HolidayCheck Türkis-Index
Hier strahlt das Meer am türkisesten 🌊 Diese 10 Strände musst Du kennen!
Manche Strände sind schön. Andere wirken fast unwirklich. Es sind die Orte, an denen das Wasser in so intensiven Türkis- und Babyblautönen leuchtet, dass Fotos regelmäßig für Photoshop gehalten werden. Genau diese Strände haben wir für den HolidayCheck Türkis-Index untersucht.
Dabei wollten wir nicht herausfinden, welcher Strand Europas insgesamt der schönste ist. Stattdessen haben wir eine deutlich konkretere Frage gestellt: Wo wirkt das Wasser am türkisesten?
Für unseren HolidayCheck Türkis-Index haben wir öffentliche Rankings, Tourismusseiten, Reiseportale, Community-Bewertungen und Reise-Communities ausgewertet. Das Ergebnis ist ein Ranking der zehn Strände Europas, deren Wasser am stärksten an die Karibik oder die Malediven erinnert.
Die Top 10 des HolidayCheck Türkis-Index
Platz 10: Nissi Beach, Zypern
Türkis-Index: 85,9 von 100 Punkten
Der Nissi Beach gehört zu den bekanntesten Stränden Zyperns und bildet den perfekten Abschluss unseres HolidayCheck Türkis-Index. Schon beim ersten Blick fällt die außergewöhnliche Farbpalette auf: Heller Sand trifft auf flaches, kristallklares Wasser, das in verschiedenen Türkis- und Aquamarintönen schimmert. Besonders die kleine vorgelagerte Insel, die bei niedrigem Wasserstand zu Fuß erreichbar ist, verleiht dem Strand sein ikonisches Erscheinungsbild.
Die große Stärke des Nissi Beach liegt in seiner unmittelbaren Wirkung. Während einige Traumstrände Europas erst aus der Luft oder von Aussichtspunkten ihre volle Schönheit entfalten, beeindruckt Nissi bereits beim ersten Schritt ins Wasser. Gleichzeitig gehört der Strand zu den beliebtesten Badeorten Zyperns und zieht in den Sommermonaten zahlreiche UrlauberInnen an. Wer früh am Morgen kommt, erlebt die Bucht jedoch oft von ihrer schönsten Seite und kann die intensive Wasserfarbe besonders gut genießen.
Zypern gehört zu den sonnenreichsten Urlaubszielen Europas und bietet weit mehr als nur Nissi Beach. Besonders die Blue Lagoon auf der Akamas-Halbinsel, Fig Tree Bay in Protaras und die Buchten rund um Cape Greco begeistern mit kristallklarem Wasser und eindrucksvollen Küstenlandschaften. Die Insel verbindet traumhafte Badebedingungen mit einer spannenden Geschichte und zählt zu den vielseitigsten Reisezielen im östlichen Mittelmeer.
Unser Tipp: Wer Nissi Beach besucht, sollte einen Ausflug nach Cape Greco einplanen. Die spektakulären Klippen und Meereshöhlen gehören zu den schönsten Naturattraktionen Zyperns.
Platz 9: Praia da Marinha, Portugal
Türkis-Index: 87,4 von 100 Punkten
Praia da Marinha gehört zu den bekanntesten Stränden Portugals und wird regelmäßig zu den schönsten Küstenabschnitten Europas gezählt. Während viele Traumstrände im HolidayCheck Türkis-Index durch flache Lagunen überzeugen, beeindruckt Praia da Marinha mit einer anderen Art von Schönheit. Zwischen goldenen Kalksteinfelsen leuchtet das Meer in intensiven Smaragd- und Türkistönen, die je nach Sonnenstand ständig ihre Farbe verändern. Die außergewöhnliche Sichttiefe sorgt dafür, dass selbst vom Klippenrand aus der Meeresboden vielerorts sichtbar bleibt.
