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Walther (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Januar 2012 • 2 Wochen • Strand
Hotel für einen unkomplizierten Urlaub
5,0 / 6

Allgemein

Das Hotel an der Westküste liegt inmitten einer großen Parkanlage (insbesondere Kokospalmen). Es ist nach Landeskategorie ein 5 Sterne Hotel und wurde laut eigenen Angaben auch mit dem Label "Great Hotels of the world" ausgezeichnet. Es ist sowohl ein klassisches "Urlaubshotel", als auch aufgrund diverser Tagungs- und Bankettsäle für Kongresse bzw. Feierlichkeiten zu gebrauchen. Das The Blue Water besteht aus einem länglichen Hotelkomplex mit 100 Zimmern, ausschließlich mit Meerblick, und wurde von einem berühmten sri lankanischen Architekten in einer Art kubistisch-funktionalem Stil gestaltet. Es ist maximal 3 Stockwerke hoch und passt sich gut in sein unmittelbares Umfeld ein. Der Zustand der Anlage ist sehr gepflegt, obwohl sie sicherlich nicht neu ist. Das Hotel bietet alle Leistungskategorien: Nur Übernachtung, mit Frühstück, Halbpension und All Inclusive. Die Gästestruktur während unseres Aufenthalts glich der in vielen Destinationen europäischer Urlauber: Deutsche, Russen, Engländer, Belgier, Schweizer, Finnen u.a., dazu einige sri lankanische Gäste. Die Altersstruktur der Gäste ist gemischt: Es dominierten während unseres Aufenthalts Paare - sowohl jüngere, als auch Senioren, dazu gab es aber auch Familien mit Kindern. Nicht wenige Gäste blieben anscheinend im Rahmen einer Rundreise nur wenige Nächte, tagsüber fanden fast täglich Hochzeitsfeiern (Wahrscheinlich sehr wohlhabender) Einheimischer statt. Ayurveda: Direkt gegenüber des Hotels kann man sich für ca. 15 EUR/Std. massieren lassen, das Hotel verlangt ca. das 3-fache. Kleinere Ausflüge: Mit Bus/Bahn machen! Da erlebt man mehr als bei organisierten Fahrten und es stinkt nicht so wie im Tuktuk. Reisezeit: Der Januar ist optimal. Wir hatten zwar an einigen Tagen Regen, aber dieser kam erst am späten nachmittag, war kurz und heftig. Man wird sie oft ansprechen, um ihnen irgendwas "anzudrehen". Viele Leute gehen dabei sehr geschickt vor. Antworten Sie auf die Frage, wie oft sie schon in Sri Lanka waren, niemals - auch wenn es wahr ist - "das erste Mal", sondern stets "bereits zum x. Mal", das erspart Ihnen einiges. Kandy unbedingt mit dem Zug bereisen. Immer schön eincremen, mind. LSF 30, die tropische Sonne knallt!


