Königsplatz

München/Bayern
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Infos Königsplatz

Der Königsplatz liegt unweit des Hauptbahnhofes am westlichen Ende der Brienner Straße in der Münchener Maxvorstadt. Der Platz wird von dem Denkmaltor "Propyläen", der Antikensammlung und der Glyptothek, drei klassizistischen Bauwerken, geprägt. Zu Zeiten des Dritten Reichs benutzten die Nazionalsozialisten den Platz und angrenzende Gebäude als Verwaltungszentrum. Der ehemalige "Führerbau" am östlichen Ende des Platzes beherbergt jetzt die Hochschule für Musik und Theater. Jeden Sommer finden an dem Platz Freiluftkonzerte und Open-Air-Kinovorführungen statt.

Neueste Bewertungen (11 Bewertungen)

Manfred71+
März 2026

Geschichtsträchtiger Platz in München

6 / 6

Zwischen den Karolinen- und Stiglmaierplatz befindet sich der bekannte Königsplatz. Der Königsplatz zählt zu den geschichtsträchtigsten Plätzen in München, er vereint antike Baukunst und deutschen Klassizismus. Der Name Königsplatz erinnert an die Erhebung Bayerns zum Königreich am 1. Januar 1806. Nach Napoleons siegreicher Schlacht bei Austerlitz mit Beteiligung bayerischer Truppenverbände gegen Österreich ermöglichte Frankreich im Vertrag von Brünn am 10. Dezember 1805 die Erhebung Bayerns zum Königreich. Der erste bayerische König war König Max I. Joseph von den Wittelsbachern. Als erster König hat er Bayern sehr verändert. Der Königsplatz in München wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von Kronprinz Ludwig (später König Ludwig I.) als Zentrum des klassizistischen „Isar-Athen“ im Jahr 1808 bekannt. Folgende drei klassizistischen Bauwerke vom Königsplatz erinnern heute noch an König Ludwig I.: Glyptothek (1816–1830), Staatliche Antikensammlungen (1838–1848) und Propyläen (1854–1862). Diese drei Gebäude wurden im 19. Jahrhundert unter Ludwig I. erbaut und sind bis in die heutige Zeit noch zentrale kulturelle Glanzpunkte am Königsplatz. Gebaut wurden diese Gebäude unter seinen Hofarchitekten Leo von Klenze. Diese Arbeitsbeziehung zwischen König und Hofarchitekten war sehr förderlich für München und machte die Stadt zu einem europäischen Kulturzentrum. Der Königsplatz wurde ab 1933 zu einem zentralen Ort für die Nationalsozialisten z.B. für Aufmärsche und Propagandaveranstaltungen. Am 10. Mai 1933 verbrannten Nazis auf dem Königsplatz, Bücher kritischer und unbeliebter Autoren. Unter der Leitung von Paul Ludwig Troost (1878 - 1934) wurden die Grünflächen auf dem Königsplatz entfernt und der Platz mit ca. 20.000 Granitplatten ausgelegt. Da Paul Ludwig Troost bereits im Januar 1934 starb, blieb seine Tätigkeit als NS-Baumeister weitgehend auf München beschränkt. In der Umgebung des Königsplatzes entstanden das Machtzentrum der NSDAP mit dem „Braunen Haus“ (Parteizentrale), dem „Führerbau“ (heute Hochschule für Musik und Theater) und dem Verwaltungsbau (heute Haus der Kulturinstitute). Im Führerbau wurde 1938 das Münchner Abkommen unterschieben. Im Mai 1945 marschierte die US-Armee in München ein und beendete die nationalsozialistische Herrschaft. Nach der Besetzung von München nutzte die amerikanische Militärregierung die Parteibauten für ihre Zwecke. Sie ließ die von den Nazis errichteten zwei ‚Ehrentempel‘ am Königsplatz sprengen und entfernte die Hoheitszeichen an den Gebäuden auf dem Platz. In den Jahren 1987/88 wurde der Granitboden auf dem Königsplatz entfernt und der Platz wurde durch Neuanlage der Rasenflächen wieder in den ursprünglichen, klassizistischen Zustand von König Ludwig I. zurückversetzt.  Der Münchner Königsplatz ist in den letzten Jahren ein zentraler Veranstaltungsort für Open-Air-Konzerte und Festivals geworden.

