St. Johannes der Täufer Egenhausen
Werneck/BayernNeueste Bewertungen (3 Bewertungen)
Kirche von 1766, Turm noch von der Vorgängerkirche
Die katholische Kirche von Egenhausen (einem Ortsteil von Werneck) ist dem Heiligen Johannes den Täufer geweiht. Sie wurde 1766 erbaut (der Turm stammt aber noch von der Vorgängerkirche). Man geht davon aus, dass auf dem Gebiet des heutigen Egenhausen bereits um das Jahr 1000 eine Kirche stand. Besonders sehenswert in der Kirche von Egenhausen sind nach meiner Meinung der Hochaltar mit dem Altarbild „Die Verklärung des Herren“ und die beiden Seitenaltäre. Aber auch die Kanzel, die Marienfigur in einer Nische der Seitenwand sind den einen oder anderen Blick wert (was auch für die Metallions mit diversen Heiligenbildern gilt, de sich an den Wänden unterhalb der Decke befinden).
Die Kirche St. Johannes der Täufer in Egenhausen
Die Kirche von Egenhausen (einem Ortsteil von Werneck), die dem Heiligen Johannes dem Täufer geweiht ist, hat eine interessante Fassade, die für einem kleinen Ort wie Egenhausen recht ungewöhnlich ist. Und wenn man in die Kirche geht, so wird man feststellen, dass die Inneneinrichtung auch beachtenswert und sehenswert ist.
Sehenswerte Kirche in Egenhausen
Egenhausen ist ein Ortsteil von Werneck. In Egenhausen dürfte bereits in der Zeit um das Jahr 1000 eine Kirche gestanden haben. Die heutige Kirche, die dem Heiligen Johannes den Täufer gewidmet ist, wurde 1766 errichtet, wobei der ca. 35 Meter hohe Kirchturm von der Vorgängerkirche erhalten wurde. Architekt der neuen Kirche war Johann Michael Fischer (geboren 1692, gestorben 1766), der sowohl ein Schüler, als auch der Nachfolger von Balthasar Neumann war. Die Frontfassade ist sehr beeindruckend. Über dem Haupteingang zur Kirche befindet sich das Wappen von Adam Friedrich August Anton Joseph Maria Graf von Seinsheim, der seinerzeit in Doppelfunktion Fürstbischof von Würzburg und Bamberg war. In den Nischen links und rechts von diesem Wappen sind die Statuen von Johannes dem Täufer (links) und Johannes dem Evangelisten (rechts). Oben im Giebel steht die Figur des Guten Hirten. Wie es heißt, soll die Innenausstattung der Kirche im 18. und 19. Jahrhundert „ein wahres Schmuckstück gewesen sein“. Leider ist diese Innenausstattung heute nicht mehr völlig erhalten, aber das was noch vorhanden ist, ist auch noch sehr sehenswert. So ist der prächtige Hochaltar von 1776 / 1777 noch erhalten. Das Altarbild vom Hauptaltar zeigt die „Verklärung des Herren“ auf dem Berg Tabor, neben Jesus sind Moses und Elias abgebildet. Neben dem Altarbild sind vier Figuren, die Petrus mit Schlüssel und Johannes den Täufer mit Kreuzstab (links), sowie Johannes den Evangelisten mit Adler und Jakobus den Älteren mit Pilgerstab und Muschel (rechts) darstellen. Hoch oben, über dem Altarbild thront Gott-Vater auf der Weltkugel im Strahlenkranz. Am linken Seitenaltar ist der gekreuzigte Jesus mit Maria und Johannes unter dem Kreuz dargestellt, am rechten Seitenaltar die Figur der Maria Immaculata (Maria der Unbefleckten Empfängnis). Am Rand vom rechten Seitenaltar, neben Maria Immaculata, stehen die Statuen der Heiligen Wendelin und Sebastian. Und auch die Kanzel ist sehenswert. Bei der Kanzel befindet sich Petrus oben auf dem Baldachin, darunter sind zwei Tafeln mit den Zehn Geboten, sowie darunter sind die vier Evangelisten dargestellt. An der Seitenwand der Kirche befindet sich in einer Nische eine sehr schöne Marienfigur, die bei Prozessionen aus der Nische geholt und mitgeführt wird. Oben an den Wänden, am Rand zur Decke, sind Metallions mit diversen Heiligenbildern. Und ganz oben, in der Mitte der Decke, wacht das Auge Gottes. Es heißt, dass die Kirche St. Johannes der Täufer in Egenhausen zu den schönsten Spätrokoko-Kirchen Unterfrankens zählt – und dem stimme ich voll und ganz zu.