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Frank (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Oktober 2010 • 1-3 Tage • Sonstige
Schichtsalat oder Fremdgehen erlaubt
5,9 / 6

Allgemein
  • Zustand des Hotels
    Sehr gut
  • Allgemeine Sauberkeit
    Sehr gut

Schichtsalat oder Fremdgehen erlaubt - aber bitte ohne Alarm Meer und mehr wollen. Das Stammhaus verlassen und mal was anderes testen, auch wenn es nur vier Sterne S sind. Die Frage ist ob es legitim ist ein Haus wie dieses mit einem, sage wir schon wesentlich höher angesiedelten Haus vergleichen kann. Rechtlich ja, vergleichende Werbung und Vergleiche sind erlaubt. Aber ist es möglich süße Birnen mit Holz zu Vergleichen. Sicherlich, beide haben ja Gemeinsamkeiten; zumindest wissenschaftlich gesehen. Wie kann die Ausgangsthese aussehen? Eine bekannte Suchmaschine bietet mit 10.400.000 Ergebnissen nur wenig Hilfe. Wesentlich einfacher scheint es daher Schichtsalate zu vergleichen, denn hier gibt es zumindest viele offensichtliche Gemeinsamkeiten und nur 22.300 Treffer. Ich weiß, dies hat auf den ersten Blick nichts mit dem Hotel zutun, aber doch; als anspruchsvoller Gast mit Erfahrung aus über 30 Ländern und Inhaber der „Leading Hotels of the World“ und „starwoodhotels“ Mitgliedskarte weiß ich was ich will und möchte, hört sich eingebildet an; aber wenn ich in Urlaub investiere dessen Geld ich mir dafür hart erarbeiten muss, und es mir eigentlich nicht leisten kann, dann darf man auch Ansprüche haben. Nun ist es so, dass ich seit 1 ½ Jahren zur Gruppe der Kleinfamilien gehöre und seitdem lieber regelmäßig Kurzurlaube mache als große Reisen. Dafür hab ich mir, unweit von Rostock, eine große und gehobene Anlage direkt mit Yachthafen vorm Haus ausgesucht. Nach über 7 Aufhalten und immer wieder gewissen störenden Kleinigkeiten wurde es Zeit „Fremdzugehen“. Nach vielen Analysen von Hotelbewertungen, diversen Sucheinstellungen, einer intensiven Kommunikation mit einer Suchmaschine, bin ich immer wieder beim Strandhotel Bansin gelandet. In so weit blieb nichts anderes übrig als mal kurz vorbeizuschauen. Kann ja gar nicht so schlecht da sein … (obgleich es nur 4 SterneS hat und kein Ressort dazugehört) Gebucht habe ich direkt über das Internet. Sehr schön war, dass prompt eine Bestätigungsmail kam und dazu auch noch ein Worddatei mit einer Wunschliste zum Ankreuzen, was wir denn gerne für unser kleines Minimonster auf dem Zimmer benötigen. (Babybett, Mückennetz, Kinderhochstuhl, Sitzpolster, Krabbeldecke, Wickelauflage, Badewanne, Windeleimer, Töpfchen, WC-Sitz, Flaschen- und Kostwärmer, Wärmflasche, Klappsportwagen (mit Sonnen- & Regenschirm), Windeln) –Babyphone gibt es auch, war nur nicht gelistet- Das ist sehr vorbildlich und so mussten wir nicht alles mitschleppen; und diesen Service hat nicht mal die Luxusanlage unweit von Rostock. Allerdings musste ich die Liste etwas überarbeiten, da die Ankreuzfunktion nicht funktionierte, jetzt könnte jeder direkt diese am PC ankreuzen und somit online Versenden, wenn dies denn aufgefallen währe. Etwas irritierend war, dass nach dem Absenden der Wunschliste eine Mail zurücknahm, Inhalts das der Empfänger gerade nicht erreichbar sei und nicht automatisch weitergeleitet würde. Es möge bitte eine andere Adresse genommen werden. Diese aber war die Gleiche, an die zuvor die Liste ging. Beim zweiten Versuch kam sie nicht zurück, leider aber auch keine Bestätigung, das sie