Besonders eindrucksvoll ist die Kulisse vom Aussichtspunkt oberhalb des Strandes. Die markanten Felsbögen und Felstürme zählen zu den bekanntesten Fotomotiven der Algarve und machen Praia da Marinha zu einem echten Sehnsuchtsort. Trotz seiner internationalen Bekanntheit wirkt der Strand außerhalb der Hochsaison überraschend ursprünglich. Wer die Farben in ihrer ganzen Intensität erleben möchte, sollte den Strand am späten Vormittag besuchen, wenn die Sonne das Wasser besonders stark zum Leuchten bringt.
Portugal bietet eine enorme Vielfalt an Stränden. Neben Praia da Marinha gehören die Benagil-Küste, Praia do Camilo bei Lagos und die weitläufigen Strände der Costa Vicentina zu den schönsten Küstenlandschaften Europas. Während die Algarve mit türkisfarbenen Buchten und spektakulären Felsen begeistert, lockt die Westküste mit endlosen Sandstränden und beeindruckenden Wellen. Wer Strandurlaub mit Naturerlebnissen verbinden möchte, findet in Portugal einige der abwechslungsreichsten Küsten des Kontinents.
Unser Tipp: Verbinde Praia da Marinha mit einer Bootstour zur berühmten Benagil-Höhle. Die spektakuläre Felsformation zählt zu den bekanntesten Naturwundern Portugals.
Platz 8: Ksamil, Albanien
Türkis-Index: 88,1 von 100 Punkten
Kaum ein Strandziel hat in den vergangenen Jahren so viel Aufmerksamkeit erhalten wie Ksamil. Die kleine Küstenregion im Süden Albaniens begeistert mit weißen Stränden, flachen Lagunen und Wasserfarben, die regelmäßig mit den Malediven verglichen werden. Besonders die kleinen vorgelagerten Inseln verstärken den Eindruck eines tropischen Paradieses.
Gleichzeitig steht Ksamil exemplarisch für einen aufstrebenden Urlaubsort. Während die Region früher vor allem InsiderInnen bekannt war, gehört sie inzwischen zu den meistdiskutierten Strandzielen Europas. Die Kombination aus spektakulären Farben, vergleichsweise moderaten Preisen und einer beeindruckenden Naturkulisse macht den besonderen Reiz des Ortes aus.
Die albanische Riviera entwickelt sich zunehmend zu einer der spannendsten Urlaubsregionen Europas. Neben Ksamil locken Himarë, Dhërmi und die Buchten rund um den Llogara-Nationalpark mit kristallklarem Wasser. Viele Reisende schätzen die Region als Alternative zu den klassischen Mittelmeerzielen, ohne auf spektakuläre Strände verzichten zu müssen.
Unser Tipp: Wer Ksamil besucht, sollte auch einen Abstecher in den nahegelegenen Nationalpark Butrint einplanen. Die UNESCO-Welterbestätte zählt zu den bedeutendsten Kulturstätten Albaniens.
Platz 7: Sakarun Beach, Kroatien
Türkis-Index: 88,3 von 100 Punkten
Kroatien ist für sein klares Wasser bekannt. Der Sakarun Beach auf der Insel Dugi Otok hebt sich dennoch deutlich von vielen anderen Stränden des Landes ab. Die Kombination aus hellen Kieseln, feinen Sandbereichen und flachen Wasserzonen erzeugt Farben, die regelmäßig mit der Karibik verglichen werden. Besonders morgens leuchtet die Bucht in beeindruckenden Türkis- und Aquamarintönen.
Trotz seiner Bekanntheit wirkt Sakarun vielerorts entspannter als andere europäische Traumstrände. Die offene Bucht bietet viel Platz und die umliegende Natur sorgt für ein angenehm ursprüngliches Ambiente. Wer das türkiseste Kroatien erleben möchte, findet hier einen der überzeugendsten Kandidaten des gesamten Rankings.
Kroatien verfügt über mehr als tausend Inseln und unzählige Badebuchten. Neben Sakarun begeistern der Zlatni Rat auf Brač, die Strände von Hvar oder die Buchten rund um Vis mit kristallklarem Wasser. Besonders die Inselwelt Dalmatiens gehört zu den schönsten Küstenregionen Europas und bietet ideale Bedingungen für Inselhopping.
