Algonquin Provincial Park

100% Weiterempfehlung 5.7 von 6 Gesamtbewertung
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“Das Geheimnis des Baumes” mehr lesen
im Juni 08, Karl , 41-45
“Interessant zu jeder Jahreszeit” mehr lesen
im Mai 08, Karl , 41-45

Infos Algonquin Provincial Park

Der Algonquin Provincial Park wurde 1893 ursprünglich erschaffen, damit der Holzschlag nachhaltiger stattfindet. Im Laufe der Zeit wurde der Park für den Tourismus immer interessanter und inzwischen ist der Teil des Parks, der direkt an dem in querenden Highway 60 liegt für den Tourismus erschlossen. Hier werden auch keine Bäume mehr entnommen. Den inneren Teil des Parks kann man nur mit dem Kanu und zu Fuß erreichen. Einige wenige Schotterstraßen führen im Norden und Süden nur wenige Kilometer in den Park hinein, sind aber mit einem normalen PKW nur bedingt befahrbar. Im restlichen Park wird kontrolliert und nach strengen Quoten gefällt.
Es gibt drei im Hochpreissegment liegende Lodges und mehrere staatliche Campingplätze im Park. Weitere Übernachtungsmöglichkeiten stehen erst außerhalb des Parks im Westen in Dwight und im Osten in Whitney zur Verfügung. Gute Einkaufsmöglichkeiten gibt es im Westen erst in Huntsville, im Osten in Bancroft.
Direkt am Highway 60, nahe der Osteinfahrt, liegt im Park das ganzjährig geöffnete Visitor Centre, in dem die Parkgeschichte und die Natur im Algonquin multimedial erläutert wird. Ein Café, ein kleiner Shop und eine Aussichtsterrasse runden das Angebot ab. Ebenfalls interessant ist das noch weiter östlich gelegene Logging Museum, und das von Ende Juni bis Mitte Oktober geöffnete Art Centre im Westen.
19 Wanderwege, 0,8 bis 13,2 Kilometer lang, meistens als Rundweg gestaltet, werden in kostenfreien Leihheftchen, die jeweils am Trailkopf ausliegen erläutert. Im und außerhalb des Parks stehen Kanuverleiher und ein Fahrradverleih zur Verfügung. Es gibt auch längere mehr Tages Wanderwege, für die man sich bei der Parkverwaltung anmelden muss, da nur begrenzt einfachste Zeltplätze zur Verfügung stehen.
Der Park kann das ganze Jahr über genutzt werden. Jede Jahreszeit bietet ihre eigenen Vor- und Nachteile.
Im Frühjahr blühen viele Pflanzen, das helle Grün der Ahornbäume wird immer dichter und die Wanderwege hat man noch fast für sich allein. Allerdings sind einige Wege nach dem Winter noch nicht wiederhergestellt, wodurch man den einen oder anderen sumpfigen Bereich oder gefallenen Baum umgehen muss. Man sieht mit fast hundertprozentiger Sicherheit Elche, die die salzhaltigen Pflanzen entlang des Highways fressen. Allerdings beginnt sich das Geweih in der Jahreszeit erst neu aufzubauen. Nachteil dieser Jahreszeit, sind die unzähligen Mücken und Black Flies, die ständige Begleiter auf den Wanderungen sind.
Der Sommer bietet bereitete Wanderwege, und zurückgehende Bestände der fliegenden Quälgeister, allerdings ist nun auch die Zeit, in der Amerikaner und Kanadier den Park nutzen. Viele Unterkünfte sind nun lange im Voraus belegt und auch erheblich teurer als noch im Mai.
Im Herbst lockt der Indian Summer vor allem an den Wochenenden viele in den Park. Als europäischer Besucher sollte man versuchen seine Visite im Algonquin auf die Wochenmitte zu legen. Die Elche und Hirsche, deren Geweihe nun fast ausgewachsen sind, ziehen sich nun in das Parkinnere zurück und sind nur noch mit viel Glück oder bei Kanutouren ins Innere des Parks zu sehen. Dafür bieten Nebelschwaden über den Seen und das bunte Herbstlaub ganz neue Reizpunkte für die Augen und Mücken und Black Flies stellen kein Problem mehr dar.
Auch im Winter kann man den Park besuchen. Nun bieten sich Schneemobiltouren oder Schneeschuhwandern an. Allerdings sind nicht alle Unterkünfte am und im Park winterfest, so dass die Anzahl der Übernachtungsmöglichkeiten deutlich sinkt.
Internetadresse des Parks: www.algonquinpark.on.ca

3 Bewertungen Algonquin Provincial Park

Reisetipp bewerten
Bild des Benutzers karlkraus
Karl
Alter 41-45

Interessant zu jeder Jahreszeit

Die vielen Wanderwege ermöglichen schöne Erlebnisse in der Natur, sie sind sehr gut erläutert und bieten durch ihre unterschiedliche Länge für jede Aufenthaltsdauer interessante Einblicke in den Park. Wir sind zu verschiedenen Jahreszeiten alle Wege gegangen und haben jedesmal Neues entdeckt. Besonders schön war der Ausblick auf dem Trail Track and Tower, wobei allerdings nicht der ehemalige Brandschutzturm, der zwar namensgebend ist aber nicht mehr existiert sondern ein Cliff die beste Sicht... weiterlesen

im Mai 08
Gesamtbewertung 6.0
Weiterempfehlung
Bild des Benutzers karlkraus
Karl
Alter 41-45

Das Geheimnis des Baumes

Wer von Huntville kommend in den Algonquin PP hinein fährt, sieht etwa bei Kilometer 6, 7 auf der linken Seite einen Nadelbaum, der hoch über den sonstigen Laubbaumbestand an der Stelle emporragt. Um hinter das Geheimnis dieses Baumes zu kommen, kann man am Trailparkplatz für die Whiskey Rapids (ausgeschildert bei Kilometer 7, 2) abfahren. Viel Spaß beim Betrachten des alten Baumes und eventuell beim unabhängig davon gelaufenen Trail (Achtung im Mai, Juni sehr viele Mücken auf diesem Trail en... weiterlesen

im Juni 08
Gesamtbewertung 5.0
Weiterempfehlung
Bild des Benutzers Schlumilu
Tina
Alter 19-25

Unbedingt einen Stop einplanen - es lohnt sich

Wir sind über den Highway 60 in Richtung Midland unterwegs gewesen. Im Algonquin Nationalpark haben wir 2 der tollen Walking trails genutzt - den Booths Rock Trail und den Hardwood Lookout Trail. Den ersten können wir voll und ganz empfehlen. Die Strecke ist ca. 5 km lang, man benötigt min. 1, 5 h - das Gelände ist etwas schwierig, aber machbar. Man geht über enge Wege durch den Wald und hat in der Mitte der Strecke einen fantastischen Ausblick auf den Park mit einem der vielen Seen. Die Natu... weiterlesen

im Mai 07
Gesamtbewertung 6.0
Weiterempfehlung

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