gelesen worden ist. – Das geht durchaus besser, aber sie wurde gelesen und alles perfekt und liebevoll hergerichtet. Dort angekommen wurde es real, Haus an Haus, Hotel an Hotel, und alles mehr oder weniger der gleiche „Archetektonische-Touristen-Stiel“ und die innere Frage wie man sich so etwas freiwillig antun kann. Mann muss es nicht mögen und ich mag es auch nicht, aber es kommt ja darauf an wie die Gesamtheit der Schichten vom Schichtsalat zusammengesetzt werden. Oft ist ja die oberste Schicht entweder ein Verdecken von Ungeschmackheit oder es präsentiert sich darunter etwas Wohlschmeckendes. Beim Eingang habe ich eine Säule mit einem Knopf zur automatischen Öffnung der Eingangstür vermisst oder nicht gesehen. Das macht sich irgendwie besser, wenn man mit Kinderwagen kommt. Eine Säule hat auch den Vorteil, das die Tür nur aufgeht, wenn man bewusst drückt und nicht dran vorbei geht. Denke das läst sich leicht einrichten. Die Lobby fällt durch Ihre Kompaktheit/Handlichkeit und Übersichtlichkeit auf. Kein unnötiges „Gedöns“ oder etwas was den Urlaubssuchenden innerlich aufregt, allerdings auch nicht zum längeren verweilen und „sehen und beobachten und gesehen werden“ geeignet. Sehr freundlich und aufmerksam war der Empfang, man merkte sofort, das hier erfahrene Profis arbeiten; ein besonderes Highlight ist die Kindertreppe am Empfangstresen, so kann der Nachwuchs direkt, mehr oder weniger- je nach Alter, am Geschen partizipieren. Das hab ich auch noch nicht gesehen und das ist eine sehr schöne Bereicherung für alle. Auch wurde mir direkt mitgeteilt, dass mein Sonderwunsch den ich zuvor äußerte erfüllt werden konnte, was ich als sehr angenehm und anerkennend empfand. Wir wurden auf das Zimmer begleitet, dabei wurde das Haus erklärt bzw. gezeigt. Die Flure präsentieren sich gleichfalls sehr aufgeräumt, klar, geradlinig und nicht aufregend, sind aber auch nicht besonders Aufregend, aber dennoch warm. (musste gelegentlich an IBIS denken) Vor dem Zimmer präsentierte sich der für uns zur Verfügung gestellte Liegebuggy. Wir haben vorsichtshalber unseren eigenen mitgenommen, was aber unnütz war, denn die dreirädrigen Hotelbuggys sind von einem renommierten Hersteller und haben eine große Bereifung, voll ausgestattet mit diversen Taschen, sind sehr gut gepflegt und nach einem ausgiebigen Test von uns für voll Sand- und Wassertauglich befunden worden. Auch diesen Service haben wir so noch nicht erlebt. Als Zimmer hatten wir die größere Familiensuite/Zimmer. Dies präsentierte sich gleichfalls aufgeräumt und klar. Keine besonderen schweren Luxusmöbel. Zugegeben, davon wird ein Hotel ja auch nicht besser, nur wenn es schwere Möbel hat. (Ok, könnte farbpädagogisch etwas wohlwollender und wärmer sein) Das Zimmer hatte zwei Bäder, was sehr schön ist, so kann Man(n) müssen gehen können wie es beliebt, dazu gab es ein separates Kinderzimmer. Besonders zu Erwähnen ist das bestellte Kinderbett. Oft wird einfach in so eine Art „Wäschewagen“ eine Matratze reingelegt, hier nicht, hier gibt es echte Baby/Kleinkinderbeten. (ein Wink an die 5 Steren in der Nähe von Rostock) Was jedoch hier ein wenig verbessert werden könnte währe, dass der Haustechniker mal alle Schrauben nachzieht. Verständlich, dass beim ständigen Transport der echten Betten sich hier und dort mal ne Schraube löst. (passt zwar jetzt gar nicht:- Auf der letzten Fährfahrt hab ich meinen Akkuschrauber ausgepackt und erstmal im Boardrestaurant