Junges Paar schnorchelt im Ostchinesischen Meer, Philippinen © iStock.com/hadynyah
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Wassersport

Die 9 besten Tauch- und Schnorchelspots in Südostasien

HolidayCheckDeine ReiseexpertInnen

Mit Wassertemperaturen zwischen 26 und 30 Grad Celsius, einer tropisch bunten Unterwasserwelt und Sichtweiten bis 60 Meter bietet Südostasien beim Schnorcheln und Tauchen viel Abwechslung und beste Bedingungen – und das zu günstigen Preisen. Ob Tagesausflug zum Schnorcheln oder Urlaub für erfahrene TaucherInnen und AbenteurerInnen: Wir haben für Dich die schönsten Spots in Thailand, Malaysia, Vietnam, Indonesien und auf den Philippinen zusammengestellt.

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Junger Mann steht auf einem Boot vor thailändischen Inseln © iStock.com/primeimages
Junger Mann steht auf einem Boot vor thailändischen Inseln © iStock.com/primeimages

Phuket, Thailand

Die nahezu unberührte Unterwasserwelt der Andamanensee

Die Insel Phuket ist eines der beliebtesten Urlaubsziele für Strandurlaub in Thailand und dank eigenem Flughafen komfortabel erreichbar. Sie ist auch ein Paradies zum Tauchen und Schnorcheln, denn direkt vor den schneeweißen Sandstränden beginnt die Andamanensee. In diesem noch fast unberührten Ökosystem kannst Du Riffe, Korallengärten, Steilwände und Höhlen erkunden, einige Wracks gibt es auch. Dabei begegnen Dir Rochen, Walhaie, Thunfische und faszinierende kleinere Lebewesen wie Seepferdchen oder Harlekingarnelen. Unser
Tipp: Unternimm einen Ausflug zu den Similan-Inseln, die zu den besten Tauch- und Schnorchelrevieren der Welt zählen! Der Bootstrip ist auch für Begleitpersonen, die nicht ins Wasser wollen, ein Erlebnis. Die beste Reisezeit ist von Mitte Oktober bis Mitte Mai, nur dann hat auch der National Marine Park geöffnet.

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Ko Tapu Rock auf der James-Bond-Insel, Thailand © iStock.com/Starcevic
Ko Tapu Rock auf der James-Bond-Insel, Thailand © iStock.com/Starcevic

Khao Lak, Thailand

Weiße Sandstrände, glasklares Wasser und Großfische

Der Urlaubsort Khao Lak ist für seinen feinen, flach abfallenden, mit Palmen gesäumten Sandstrand bekannt. Er ist außerdem ein weiteres Tor für Schnorchel- und Tauchausflüge in die Andamanensee: Hier darfst Du Dich auf glasklares Wasser und bunte Fischschwärme freuen und wirst mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch größere Meereslebewesen sichten, wie zum Beispiel Haie, Seeschlangen, Delfine und Tintenfische – mit Glück auch beim Schnorcheln. Von Februar bis April stehen die Chancen gut, Rochen und Walhaie vor die Taucherbrille zu bekommen. In der Trockenzeit (Mitte Oktober bis Mitte Mai) hast Du bis zu 30 Meter Sicht. Auch von Khao Lak aus kannst Du einen Tauchausflug zu den Similan-Inseln (siehe Phuket) unternehmen.

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Taucher in einem Fischschwarm bei einem Korallenriff in klarem blauem Wasser © iStock.com/themorningglory
Taucher in einem Fischschwarm bei einem Korallenriff in klarem blauem Wasser © iStock.com/themorningglory

Koh Tao, Thailand

Ganzjährig tauchen und schnorcheln

Die Insel Koh Tao ist Teil eines Archipels im Golf von Thailand, zu dem auch Koh Samui und Koh Phangan gehören. Koh Tao ist nur 21 Quadratkilometer groß und zeichnet sich aus durch weiße Sandstrände mit pittoresken, runden Felsblöcken, eine entspannte Atmosphäre und kurze Entfernungen. Auch Tauchgänge vom Strand aus sind möglich. Dich erwarten Korallenriffe voller bunter Fische, Rochen, Schildkröten, mit etwas Glück sogar ein Walhai sowie verschiedene Wracks. Das Klima ist ausgeglichen und durchschnittlich fällt hier weniger Regen als vor der Westküste Thailands. So kannst Du auf Koh Tao ganzjährig schnorcheln und tauchen, wobei während der Regenzeit die Sicht eingeschränkt ist. Es gibt deutschsprachige Tauchschulen auf Koh Tao.