Unser Tipp: Viele Reisende besuchen Sakarun erst am Nachmittag. Die intensivsten Wasserfarben zeigen sich jedoch häufig bereits am Vormittag.
Platz 6: Santa Giulia, Frankreich
Türkis-Index: 90,3 von 100 Punkten
Korsikas Santa Giulia wirkt auf den ersten Blick eher wie eine karibische Lagune als wie ein Strand im Mittelmeer. Die geschützte Bucht mit ihrem flachen Wasser sorgt für außergewöhnlich helle Türkistöne. Vor allem bei ruhiger See scheint das Wasser fast zu leuchten. Genau diese Kombination aus Klarheit, Helligkeit und natürlicher Umgebung verschafft Santa Giulia einen Spitzenplatz im HolidayCheck Türkis-Index.
Anders als viele andere Strände im Ranking vermittelt Santa Giulia ein besonders entspanntes Urlaubsgefühl. Die Lagune fällt flach ab und eignet sich hervorragend für lange Spaziergänge durchs Wasser. Gleichzeitig sorgt die umgebende Natur dafür, dass die Bucht trotz ihrer Bekanntheit nie ihren besonderen Charme verliert. Wer hier badet, erlebt eine der schönsten Küstenlandschaften Frankreichs.
Frankreich verbindet man häufig zuerst mit der Côte d’Azur. Für Strandfans ist jedoch Korsika das eigentliche Highlight. Neben Santa Giulia zählen Palombaggia, Rondinara und Saleccia zu den bekanntesten Traumstränden der Insel. Viele Buchten überraschen mit glasklarem Wasser, feinem Sand und einer Naturkulisse, die eher an ferne Inselwelten erinnert als an Europa.
Unser Tipp: Wer Korsika außerhalb der Sommerferien besucht, erlebt viele der schönsten Strände deutlich entspannter und oft sogar fotogener.
Platz 5: Ölüdeniz Blue Lagoon, Türkei
Türkis-Index: 90,7 von 100 Punkten
Die Blue Lagoon von Ölüdeniz zählt zu den bekanntesten Naturkulissen der türkischen Ägäis. Die geschützte Lagune wird von Bergen eingerahmt und leuchtet in unterschiedlichsten Türkis- und Blautönen. Besonders eindrucksvoll ist die Farbwirkung aus der Vogelperspektive. Von den umliegenden Aussichtspunkten zeigt sich ein Panorama, das regelmäßig auf Postkarten, Reisemagazinen und Social-Media-Kanälen erscheint.
Vor Ort begeistert Ölüdeniz nicht nur mit seiner Farbe, sondern auch mit seiner Vielseitigkeit. Während das offene Meer zum Baden einlädt, bleibt die Lagune meist angenehm ruhig. Dadurch wirkt das Wasser besonders klar und reflektiert das Sonnenlicht wie eine riesige natürliche Farbpalette. Kein Wunder, dass Ölüdeniz seit Jahren zu den beliebtesten Fotomotiven der Türkei gehört.
Die türkische Riviera und die Ägäisküste gehören zu den spannendsten Strandregionen Europas. Neben Ölüdeniz begeistern Kaputaş Beach, Patara Beach und die Buchten rund um Kaş mit außergewöhnlich klarem Wasser. Viele Reisende unterschätzen die türkischen Küstenlandschaften, obwohl sie problemlos mit berühmten Stränden Griechenlands oder Italiens mithalten können. Besonders die Mischung aus Natur, Kultur und hervorragender touristischer Infrastruktur macht die Region attraktiv.
Unser Tipp: Der Blick vom Babadağ-Berg auf die Blue Lagoon gehört zu den spektakulärsten Panoramen der gesamten Mittelmeerküste.
Platz 4: Blue Lagoon, Malta
Türkis-Index: 92,9 von 100 Punkten
Kaum ein Ort Europas trägt seine größte Stärke bereits im Namen. Die Blue Lagoon zwischen den Inseln Comino und Cominotto wirkt an sonnigen Tagen fast surreal. Das Wasser schimmert in hellen Türkis-, Aquamarin- und Azurtönen, die eher an tropische Inseln als an das Mittelmeer erinnern. Besonders die flachen Bereiche rund um die Felsen erzeugen Farben, die auf Bildern oft unwirklich erscheinen.
