Schifffahrtsmuseum Haus Borgstede & Becker

Brake (Unterweser)/Niedersachsen

Neueste Bewertungen (2 Bewertungen)

Anne
August 2025

Tolles Museum: sehr schöne Exponate, 1A Infotafeln

6,0 / 6

Das Schifffahrtsmuseum Haus Borgstede & Becker hat mir sehr (!) gut gefallen. Viele sehr schöne Exponate und ausführliche, perfekte Infotafeln so gut wie überall. Toll. Sehr gut gefallen haben mir z. B. der Schiffsausrüstungsladen und die Fliesenstube im Erdgeschoss, das insgesamt wirklich einladend gestaltet ist. Ist nicht generell in Museen der Fall. Weitere Exponate auf den anderen Etagen, die mir sehr gut gefallen haben, waren z. B die Sanduhren und die Erklärungen dazu. Anhand der Sanduhren wurde nämlich z. B. die Länge der Predigten in den Kirchen festgestellt und die Pfarrer wurden nach der Länge ihrer Predigten bezahlt :-). Sehr schön auch der Seeatlas, der Brommy in Gips, die Lotsentreppe und der Rauchhelm, die Kompasssäule, der Dankeschön-Pokal für den Kapitän, usw. usf. Und nicht zu vergessen… der gekrönte Spion, der schon recht außergewöhnlich ist. Für Kinder gibt es eine Extra-Ausstellung, auch sehr schön gestaltet. Eine Kindergruppe war zur Zeit meines Aufenthaltes dort und sie hatten hörbar Spaß. In dieser Ausstellung geht es u. a. um Meeresmonster wie Kraken, usw. Aber auch über Gefahren des Meeres wie z. B zum Tsunami wird berichtet. Quellen: Infotafeln vor Ort

Eingangsbereich Galionsfigur
Eingangsbereich Galionsfigur
von Anne • August 2025
Schiffsausrüsterladen
Schiffsausrüsterladen
von Anne • August 2025
Fliesenstube   17. / 18. Jh.
Fliesenstube 17. / 18. Jh.
von Anne • August 2025
Weserwolle
Weserwolle
von Anne • August 2025
Infotafel zum Geschäft
Infotafel zum Geschäft
von Anne • August 2025
Im Eingangsbereich / Erdgeschoss
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Jörn
Januar 2016

Zwischen Segelmachern und Reepschlägern

6,0 / 6
Hilfreich (2)

Im ehemaligen Packhaus „Haus Borgstede & Becker“ in der Braker Innenstadt unterhält der Verbund „Schiffahrtsmuseum Unterweser“ eine sehenswerte Sammlung zur Kartografie und Navigation, Segel- und Dampfschifffahrt und zahlreichen Berufen aus der maritimen Welt, die einen Besuch unbedingt lohnt. In der Reepschlägerei werden Seile gedreht, Blockmacher drechseln hölzerne Läufer für die Taue, Decksplanken werden mit Werg gedichtet und anschließend mit heißem Teer kalfatert – es ist eine spannende Reise in längst vergangene Zeiten, die das Museum für die Besucher sorgsam bewahrt hat und nun liebevoll präsentiert. Gleich im Erdgeschoss stolpert man in den historischen Laden eines Schiffsausrüsters und im ersten Stockwerk ist dem berühmten Admiral Brommy, Oberbefehlshaber der ersten gesamtdeutschen Marine, sogar ein eigener Ausstellungsraum gewidmet - die Liebe zur Braker Kaufmannstocher Caroline Gross ließ den Offizier nämlich mehrere Jahre an der Unterweser leben. Beim Rundgang durch das „Schiffahrtsmuseum Haus Borgstede & Becker“ liefert ein kostenloser Audio-Guide Erklärungen zu vielen Exponaten und ein „Kombiticket“ lohnt sich, welches den Eintrittspreis zu zwei weiteren Standorten des Museumsverbundes inkludiert.

Audio-Guide für das Museum
Audio-Guide für das Museum
von Jörn • Januar 2016
Szene aus einem Diorama
Szene aus einem Diorama
von Jörn • Januar 2016
Szene aus einem Diorama
Szene aus einem Diorama
von Jörn • Januar 2016
Außenansicht des Museums
Außenansicht des Museums
von Jörn • Januar 2016
Block in Funktion
Block in Funktion
von Jörn • Januar 2016
Blick in die Museumsräume
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