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Luftaufnahme des Meeres und einem Strand rund um Tioman Island © iStock.com/Nirian
Luftaufnahme des Meeres und einem Strand rund um Tioman Island © iStock.com/Nirian

Pulau Tioman, Malaysia

Faszinierende Unterwasserlandschaft, gut erreichbar von Singapur aus

Die Insel ist umgeben von ausgedehnten Korallenriffen und großen Felsstrukturen, die faszinierende, labyrinthartige Unterwasserlandschaften bilden, durch die Du hindurchschwimmst. Dabei begegnest Du Mantarochen, Haien, Barrakudas und bunten Rifffischen. Außerdem gibt es einige Wracks zu entdecken. Beste Reisezeit ist von März bis Oktober, dann liegt die Sicht bei 15–30 Metern. Tioman hat auch an Land unberührte Natur zu bieten: dichten Regenwald mit exotischen Tieren, Wasserfälle und goldene Sandstrände. Unser Tipp: Du kannst einen Stopover in Singapur für einen Kurztrip zum Tauchen auf Tioman nutzen! Entweder fliegst Du auf die Insel oder reist per öffentlichem Bus und Boot über Mersing (Malaysia) an. Dive Shops in Singapur bieten bequeme Komplettpakete inklusive Transport.

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Kleine Brücke führt ins Wasser an einem wunderschönen Strand © iStock.com/haveseen
Kleine Brücke führt ins Wasser an einem wunderschönen Strand © iStock.com/haveseen

Pulau Perhentian, Malaysia

Inselparadies an der Grenze zu Thailand

Aus insgesamt sechs Inseln besteht der Perhentian-Archipel, doch nur auf den beiden Hauptinseln, Perhentian Besar und Perhentian Kecil, gibt es Unterkünfte. Das Inselleben hat seinen eigenen, tiefenentspannten Rhythmus, die schneeweißen Strände sind postkartenschön und unter Wasser, rund um die Korallengärten und Wracks, sind Riffhaie, Barrakudas, Tintenfische, Stachelrochen und grüne Schildkröten unterwegs. Zwischen Juni und Oktober brüten die Schildkröten und sind am besten zu beobachten. Die empfohlene Reisezeit mit ruhiger See, wenig Regen und guten Sichtverhältnissen beginnt bereits im April.

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Hütten im Wasserdorf Sipadan auf der Insel Mabul in Malaysia © Corrado Giavara/HUBER IMAGES
Hütten im Wasserdorf Sipadan auf der Insel Mabul in Malaysia © Corrado Giavara/HUBER IMAGES

Sipadan, Borneo, Malaysia

Beeindruckendes Revier für erfahrene TaucherInnen

Die Insel liegt vor der Nordostküste Borneos, in einer der artenreichsten maritimen Regionen der Welt. Dass sich hier eine solche Vielfalt an Meeresgeschöpfen tummelt, liegt an den nährstoffreichen Strömungen, die an Sipadan vorbeiziehen, und an dem tief unter der Wasseroberfläche liegenden Vulkan, auf dem sich über die Jahrtausende Korallen gebildet haben. Hunderte Riffarten und über 3.000 Fischarten sind hier heimisch, auch große Fische, Barrakudaschwärme, verschiedene Hai- und Schildkrötenarten. Da es hier Strömungen gibt, ist der Spot eher für erfahrene TaucherInnen geeignet – und die werden hier ganz sicher staunen! Tauchausflüge auf die Insel starten zum Beispiel von Semporna, das 25 Kilometer entfernt auf dem Festland liegt. Die Zahl der TaucherInnen auf Sipadan ist streng limitiert, daher solltest Du Dein Permit möglichst frühzeitig kaufen. Du kannst in diesem Gebiet ganzjährig tauchen, die beste Reisezeit für Unterwasserabenteuer ist von März bis Juni sowie Oktober und November.