die Hochstühle repariert, die hatten auch lockere Schrauben) Die Bäder waren voll ausgestattet und das Toilettenpapier war echtes. Manchmal erlebt man ja, dass man sich 10 Lagen um die Hand wickeln muss, damit man etwas in der Hand hat, bzw. nichts in der Hand hat. Hier nicht. Ansonsten war alles da und es war sehr sauber. Selbst ein kleines Stück Faden, dessen aufheben ich zu faul war, wurde beim Säubern entdeckt und aufgelesen. Legendlich unter den Duschköpfen konnte man anzeichnen von Kalk erahnen. (Tipp: Duschköpfe nicht versuchen unnötig zu Säubern, sondern einfach einmal die Woche austauschen und in aller Ruhe durch die Azubinen und Azubis reinigen lassen.) Die Armaturen selbst sind ohne Temperaturscala. Interessant war auch das sogenannten Gäste Accessoire. (Seife/Duschhaube/…) Es war zwar nun nicht die Masse um nicht zu sagen ehr überschaubar und handbar, (hier könnte vielleicht etwas nachgelegt werden) ich glaube mein erlebter Rekord lag in Afrika oder San Sebastian bei über 13 Accessoire, aber das Witzige war eben der ganz klare Hinweis, eigentlich schon die Aufforderung diese mit nach Hause nehmen zu Müssen, zu Dürfen. Was die obligatorischen Pantoffeln bzw. obligatorischen Badeschuhe angeht, so waren es keine einfachen billigen, sondern richtige Badeschuhe, wie Sie auch im Ladengeschäft zu Erwerben sind. Diese Qualität hab ich selbst in Starwoodhäusern nicht erlebt. Was gefehlt hat, waren die Badeschuhe für den ganz kleinen Gast. Nicht das jemand der gerade laufen kann so etwas benötigt, abgesehen davon das es auch zu gefährlich wäre, aber gehört schon doch irgendwie dazu. (alternativ könnte man ja über hauseigene Stoppersocken nachdenken)…na ja, Hausschuhe auch für die ganz kleinen und kleinen Mini`s gehören doch dazu, selbst wenn sie nicht bzw. nur symbolisch getragen werden können. Wo wir gerade beim Thema Qualität und Mitnehmen sind; ich konnte meine Frau überzeugen den echten mit Blei beschwerten Verdunklungsstoff im Kinderzimmer nicht einzustecken, - ok, währe auch aufgefallen. Aufgefallen und aufgegangen sind auch die Balkontüren. Diese haben einen sehr schweren und stabilen Griff und können von kleineren Kindern nicht so einfach geöffnet werden, was ein Gefühl von Sicherheit und ruhe auf dem Balkon gibt. Dazu können die Türen auch von außen, wenn auch mit leichten Verrenkungen, gesperrt werden. Falls mal neue Balkontüren anstehen, könnte man die Hebel auch außen anbringen lassen. Aber zur Relativierung, viele Luxushäuser bieten nicht mal die Möglichkeit die Balkontür von außen überhaupt schließen zu Können. (Grüße besonders in die Nähe von Rostock) Die Betten waren gleichfalls in Ordnung und es war auch unter den Betten sauber. Gleiches zu Sagen zum Bad. Allerdings könnte über eine Änderung der Halterung für die Toilettenbürste nachgedacht werden, und zwar in die Richtung, das diese gegen das herausziehen von Kleinkindern, gesichert werden können. In einem bestimmten Alter kennt ein Kind, wenn es alleine spielt, noch nicht den Unterschied zwischen Zahnbürste und Toilettenbürste. Zurück zu den Betten; hier läst es sich wunder bar drunter verstecken spielen. Kurz gesagt, das Zimmer war Top, wenn gleich keine Luxuseinrichtung. Was mich jedoch, neben den Pantoffeln gestört hat, war, dass es auf dem Zimmer keinen Wasserkocher und Tee bzw. Kaffee gab. Denke, dass zumindest in „Suiten“ aller Häusergattungen dieses einfach zum Suite-Standart dazugehört, gleiches gilt