Altstadt Mainz
Mainz/Rheinland-PfalzNeueste Bewertungen (31 Bewertungen)
Der Leichhofbrunnen in Mainz
Dieser Brunnen ist kein alter Brunnen er ist im Jahr 1980 dort errichtet worden. Er steht auf dem Leichhofplatz, der hinter dem Dom liegt. Der Brunnen symbolisiert mit seinen 5 Personen die Geschichte von Mainz. Der Leichhofplatz hat auch den Mittwochsmarkt, mit seinen Nachmittagsstunden von 10°° bis 18°° Uhr.
Das Höfchen in Mainz
Das Höfchen ist einer der 4 Plätze die rund um den Dom liegen. Urkundlich wurde der Platz im 4 Jh. erstmalig erwähnt. Der Platz wurde deshalb so genannt, weil er am Hof des Mainzer Bischof lag. Zur Zeit der Besatzung von Mainz durch die Franzosen unter Napoleon hatte dieser eine Straße vom Marktplatz über dem Höfchen auch am Gutenbergplatz vorbei, bis zum Schillerplatz erbaut. Zur Zeit der Progromnacht lag ein Kaufhaus am Höfchen, in dieser Nacht vom 9. auf den 10. Nov. 1938 ( "Reichskristallnacht" genannt), wurde dieses Haus geplündert. Es waren bestimmt sehr viele Täter also Nazis dabei. Einer davon wurde nach dem Krieg im Jahr 1948 zu 2 Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach dem Krieg wurde beim Wiederaufbau der Altstadt um den Dom erneuert, so daß vom Marktplatz und dem Höfchen die Ausssicht auf den Dom verbessert wurde, so ist diese Gegend autofrei. Der Mainzer Rosenmontagszug startet am Schillerplatz und führt über die genannten Plätze. Vom Höfchen fahren Autobusse nach Wiesbaden zum rechten Rheinufer, weiter nach Nieder und Oberolm in Rheinhessen.
Alte Universität Mainz
Mitten in der Altstadt von Mainz findet man die "Alte Universität", diesen mächtigen Renaissancebau. Dieses alte Gebäude wurde in der Zeit 1615 bis 1618 erbaut, es gibt andere Quellen die von 1477 sprechen. (Leo Just). Wie in solchen alten Häusern gibt es auch hier bewegte Jahre, ursprünglich war hier die Philosophische und Theologische Fakultät, sowie das Jesuitengymnasium, es soll auch damals die Medizin dabei gewesen sein. Das Gebäude fällt in der alten Stadt wegen seines Baus auf, man sieht 2 Zweckhäuser, so zwei Giebel mit geschwungenen Ausbuchtungen. Aber heute ist die Universität nicht mehr allein in diesem Gebüde, sie ist überall in der Stadt, weil sie ein ungeheure Ausweitung erfuhr.
Trotz Regen schöne Stimmung
Es war heute toll , verkaufsoffener Sonntag und alle Gassen belebt, viele Cafes und Weinstuben auch mittags geöffnet und im Dom läuteten die Glocken
Denkmal Freiherr von Ketteler, Altstadt Mainz
Dieses Denkmal für Wilhelm Emanuel von Ketteler steht in Mainz auf dem Bischofsplatz in der Nähe des Bischhöflichen Dekanats. Bischof von Ketteler entstammte einer westfälischen Adelsfamilie, er hatte sich durch seine Tätigkeiten für die armen und ausgenutzten Arbeiter im frühen 19. Jh. den Ruf des "Arbeiterbischofs" erworben. Er war auch lange Zeit Bischof von Mainz. Er starb im Jahr 1877 nach einer Rückreise beim Papst in Rom. Man muß natürlich wissen daß er auch Politiker war und der damaligen kath. Zentrumspartei und der Kammer der Landstände des Großherzogstum Hessen angehörte. Sein Grab ist im Mainzer Dom. Heute erfahren wir, daß am 13.Okt. 2025 eine Stele des Denkmals von einem LKW umgefahren wurde. Der Fahrer des Unglückwagen sagte, daß er mehr auf das Denkmal geachtet hätte, als auf die Stele die er nicht sehen konnte, also leider ein Pechvogel war. Am Tag darauf wurde jedoch verlautbart daß diese Stele die zum Denkmal gehört, wieder aufgerichtet wird.
