- Zustand des HotelsSehr gut
- Allgemeine SauberkeitSehr gut
Von aussen merkt man´s vielleicht nicht sofort: das Hotel ist ein Bau des Architekten Geoffrey Bawa. Das Konzept dieses hochverehrten Architekten ist bis in die Möblierung umgesetzt und versprüht noch heute, etwa 20 Jahre nach dem Bau, eine besondere architekturhistorische Atmosphäre. Uns hat die grosszügige, luftige Anlage mit grossem Pool und weitläufigem Palmengarten direkt am Strand sehr gut gefallen. Gebäude und Zimmer sind sehr gepflegt und stets sauber gehalten. Das Essen hat uns sehr gut geschmeckt, Das Buffet ist immer gut bestückt gewesen und man hat auf Sauberkeit grossen Wert gelegt. Die beiden zusätzlichen à la carte Restaurants warten mit einem sehr guten Niveau auf. Wir haben vom Hotel aus auf eigene Faust ohne Probleme in etwa 10 Minuten Bus- oder Tuktuk-Fahrt die nächste Stadt Panadura erreicht und dort den Trubel des ganz normalen Alltags der Leute in Sri Lanka genossen, einmal sind wir von dort mit dem Express-Zug nach Galle in den Süden gereist, was auch ein sehr interessantes Erlebnis war. Info zur Person des Architekten: Geoffrey Bawa beendete sein Architekturstudium 1957 im Alter von 38 Jahren, kehrte in sein Heimatland Sri Lanka zurück und sammelte eine Gruppe junger, talentierter Statiker und Architekten um sich, die mit ihm übereinkamen, dass ein aktives Bemühen um vergessenes architektonisches Erbgut der Heimat stattfinden sollte. Diese Vereinigung etablierte sich als eine äußerst respektable und fruchtbare Gemeinschaft, mit einem Portfolio, das sowohl religiöse, wie auch soziale, kulturelle, erzieherische, regierungsbezogene sowie auch kommerziell orientierte Gebäude- und Landschaftskonzeptionen beinhaltete. Bawa, weit über die Landesgrenzen hinaus, war zweifelsohne ein "Großer" seiner Zunft. Zu seinen wichtigsten Werken gehören das Parlamentsgebäude Sri Lankas, diverse Hotels touristischer Natur wie das "Triton" in Ahungalla und das "Bentota Hotel" in Bentota, aber auch die Ruhunu Universität Matara und die Old Shepherd`s Chuch in Banderawela. Bawa hat sich stets bemüht, westliche und östliche Baustrukturen miteinander zu verschmelzen und die Resultate reichen von technischer Brillanz bis hin zu einer Art naturellem Impressionismus, der bisher weltweit selten zu finden ist. Bawa verstarb am 27.05.04. Sein architektonisches Erbe findet man in Südindien, Europa, auf den Fidjii-Inseln und vor allem in seiner Heimat, auf Sri Lanka.
- ZimmergrößeSehr gut
- SauberkeitSehr gut
- Ausstattung des ZimmersGut
- FamilienfreundlichkeitSehr gut
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3-5 Tage im Dezember 2015 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Anna |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 1 |


