Ehem. Minoritenkirche St. Mariä Empfängnis Köln
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Ehemalige Klosterkirche des Minoritenordens
Die Minoritenkirche St. Mariä Empfängnis, die sich in Köln am Kolpingplatz 1 befindet, wurde zwischen 1245 und 1260 als Klosterkirche für den Franziskanerorden (Minoritenorden) errichtet. Das Minoritenkloster wurde 1802 im Rahmen der Säkularisation aufgelöst, das Kirchengebäude besteht jedoch bis heute und wird sowohl vom Kolpingwerk, als auch von den Minoriten genutzt. Die Minoritenkirche St. Mariä Empfängnis wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, jedoch weder aufgebaut. Der Innenausbau nach Vorbildern des 13. Jahrhunderts zog sich bis 1975 hin. In der Kirche befindet sich das Grabmal von Adolph Kolping (dem Begründer des Kolpingwerkes) und das Grabmal von Johannes Duns Scotus (ein aus Schottland stammender franziskanischer Theologen und Philosophen, der von 1307 bis zu seinem Tod 1308 in Köln Lektor an der franziskanischen Ordensschule war). Vor der Minoritenkirche befindet sich zudem das Adolf-Kolping-Denkmal. Dieses Denkmal zeigt den katholischen Priester Adolph Kolping, der sich von einem Wandergesellen verabschiedet.
Internationales Pilgerziel
Die Kirche St. Mariä Empfängnis, auch als Minoritenkirche bekannt, wurde im 13. Jhdt. als Klosterkirche des Franziskanerordens errichtet. Es ist eine dreischiffige, gewölbte Basilika. Die Kirche ist ein internationales Pilgerziel. Sie steht seit 1982 unter Denkmalschutz. Hier sind die Grabmäler des mittelalterlichen Theologen Johannes Duns Scotus und des Gesellenvaters Adolph Kolping. Sie sind ein bekanntes Pilgerziel. Adresse: Kolpingpl. 1, 50667 Köln Geodaten: WXQ3+PW Köln
Erste gotische Kirche in Köln
Die ehemalige Minoritenkirche St. Franziskus, die heute die katholische Pfarrkirche St. Mariä Empfängnis ist, wurde 1246/48 errichtet. Die ehemaligen Minoritenkirche gilt als frühester gotischer Kirchenbau in Köln, die bekannteste gotische Kirche der Stadt ist der Kölner Dom, dessen Bau 1248 begonnen wurde. Von 1862 bis zu seinem Tod 1865 war Adolph Kolping Rektor der Minoritenkirche. Kolping hatte 1849 den Kölner Gesellenverein gegründet, aus dem später das internationale Kolpingwerk hervorging. In der Kirche befindet sich das Grab von Adolph Kolping.