- Preis-Leistungs-VerhältnisEher gut
Sehr gepflegt in modernistischem Stil gehalten. Der in Köln lebende Designer gab sich alle Mühe eine schnörkellose Linie zu finden. Das Ambiente ist nüchtern, aber nicht abweisend. Im Detail wurde auf moderne Technik (Thyssen-Aufzug) und funktionelles Design bei hoher Qualität (Grohe-Armaturen) geachtet. Das Hotel verfügt über vier Etagen und ist in zweiter Reihe an der Promenade gegenüber dem Hotel Eden plaziert. Im Keller befindet sich eine Physiotherapieabteilung mit Bewegungsbad: also wer sich gerne durchkneten lassen will... . Im Erdgeschoß gruppiet sich Empfang, Restaurant und Bar aneinander. Der Pool ist zwar nicht groß, aber sehr sauber, wie das gesammte Ensemble (geputzt wird als ginge es um die Meister Propper - Weltmeisterschaft). Die französischen Holzliegen sind stabil, leicht und passen wie die gepolsterten Liegestühle zum Gesamtkonzept. Der Pool ist mit einem Holzplankenboden umgeben, was sehr vornehm und angenehm wirkt. Anschließend (zum Hotel Eden hin) ein kleiner Palmenhain, in dessen Schatten ein interessanter Kräutergarten gedeiht. Die Gästen kommen aus Deutschland, Großbritannien, Spanien, Belgien, Österreich, Schweiz, Italien und Frankreich. Keine "Ballermänner oder - frauen" eher mittleren bis vorangeschrittenen Alters. Lediglich zwei Familien mit Kleinkindern. Halbpension muß man nicht haben, da viele Restaurants in der Umgebung. Autovermeitung: gleich "um die Ecke" an der Strandpromenade vor Hotel Eden liegt Alfa Jet Rent a Car (auch übers Internet billiger buchbar) Ausflüge: mit der Tram nach Soller und mit dem Zug nach Palma, für Palma sollte man sich Zeit nehmen, hier gibt es so viel zu entdecken, Valldemossa, diverse sattsam bekannte Buchten Wein: Kellereien Ribas und Gilberaes (oder so ähnlich) sind zu empfehlen, Ferrer ist die Bekannteste aber nicht die Beste Strand: Es Trenc und: immer wieder mal nach Mallorca kommen, alles kann man nicht in ein / zwei Wochen entdecken!
Zimmer sehr groß und geschmackvoll der Designlinie entsprechend ausgeführt. Edler Eindruck wird im Detail bestätigt: Mobiliar, Bett, Boden und Badeinrichtung sind vom Feinsten. Im Bad ist Badewann und Dusche getrennt. Es stehen Bademäntel und Badeschlappen für jeden Gast zur Verfügung. Ein Safe ist inbegriffen. Es gibt eine Minibar und die bereits erwähnte Multimediaanlage, auf der man sogar seine digitalen Aufnahmen direkt von der MMC runterlesen und am TFT-Bildschirm betrachten kann. Eine selbst regulierbare Klimanalge rundet den Reigen der technischen Features ab. Der Balkon (wir waren im 3. Stock) hat einen seitlichen Blick auf die Bucht und den Poolbereich. Er ist sehr geräumig und bietet die Möglichkeit Badetücher etc. zu trocknen. Auch hier stilvolles Möbel.
Das Frühstück ist von hoher Qualität: besonders der Serrano un die Obsttafel sei hier erwähnt. Zum Tee oder Kaffee (endlich mal für jeden Gast ein eigenes Kännchen!) wird immer frisch gepresster Orangensaft kredenzt. Die Auswahl am Buffet ist eher knapp bemessen, und es fehlen zum Beispiel Rühr- oder weiches Ei. Wer sich sein Müsli machen will, muß erst mittels Improvisationstalent mangels geeignetem Werkzeug die Frage "wie öffne ich eines der zwanzig Kelloggs-Körner-Päckchen" den Zugang zur Cerealie finden. Beim Abendessen hat der Frühstücksgast im "airecel" die Möglickeit a al carte zu speisen, was von höherer Qualität und natürlich auch teurer ist als der Halbpensionsgast. Diesem wird ein täglich wechselndes 3 - Gänge Menue serviert. Die Speisen sind frisch und geschmackvoll zubereitet und bieten eine Querschnitt aus der majorquinischen, spanischen französischen und deutschen Küche. Den ganz großen Hunger sollte man aber tagsüber mit einer Zwischenmahlzeit stillen. Dazu kann man aus einer gut sortierten Weinkarte wählen. Die Binissalem - Weine sind auch vorhanden: Ribas!
Das Personal ist sehr freundlich und immer bemüht, dem Gast alles Recht zu machen. Die Bedienung im Restaurant ist vorbildlich und es wird einem alles genau erklärt, wenn man in die kulinarischen Genüsse tiefer eindringen will. Die meisten Angestellten sprechen 3- 4 Sprachen, fast alle verstehen Deutsch, Englisch oder Französisch. Die Zimmerdamen reinigen gründlich un schnell, zur Nacht gibt es ein Betthupferl auf dem Kopfkissen. Die Rezeption steht immer mit Auskünften zur Verfügung und organisiert auch auf Wunsch Ausflüge und gibt Tips für eigene Unternehmungen. In der Bar wartet ein lernbegieriger Barkeeper auf seine Gäste: Neuen Cocktails und Vorschlägen dazu ist er nicht abgeneigt. Die Cocktails sind geschmacklich gut angerichtet.
Das Hotel liegt wie gesagt in der zweiten Reihe zur Promenade hin und steht etwas schräg zur Bucht. Nur gelegentlich (es war schon nach der Hauptsaison) kam es zu akustischen Angriffen auf den (guten) Musikgeschmack aus dem Hotel Eden. Es hielt sich aber in Grenzen. Da sit der hinter dem Hotel und einer weiteren Häuserfront gelegenene zentrale Busbahnhof von Port de Soller schon unangenhemer. Leider fahren die Busse v. a. am Nachmittag alle zur gleichen Zeit los und benutzen den schmalen Weg zwischen Hotel Eden und Aimia als Ausfallstraße, so daß es hier schon zu straker Lärmbelästigung und Dieselgeruchsbelästigung kommen kann, wenn so an die 20 Busse starten.Ansonsten ist vom Hotel aus alles bequem zu Fuß zu erreichen (Tram, Strand, Geschäfte). Die Bucht von Soller zu beschreiben, wäre Eulen nach Athen zu tragen. Ich gehe davon aus, daß jeder Interessent für diese Hotel schon zumindest die Umgebung kennt. (Leuchtturm => Sonnenuntergang, Tram => Fahrt nach Soller). Der Transfer vom/zum Flughafen durch den (kostenpflichtigen) Tunnel (kostenlose Alternative: Paßstraße) dauert ca. 40 Minuten.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Animation gibt es nicht (Gott sei Dank), der Pool wie oben erwähnt, Physiotherapie kann gebucht werden. Der Strand ist zwar nahe, aber angesichts des regen Schiffs- und Fischereiverkehrs nicht unbedingt zum Baden geeignet. Im Zimmer bietet eine Multifunktions - Audiovisionsanlage u. a. auch einen Internetanschluß (vermutlich kostenpflichtig, habe ihn nicht genutzt). Keine Kindereinrichtungen vorhanden. Was sehr positiv ins Auge stach: Keine Liegenreservierung mittels Handtuchkrieg.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 1 Woche im September 2004 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Walter |
Alter: | 36-40 |
Bewertungen: | 3 |