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Infos Zeche Zollverein
Die Zeche ist UNESCO-Weltkulturerbe und wer die Zeche heute besichtigt kann sehen, warum jeder hier ein Kumpel genannt wurde. Unter Tage gibt es eine andere Welt, hier in der Kokerei beim Abbau der Kohle wurde der Grundstein für den Wohlstand der Arbeiterstadt Essen gelegt. Im Herzen des Ruhrgebiets sollten Sie eine extra Schicht einlegen, um dieses Industriedenkmal zu besuchen. Nicht zuletzt beherbergt der Zollverein auch eine hervorragende Gourmetmeile, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Verfasst von HolidayCheck
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Zeche Zollverein bietet Industriekultur pur
„Über Kohle und Kumpel“… … ist eine der Führungen betitelt, die auf der Zeche Zollverein in Essen stattfinden. Und die sollte man sich nicht entgehen lassen, denn gerade diese Führung von Fachleuten vermittelt viel Wissenswertes über die dortige Kohlegewinnung in den Jahren 1852 bis zur Schließung in 1986. Und es wird auch auf Kohlearbeiter, die sogenannten Kumpel eingegangen, von denen zeitweise bis zu 8000 in einer Schicht arbeiteten. Bis zu 12000 Tonnen Steinkohle wurden in Spitzenzeiten pro Schicht gefördert. Man erfährt etwas zu den Arbeitsbedingungen (teilweise 1000 Meter unter Tage), von den minutiös aufeinander abgestimmten Arbeitsabläufen oder von 14 jährigen, die zu Beginn ihrer Lehrzeit seinerzeit Steine aus der geförderten Kohle raussortieren mussten, „um ein Gefühl für die Kohle zubekommen“. Aber auch von den Vorteilen, die die Kumpel hatten wie z.B. vergünstigte Mietwohnungen und Kohle-Deputate. Vorteile, die oft mit Staublungen und Frühpensionierungen „erkauft“ wurden. Viele Kumpel erreichten keine 60 Lebensjahre. Rund 100 Hektar, also 140 Fußballfelder groß ist das Areal der Zeche Zollverein, in Essen, welches als sogenannter Industriekomplex seit 2001 Weltkulturerbe ist. Bei Führungen über das Gelände und durch die Anlagen kann man in riesigen Hallen Unmengen von Transportbändern, Loren, Wagenumläufen, Verbindungswegen und speziell angefertigten Maschinen erfahren. Die Zeche verband in späteren Jahren vier Kohlegruben, die dann gemeinsam eine Kokerei betrieben. Dort wurde die Kohle in vielen Öfen unter hohen Temperaturen zu Koks „gebacken“. Dies war für die Stahlerzeugung wichtig, weil Koks höhere Heiztemperaturen ermöglichte. In anderen Hallen auf dem Gelände wurde die geförderte Kohle „gewaschen“ und nach Größe sortiert. Für die Öfen in Dampflokomotiven wurde zum Beispiel eine spezielle Kohlegröße (etwa Pampelmusengröße) nachgefragt. Man kann auf der Zeche Zollverein auch informative Rundfahrten unternehmen, wo man die Dimensionen hautnah erlebt und einen guten Überblick. Jährlich besuchen derzeit etwa 1,7 Millionen Gäste aus vielen verschiedenen Ländern die Zeche. Neben den Rundgängen und -fahrten finden dort auch Ausstellungen, vielfältige Veranstaltungen (Konzerte, Vorträge, …), Mitmachaktionen und ein Badespaß im neuen „Werkschwimmbad“ umgeben von Industriekultur statt. Dazu wurde auf dem Gelände der Kokerei aus zwei Übersee-Containern ein Pool gebaut, der in den NRW-Sommerferien geöffnet hat.
Muß man machen
Sehr weiträumige Anlage über die frühere Arbeit im Bergwerk. Wunderschön
Mit sehr viel persönlichem Einsatz
Moin, hatten mit der Familie eine Besichtigung am Freitag um 16.00 Uhr! Uns hat es gut gefallen und ich möchte mich hiermit ganz herzlich bei Herrn Jürgen W. bedanken!+
Spannende Einsichten
Ein Teil der deutschen Zechengeschichte - hautnah erleben. Es lohnt in jedem Fall eine Führung zu buchen, da man in kleinen Gruppen in die nicht öffentlichen Bereiche Einsicht bekommt, wie z.B. auf das Dach der Kokerei oder auch in den Ofen.
Tolle Führung auf der größten Zeche Europas
Ich bin in Gelsenkirchen-Buer aufgewachsen, mein Großvater war Hauer. Nach dem Abitur habe ich zwei Monate auf der Kokerei Buer-Scholven gearbeitet. Der Besuch auf der Zeche Zollverein hat mich in meine Jugend zurückversetzt. Wir haben an der Führung „Über Kohle und Kumpel“ teilgenommen. Wir haben zum Einen einen detaillierten Einblick über die Übertageanlagen von Zollverein Schacht XII erhalten. Wir haben die Schachthalle. die Sieberei und die Kohlenwäsche in zwei Stunden gesehen. Abgesehen von den Erläuterungen der technischen Details der Produktionsabläufe haben wir auch etwas über die Geschichte der Familie Haniel und den Aufbau der Schwerindustrie zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelernt. Die Führungen beginnen jede Stunde und kosten 9,50 Euro/ ermäßigt 6 Euro. Wir planen im Frühjahr 2020 die Führung über die Kokerei zu machen.
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