Die Blue Lagoon gehört gleichzeitig zu den größten Sehnsuchtsorten Europas. Millionen Reisende träumen davon, einmal in diesem Wasser zu schwimmen. Genau deshalb kann es während der Sommermonate sehr voll werden. Wer die Lagune am frühen Morgen besucht oder außerhalb der Hauptsaison reist, erlebt jedoch eine völlig andere Seite dieses Naturwunders und versteht sofort, warum die Bucht weltweit zu den bekanntesten Türkis-Hotspots zählt.
Malta gehört zwar zu den kleinsten Ländern Europas, bietet jedoch einige außergewöhnliche Küstenlandschaften. Neben der Blue Lagoon locken die Golden Bay, die Għajn Tuffieħa Bay und zahlreiche kleine Felsbuchten mit glasklarem Wasser. Besonders TaucherInnen und SchnorchlerInnen schätzen die hervorragenden Sichtweiten rund um den Inselstaat. Wer Malta besucht, entdeckt auf engem Raum eine erstaunliche Vielfalt an Badeplätzen.
Unser Tipp: Plane Deinen Besuch der Blue Lagoon möglichst vor neun Uhr morgens. Dann gehört die Bucht oft noch zu den ruhigsten und schönsten Orten des Archipels.
Platz 3: Ses Illetes, Spanien
Türkis-Index: 93,6 von 100 Punkten
Wer zum ersten Mal am Ses Illetes Beach auf Formentera steht, versteht sofort, warum dieser Strand regelmäßig mit der Karibik verglichen wird. Das Wasser schimmert hier in nahezu allen Türkistönen, die man sich vorstellen kann. Durch die flachen Sandbänke reicht die intensive Färbung weit hinaus aufs Meer und erzeugt den Eindruck einer riesigen natürlichen Lagune. Besonders an windstillen Tagen verschwimmen Himmel und Wasser beinahe miteinander.
Trotz seiner Bekanntheit hat sich Ses Illetes einen besonderen Zauber bewahrt. Die schmale Landzunge, die das Meer auf beiden Seiten umgibt, schafft eine Kulisse, die in Europa einzigartig ist. Wer morgens oder am späten Nachmittag kommt, erlebt eine überraschend entspannte Atmosphäre. Dann zeigt sich Formenteras berühmtester Strand von seiner ursprünglichsten Seite und die Farben wirken oft noch intensiver als zur Mittagszeit.
Spanien zählt seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Strandzielen Europas und bietet weit mehr als die bekannten Küsten des Festlands. Neben Ses Illetes gehören Cala Macarella und Cala Macarelleta auf Menorca zu den eindrucksvollsten Stränden des Mittelmeers. Auch die Buchten Ibizas sowie die langen Sandstrände Mallorcas locken mit kristallklarem Wasser und traumhaften Badebedingungen. Wer auf den Balearen unterwegs ist, entdeckt fast auf jeder Insel Orte, die aussehen wie aus einem Reisekatalog.
Unser Tipp: Formentera lässt sich hervorragend als Tagesausflug von Ibiza aus besuchen. Wer länger bleibt, erlebt die Insel jedoch in den frühen Morgenstunden von einer ganz anderen, deutlich ruhigeren Seite.
Platz 2: Cala Mariolu, Italien
Türkis-Index: 95,4 von 100 Punkten
Cala Mariolu liegt an der wilden Ostküste Sardiniens und zählt zu den außergewöhnlichsten Stränden Europas. Das Wasser wirkt hier nicht nur türkis, sondern beinahe transparent. Die weißen und rosafarbenen Kieselsteine reflektieren das Sonnenlicht und verstärken die Farbwirkung zusätzlich. Zusammen mit der hervorragenden Sichttiefe entsteht ein Farbspiel, das selbst im Mittelmeer selten ist.