für eine TV/DVD Kombi. Selbst bei einer nicht unbedingt offiziellen Übernachtung in Moldawien, hatten wir einen Wasserkocher. Das TV Programm war wie fast überall auf Welt standart. Dabei ist es dank der neuen optische LNB und optischen Verteiler und des Wegfalls der komplexen Verkabelung gar kein besonderer Kostenaufwand mehr in allen Zimmern einen Sat-Empfänger mit gleichzeitigen Zugang zu bis zu 25 Satelliten und mehr einzurichten. Dies würde auch in der Nebenzeit SatDXer die eine Familie haben, als neue besondere Gäste bringen. (Gerne kann ich dazu mehr sagen) Was die Balkonmöbel angeht, so ist das Plastik in Ordnung und nicht defekt. Sicherlich würde sich aber ein lokaler Schreiner über das Anfertigen echter Sommer und Winterfesterholzmöbel freuen. Zumal es ja auch ganzjährige Regen und Schneefeste- Polsterlösungen gibt. Kleinkinderspielzimmer Nun ja, wir haben dieses Zimmer ohne Erwartung aufgesucht; in Luxuhotels gehören Spielzimmer dazu, meist sehr groß aber ohne Seele und vernünftige Ausstattung. Hier wurden wir gleich eines besseren belehrt. Das Kleinmonsterzimmer ist von der Größe her greifbar. Es ist alles da was benötigt wird, besonders aufgefallen sind die qualitativ gut ausgesuchten Spielsachen und Bücher. Es gibt sogar Wimmelbücher. An der Wand sind drei hochwertige Spielwände angebracht. Man hat sofort gewerkt, dass hier nicht einfach eingerichtet worden ist, sondern, dass sich hier jemand Gedanken gemacht hat. Es hat alles gestimmt, das war auch daran zu Messen, dass die Eltern hinterher aufgeräumt haben, und so etwas macht man ja nur wenn man zufrieden war und wieder kommen möchte. Besonders erfreut hat uns im Spielzimmer ein Paar, welches ebenfalls aus dem Haus unweit von Rostock hierher fremdgegangen ist. Besonders hervorzuheben ist, das das Zimmer 24H zu besuchen ist; sollte also mal MiniMonster nicht Schlafen wollen oder können, kann Nachts um drei, zum Spielen gegangen werden; und das ist ach schon ein besonderer Service. Das Spielzimmer verfügt auch über ein eigenes Bad mit Badewanne/Dusche. Sollte mal was daneben gehen, ist nicht der Zwang da sofort ins eigene Zimmer zu Rennen, sondern es ist möglich in Ruhe das Kind dann abzuduschen. (Ich glaube Handtücher waren keine mehr da, kann man aber schnell ändern) Besonders zu erwähnen sind hier die Papiertücher. Wir kennen alle diese komischen dünnen fast durchsichtigen Teile oder das alternative Schmirgelpapier; hier nicht so, hier wurde auch mitgedacht und dem Papierspender echtes anständiges Papier verpasst, so dass zum Spielen eigentlich nur eine Wechselwindel mitzubringen ist. Einmal wurde vergessen diesen aufzufüllen, kurz bescheid gegeben und sofort wurde aufgefüllt. Abendessen Beim Abendessen wird der Gast zum zuvor reservierten Tisch beleitet. Dort ist dann auch gleich für den Kleinen incl. Hochstuhl eingedeckt. Es sollte dem Gast nur vorher gesagt werden, dass er reservieren muss. Möglicherweise wurde es gesagt, aber wir wissen, dass sich der Mensch nur 20 % von dem was einem gesagt wird auch merkt. Aber kein Problem, erster Abend, keine Reservierung, Problem wurde sofort gelöst, ein Tisch gefunden. Gewohnt davon, dass es in unsrem 5 Sterne Stammhaus nicht immer Service gibt, hat sich meine Frau gleich auf die Suche nach einem Hochstuhl gemacht. Das war ein Fehler. Fast gekränkt durch drei Mitarbeiter eingekreist wurden wir belehrt darüber, dass der Gast sich nicht um solche Kleinigkeiten zu kümmern