Tempel und Strand, Sri Lanka © Alexpunker/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
© Alexpunker/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Ich wollte raus. Raus aus dem Alltag, raus aus der Routine – und vor allem: Rein in eine neue Welt. Ursprünglich zog es mich wegen eines Yoga-Retreats nach Sri Lanka. Doch schnell war klar: Wenn ich schon einmal auf dieser wundervollen Insel bin, möchte ich mehr sehen, mehr erleben, mehr entdecken. So wurde aus einer Woche Retreat eine dreiwöchige Reise, in der ich allein gebackpacked bin, unvergessliche Menschen kennengelernt und intensive Naturerlebnisse gesammelt habe.

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Sri Lanka: Unsere Bestseller-Hotels

Strand Mirissa, Sri Lanka Südküste
Strand Mirissa, Sri Lanka Südküste ©shutter-628707242

Ankommen in Colombo und weiter Richtung Süden

Meine Reise begann am 27. Dezember in Colombo. Von dort ging es direkt weiter nach Galle, wo ich mich zwischen kolonialen Mauern und Meeresrauschen in das südliche Flair Sri Lankas verliebte.

Nächster Halt: Mirissa – mein Silvesterziel. Dort erwartete mich nicht nur ein traumhafter Strand, sondern auch eine Beachparty, die ich so schnell nicht vergessen werde: DJs, Tanzflächen, ein riesiges Feuerwerk um Mitternacht – und ich mittendrin, barfuß im Sand, später schwimmend im Meer, während der Himmel explodierte.

Safari im Yala Nationalpark in Sri Lanka ©Anna Bugiel HolidayCheck Mitarbeiterin
Safari im Yala Nationalpark in Sri Lanka ©Anna Bugiel HolidayCheck Mitarbeiterin

Safari-Feeling im Yala Nationalpark

Nach dem Jahreswechsel ging es für mich in den Yala Nationalpark. Die Safari war atemberaubend: Elefanten, Leoparden, Wasserbüffel, Gazellen, bunte Vögel – alles in freier Wildbahn. Ich erinnere mich besonders an den Moment, als wir im Morgengrauen losfuhren und die Sonne langsam über dem Dschungel aufging. Ein unvergessliches Naturerlebnis.

Kochkurs in Ella, Sri Lanka ©Anna Bugiel HolidayCheck Mitarbeiterin
Kochkurs in Ella, Sri Lanka ©Anna Bugiel HolidayCheck Mitarbeiterin

Wanderabenteuer in Ella

Ella war mein nächstes Ziel – und wurde schnell zu einem meiner Lieblingsorte. Ich wanderte auf den Ella Rock und den Little Adam’s Peak. Die Aussicht dort oben? Einfach nur Wow. Saftig grüne Berge, Nebelschwaden, die sich langsam lichten, und ein Gefühl von vollkommener Freiheit.

Annas Tipp

Unbedingt einen Kochkurs in Ella machen! Ich habe gelernt, wie man Roti, verschiedene Currys und Dal zubereitet. Und obwohl ich eigentlich keine Currys mag – in Sri Lanka habe ich sie lieben gelernt.

Ein Fensterplatz während der Zugfahrt von Ella nach Kandy lohnt sich!  ©Anna Bugiel HolidayCheck Mitarbeiterin
Ein Fensterplatz während der Zugfahrt von Ella nach Kandy lohnt sich! ©Anna Bugiel HolidayCheck Mitarbeiterin

Mit dem Zug durch grüne Wunderwelten

Einer der absoluten Höhepunkte meiner Reise war die Zugfahrt von Ella nach Kandy. Ich hatte eigentlich ein Ticket für die 1. Klasse, aber entschied mich, in der 2. Klasse mitzufahren – zusammen mit einer Reisefreundin. Es war eng, stickig und voller Menschen. Aber der Blick aus dem Fenster: unbezahlbar. Dschungel, Teeplantagen, kleine Dörfer, Berge. Wir fuhren über die legendäre Nine Arches Bridge, vorbei an Menschen, die am Gleis standen und winkten. 

Mein Tipp: Auch wenn's voll ist – nimm diesen Zug! Es lohnt sich wirklich.

