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Tulpenfeld mit bunten Blumen und Gartengeräten in Hillegom, Niederlande

Frühling & Naturreisen

Roadtrips zur Blütezeit: Der Frühling von seiner schönsten Seite erleben

Blumen, soweit das Auge reicht. Es gibt doch kaum etwas Schöneres, als mit halb heruntergekurbeltem Fenster vorbei an bunten Feldern, besät mit den schönsten Blumen, zu fahren und mit dem Duft von Kirschblüten und Marillen in der Nase die Landschaft zu bewundern. 

Denn die Blütezeit schafft jedes Jahr aufs Neue ein kleines Zeitfenster, in dem die Natur so richtig Gas gibt und uns mit den schönsten Farben verwöhnt. Ob weiter weg zur Kirschblüte nach Japan oder etwas näher in die Provence oder in die Wachau, jede Landschaft hat ihren eigenen Reiz und macht Deinen Frühling zu etwas Besonderem.

Flexibel reisen mit dem passenden Mietwagen

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Fluss in Tokio mit der Skyline der Stadt im Hintergrund während der Kirschblütenzeit.
Japan ist gerade zur Kirschblütenzeit besonders schön und ein besonders beliebtes Reiseziel. © Getty Images / Matteo Colombo

Sakura: Roadtrip zur Kirschblüte in Japan

Sakura – ein Wort, das in Japan viel mehr bedeutet als nur Kirschblüte. Es steht für Wandel, Aufbruch und Vergänglichkeit.

Gerade Japan ist aktuell ein echtes Trendziel. Viele sagen zurecht, dass die Kirschblüte längst kein Geheimtipp mehr ist. Das ändert aber nichts daran, dass eine Reise dorthin wirklich etwas Besonderes sein kann. Das liegt unter anderem daran, dass sie sich nicht exakt planen lässt. Die Blüte beginnt im Süden und wandert langsam Richtung Norden. Je nach Wetter kann sich alles um ein paar Tage verschieben. Deshalb lohnt es sich, flexibel zu bleiben und nicht nur an einem Ort zu verharren. Ein Roadtrip passt dafür besonders gut.

Als Startpunkt eignet sich Osaka sehr gut. Viele internationale Flüge landen hier und auch die Übernahme eines Mietwagens ist unkompliziert.

Wichtig zu wissen: In Japan herrscht Linksverkehr und Du benötigst einen internationalen Führerschein. Diesen solltest Du unbedingt schon vor Deiner Reise in Deinem Heimatland beantragen, da er vor Ort nicht ausgestellt wird und ohne ihn kein Mietwagen möglich ist. Die Straßen sind gut ausgebaut und beschildert, oft auch auf Englisch, sodass man sich trotz ungewohnter Verkehrsregeln schnell zurechtfindet. So kannst Du Deine Route auch spontan anpassen, je nachdem, wo die Blüte gerade am schönsten ist.

Von Osaka aus bist Du schnell in Kyoto und genau dort beginnt für viele das eigentliche Erlebnis. In Kyoto findest Du einige der bekanntesten Spots zur Kirschblüte. Der Philosophenweg ist besonders schön für einen Spaziergang, weil sich die blühenden Bäume entlang des Kanals ziehen. Auch der Maruyama-Park ist ein Klassiker, vor allem am Abend, wenn die Bäume beleuchtet sind und sich viele zum Picknick versammeln. Dieses gemeinsame „Blüten-Schauen“ nennt sich Hanami und gehört in Japan fest zum Frühling dazu.

Wenn Du etwas weiter fahren möchtest, lohnt sich die Strecke Richtung Kawaguchiko am Mount Fuji. Die Fahrt dauert ein paar Stunden, ist aber abwechslungsreich und gut machbar für einen Roadtrip. Vor Ort wartet eines der bekanntesten Motive Japans: die Chureito-Pagode mit Blick auf den Fuji und die Kirschblüten. Der Weg nach oben ist kurz und die Aussicht lohnt sich wirklich, also nichts wie rauf da.

Ein großer Vorteil mit dem Mietwagen ist, dass Du auch kleinere Orte erreichst, abseits der bekannten Highlights. Gerade während der Kirschblüte kann es an beliebten Spots schnell voll werden, da ist ein bisschen Flexibilität viel wert.

Am Abend lohnt sich ein Besuch in einem Onsen. Diese traditionellen Badehäuser gibt es fast überall und sie sind genau das Richtige nach einem Tag unterwegs.

Kirschblüten im Shinjuku Gyoen National Garden, Tokio, Japan © stock.adobe.com -  Alvin Yoshikawa
Tipp

Um die Blüte mitzuerleben, ist die beste Reisezeit Anfang April. Je nach Region kann sich der Zeitpunkt aber leicht verschieben, deshalb lohnt sich ein Blick auf aktuelle Prognosen.

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Tulpenfelder © Shutterstock 2451055789
Tulpenfelder © Shutterstock 2451055789

Blumiger Roadtrip durch die Provence

Die Provence verbindet man meistens direkt mit Lavendel. Dabei beginnt die Saison eigentlich schon viel früher und genau das macht den Frühling dort so besonders.

Wenn Du in Aix-en-Provence startest und Richtung Luberon oder Verdon fährst, merkst Du schnell, wie abwechslungsreich die Landschaft ist. Ein erster Stopp lohnt sich rund um die Dörfer La Brillanne und Lurs. Hier blühen im April Tulpenfelder, was viele in Südfrankreich gar nicht erwarten. Die Felder liegen direkt an kleinen Straßen, Du kannst also einfach anhalten und Dir alles in Ruhe anschauen.

