Reisetippbewertung Caldera

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Aus: Deutschland
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Reisezeit: im September 14




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Ø dieser Bewertung: 6.0

Wenn eine Insel im Meer versinkt

Beim Blick von oben auf die Calera und auch beim Schippern über die Caldera musste ich immer mal wieder daran denken, wie es hier im 17. Jh. v. Chr. wohl ausgesehen haben könnte: eine Insel von ordentlicher Größe, im Süden eine blühende minoische Siedlung (heute Akrotiri) – und dann der gigantische katastrophale Vulkanausbruch.
Unmengen von Gestein und Asche werden ausgeworfen – lt. Quellen 10 Kubikkilometer. Unglaubliche Mengen von Magma werden hoch gedrückt. Die Magmakammer leert sich und Teile des Kraters stürzen ein und fallen in diesen Hohlraum.
Das Meer fließt in den Einsturzkessel, die Caldera.
Was bleibt übrig von der einstmals recht runden Insel ? Das heutige Santorini (damals Thira) und Thirasía. Das Mini-Inselchen Aspronisi im Süden schließt den Kreis.
In der Mitte dann – wie ein "Badewannenstöpsel" – die Insel Nea Kameni neben der kleineren Insel Palea Kameni.

Und nun schippere ich zum „Badewannenstöpsel“, dessen Vulkan Kalliste ganz und gar nicht erloschen ist. Unter dem Schiffsboden ca. 400 m Tiefe bis zum eingestürzten Krater.

Beeindruckend ? Sehr – wobei ich die Caldera nicht als ein Naturwunder bezeichnen würde.
Sie ist das Ergebnis eine Naturkatastrophe, aber – das ist richtig – das Ergebnis ist sehr schön anzusehen.

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Reisetipp Unterwegs auf der CalderaReisetipp Unterwegs auf der Caldera
Reisetipp Caldera - Inseln um die Caldera / in der Caldera
Reisetipp Caldera - Inseln um die Caldera
Reisetipp Caldera - Inseln um die Caldera / in der Caldera
Reisetipp Caldera - Inseln um die Caldera / in der Caldera

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