Wanderung zum Pidurangala Rock in Sigiriya, Sri Lanka
Wanderung zum Pidurangala Rock in Sigiriya, Sri Lanka ©Anna Bugiel HolidayCheck Mitarbeiterin

Königliches Wandern in Sigiriya

Von Kandy aus ging es weiter nach Sigiriya. Auch hier war Wandern angesagt: Ich erklomm sowohl den bekannten Sigiriya-Felsen als auch den Pidurangala Rock. Beide Gipfel boten grandiose Ausblicke und eine willkommene Ruhe abseits der Touristenmassen. Mein Hostel, das Another World Hostel, lag mitten im Dschungel und war herrlich familiär.

Tipp: Unbedingt dort übernachten, wenn Du Natur und Ruhe suchst!

Yoga-Retreat in Weligama, Sri Lanka ©Anna Bugiel HolidayCheck Mitarbeiterin
Yoga-Retreat in Weligama, Sri Lanka ©Anna Bugiel HolidayCheck Mitarbeiterin

Ein Ort der Einkehr: Yoga-Retreat in Weligama

Nach all den Abenteuern sehnte ich mich nach etwas Entspannung. In Weligama verbrachte ich die letzte Woche meiner Reise in einem Yoga-Retreat. Breathwork, Meditation, Kakao-Zeremonie – ich tauchte tief ein. Besonders berührt hat mich eine Session, in der wir uns gegenübersaßen, in die Augen blickten und gemeinsam atmeten. Ich war ganz im Hier und Jetzt, getragen von der Natur und der Gruppe. Ein Ort, der mich geerdet und mit neuer Energie aufgeladen hat.

Tuk Tuk auf den Teeplantagen in Nuwara Eliya, Sri Lanka © Shutterstock 2445001799 | Sergii Figurnyi
Tuk Tuk auf den Teeplantagen in Nuwara Eliya, Sri Lanka © Shutterstock 2445001799 | Sergii Figurnyi

Reisen mit Tuk Tuk & ganz viel Bauchgefühl

Durch Sri Lanka zu reisen, bedeutet auch: Mit Tuk Tuks fahren. Die Fahrten sind nicht nur praktisch, sondern auch ein echtes Erlebnis. Manchmal zu dritt auf der Rückbank gequetscht, mit Fahrern, die gerne mal einen Witz reißen.

Annas Tipp

Verhandle die Preise, gerade in sehr touristischen Gegenden. Im Landesinneren sind die Fahrer oft freundlicher und fairer.

Buddha Statue im Viharamahadevi Park, Colombo, Sri Lanka Westküste
Buddha Statue im Viharamahadevi Park, Colombo, Sri Lanka Westküste ©shutter-772438240

Persönliche Begegnungen & bewegende Momente

Ich habe viele wunderbare Menschen kennengelernt – Reisende wie Einheimische. Ein Taxifahrer begleitete mich sogar mehrfach durch die Reisezeit, half mir bei Fragen weiter und war immer erreichbar. Solche Begegnungen machen Reisen besonders. 

Aber es gab auch traurige Momente: In einem Ort fiel ein kleines Äffchen von einem alten Strommast – vermutlich durch einen Stromschlag. Die Menschen vor Ort reagierten sofort, doch für das Tier kam jede Hilfe zu spät.

Ein Zug fährt zwischen Teeplantagen in Sri Lanka.
Ein Zug fährt zwischen Teeplantagen in Sri Lanka.© Getty Images / Gita Kelpsiene

Fazit: Zwischen Dschungel, Spiritualität und Meer

Diese Reise war ein Geschenk. Sie hat mich entschleunigt, geerdet und inspiriert. Ich habe gelernt, dass man auch spontan reisen kann, dass Einfachheit verbindet und dass Atmen manchmal das Einzige ist, was man braucht. Sri Lanka ist für mich ein Ort der Gegensätze: touristisch und wild, spirituell und lebendig.

Ich würde jederzeit wiederkommen. Nächstes Mal vielleicht mit etwas mehr Komfort – und definitiv mit einer weiteren Massage. Denn die waren der Hammer.

Meine Tipps für Deine Sri Lanka-Reise:

  • Zugfahrt zwischen Ella und Kandy (mindestens in der 2. Klasse!)
  • Yoga-Retreat – egal ob für Körper, Geist oder Seele
  • Nationalparks besuchen: Yala oder Hurulu
  • Wandern in Ella und Sigiriya
  • Roti essen und einen Kochkurs machen
  • Tuk Tuk fahren (und lachen!)
  • Zeit lassen. Nicht alles planen. Einfach treiben lassen.

Danke, Sri Lanka. Ich komme wieder.

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