Ein paar Wochen später verändert sich die Landschaft komplett. Rund um Valensole, Moustiers-Sainte-Marie oder Saint-Rémy-de-Provence tauchen plötzlich Mohnfelder auf. Große rote Flächen, die sich durch die Landschaft ziehen. Besonders schön ist die Strecke zwischen Valensole und Moustiers-Sainte-Marie. Du fährst durch weite Felder, hast immer wieder Ausblicke auf die Umgebung und kannst jederzeit anhalten.

Moustiers selbst ist ein guter Ort für eine Pause. Kleine Gassen, Cafés und der Weg hinauf zur Kapelle bieten genau die richtige Mischung aus Bewegung und Aussicht. Ab Mitte Juni beginnt dann die Lavendelblüte. Die Hochebene von Valensole ist dafür der bekannteste Ort. Hier brauchst Du eigentlich keine feste Route, die Felder liegen entlang der Straßen und Du kannst einfach schauen, wo es Dir am besten gefällt.

Wichtig ist, respektvoll mit der Umgebung umzugehen. Viele dieser Blumenfelder, egal ob Lavendel, Mohn oder Tulpen, sind nämlich keine „Attraktionen“ im klassischen Sinne, sondern landwirtschaftlich genutzte Flächen. Das bedeutet: Am besten auf den Wegen oder am Straßenrand bleiben und möglichst keine Pflanzen pflücken, auch wenn es vielleicht verlockend ist. Ansonsten kannst Du Dir ganz nach Vorliebe der Blüte die für Dich passende Reisezeit aussuchen.

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Marillengarten auf der Kirche des Spitz Dorfes in Wachau, Österreich
Marillengarten auf der Kirche des Spitz Dorfes in Wachau, Österreich © Shutterstock

Marillenblüte in der Wachau

Wenn Du keine Lust hast, so weit in die Ferne zu reisen und einen kürzeren Roadtrip vorziehst, ist die Wachau genau das Richtige für Dich. Die Region in Österreich eignet sich perfekt für einen entspannten Kurztrip. Die Strecken sind überschaubar, die Orte liegen nah beieinander und Du kannst alles gut miteinander kombinieren.

Ein idealer Startpunkt ist Krems. Von dort aus fährst Du entlang der Donau Richtung Dürnstein. Schon auf den ersten Kilometern siehst Du die Marillenbäume, die im Frühling in voller Blüte stehen und die Landschaft in ein helles Weiß tauchen. Dürnstein ist einer der bekanntesten Orte der Region. Die Altstadt ist klein, aber sehr schön und ein Spaziergang durch die Gassen gehört eigentlich dazu. Wenn Du etwas Zeit hast, lohnt sich auch der Aufstieg zur Burgruine. Von oben hast Du einen tollen Blick über die Donau und die umliegenden Weinberge. Gerade zur Blütezeit sieht man von hier besonders gut, wie sich die blühenden Bäume durch die Landschaft ziehen.

Die Strecke weiter Richtung Weißenkirchen und Spitz ist besonders schön. Du fährst direkt an der Donau entlang, kannst immer wieder anhalten und kurze Spaziergänge einbauen oder einfach die Aussicht genießen. Genau das macht den Reiz dieses Roadtrips aus. In Weißenkirchen oder Spitz lohnt sich ein Stopp in einem Heurigen, also einem traditionellen österreichischen Weinlokal. Mit einem Glas Wein in der Hand den Tag ausklingen zu lassen und dabei auf die Landschaft zu schauen, gehört hier einfach dazu.

Die Marillenblüte findet meist Anfang April statt und dauert nur etwa zwei Wochen. Gerade deshalb lohnt es sich, die Reise gut zu timen – oder ein bisschen flexibel zu bleiben.

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Lavendelfeld, Provence, Frankreich © Aleh Varanishcha/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Lavendelfeld, Provence, Frankreich © Aleh Varanishcha/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Fazit

Für Roadtrips zur Blütezeit lohnt es sich, den Reisezeitraum vorher kurz zu prüfen. Gerade Kirschblüte, Lavendel oder Marillenblüte lassen sich nie auf den Tag genau vorhersagen. Ein Blick auf regionale Infos kurz vor der Abreise hilft deshalb enorm.

Auch bei der Route ist weniger oft mehr. Statt zu viele Orte in kurzer Zeit unterbringen zu wollen, funktioniert es meistens besser, sich auf eine Region zu konzentrieren. So kommt die Landschaft auch wirklich zur Geltung.

Japan, die Provence und Wachau sind dabei drei sehr unterschiedliche Reiseziele. In Japan geht es eher darum, der Blüte ein Stück weit zu folgen und bekannte Orte wie Kyoto oder Kawaguchiko mit kleineren Zwischenstopps zu verbinden. In der Provence kannst Du je nach Monat ganz unterschiedliche Blüten erleben, von Tulpen über Mohn bis Lavendel. Und die Wachau ist ideal, wenn Du es etwas kürzer magst und lieber nur für ein paar Tage losfahren möchtest.

Am Ende ist so ein Roadtrip vor allem dann gut, wenn Route, Jahreszeit und Erwartungen zusammenpassen. Dann wird aus ein paar Tagen unterwegs ziemlich schnell eine Reise, an die man sich noch lange erinnert.

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