Gut überschaubare Hotelanlage, kein Touristenbunker. Maximal 3stöckiges Gebäude mit etwa 100 Zimmer und dem Vorteil, dass alle mit Meerblick ausgestattet sind. Lage ist direkt am breiten Sandstrand. Transferdauer ca. 1,5 Stunden, was aber nicht störend ist, da man unterwegs aus dem Staunen nicht heraus kommt. Seit April hat das 7 Jahre alte Hotel eine offizielle 5-Sterne-Kategorie, wie wir finden, zurecht. Was uns sehr gut gefallen hat, war die offene, großzügige Struktur des Hotels. Alles war einsehbar, man konnte z. B. vom Hauptportal direkt auf den Pool und weiter zum Strand bis zum Meer sehen, ohne irgendwelche Türen passieren zu müssen. Anlage war immer zu jedem Zeitpunkt pikobello gepflegt. Übertraf sogar deutschen Standard. Nebenkosten bis auf Trinkgeld waren nicht nennenswert. Wir hatten All Inclusive und unsere Wünsche waren damit vollkommen abgedeckt. Gästestruktur setzte sich in unserem Zeitraum aus überwiegend deutschen Urlaubern, einige Engländer sowie Österreicher zusammenen. Englischkenntnisse sind hilfreich aber nicht unbedingt Voraussetzung, es wird dort immer mehr Deutsch gesprochen. Vom Alter her war alles vorhanden, auch Single´s und Familien mit Kindern. Behindertengerechtes Hotel. Wir haben uns durch Holday-Check für dieses Hotel entschieden und sind nicht enttäuscht worden. Ein Hotel, dem die Zufriedenheit der Gäste sehr am Herzen liegt. Wir würden es jeder Zeit weiterempfehlen. Die äußeren Umstände (keine Touristenhochburgen) außerhalb des Hotels sind typisch für Sri Lanka und haben nichts mit der Lage des Komplexes zu tun. Es ist ein Entwicklungsland, das sollte man bei der Buchung berücksichtigen. Es ist aber auch ein kleines Paradies, nur als Badeurlaub viel zu schade. Man sollte auf jeden Fall Touren machen. Zu empfehlen sind auch Touren über die Beach-Boys, z. B. mit "Buba". Wir haben mit ihm sehr gute Erfahrungen gemacht, zudem sind diese Angebote wesentlich günstiger. Nehmt ausreichend Kleingeld mit (Euro ist Ihnen lieber wie Rupies). Empfehlung: Sri Lanka ist nicht mit Mallorca oder anderen Großtouristenzentren vergleichbar, das sollte man vor Buchung bedenken (z. B. keine Schweinshaxen mit Kraut, keine Baggerschuppen etc.)!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Zimmer immer sauber und sehr groß. Matratzen waren schön hart, nicht durchgelegen, oder ekelig (hatten sogar Matratzenschoner). Bad ist auch sehr groß und marmoriert. Telefon, Föhn, selbst regelbare Klimaanlage, Radio (alles vom Bett aus regulierbar), Safe, TV (allerdings nur 1 deutscher Sender "Deutsche Welle). Kein Ungeziefer weder auf dem Zimmer noch irgendwo im Hotel gesichtet. Modern minimalistisch eingerichtet. Sehr großer Balkon. Minibar. Von jedem Zimmer aus ist ein wunderschöner Sonnenuntergang zu beobachten.
Es gab ein Hauptrestaurant, ein Cafe, eine Bar und eine Poolbar. Für Veranstaltungen auch noch einige Räume mehr. Im Hauptrestaurant konnte man klimatisiert innen essen oder außen am künslich angelegten Wassergarten mit Palmen. Essen war immer super, für jeden was dabei, selbst wenn man die scharfen Gerichte nicht mochte. Auch für Kinder gab es Alternativen. Frische Salate waren standard, Suppe gab es auch immer, verschiedene Vorspeisen und mind. 10 Hauptgerichte und verschiedene Beilagen. Frühstück war auch sehr umfangreich mit immer 4 verschieden Säften sowie Bio-Ecke mit 3 frisch gepressten Säften. Das Mittagsbüffet war genauso umfangreich wie abends, wobei abends die Büffets immer unter einem anderen Motto statt fanden. Nachspeisen waren gigantisch von frischem Obst, über Kuchen, Mousse au Chocolat bis hin zu einer warmen Nachspeise, Eis, alles da. Hygiene und Sauberkeit wurde im ganzen Hotel immer groß geschrieben und deutlich gemacht. Mitternachtssnack gab es auch, den wir aber nicht probierten (vom Abendesse immer noch satt gewesen). Am Büffet gab es keinen Andrang, war nicht überlaufen. Für Fischesser empfehlen wir auch dass Seafood grillen nahe beim Strand. Wunderschöne Atmosphäre mit kleinen Tischen, Fackeln, großem Lagerfeuer. Ein richtig schönes Candle-Light-Dinner.