braucht und es selbstverständlich sei, dass der Hochstuhl gebracht werde. Und im Handumdrehen war der Tisch für den Kleinen gedeckt. Auch hier war sofort die professionelle Arbeit zu spüren. Etwas irritiert haben uns die Stühle. Es gab welche ohne Lehne und welche mit Lehne. Ok, sagt man sich, jedem das Seine; aber was mache ich bitte schön mit der Servierte wenn ich zum Buffet gehe? In den Tophäusern ist es üblich, dass die Servierte, dann als Zeichen der Wiederkehr über die Lehne gehängt wird. In manchen Häusern in einer bestimmten Faltung. Nicht das wir auf diese Etiketten stehen, im Gegenteil, ich möchte ja essen und das Buffet stürmen, aber es war doch etwas befremdlich, zumal keine „einheitliche Handhabung“ bei den anderen Gästen zu sehen war. Hier wäre es hilfreich, dem Gast zur Einführung beim ersten Abendessen eine Handreichung bzw. Handlungsanweisung zugeben. Zum Buffet gibt es nicht viel zu sagen, außer das es den Gast wohlwollend, gesund, dickmachend, und köstlich zum Überessen förmlich einlädt. Es war zwar nicht das Welten Wunder und ist nicht mit dem Bristol in Warschau zu vergleichen, aber es ist so manchem 5 Sterne Haus ebenwürdig, einem unweit von Rostock in W* auf jeden Fall. Besonders positiv war zu sehen, das nicht wie bekloppt aufgelegt worden ist, so das der Gast dann kaltes, abgestandenes oder ausgehärtetes Essen bekommen hat, sondern das immer wieder frisch nachgefüllt worden ist. Interessant war auch der Kinderspeiseraum, der direkt halboffen an den Hauptraum angrenzt. Hier können die Kinder selber (unter Aufsicht) essen und die Eltern können mal in Ruhe sich den vielen Nachtischvariationen widmen. Was verbessert werden könnte, währe einen Stapel von feuchten Waschlappen damit den Kindern, die im Essen noch nicht so geübt sind, hinterher direkt die Hände und Gesicht gewaschen werden kann. (die peinliche Situation eines Kindes, wenn die Eltern in aller Öffentlichkeit …..) Frühstück Auch hier gibt es nichts Beschwerliches zu Sagen. Ob im Kosovo, Transnistrien, Nordirland oder Westsahara… wir wissen nicht mehr in wie viele Kalaschnikow`s und andere Waffen wir auf unseren Reisen geschaut haben bzw. begegnet sind, was wir alles schon für Abenteuer hinter uns haben…. Eins ist jedoch sicher und bestätigt sich immer wieder; egal was passiert und wo man ist, selbst wenn die Unterkunft nur aus vier Wänden ohne Fenster besteht, das Frühstück ist und bleibt immer eines der Aushängeschilder eines jeden Gastgeber und es ist so mächtig, dass es viele andere Fehler und Probleme wegmacht. Es geht nichts über ein Frühstück mit Seele. Dabei muss es nicht viel sein, es muss aber in der Situation in der man sich befindet etwas warmes, herzliches, menschliches geben können, bzw, ausstrahlen. (Bei einem Frühstück in der Westsahara, kurz bevor uns eine Polizeieskorte geholfen hat die Stadt zu verlassen, gab es nur eine Tasse Kaffe, ein Croissant und etwas Kuchen aus der Tüte, aber von einem Franzosen in einer solchen wunderbaren Art und Weise dargeboten, das die Nacht vergessen war und wir eigentlich nicht weiterwollten) Wenn das Frühstück nicht stimmt, stimmt nichts. Und hier hat es gestimmt. Sicherlich war es nun nicht so, dass wir hier eine emotionale Bindung aufbauen konnten, und es war nun nicht die besondere Ausstellung von Käsevariationen oder Salami und Schinkenvariationen aus aller Welt, aber es war alles da. Hervorgehoben werden muss die überdurchschnittlich große