- Zustand des HotelsGut
- Allgemeine SauberkeitGut
Der gesamte gastronomische Bereich bildet im an sich sehr schönen Haus doch nun schon seit geraumer Zeit den Schwachpunkt. Bei allem Verständnis für die Vorgaben aus der Zentrale, die angeblich daran Schuld sind, dass z.B. das Frühstück nur gegen ein kerzengerades Entgelt von 10,- EUR auf das Zimmer gebracht werden kann, ist es doch in einem Haus dieser Preiskategorie relativ ungewöhnlich, dass ich mich als Gast mit dem Restaurant in Verbindung setzen muss, um mein Frühstück zu ordern. Der normativen Kraft des Faktischen hat man sich als zahlender Gast auch dann zu beugen, wenn das Frühstück geliefert wird, aber ich mich mit dem Götterboten darüber streiten muss, ob ich am gestrigen Abend Tee geordert habe oder nicht oder vielleicht die ganze Familie aus Effizienzgründen auf Kaffee umsteigt?? Nun war alles da, der gebratene Schinken lag kalt unter einer nutzwertbefreiten Platstikhaube und der Rolltisch hatte, was die Staubbefreiung desselben anging, auch nach oben Spielraum. Viel Spaß machte es dann, einen lustigen Zettel auszufüllen. Im Sinne eines noch mehr zu intensivierenden Gast - Gastgeber-Verhältnisses sollte ich mich gleich mal für die nächsten Tage entscheiden, wann ich das Bett zu verlassen gedenke - um Platz zu machen für die stets gut gelaunten und fleißigen polnischen Zimmerfrauen. Na ja! Noch ein Wort zum gastronomischen Selbstverständnis bei der, wie ich lernte: "Draußenbedienung" auf der schönen Terrasse: Auch hier sei erwähnt, dass ich kein Erweckungserlebnis erwartete - aber auch hier war ich unterwältigt. Die dortige Bedienung war schlicht gesagt eine Inge Meysel des Zeitmanagements die so auftrat, dass sich massive Zweifel an der beruflichen Eignung der Person unvermeidlich aufdrängten. Nach 30 Minuten hatten wir bei mäßiger Auslastung schließlich ein Eis und zwei Eis-Kaffee! Also, wenn auch das sicher trotz der üppigen Bezahlung nicht leicht zu findende Personal mal dahinterkommt, wer der eigentliche Arbeitgeber ist und die Zentralverwaltung nicht bloß offen für ihre eigenen Gedanken wäre...! Das nächste Mal muss ich unbedingt die Hoteldirektorin kennenlernen - ihr Name flößt meinem Sohn tiefen Respekt ein. :-)
- ZimmergrößeGut
- SauberkeitSehr gut
- Ausstattung des ZimmersSehr gut
- Atmosphäre & EinrichtungEher gut
- Sauberkeit im Restaurant & am TischEher schlecht
- EssensauswahlEher gut
- GeschmackEher gut
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Eher gut
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftGut
- Rezeption, Check-in & Check-outGut
- FamilienfreundlichkeitGut
- Restaurants & Bars in der NäheGut
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
- Zustand & Qualität des PoolsGut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 3-5 Tage im Juni 2014 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Friedrich |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 5 |
Sehr geehrter Herr Friedrich, ich danke Ihnen für Ihre offene Bewertung über Ihre Urlaubstage in unserem Hause. Wie ich Ihren Zeilen entnehme, haben wir Sie mit unseren Leistungen bei diesem Mal nicht überzeugt. Mittlerweile kennen wir uns bereits seit 7 Jahren und ich habe Sie und Ihre Familie auch an Ihrem Anreisetag persönlich begrüßt. Es tut mir sehr leid, dass mein Nachname bei Ihrem Sohn eher ein negatives Gefühl auslöst. Mein Name ist zum Glück nicht Programm. Der erwähnte Zettel, wo wir erfragen, wann Sie Ihr Zimmer gereinigt haben möchten, ist ein Service des Hauses und kein "muss" für den Gast. Dahinter verbirgt sich der Gedanke, wann es dem Gast Recht ist und nicht dem Hotel. Dies ist ein Service, den wir auf vielfachen Wunsch unserer Gäste eingeführt haben. So ein Stück fehlen mir bei Ihrer Bewertung die Worte. Ich bitte um Ihr Verständnis, dass einige Aussagen, die Sie treffen, für mich unverständlich sind und ich aus dem Grund darauf nicht eingehen möchte. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und verbleibe bis zum nächsten Mal Beate Böse Hoteldirektorin & Gastgeberin


