Licht und Schatten im Mooshof… Nicht Alles was nach außen hin glänzt überzeugt durch innere Werte. Der Mooshof überzeugt durch eine gelungene Einrichtung, die modernen mit rustikalen Charme verbindet und somit eine wohlige Atmosphäre für den Gast schafft. Die Gartensuite, die wir bewohnen durften, überzeugt durch ihre großzügig und geschmackvoll geplante Raumaufteilung von Wohnraum und Bad. Mit einer Größe von 52qm und einer Deckenhöhe von geschätzt über 4m, wirkte alles sehr luftig und nicht beengt. Der großzügig angelegte Wellnessbereich lässt keine Wünsche für Saunagänger offen, wobei die umfangreichen Ruhezonen gut verteilt sind und zum Verweilen einladen. Zur Einnahme der Mittagsjause steht ein extra Bademantel-Bereich zur Verfügung oder man nimmt in angemessener Kleidung an seinem fest zugewiesenen Tisch Platz. Unser herzlicher Dank geht auch an Nadine, die uns herzlich willkommen hieß und all unsere Fragen, auch im Nachgang, geduldig beantwortete, sowie an das hochmotivierte und gut geschulte Servicepersonal von Sonntagabend bis Montagmorgen, dass unseren Tisch Nr.54 betreute. Soweit zum Licht…. Vorweg möchte ich nun darauf hinweisen, dass die folgenden Eindrücke in erster Linie unsere persönliche Wahrnehmung ist. Gegen 16:30 Uhr betrat ich unsere inzwischen fertige Gartensuite, in der es gem. unserer Temperaturanzeige im Wecker ganze 15,8 Grad hatte und die 2 kleinen Heizkörper auf „Stern“ ausgestellt waren. Bei einer Raumhöhe von geschätzt 4m und einem eiskalten Fußboden, der im Parterre gelegen Suite mit riesiger Glasfront, kann man sich grob vorstellen, wie lange es brauchte, bis hier eine wohlige Atmosphäre bei fast zweistelligen Aussen-Minusgraden entsteht. Unser besonderes Augenmerk galt der hoch angepriesenen Kulinarik, die leider schon zu Beginn, durch oft fast leere und nur selten nachgefüllte Salat- Suppen-, Dressingbehälter, des überschaubaren und wenig geistreichen Buffet, getrübt wurde. Samstag Abend zum Hauptgang eine Wahl zwischen Rinderfilet, Curry und gefüllte Avocado, war soweit in Ordnung, von höchsten, kulinarischen Genüssen, die hier angepriesen werden, möchte ich allerdings wirklich nicht sprechen. Am Sonntagabend wurde ein Candlelight Diner serviert, welches optisch ansprechend und geschmacklich soweit in Ordnung war, allerdings bleiben einem auch hier keine höchsten kulinarischen Genüsse in Erinnerung, welche ich im Rahmen meiner Kochexpertise durchaus bewerten mag. Für einen freien Tisch im Bademantelbereich zur Mittagjause, musste an zwei Tagen das alte Geschirr von uns geräumt werden um Platz nehmen zu können, während der Juniorchef ein paar Tische weiter Kaffee trinkt. Im Saunabereich stapeln sich im Laufe der Stunden die gebrauchten Gläser zu kleinen Türmen, ohne dass diese aufgeräumt oder nachgefüllt wurden, Löffel für Tee/Zucker waren ebenfalls Mangelware, da schnell vergriffen. Um 17:50 Uhr wurden an der Tee-/Getränkebar soweit alles abgeräumt, obwohl der Saunabereich bis 19 Uhr geöffnet ist. Meine Frau wollte am Sonntag gerne noch kurzfristig im Wellnessbereich eine Massage genießen, dieser hatte jedoch nicht geöffnet. Es gäbe noch ein paar mehr Dinge zu berichten, aber die Botschaft ist sicher auch so angekommen. Sparsamkeit am falschen Ende. Ein kleines Abenteuer geht zu Ende, und wir nehmen solche Erfahrungen zum Glück sehr sportlich und mit Humor. Wir lassen uns unsere gute Laune nur selten verderben, auch dann nicht, wenn wir „4 Sterne Superior“ buchen und etwas anderes für unser Geld bekommen. Da unsere berufliche Passion sich ebenfalls mit Servicedienstleistung befasst, haben wir uns mit dem Servicepersonal aus ihrem Haus und anderen Gästen ausgetauscht, ob sie unsere Wahrnehmung teilen, was uns am Ende zu dieser Rezession bewegt hat. Es spricht Bände, wenn der großflächig, dick Verschneite und extrem Vereiste Eingangsbereich „das Eingangstor in Ihre Welt“, bis zu unserer Abreise nicht geräumt wurde, da der Hausmeister, nach internen Aussagen, am Wochenende nicht arbeitet, während der Seniorchef selber, vor unseren Augen, auf dem Eis kaum laufen kann. Dieses Hotel bietet sehr viel Potential welches leider in vielen Bereichen nicht ausgeschöpft wird.
Unsere bewohnte Gartensuite ist sehr ansprechend
Wer eine Platte mit aufgeschnittenen hart gekochten Eiern und Remouladenstreifen quer darüber in einem 4 Sterne Superior am Abendbuffet anbietet, sollte nicht von hochklassiger Kulinarik sprechen. Oftmals sind die angebotenen Speise-Behältnisse von Frühstück bis Abendessen bis auf den Bodensatz leer und werden nur spärlich aufgefüllt. Aus meiner bescheidenen Gastrosicht, sind die Teller durchaus nett angerichtet, aber der kulinarische Knaller lässt auf sich warten, da fehlt es definitiv an Passion und Handwerklicher Kunst
Teils...teils... wie im Text beschrieben
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
Der Saunabereich lässt wenig Wünsche offen, schade das einige Bereiche erst am Nachmittag geöffnet werden, obwohl man den vollen Preis zahlt und dafür vollumfängliche Nutzung erwarten sollte
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1-3 Tage im Januar 2026 |
| Reisegrund: | Wandern und Wellness |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Martin |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 3 |