Auswahl an Müsli, Körnern und Co. Besonders interessant war zu sehen, wie professionell der Service gearbeitet hat. Ich habe krampfhaft versucht die Servicekräfte zu zählen, hab es dann aber aufgegeben. Hier kann sich so manches Haus noch einiges abschauen. Vorbildlich. Personal Einiges habe ich schon erwähnt; möchte aber dennoch ausdrücklich die zumindest nach außen wirkende Menschlichkeit, die angenehme Stimmungen hervorheben. Besonders gefreut hat uns, das die guten Geister im Hintergrund, wie z.B. die Reinigungskräfte nicht Treppenlaufen mussten, sondern den gleichen Fahrstuhl, auch gemeinsam mit den Gästen, benutzen durften, und dadurch auch Gespräche entstanden sind. Das ist nicht selbstverständlich. Oft werden diese Mitarbeiter von den Gästen abgeschottet und dürfen am besten gar nicht „existieren“. Hier nicht so, hier wird keiner versteckt, alle gehören dazu, und das ist schön und zeugt von einer Sozialen- und Menschlichenverantwortung des Arbeitgebers gegenüber den Mitarbeitern. (ob die Löhne anständig sind, konnte ich allerdings nicht erfragen) Das Verhalten von Mitarbeitern spiegelt sich auch immer auf das verhalten der Gäste ab. In so weit herrschte eine durchweg entspannte Atmosphäre. Selbst als ein Gast, wohl auch unerfahren mit diesem Haus, etwas aufgebracht war, da er nicht den Tisch haben konnte den er gerne mochte, hat sich der Konflikt durch ganz klare, deutliche und bestimmende Worte einer Servicemitarbeiterin sehr schnell entspannt. Regeln sind eben Regeln, an die sich alle Halten sollten. Auch haben die Gäste augenscheinlich die an den Eingängen bereit gelegten Besen genutzt, die zur Bereinigung der Schuhe bzw. Kinderwagen, vom Sand, bereitstanden. Hier jedoch sollte es eine Verbesserung geben, indem Sinne, das die Ketten etwas länger sein sollten, so muss nicht der Kinderwagen zum Säubern rangieren werden. Übrigens, die Idee mit den Besen ist super, ansonsten bin ich es gewohnt mit dem versandeten oder verschlammten Kinderwagen, schnell durch die Lobby zu huschen, in ein fremdes Stockwerk zu fahren und dort so lange über die Teppiche zu Fahren bis die Räder sauber sind, um dann anschließend ohne Spuren zu hinterlassen, das eigentliche Stockwerk bzw. Zimmer aufzusuchen. Eine Idee wäre noch so einen klassischen Schuhbürstenautomaten wasserfest zu Verpacken und draußen aufzustellen. Ein Paar hat uns gezeigt wie gut man damit die Reifen der Buggys säubern kann. SPA Zur Saunawelt und dem Bereich dazu können wir nichts sagen. Vom SPA als solches haben wir uns etwas mehr erwartet. Zumal der Begriff Superior Spa schon auf etwas sehr großes, erhabenes hindeutet. Zunächst war es sehr warm, in soweit keine Kälte Gefahr für die Kinder, dazu gibt es ein kleines Becken für die Minis und ein großes Becken für die Großen. Da das Hotel kein ausgewiesenes, preisgekröntes SPA ist, (zumindest konnten wir es nicht erkennen) und nicht zu einer abgeschlossenen Luxusanlage gehört, wäre es nicht ganz fair es mit anderen zu vergleichen. Es ist alles da was man braucht, man kann eine zeitlang entspannt sitzen und es sich gut gehen lassen und einen leckeren Kaffee trinken. Sicherlich ist es für einen ganztägigen Aufenthalt nicht geeignet. Abgesehen davon, ist ja bekannt bzw. beim Auswerten von Bewertungen ersichtlich, dass oftmals ein ausgezeichnetes, bekanntes Spar oft als einziges Kriterium ein Hotel vor dem Bewertungsuntergang rettet. „Je besser ein SPA, desto schlechter das Haus“. Ich