Augustiner Straße, Altstadt Mainz
Diese Straße ist in der inneren Altstadt zu finden, sie startet am Kirschenplatz und endet am Hopfengarten. Heute ist sie die meist frequentierte Straße in der Altstadt, es sind die meisten Touristen der Stadt. In früheren Jahren gab es hier sogar eine Staßenbahn die durch diese enge Strasse rollte, jedoch nur einspurig. Früher wurde der Karnevalszug hier durchgeleitet, daß hat sich jedoch geändert. Heute gibt es hier viele Geschäfte, weil die Gästeschar sehr dominant ist. Auch die Augustiner Kirche ist hier zu finden, bei unserem Besuch im Juli 2025 waren jedoch nur die Handwerker dort bei der Arbeit.
Ein Brunnen aus dem Barock nennt man Neuen Brunnen
Diesen Brunnen nennt man immer noch den Neuen Brunnen obwohl er in der Altstadt steht, am Neubrunnenplatz auf der Straße "Große Bleiche". Man hat ihn in der Zeit vo 1725 bis 1730 durch Johann Weydt erschaffen. Man sieht auf einem 12 Meter hohen Obelisk, der mit Flachreliefs geschmückt ist. Auf diesen vier Platten sind die 4 Flußgötter abgebildet,sowie 2 Löwen. Der Obelisk ist aus Rotsandstein hergestellt. Ein anderer Künstler hat im Jahr 1726 die beiden Originale, die den Rhein und Main symbolisieren ausgetauscht, sie sind heute im Landesmuseum zu sehen. In den Jahren 2022 und 2024 hat man den Brunnen saniert, sowie die steinernen Darstellungen konserviert.
In der Altstadt ist Mainz ganz besonders schön
Mainz hat eine so schöne Altstadt, dort findet man auch die Häuser die man den "Kirschgarten" nennt. Das sind alte Fachwerkhäuser, die in jüngster Zeit restauriert worden sind. Der Name kommt aber vom Bach "Kirschbronn". Die Quelle entspringt am Rochusspital. Der kleine Platz ist so romantisch, da muß man einfach stehen bleiben und seine Fotos aufnehmen. Weiter von diesem Platz geht die Augustinerstraße ab. Ein Haus har das Geburtsjahr von 1450.
Der Fischtorbrunnen liegt in der Altstadt am Rhein
In der Mainzer Altstadt und in der Nähe des Rheins liegt dieser Fischtorbrunnen. Auch dieser Platz wird so genannt. Dort sieht man bronzene Fische über eine Kugel springen, dabei sprudelt das Wasser in den Brunnen. Entworfen wurde der Brunnen im Jahr 1930, der Brunnen sollte an die Fischer erinnern, das hier früher viele Fische gefangen wurden und auch gleich verkauft wurden. Die Bürger von Mainz sprechen heute noch von " Quellmänner und Hering" unter Quellmänner verstehen sie Pellkartoffeln.
Der Leichhof hat ein altes Geheimnis
Wenn wieder die warme Jahreszeit kommt, dann wird auch der Mainzer Leichhof wieder von Touristen gestürmt und sie schlendern dann über einen Platz der in frühesten Jahren ein Friedhof war oder sie nehmen Platz in einem Cafè und denken sich nichts dabei, denn der Freidhof wurde hinter dem Dom angelegt, aber man verlegte ihn, es war im Hochmittelalter der Domfriedhof. Nach dem II.Weltkrieg hat man dann die noch vorhandenen Gerippe ausgegraben und umgebettet. Dann wurde der Platz mit einem Kopfsteinpflaster geglättet, jetzt kennen auch die heutigen Mainzer kaum noch diesen Platz der mit einem schönene Brunnen geschmückt ist, und als reiner Fußgängerplatz gilt.