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im Juli 09, Jürgen , 51-55
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im Juli 05, Maria , 51-55

Infos Persepolis

Die altpersische Residenzstadt Persepolis (persisch تخت جمشيد‎  Tacht-e Dschamschid „Thron des Dschamschid“, altpers.: Parsa) war eine der Hauptstädte des antiken Perserreichs unter den Achämeniden und wurde 520 v. Chr. von Dareios I. im Süden des heutigen Iran in der Region Persis gegründet. Der Name „Persepolis“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Stadt der Perser“; der persische Name bezieht sich auf Dschamschid, einen König der Frühzeit.

Das erste Weltreich auf dem Globus, vor 2.500 Jahren, ist ein Vielvölkerstaat. 28 Völker leben nicht als unterdrückte Vasallen, sondern als annähernd gleichberechtigte Partner miteinander. Darius ist ihr Großkönig, sein Traum "Persepolis" das steinerne Zeugnis einer erstaunlich modernen Idee.

Grundmauern, einzelne Säulen, Mauerfragmente geben genaue Einblicke in die genialen Konstruktionsprinzipien der alten Baumeister. Zwanzig Meter hoch ragen die Marmorsäulen in den Himmel. Dort oben haben griechische und lydische Statiker ein riesiges Dach aus Zedernstämmen über denThronsaal gespannt. Hunderte von Steinmetzen bearbeiteten Blöcke millimetergenau, schufen ehrfurchtgebietende Steinplastiken an Portalen und Mauern und verewigten alle Völker des riesigen Reiches in detaillierten Reliefdarstellungen.

Lebendig werden diese Steine durch Tontäfelchen, gebrannt in den Minuten einer antiken Katastrophe, als Alexander der Große das Weltwunder durch Feuer untergehen ließ. Über Jahrhunderte hatten Beamte alle Vorgänge im Zentrum der Macht und im gesamten Reich minutiös festgehalten, in einer Bibliothek aus tausenden von bis dato ungebrannten Tontäfelchen. Erst in unseren Tagen wurde dieser Schatz an Daten bearbeitet und entziffert. Der Film verbindet Lohnlisten, Reiseabrechnungen und Steuerzahlungen wieder mit den dazugehörigen Personen, ihren Bildern, die uns in Stein erhalten blieben. Männer und Frauen bekommen gleichen Lohn, es gab Schwangerschaftsurlaub und Sonderrationen für sozial Schwache.
 
Heute lässt sich die Palaststadt wurde 330 v. Chr. durch Alexander den Großen zerstört, aber ihre (teils wiederaufgebauten) Reste lassen sich bis heute betrachten. Sie zählen zum Unesco-Weltkulturerbe und sind rund 60 km nordöstlich der Großstadt Schiraz auf der Hochebene von Marvdascht in der Provinz Fars (900 km südlich von Teheran) zu besichtigen.

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6 Bewertungen Persepolis

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Bild des Benutzers schiju
Jürgen
Alter 51-55

Beeindruckende Reliefs

Der Besuch der, leider nur noch rudimentär erhaltenen, Ruinen ist absolut sehenswert und gibt einen Eindruck von dem Einfluss, der damals von hier, aus dem Zentrum der Macht, ausging. Man beginnt seinen Rundgang am Haupteingang bei den 2 großen Säulenhallen und kann dann zu den einzelnen Palästen bis zum Sitz von Dareios bzw. Xerxes selbst. Leider muss man sich alle Informationen dazu selbst anlesen, da es, wie alle Attraktionen im Iran, wenig touristisch erschlossen ist. Dadurch bedingt... weiterlesen

im Juli 09
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Maria
Alter 51-55

Hauptstadt der Achämeniden fiel 331 v.Chr.

Da Alexander der Makedonier (genannt der Große), die ehemalige Hauptstadt der Achämenidenkönige Persepolis (Stadt der Perser) im Jahre 331 v. Chr. eingenommen, die Schätze geraubt und dann die zum großen Teil aus prächtig verzierten Holzbalken bestehenden Gebäude abbrennen ließ, gibt es heute nur noch ein Ruinenfeld von imponierenden Ausmaßen, Reste von Steinskulpturen und die bekannten Hochreliefs, die noch heute sehr interessant und beeindruckend sind. Hier also lebten die Achämenidenkönig... weiterlesen

im Juli 05
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