denke aber, wenn hier mal ein Farbpsychologe und Designpsychologen bzw. Designpädagoge und Ausstattungsspezialist loslegt, kann hier noch unheimlich viel an Atmosphäre und Ambiente und Stimmung rausgeholt werden. (Romantisches Schwimmen bei Kerzenlicht und dem neu gebauten Kamin in der Schwimmhalle) (Abgesehen davon hab ich noch eine andere Idee, die ich aber hier nicht öffentlich nennen darf) Wichtig und sehr lobenswert ist zu sagen, dass der Poolbereich jederzeit auch von den Kindern zu besuchen ist. Es gibt Häuser, die sich Kinder und Familienfreundlich nennen, aber diese nur zwei Stunden planschen dürfen. Und das geht nicht, ein Kind, je nach Alter, kann nicht zu einer bestimmten Uhrzeit funktionieren. Das die Kinder hier wirklich kommen können, wann sie möchten, ist sehr vorbildlich und gibt den Eltern die Möglichkeit den Tagesablauf zu planen bzw. eben nicht zu planen. Die Befürchtung das es nur laut ist, ist unbegründet, denn wie schon gesagt, wird die Stimmung des Hausen von den Gästen aufgenommen; und so haben die Eltern selber darauf geachtet, dass es nicht zu Nass und zu Bund wurde. Natürlich gibt es Regeln, diese sind auch schriftlich festgehalten, aber alle Broschüren, die Regeln für die Kinder, für den Aufenthalt, die Informationen, sind zwar ganz klar und deutlich, jedoch wohl von Spezialisten der Medienpädagogik oder artverwandten Berufen, so verfasst, das niemals auch nur ansatzweise das Gefühl von Verboten oder Beschränkung auftaucht. Im Gegenteil, es hat mir viel Spaß gemacht in den Darbietungen des Hauses zu lesen. Selbst die Verkaufs und Infobroschüre zum Thema Kopfkissen (Kopfkissenmenue), getarnt als Gutenachtlektüre mit sprechendem Bademantel und sprechendem Hausschuhen, - an sich so was von schwachsinnig zum Einschlafen sich ein Kissenlexikon durchzulesen, - ist von einer solch geschickten Sprache und Stiel verfasst, das es keinen Weg gibt, sich dieser zu Entziehen. Sonstiges Überleben Als 5 Sterne Gast ist man gewohnt auch nachts um 3 etwas zum Essen zu bekommen oder eine jederzeit seine Tasse Kaffee zu erhalten. Tagsüber gibt es eine Bar, zudem gibt es auch den Zimmerservice. Weiter können Snaks an der Rezeption angefordert werden. Leider gab es keinen Hinweis darauf was es an Snacks gibt, und der Zimmerservice ist Zeitlich eingeschränkt. Ich will aber hier nicht unnötig näher auf den Bereich eingehen, denn wir sind hier nicht in einer Anlage mit mehreren Restaurants, denke aber dass es möglicherweise gut tun würde hier etwas klarere erkennbare Strukturen zu Schaffen und dem Gast eine Handreichung zu geben. So habe ich mich in der berühmten Nacht vom 23.10.10 nicht getraut nach einem Kaffe zu fragen oder Abends gescheut zu Fragen was es an Snacks gibt; als ich mich entschlossen habe den Zimmerservice zu rufen, war die Zeit dafür schon um. Wenn ich auf Fortbildungen bin, bevorzuge ich ein Hotel einer sehr preiswerten Kategorie/Kette, wo ich 24 Am Tag weiß, dass es Notfalls immer eine Mikrowellenpizza bzw. was zum Trinken und Essen bekomme. Als unerfahrener Gast in diesem Haus kann ich es nicht bewerten, aber möglicherweise könnte noch mehr Wohlgefühl aufkommen, wenn es eben hier eine deutlichere Versorgungsstruktur geben würde. Fazit: Süße Birne oder Holz? Eindeutig süße Birne und ein sehr sehr guter Schichtsalat. Wenn die Hülle des Salates weglassen wird, und die eine oder andere Schicht des Salates nicht zu dick erbissen wird, nicht jeder mag