St. Aposteln

Köln/Nordrhein-Westfalen

Neueste Bewertungen (5 Bewertungen)

Heidi(66-70)
Juli 2025

Kirche St. Aposteln in Köln beim Neumarkt

4,0 / 6

Die Geschichte der Kirche St. Aposteln geht evtl. bis in das 9. Jahrhundert (und evtl. noch weiter) zurück, denn man geht davon aus, dass es spätestens zu dieser Zeit eine Vorgängerkirche der heutigen Kirche St. Aposteln gab. Im 10. Jahrhundert wurde hier ein Kloster gegründet, zu dem auch eine Kirche gehörte. Im 11. Jahrhundert wurde ein größerer Neubau dieser Kirche errichtet, die trotz diversen baulichen Veränderungen als Ursprung der heutigen Kirche gilt. Auch das Kloster von St. Aposteln wurde 1802 bei der Säkularisation aufgelöst, die Kirche wurde 1822 wegen Baufälligkeit geschlossen, konnte jedoch kurz danach nach erfolgter Renovierung wieder geöffnet werden. St. Aposteln wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und nach dem Krieg erfolgte eine notdürftige Renovierung. Eine grundlegende Restaurierung erfolgte zwischen 1961 und 1975. 1965 wurde St. Aposteln durch Papst Paul VI. zu einer „Basilica minor“ ernannt. Da sich St. Aposteln beim Neumarkt befindet, kann man einen Besuch dieser Kirche gut mit einem Besuch vom Neumarkt verbinden. Dabei sollte man sich St. Aposteln nicht nur von außen, sondern auch von innen anschauen.

Herbert(66-70)
Juli 2025

St. Aposteln, seit 1965 eine Basilica minor

4,0 / 6

Auch St. Aposteln gehört zu den zwölf großen romanischen Basiliken Kölns. Man findet diese Basilika am Neumarkt 30. Man geht davon aus, dass an dieser Stelle bereits im 9. Jahrhundert eine Vorgängerkirche stand. Es gilt jedoch als gesichert, dass hier im 10. Jahrhundert ein Stift gegründet wurde, zu dem ein wohl relativ einfacher Kirchenbau gehörte. Diese Kirche wurde im 11. Jahrhundert durch einen großen Neubau ersetzt, dessen Grundmaße in der heutigen Kirche noch vorhanden sind, obwohl im Laufe der Jahrhunderte diverse Änderungen und Anbauten an der Kirche vorgenommen wurden. Das Aposteln-Kloster wurde 1802 im Rahmen der Säkularisation aufgelöst und die Kirche verfiel. 1822 musste die Kirche wegen Baufälligkeit geschlossen werden, es setzten jedoch bald Restaurierungsarbeiten ein. Weiter und umfangreichere Renovierungen wurden zwischen 1871 und 1891 durchgeführt. Auch die Kirche St. Aposteln wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, erste, notdürftige Renovierungsarbeiten wurden 1957 abgeschlossen. Zwischen 1961 und 1975 erfolgte dann eine ausführliche Renovierung und Restaurierung von St. Aposteln. Noch während dieser Restaurierung wurde St. Aposteln 1965 in den Rang einer „Basilica minor“ erhoben. Wenn man beim Neumarkt ist, so sollte man sich die Basilika St. Aposteln einmal anschauen.

Klaus
Juli 2025

Westturm mit 67 m Höhe

5,0 / 6

Die römisch-katholische Kirche St. Aposteln ist eine romanische Kirche. Sie ist dreischiffig und befindet sich am Neumarkt. Erbaut wurde sie 1021. Nach einem Brand 1198 erhielt sie ihre heutige Form. Ihre Besonderheit ist der überkuppelte Kleeblattchor, der um 1200 erbaut wurde. Auch der Westturm mit 67 m Höhe ist sehenswert. Sehenswert im Inneren ist in der Krypta, an der Ostseite, ein farbig gefasstes Kruzifix aus Holz aus der Zeit um 1480. Im Zentrum der westlichen Vierung befindet sich das achteckige romanische Taufbecken. Adresse: Hohe Str. 77-79, 50667 Köln Geodaten: WXP4+XC Köln

Nelli
Juli 2025

Soll älter als der Dom sein

5,0 / 6

Romanische Kirche mit Orgel, soll älter als der Dom sein, wir konnten rein schauen, die Kirche ist schlicht und schön, man kann Kerzen anzünden und man darf alles betreten

Werner(71+)
April 2024

Mittelalterliche Kirche am Neumarkt

5,0 / 6

Die kleine, den Zwölf Aposteln geweihte Kirche ist eine der großen romanischen Kirchen Kölns und stammt aus dem frühen 11. Jahrhundert. Beim Bau lag die Kirche außerhalb der Kölner Stadtmauer an der Straße nach Aachen, heute liegt der Standort am Kölner Neumarkt im Zentrum der Altstadt. Die Mitte des Querhauses war ursprünglich erhöht und dort befand sich bis zum 17. Jahrhundert das Grab des Kirchengründers, Erzbischof Pilgrim von Köln. Als Vorbild für diese Form eines ausladenden Querhauses mit einer zentralen Grabstätte hatte wohl der Vorgängerbau des heutigen Petersdoms in Rom gedient. Bemerkenswert im Innenraum ist der über dem Altar schwebende Tabernakel, der von einer Taube - dem Sinnbild des Heiligen Geistes - gehalten wird.

St. Aposteln
St. Aposteln
von Werner • April 2024
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von Werner • April 2024
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von Werner • April 2024
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von Werner • April 2024
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von Werner • April 2024
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