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Sommertag in der Nha Trang Bay mit Fischerbooten im Meer © iStock.com/HuyThoai
Sommertag in der Nha Trang Bay mit Fischerbooten im Meer © iStock.com/HuyThoai

Nha Trang, Vietnam

Noch ein Geheimtipp mit günstigen Preisen

Als Newcomer unter den Tauchspots in Südostasien ist Vietnam noch immer so etwas wie ein Geheimtipp – mit den günstigsten Preisen Südostasiens. In Nah Trang findest Du mehrere Dive Shops, die zu Tauchplätzen im Hun Mun Marine Park und nach Whale Island fahren. Hier gibt es Riffe, an denen sich Seepferdchen, Steinfische und Clownfische tummeln, mit etwas Glück auch Rochen, Haie und Schildkröten, die Du auch beim Schnorcheln beobachten kannst. Wer sich tiefer unter Wasser wagt, kann in Nah Trang aufregende Drift-Tauchgänge unternehmen. Die flach abfallenden Sandstrände von Moray Beach bieten beste Bedingungen, wenn Du Deine ersten Tauchversuche unternehmen oder mit Kindern schnorcheln möchtest. Während der Trockenzeit beträgt die Sicht bis zu 60 Meter! Die beste Reisezeit für Nah Trang sind die Monate Januar bis August.

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Wellen an den Suluban Strandhöhlen auf Bali © iStock.com/Andrey Danilovich
Wellen an den Suluban Strandhöhlen auf Bali © iStock.com/Andrey Danilovich

Bali, Indonesien

Insel-Rundreise mit aufregenden Tauch- und Schnorchelspots

Yoga, Wellness und gutes Essen gehen auf Bali mit Traumstränden, tropischem Regenwald und indonesischer Kultur eine unwiderstehliche Verbindung ein, die einen besonderen Urlaubs-Lifestyle verspricht. Auch unter Wasser hat Bali viel zu bieten. Entlang der Nordostküste der Insel sowie im äußeren Nordwesten gibt es eine ganze Reihe Spots zum Tauchen und Schnorcheln. Ob nun die Steilwand von Amed, Korallen und viele Haiarten rund um die Gili-Inseln, das berühmte USAT-Liberty-Wrack in Tulamben in 5–28 Metern Tiefe, Mola-Mola-Mondfische in Crystal Bay, Mantarochen in Nusa Penida oder bunt gemusterte Aale im Korallengarten von Menjangan im Nationalpark Mali Barat: Die Entscheidung fällt echt schwer! Viele Bali-UrlauberInnen verbinden daher eine Rundreise über die Insel mit Tauchen und Schnorcheln an verschiedenen Spots. Beste Reisezeit ist von April bis Oktober. Wer Rochen sehen will, kommt im April oder Mai, für Mola-Molas von August bis Oktober.

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Mädchen schnorchelt mit Manta Rochen über einem Riff in Unterwasser-Paradies © iStock.com/nehomo
Mädchen schnorchelt mit Manta Rochen über einem Riff in Unterwasser-Paradies © iStock.com/nehomo

Cebu, Philippinen

Im Inselparadies gibt es viel zu entdecken

Aus über 7.600 Inseln bestehen die Philippinen, von denen nur etwa 880 bewohnt sind. Wer abenteuerlustig ist, kann hier sagenhafte und unberührte Tauchspots entdecken. Wenn Du nicht ganz so viel Zeit mitbringst, empfehlen wir Dir Cebu für einen traumhaften Strandurlaub auf den Philippinen mit vielfältigen Tauch- und Schnorchelausflügen ringsum. An der Küste von Moalboal etwa gibt es Steilwände und es sind häufig Schildkröten zu sehen, vor Oslob kannst Du mit Walhaien schnorcheln oder tauchen und rund um die Insel Malapascua findest Du Korallen, Steilwände, Kanäle und Wracks. Die beste Reisezeit ist von November bis Mai.

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Geschrieben von:HolidayCheckDeine ReiseexpertInnen