Mariensäule München
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Schutzpatronin von Bayern
In der Mitte des Marienplatzes direkt neben dem Rathaus befindet sich die Mariensäule. Im Jahr 1632 stand der schwedische König Gustav Adolf mit seinen Truppen vor München. In dieser beängstigenden Lage gelobte Kurfürst Maximilian I., eine Mariensäule zu errichten, sollte die Stadt München von der Verwüstung verschont bleiben. Am 17. Mai 1632 überreichte der Bürgermeister der Stadt München dem Schwedenkönig die Schlüssel der Stadt. König Gustav Adolf ließ sich die Verschonung von München sehr teuer bezahlen. So mussten die Bürger von München 300.000 Gulden aufbringen. Die Stadt München hatte damals nur 20000 Einwohner. Aufgrund der hohen Geldzahlungen die die Bürger zahlen musste, wurde die Stadt nicht geplündert. Obwohl die Münchner Bürger ihren letzten Groschen gaben, konnten sie den Betrag nicht aufbringen. Als Pfand nahm Gustav Adolf daraufhin noch 42 Bürger mit als Geiseln. König Gustav Adolf von Schweden war nur kurz in München im Dreißigjährigen Krieg, er verließ die Stadt bereits schon wieder im Frühsommer 1632. Nach dem Abzug der Schweden löste Kurfürst Maximilian I. sein Gelübdeversprechen ein. Er ließ die Säule mit der Darstellung Marias als Schutzpatronin des Landes Bayerns im Zentrum der Stadt bauen, obwohl der Krieg im Lande noch 10 Jahre andauerte. Wie man im Internet nachlesen kann, stammt die Marienfigur bereits aus dem Jahr 1593 und wird dem Bildhauer Hubert Gerhard zugeschrieben. Die Statue wurde für das Grab von Herzog Wilhelm V. geschaffen und schmückte zuerst den Hochaltar der Frauenkirche. Die Mariensäule wurde am 7.November 1638 eingeweiht. Erwähnt ist die Danksagung in lateinischer Inschrift auf dem Sockel der Mariensäule, sie lautet: „Rem regem regimen regionem religionem conserva Bavaris, Virgo Patrona, tuis!“. Übersetzt in Deutsch heißt es: „Die Sache, den König, die Regierung, das Land und den Glauben erhalte deinen Bayern, Jungfrau [und] Patronin!“. Die über 11 m hohe Säule wird von einer aus Bronze gegossenen und vergoldeten Marienstatue mit dem Kind Jesus auf dem Arm gekrönt. Die goldene Statue steht auf einem Sockel, der von vier Putten umgeben ist, welche die vier großen Bedrohungen (Hunger, Pest, Krieg, Ketzerei) bekämpfen. Auf den Schildern der Putten wird deren Kampf durch eine lateinische Inschrift beschrieben: Super aspidem et basiliscum ambulabis et leonem et draconem conculcabis– das heißt in Deutsch: Über die Schlange und den Basilisken wirst du schreiten und den Löwen und den Drachen wirst du zertreten. Die vier Heldenputte wurden Ende des 20. Jahrhunderts durch Kopien ersetzt. Die Originale befinden sich jetzt im Münchner Stadtmuseum. Am Marmorsockel der Mariensäule sind auch die Besuche der Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. erwähnt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Maria-Statue von der Säule genommen und in der Frauenkirche gelagert. Nach dem Krieg kehrte die Statue 1946 an ihren Platz auf der Mariensäule wieder zurück. Die Mariensäule ist ein zentrales Wahrzeichen der Münchner Innenstadt.
Vergoldete Maria auf der 11 Meter hohen Säule
Mitten auf dem Marienplatz befindet sich die Mariensäule. Oben auf dieser ca. 11 Meter hohen Säule steht eine sehr schöne, vergoldete Marien-Statue. Maria ist hier als Patrona Bavariae, also als Schutzfrau Bayerns, dargestellt. Mit Krone auf dem Kopf, dem Zepter in der rechten Hand und Jesus auf dem linken Arm, steht sie hier auf der Mondsichel und wacht über München und Bayern. Trotz Altem und Neuem Rathaus am Marienplatz ist die Mariensäule ein Höhepunkt am / vom Marienplatz.