Die Freundlichkeit in diesem Land ist wohl unübertroffen. Jeder hat immer ein Lächeln parat. Im Hotel blieben keine Wünsche offen. Man war immer bemüht. Mißstände wurden sofort mit "deutscher" Gründlichkeit beseitigt. Mittlerweile sprechen auch die meisten schon sehr gut deutsch. Zimmer wurden 2mal am Tag gereinigt, neue Handtücher konnte man auch 2mal am Tagen sowie den Wechsel der Bettwäsche. Wäschereiangebot war sehr günstig und prompt, 10.00 Uhr wurde Wäsche geholt, 16.00 Uhr hatten wir sie bereits wieder. Super. Animation: 8.00 Uhr Beach-Run, 11.00 Uhr Water-Gym, 14.30 Funny-Games, Wasserball, 16.00 Uhr Yoga, 17.00 Uhr Beach-Volley-Ball. Außerdem gab es Tennisplätze, Tischtennis, einen Trainingsraum und Ganzkörpermassage für nur 8 Euro. Über Arzt vor Ort keine Aussage möglich, waren beide nicht krank. Zur Begrüßung gab es wie auf Hawai einen Blumenkranz um den Hals, ein Cocktail und ein riesegroßes Lächeln. Die Bedienung im Restraurant war prompt, Bestellungen waren sofort möglich. Wein außerhalb von AI wurde uns nur 1mal angeboten, was uns aber nicht störte. Bezüglich Trinkgeld: Wir gaben meistens Trinkgeld in Höhe von 1 Euro (haben genügend Kleingeld mitgenommen), da die Bevölkerung arm und auf solche Zusatzleistungen angewiesen ist. Man hat uns gesagt, das die Personalkosten dort die niedrigsten Kosten eines Unternehmens seien. Ein Tageslohn von 2-3 Euro ist wohl die Regel.
Direkte Standnähe. Der Hotelstrandabschnitt war sehr sauber, aber da der umliegende Strand öffentlich ist, liegt dort leider auch sehr viel Müll herum. Die Einheimischen sehen das Müllproblem nicht so eng wie wir. Man braucht ein Tuktuk (das aber immer vorhanden war), um die nähere Umgebung zu erreichen. In Sri Lanka ist aber die Städtestruktur nicht mit Deutschland zu vergleichen. Es ist überall problematisch zu Fuß irgendwelche Einrichtungen außerhalb der Hotelanlagen anzusteuern, somit also kein Hoteldefizit, sondern einfach landestypisch. Nächste Ortschaft war Kalludra. Alle Kleinstädte sind keine typischen Touristenhochburgen, man befindet sich auch schließlich in einem 3.Welt-Land. Wir waren in der Monsum-Zeit, das heisst der Ozean ist durch den starken Wind, der eigentlich Regen bringen soll (bei uns gottseidank nicht) sehr aufgewühlt. Die Brandung ist sehr stark. Hat aber auch weniger mit dem Strandabschnitt, sondern einfach mit der Jahreszeit zu tun. Wellen bis über 2 Meter waren die Regel. Morgens war es aber möglich in der Brandung seinen Spass zu haben. Wenn man sich an die Bestimmungen hält, kann eigentlich auch nichts passieren.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Ich habe immer an der Wassergymnastik teil genommen. Hat mir ausgereicht. Wir wollten entspannen und nicht unbedingt dort Sport betreiben (kann ich auch zu Hause). Süsswasser-Swimming-Pool war sehr sauber, klares Wasser, nicht stark chloriert (Augen brannten nicht wie bei uns in den Schwimmbädern). Er war riesig groß, nie überfüllt, man hatte immer genügend Platz. Was uns besonders gefielt, dass man keinen Sonnenschirm brauchte, die Liewiese war mit Palmen übersäht, die ausreichend einen angenehm kühlen Sonnenschutz gewährleisteten. Auch mußte man nicht nach seiner Liege rennen und früh morgens irgendetwas besetzen. Diese wahrscheinlich typisch "deutsche" Mentalität hat sich dort gottseidank noch nicht eingebürgert. Erwähnenswert ist auch, dass man sogar auf seiner Liege mit Getränken bedient wird. Ausreichend Liegestühle, Auflagen sowie 2 große hoteleigene Badetücher waren immer vorhanden. Also nehmt keine Handtücher mit (gespäcksparend). Es gab viele Raben, was exotisch wirkte aber nicht belästigend war.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2004 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Carmen und Carsten |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 1 |


