Nach dem Tsunami in neuem Glanz erstahlendes puristisches Designer-Hotel, das sehr sauber und gepflegt ist. Leider gibt es neben den strengen Mauern und dem schmucklosen Palmenhain als Liegewiese nur den Wasserlauf (kann bei Unterhaltung störend laut wirken) in der großzügigen Hotellobby als Blickfang. Neben der Hotellobby und ein paar Tischen vor dem Restaurant gibt es keine weiteren unklimatisierten Allgemeinbereiche zum abendlichen Sitzen (natürlich immer das eigene Zimmer mit riesiger Terrasse). Das Restaurant und die Bar waren für unseren Geschmack viel zu stark heruntergekühlt. Die meisten Gäste suchten wie wir Außentische. Wir hatten All-inklusive gebucht und waren begeistert von der Vielfalt des leckeren Essens. Das Thema Getränke war dafür ein großes Problem. Die wenigen Kellner waren heillos überfordert, den vielen Gästen zeitgerecht Getränke zu servieren. Vor allem, weil für jedes Getränk ein Verzehrbon ausgestellt und vom Gast unterschrieben werden musste. Übliche Automaten zur Selbstbedienung von Softdrinks gab es ebenso wenig, wie Kaffee- und Teeautomaten. Bei Selbstabholung in der Bar war man nicht viel schneller, weil dort auch die Kellner die Getränke abholten. Die Gästestruktur war recht gemischt. Junge und Ältere deutsche, engliche und russische Gäste dominierten. Tägliche Sri Lankische Hochzeitspaare mit ihrem kompletten Groß-Familien bevölkerten tagsüber Garten, Restaurant und Lobby (Dezember und Januar sei Honey-Moonzeit in Sri-Lanka, Hochzeiten erlebten wir in jedem Hotel). Uns hat das Hotel nicht sehr zugesagt, weil wir vorher und auf der Rundreise Andere kenngelernt hatten. wir haben in das clubhotel Dolphin gewechselt, das zwar einfachere Zimmer und Bungalows hat, aber dafür einen herrlich großzügen, tropischen Garten. Das dortige Personal war ausreichend für einen freundlichen und zuverlässigen Service.
Die großzügigen Zimmer waren ansprechend eingerichtet und sehr sauber. Störend war die Glaswand zur Toilette, wenn nachts einer dort das Licht brauchte. Die riesige Terrasse wurde von uns nur zum Wäschetrocknen benutzt. Leider gab es keinen Ständer, so konnte man nasse Kleidung nur über die Stühle drappieren und hatte keinen Platz mehr zum Sitzen.
Das Buffet im Restaurant war ansprechend und lecker. Die Bar war umlagert von Personal und nicht sehr einladensd runtergekühlt. Snacks hätte es angeblich in der Lobby gegeben, wir haben nie einen Kellner dort gesehen. Getränke und Snacks gab es tagsüber auch in der Poolbar. Dort war es meistens in Ordnung.
Das Personal war meistens freundlich, wenn auch oft überfordert. Den Kellnern war nicht bekannt, elche Getränke all-inclusive beinhaltet. Das zweite Handtuch gab es erst nach einer Beschwerde.
Wenn die Strömung für Baden geeignet war, konnte man über den herrlichen weichen Sandstrand direkt vor dem Hotel ins Meer hüpfen. Das Wasser mit ca. 30 Grad brauchte keine Überwindung. Leider gab es öfter starke Strömungen, die recht gefährlich die Füsse wegzogen und sofort vom Ufer zum offenen Meer hin zog. Wir wurden kaum von Beachboys angesprochen. Der Pool war angenehm groß gestaltet und genauso warm wie das Meer, aber es war halt nur Pool. Die nächsten Einkaufmöglichkeiten erreichte man zu Fuß in ca 15 bis 20 Minuten an der Hauptstraße. Transferzeit zum Flughafen war knapp 3 Stunden und für die wenigen Kilometer ganz beachtlich. Der Verkehr ist aber entsprechend kaotisch.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
An Unterhaltung haben wir nur die tägliche Life-Musik abends in der Lobby gesehen. Der Fitnessraum war gut ausgestattet.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3 Wochen im Januar 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Roswitha |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 4 |