Claudia46-50
Juli 2022

Historischer Platz

5 / 6

Sehenswerter, prachtvoller Platz mit vielen Fotomotiven - gut mit der U-Bahn zu erreichen. Die Gebäude wurden Anfang des 19.Jahrhunderts erbaut und haben in der Geschichte einiges miterlebt (u.a. Bücherverbrennungen im 3.Reich laut Mahnmal).

Adere61-65
Oktober 2019

Jetzt wieder ein schöner Platz

5 / 6

Der Königsplatz in München ist einer der zentralen Plätze der Stadt. Hier trifft im Osten des Platzes die Katharina-von-Bora-Straße und Arcisstraße auf die Brienner Straße und im Westen trifft die Luisenstraße auf die Brienner Straße. Die Brienner Straße war die erste Prachtstraße Münchens. In der NS-Zeit wurde der Königsplatz u.a. als Aufmarschort für Parteiveranstaltungen der NSDAP missbraucht und es wurden „Ehrentempel“ für die Toten des „Hitlerputsches“ von 1923 errichtet. Der Königsplatz und die Umgebung war das Münchner Zentrum der NSDAP. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Königsplatz bei Bombenangriffen schwer beschädigt. Nach dem Krieg sprengte die US-Armee die „Ehrentempel“. In der Folgezeit wurde der Platz überwiegend als Parkplatz genutzt. Erst gegen Ende der 1980-er Jahre änderte sich dies und der Königsplatz wurde wieder dem Aussehen des 19. Jahrhunderts angepasst, Bis Ende der 1990-er / Anfang der 2000-er Jahre wurden die Bauwerke am Königsplatz saniert. Heute ist es wieder ein schöner Platz, der einen Besuch lohnt.

Herner61-65
Oktober 2019

Teil des Münchner Königwegs

5 / 6

Der Königsplatz befindet sich in der Maxvorstadt in der Brienner Straße, ca. 1 km nordwestlich vom Odeonsplatz / Feldherrnhalle / Hofgarten / Residenz. Der Königsplatz wurde Anfang / Mitte des 19. Jahrhundert gestaltet und war Teil des Münchner Königwegs, der von der Residenz bis zum Schloss Nymphenburg führte. Das Ensemble Königsplatz besteht aus: Staatlicher Antikensammlung, Propyläen und Glyptothek. Die Vorbilder für die Gebäude kamen aus Griechenland, u.a. war die Akropolis von Athen ein Vorbild (wobei auch ägyptische Einflüsse vorhanden sind). Das Kernstück des Königsplatzes sind die Propyläen, der Torbau, der den Platz nach Westen hin abschließt. Der Königsplatz hat uns sehr gut gefallen. Der Königsplatz wird auch als „Isar Athen“ bezeichnet. Anmerkung; wenn man am Königsplatz ist, so sollte man auch das NS-Dokumentationszentrum München besichtigen, welches in der Brienner Straße (am Max-Mannheimer-Platz 1) liegt und sich nur ca. 100 Meter östlich vom Königsplatz befindet. Hier wird über den Aufstieg der NSDAP, über die Verbrechen der NAZIs und über die Zusammenarbeit u.a. von diversen Firmen, Sportvereine, Einzelpersonen usw. mit den NAZIs aufgeklärt.

Erich66-70
November 2016

Historische Prachtstraße in München

6 / 6

Der Königsplatz ist ein Platz im Münchner Stadtteil Maxvorstadt, der zum Gesamtensemble der Brienner Straße gehört, der ersten Prachtstraße Münchens, sehenswert, Torbau-Propläen, Anitkensammlung, Glyptek, am Karolineplatz weiter hinten ist der Obelisk, sejhenwert.