regeln achtet. Ob Kinder unerlaubt herumklettern, brüllend durch den Speisesaal rennen oder Gäste in Badebekleidung oder Jogginghosen zum Abendessen erschienen, es interessierte Niemanden. Einmal sollte ein betrunkener Gast davon abgehalten werden über einen Zaun zu steigen. Nachdem dieser aber nicht einsichtig war, ließ man ihn einfach gewähren.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Dass es sich um einen großen und unpersönlich wirkenden Hotelkomplex handelt, konnte man bereits im Katalog erkennen. Man sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass es so gut wie keine Begrünung gibt. Der Ort selbst ist sehr ruhig und es gibt nur wenige Geschäfte und Restaurants. Wer also abends noch flanieren und irgendwo einkehren möchte, ist hier nicht gut aufgehoben. Die Bucht mit Sandstrand liegt quasi vor der Haustür. Paguera oder Andratx sind in unter einer Stunde zu Fuß zu erreichen. Entweder geht man über die Straße, was aber nicht zu empfehlen ist, oder über den Berg, was festes Schuhwerk und eine gute Kondition erfordert. Taxifahrten kosten jeweils ca. 7.- Euro.


    Aktivitäten
  • Sehr schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Der Pool ist zu klein und die Liegen sind zu wenig, für ein ausgebuchtes Hotel. Für uns kam ein Aufenthalt dort ohnehin nicht in Frage, da dort zahlreiche Familien mit ihren lautstarken Kindern anzutreffen waren. Auch wurde dort neben der sehr amateurhaften Animation, ständig Musik gespielt, welche im Kontrast zu der Musik aus dem Barbereich stand, die herüberschallte. Die abendliche Unterhaltung war teilweise recht ansprechend. Nur als das Animationsteam danach mit ihrem Clubtanz begannen und dabei noch die Kinder nach 22:30 Uhr auf die Tanzfläche holten, verließen die meisten Gäste diesen Bereich. Überhaupt war die Animation für die Kinder, absolut nicht kindgerecht. Als wäre das nicht genug, begannen die so genannten Animateure an den letzen Tagen unseres Aufenthalts auch am Pool mit diesem seltsamen Tanz unter unglaublich lauter Musikbeschallung, in bester Clubmanier. Die Liegen auf dem Erwachsenendeck sind soweit bequem, aber auch hier ohne Auflagen. Statt Pool gibt es hier zwei Whirlpools für je 4 Personen. Im Bereich des Meeres gibt es auch Sonnenliegen, welche aber nicht sehr bequem sind. Tische gibt es hier nicht, aber man muss pro Liege und Tag 5 Euro bezahlen.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Mai 2018
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Ingo
    Alter:51-55
    Bewertungen:1
    Kommentar des Hoteliers

    Lieber Gast, vielen lieben Dank für Ihre Bewertung. Es tut uns aufrichtig leid, dass Sie bei Ihrem letzten Besuch unzufrieden waren. Wir nehmen die Kritikpunkte sehr ernst und sehen darin immer Chancen uns zu verbessern Wir werden selbstverständlich alle Ihre Hinweise überprüfen und uns um bestmögliche Optimierungen kümmern wo sie ggf. notwendig sein sollten. Mit freundlichen Grüsen, Ihr Team vom Gran Camp de Mar