Anders als viele bekannte Strandhotspots lässt sich Cala Mariolu nur per Boot oder über anspruchsvolle Wanderwege erreichen. Genau diese Abgeschiedenheit sorgt dafür, dass die Bucht ihren ursprünglichen Charakter bewahrt hat. Wer hier ankommt, erlebt Sardinien von seiner spektakulärsten Seite: steile Kalkfelsen, glasklares Wasser und eine Naturkulisse, die fast wie ein Naturschutzgebiet in der Südsee wirkt.
Italien stellt gleich mehrere Top-Kandidaten für den HolidayCheck Türkis-Index. Neben Cala Mariolu zählen Cala Goloritzé und Cala dei Gabbiani zu den beeindruckendsten Buchten Sardiniens. Auch außerhalb der Insel locken Traumstrände wie die Spiaggia dei Conigli auf Lampedusa oder die Buchten der Tremiti-Inseln. Wer türkisfarbenes Wasser sucht, findet in Italien deutlich mehr als nur klassische Badeorte an der Adria.
Unser Tipp: Die Ostküste Sardiniens eignet sich hervorragend für Bootsausflüge. Viele der schönsten Buchten sind vom Land aus nur schwer erreichbar und wirken dadurch besonders ursprünglich.
Platz 1: Balos Beach, Griechenland
Türkis-Index: 95,0 von 100 Punkten
Wenn es um spektakuläre Wasserfarben geht, setzt der Balos Beach auf Kreta in Europa Maßstäbe. Die flache Lagune leuchtet je nach Sonnenstand in unterschiedlichsten Türkis-, Aquamarin- und Babyblautönen. Besonders die Kombination aus hellem Sand, türkisfarbenen Flachwasserzonen und tieferem Dunkelblau sorgt für einen Farbverlauf, der auf Fotos oft unwirklich erscheint. Genau deshalb erreicht Balos im HolidayCheck Türkis-Index die maximale Bewertung bei der Wasserfarbe und gehört zu den meistfotografierten Stränden Europas.
Wer den Aussichtspunkt oberhalb der Lagune erreicht, versteht sofort, warum Balos regelmäßig mit der Karibik verglichen wird. Von hier eröffnet sich ein Panorama, das selbst erfahrene Reisende beeindruckt. Trotz seiner Bekanntheit wirkt die Lagune außerhalb der Hochsaison erstaunlich ursprünglich. Besonders im Frühjahr und Herbst zeigt sich Balos von seiner schönsten Seite, wenn das Licht die verschiedenen Blau- und Türkistöne besonders intensiv hervorhebt.
Griechenland gehört zu den großen Gewinnern unseres HolidayCheck Türkis-Index. Neben Balos finden sich mit Fteri Beach auf Kefalonia, Elafonissi Beach auf Kreta, Porto Katsiki auf Lefkada oder Myrtos Beach weitere Strände, die regelmäßig in internationalen Rankings auftauchen. Wer eine Rundreise durch Griechenlands Inselwelt plant, entdeckt an vielen Küstenabschnitten Wasserfarben, die eher an die Karibik als an Europa erinnern.
Unser Tipp: Wer Balos besucht, sollte den Ausflug mit Elafonissi kombinieren. Der berühmte Strand mit seinem rosafarbenen Sand gehört ebenfalls zu den eindrucksvollsten Naturkulissen des Mittelmeers.
Wann wirkt das Wasser am türkisesten?
Viele UrlauberInnen erleben einen Strand vor Ort anders als auf Instagram oder in Reisemagazinen. Der wichtigste Unterschied ist oft nicht die Kamera, sondern das Licht. Türkisfarbenes Wasser entsteht durch das Zusammenspiel von Sonnenlicht, Wassertiefe, Untergrund und Sichtverhältnissen. Je heller der Sand oder die Kiesel unter Wasser sind, desto stärker werden die typischen Babyblau- und Türkistöne reflektiert.
Die intensivsten Farben zeigen sich meist zwischen elf und fünfzehn Uhr, wenn die Sonne hoch steht und das Licht nahezu senkrecht auf die Wasseroberfläche trifft. Besonders an windstillen Tagen wirken Lagunen und flache Buchten dann fast unwirklich. Wellen, Wolken oder tief stehende Sonne können die Farben dagegen deutlich dunkler erscheinen lassen.