alles, was ja auch legitim ist, wenn der Gast auf ein Residenz oder ein Ressort verzichten kann oder sich mal traut etwas anderes zu Probieren, so finden wir hier ein Top Haus, das zu Recht, immer und ständig in den Toplisten auftaucht. Vom Service her, von der Freundlichkeit, vom Durchdenken vieler Sachen, kann ohne Übertreibung gesagt werden, das die 4S Sterne unrecht sind und wir hier im Grunde von einem 5 Sternen Service Haus reden. Sicherlich, ich habe auch einige Defizite angesprochen; dass die Hülle nicht einfach gewechselt werden kann, ist aber auch klar; aber die wesentlichen Elemente bzw. Kernaussagen der Defizite sind, denke ich, leicht zu beheben. Demnach können viele TOPHäuser sich hier tatsächlich noch was abschauen. Selbst die reinen „anerkannten zertifizierten“ Familienhotels können hier noch etwas lernen. Auch wenn ich kein Freund von Hotelstraßen bin, und ein gewisses Ambiente sehr schätze, so war das Fremdgehen hierher richtig. Wir kommen wieder, schließlich haben wir nun ein neues Stammhaus gefunden… nur über die berühmte Nacht vom 23 müssen wir aber noch mal gesondert reden……


Zimmer
  • Sehr gut
    • Zimmergröße
      Sehr gut
    • Sauberkeit
      Sehr gut
    • Ausstattung des Zimmers
      Gut

    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
    • Atmosphäre & Einrichtung
      Sehr gut
    • Sauberkeit im Restaurant & am Tisch
      Sehr gut
    • Essensauswahl
      Gut
    • Geschmack
      Gut

    Service
  • Sehr gut
    • Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)
      Sehr gut
    • Freundlichkeit & Hilfsbereitschaft
      Sehr gut
    • Rezeption, Check-in & Check-out
      Sehr gut

    Familien
    • Familienfreundlichkeit
      Sehr gut

    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
    • Einkaufsmöglichkeiten in Umgebung
      Sehr gut
    • Restaurants & Bars in der Nähe
      Sehr gut

    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Pool
    • Zustand & Qualität des Pools
      Sehr gut

    Verkehrsanbindung
    • Lage für Sehenswürdigkeiten
      Sehr gut

    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:1-3 Tage im Oktober 2010
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Frank
    Alter:31-35
    Bewertungen:15
    Kommentar des Hoteliers

    Sehr geehrter Herr Frank, mir fehlen im Moment die Worte zu Ihrer ausführlichen und zuvorkommenden Bewertung der Leistungen und Angebote unseres Hauses. Vielen Dank für Ihre kostbare Zeit unser Haus einmal durch die Welt mit den dort erlebenden Service und Leistungen zu vergleichen und zu durchleuchten. Dann vergleichen Sie uns mit 5 Sterne Häuserm und finden, das wir abgesehen von einigen Ausnahmen, die Serviceleistungen erbringen im Gegenteil, wir einiges sogar besser umsetzen. Das ist ein Riesenlob für mich und mein Team und wahnsinnig interessant. Vor allen Dingen da wir weder in dem einen noch in dem anderen Hotel persönlich waren. Einfach nur Klasse von Ihnen. Nochmals an Sie ein ganz gro0es Dankeschön für Ihre Mühe und Ihre kostbaren Hinweise. Wir freuen uns sehr und ich möchte sagen, wir sind stolz darauf, Sie als unseren Gast gewonnen zu haben und wünschen Ihnen und Ihrer Familie alles erdenklich Liebe und Gute. Auf ein baldiges Wiedersehen und Ihnen bis dahin eine gute und erfolgreiche Zeit. Mit lieben Grüßen aus dem Travel Charme Strandhotel Bansin Beate Böse & das Team P.S. Und über die Nacht vom 23. sprechen wir, versprochen !