Maria, Patrona Bavariae auf der Mariensäule
In München steht mitten auf dem Marienplatz, vor dem Neuen Rathaus, die Mariensäule. Es ist eine ca. 11 Meter hohe Säule, die auf einem ca. 3 Meter hohem Sockel steht. Oben auf der Säule steht eine 2 Meter große vergoldete Marienfigur. Maria ist hier als Patrona Bavariae, als Schutzheilige Bayerns, dargestellt. Maria steht auf der Mondsichel, auf dem linken Arm hält sie ihren Sohn Jesus, in der rechten Hand hält sie ein Zepter. Auf dem Kopf trägt Maria eine Krone. Dies alles glänzt in Gold. Die Mariensäule wurde 1638 errichtet und geweiht. Die Figur der Maria ist jedoch älter, sie wurde wohl 1593 als Grabfigur für Wilhelm V. von Bayern (auch Wilhelm der Fromme genannt, geboren 1548, von 1579 bis zu seiner Abdankung 1597 Herzog von Bayern, gestorben 1626) erschaffen. Als die Figur der Maria also geschaffen wurde, lebte Wilhelm V. noch viele Jahre. Das mag auch Grund sein, warum diese Maria-Statue in die Frauenkirche kam und dort bis 1613 den Hochaltar zierte. Als die Mariensäule 1838 aufgestellt, kam die Marienfigur auf die Mariensäule und somit auf den Marienplatz. Die vier Bronzeputten, die sich am Fuß der Säule auf dem Sockel befinden, wurden 1639 hinzugefügt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Maria-Statue von der Säule genommen und zu ihrem Schutz in der Frauenkirche gelagert. Als in München die U- und S-Bahn gebaut wurde, wurde die Mariensäule mitsamt Sockel und Figuren 1966 abgebaut und 1970 wieder aufgebaut. Die Mariensäule mit der goldenen Maria ist eine der Top-Sehenswürdigkeiten Münchens und man muss sie unbedingt gesehen haben.
Mariensäule
Die schöne, reich dekorierte Säule befindet sich auf dem Marienplatz vor dem neuen Rathaus. Vor diesem geht die Säule fast ein wenig aus dem Auge verloren, trotzdem sollte man sich etwas Zeit für die Betrachtung nehmen.
Vergoldete Marienstatue aus Bronze
Die Mariensäule befindet sich am Marienplatz. Maria wird hier als Patrona Bavariae gezeigt. Errichtet wurde sie von Kurfürst Maximilian I. 1638. Auf der Säule steht die vergoldete Marienstatue aus Bronze. Am Säulenaufbau sind an den Ecken sogenannte Heldenputten zu sehen. Sie kämpfen gegen die damals vorhanden Hauptübel der Menschen: Hunger (Drache), Pest (Basilisk), Krieg (Löwe) und - Ketzerei (Schlange).
Die Mariensäule, Seele und Zentrum von München
Auf dem Marktplatz, direkt vor dem Rathaus, steht auf einem ca. 3 Meter hohen Sockel eine ca, 11 Meter hohe Säule. Oben auf der Säule steht die ca. 2 Meter große vergoldete Figur der Maria als Patrona Bavariae. Wenn der Marktplatz das Herz Münchens ist, so ist die Mariensäule die Seele. Die Mariensäule ist zudem das Zentrum von München (nicht nur das gefühlte, sondern auch das geographische Zentrum). Ohne Mariensäule wäre der Marienplatz nicht komplett, es würde etwas wichtiges fehlen.
Maria, Patrona Bavariae
Die Mariensäule mit der vergoldeten Figur der Maria (Patrona Bavariae) steht auf dem Marienplatz vor dem Neuen Rathaus. Sie wurde 1637-1638 im Auftrag von Kurfürst Maximilian I. errichtet (als Dank, dass München und Landshut im Dreißigjährige Krieg nicht zerstört wurden). Die Mariensäule wurde im Zweiten Weltkrieg abgebaut und in der Frauenkirche sicher verwahrt, wodurch sie den Krieg unbeschädigt überstanden hatte. Die ca. 2 Meter große Figur der vergoldeten Maria steht in einer Höhe von ca. 14 Metern über dem Marienplatz. Maria steht – dargestellt als Herrscherin - auf der Mondsichel, auf dem linken Arm trägt sie das Christuskind mit dem Reichsapfel, in der rechten Hand hält Maria ein Zepter, auf dem Kopf trägt sie eine Krone. Unten am roten Marmor-Sockel kämpfen vier Bronzeputten mit einem Basilisken, Löwen, Drachen und einer Natter, welche die Übel Hunger, Krieg, Pest und Ketzerei darstellen. Die Mariensäule stellt noch heute den geographische Mittelpunkt Münchens dar, sie ist auch der Ausgangspunkt für die Messung der Straßenkilometer. Die Mariensäule gehört unbedingt zum Marienplatz, genauso wie das Neue Rathaus oder das Alte Rathaus. Die Mariensäule mit Maria oben auf der Säule ist eines der beliebtesten Fotomotive Münchens.
Sehr schöne Sehenswürdigkeit Mariensäule München!
Wir waren in München in Urlaub und zur Stadtbesichtigung hier. Die Mariensäule auf dem Mareienplatz ist eine sehr schöne Sehenswürdigkeit auf einer Tour durch die sehr schöne Stadt. Deshalb empfehlen wir das Ausflugsziel sehr gerne weiter!
Ein Denkmal für das Wunder von München.
Die Mariensäule auf dem Marienplatz vor dem Neuen Rathaus ist ein Denkmal für das WUNDER von München. Die Stadt München wurden von den schwedischen Truppen im 30jährigen Krieg nicht zerstört. Aus diesem Grund hat der Kurfürst Maximilian I. diese Säule aus Dankbarkeit errichten lassen. Sie wurde aus Marmor errichtet und 1638 eingeweiht. Alle Touristen sehen dieses Denkmal, aber wenige wissen um den Grund warum es hier steht.