Auch die Jahreszeit spielt eine Rolle. Im Frühjahr und Herbst ist die Luft häufig klarer als in den heißen Sommermonaten. Dadurch wirken Wasserfarben oft kontrastreicher und natürlicher. Gleichzeitig sind viele der beliebtesten Strände deutlich leerer, was das Urlaubserlebnis zusätzlich verbessert.
Unsere Tipps für die schönsten Bilder
- Fotografiere möglichst erhöht. Viele der ikonischen Bilder von Balos Lagoon, Ölüdeniz oder der Blue Lagoon entstehen von Aussichtspunkten oder Drohnenperspektiven. Erst von oben werden die unterschiedlichen Blau- und Türkisabstufungen sichtbar.
- Nutze die Mittagsstunden. Während FotografInnen häufig das weiche Licht am Morgen oder Abend bevorzugen, gilt für türkisfarbenes Wasser oft das Gegenteil. Zwischen elf und fünfzehn Uhr leuchten die Farben meist am intensivsten.
- Achte auf ruhiges Wetter. Glatte Wasseroberflächen reflektieren das Licht gleichmäßiger und lassen das Meer deutlich heller erscheinen. Starker Wind kann die Türkistöne dagegen abschwächen.
- Die spektakulärsten Aufnahmen entstehen häufig außerhalb der Hauptsaison. Im Mai, Juni, September oder Oktober sind die Lichtverhältnisse oft hervorragend und viele Strände deutlich leerer. So gelingen Fotos, die dem berühmten Karibik-Look besonders nahekommen – ganz ohne Menschenmassen im Hintergrund.
Was haben wir gemacht?
Der HolidayCheck Türkis-Index zeigt, dass Europas spektakulärste Wasserfarben nur wenige Flugstunden entfernt liegen. Von den Lagunen Kretas über die Buchten Sardiniens bis zu den Traumstränden Formenteras gibt es Orte, deren Wasser regelmäßig mit der Karibik oder den Malediven verwechselt wird. Wer einmal vor den türkisfarbenen Flachwasserzonen von Balos, Cala Mariolu oder Ses Illetes steht, versteht sofort, warum diese Strände Jahr für Jahr Millionen Reisende begeistern.
Anders als klassische Strandrankings bewertet der HolidayCheck Türkis-Index nicht die Gesamtqualität eines Strandes. Entscheidend ist ausschließlich die Wirkung des Wassers. Für die Bewertung wurden fünf Faktoren herangezogen:
| Kriterium | Gewichtung |
|---|---|
Wasserfarbe | 50 % |
Sichttiefe & Klarheit | 20 % |
Natürlichkeit | 15 % |
Social Media | 10 % |
Kontrast zwischen Strand und Wasser | 5 % |
Wasserfarbe (50 Prozent)
Der wichtigste Faktor des gesamten Rankings. Bewertet wurde, wie intensiv das Wasser in natürlichen Lichtverhältnissen tatsächlich türkis oder babyblau erscheint. Große flache Lagunen und helle Untergründe sorgen häufig für besonders hohe Werte.
Sichttiefe (20 Prozent)
Je klarer das Wasser, desto stärker wirken die Türkistöne. Schwebstoffe, Algen oder dunkle Untergründe können die Farbwirkung deutlich reduzieren.
Natürlichkeit (15 Prozent)
Ein ursprüngliches Natursetting verstärkt den Eindruck eines Traumstrandes. Deshalb schneiden abgelegene Buchten häufig besser ab als stark urbanisierte Strände.
Social Media (10 Prozent)
Hier wurde untersucht, wie häufig ein Strand in Reiseartikeln, Communities und Bewertungen mit Begriffen wie „Karibik“, „Malediven“, „Blue Lagoon“ oder „turquoise water“ beschrieben wird.
Kontrastfaktor (5 Prozent)
Heller Sand, weiße Kiesel und flache Lagunen lassen Türkistöne oft noch intensiver erscheinen.