Zimmer
  • Eher gut
  • Die Standardzimmer ("deluxe") sind alle etwa 25-30 qm groß und wirken recht geräumig. Alle Zimmer sind zur Meerseite hin ausgerichtet und verfügen auch über einen recht großen Balkon//Terasse mit Tisch und Stühlen. Die Möblierung ist zweckmäßig, inkl. Couch und Couchtisch. Ausstattung des Zimmers (323) - Klimaanlage (hat immer funktioniert, angenehm leise) - Deckenventilator (rostig und laut; konnte daher nicht verwendet werden) - TV (diverse inländische und int. Sender. dt. Programm: DW TV Asia) - Wasserkocher mit stets wieder aufgefülltem Vorrat an Tee und Instandkaffee - Kühlschrank = Minibar - Safe, kostenlose Nutzung - Telefon - elektrisches Anti-Mückengerät (tägliche Erneuerung der Geruchtstabletten) Dazu gab es jeden Tag zwei 0,5l Flaschen Wasser kostenlos aufs Zimmer gebracht. Das Badezimmer ist recht geräumig, mit Waschbecken, Badewanne, WC, Wäscheleine und Fön. Am Fön befand sich auch eine Steckdose, wie man sie aus Deutschland/Europa kennt, so dass man nicht unbedingt einen Adapter benötigt. Das Zimmer - und da waren auch andere Gäste unserer Meinung - ist zwar anständig ausgestattet und "funktionabel", entspricht aber in keiner Weise den Ansprüchen einer 5 Sterne Hotellerie. Alles war recht alt und "abgewohnt". Die Zimmer bieten den Eindruck eines "Investitionsstaus". Insgesamt waren wir aber dennoch zufrieden, v.a. weil alles funktioniert hat, insbesondere die Klimaanlage war toll und durch die Höhe der Decke war der Raum abends/nachts soweit abgekühlt, dass man sie zum Schlafen ausschalten konnte. Wichtig ist auch zu erwänen, dass wir keinerlei "Viecher" oder Mücken im Zimmer hatten und dass sie nicht hellhörig sind.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Das Hotel verfügt über einen großen Saal (innen: voll klimatisiert; es gibt auch einen Außenbereich) für die "gebuchten" Speisen, und einen großen Bereich, wo man 24 Std. Getränke und Essen von der Speisekarte (außerhalb der Buchung oder als All inclusive Leistung) einnehmen kann. Darüber hinaus gibt es eine Bar, einen Nachtclub und eine Poolbar, alles ist hübsch eingerichtet. Wir hatten Übernachtung mit Frühstück und haben an vielen Abenden, aufgrund mangelnder Möglichkeiten in Wadduwa, im Hotel a la carte gegessen. Das Frühstücksbuffet ist sehr üppig und bietet eine Vielzahl lokaler Speisen (Fleisch- und Fisch-Curries, Dhal, Hoppers, Gemüse, Curd usw.), frische Früchte (Ananas, Maracuja, Papaya, Bananen, Datteln usw.) sowie "klassische Bestandteile", wie eine große Auswahl an Brot (Baguette, Croissants, Toast usw.), Süßgebäck (Kuchen, Muffins etc.), Speck, Eier in allen Variationen, Tomaten, Salat, Frühstückscerealien (Corn Flakes, Müsli etc.), Marmeladensorten (u.a. auch wood apple jam) und - für alle, die gar nicht ohne aushalten - eine kleine Selektion an Wurst und Käse. Teile des Angebots variieren täglich. Getränke: Kaffe, Tee, Milch, diverse Säfte bzw. Lassies z.T. frisch gepresst. Wir haben immer eher einheimische Dinge (man gewöhnt sich verdammt schnell an ein morgendliches superscharfes Curry...) sowie frisches Obst gegessen. Die Speisekarte des A la Carte Restaurants bietet eine relativ große Auswahl sowohl einheimischer (v.a. Curries), als auch "internationaler" Gerichte (Steaks, Meeresfrüchte, Fisch, vegetarisch, Pasta usw.). Die Qualität der Speisen, die wir gegessen haben, war durchweg sehr gut und zeugte auch von einem sehr kreativen Koch. Besonders empfehlenswert sind die sehr authentischen und scharfen Curry-Gerichte - wir haben in Sri Lanka auch an anderen Orten so einige dieser Art von Speisen gegessen, aber nirgends waren sie so vielfältig und irgendwie "exotisch" wie im Blue Water. Die Preise sind etwas höher als im "Landesdurchschnitt", allerdings ist die Qualität überragend. Wir hatten auch während des gesamten Aufenthalts keinerlei Magen-/Darmprobleme. Das all inclusive Angebot schien auch sehr anständig zu sein (allesin Buffetform, Themenabende etc.). Tipp: Wer sich 2-3 Wochen im Blue Water Hotel aufhält der sollte, aufgrund des mangelnden gastronomischen Angebots der Umgebung, direkt von zu Hause aus Halbpension buchen, was insgesamt wahrscheinlich billiger ist, als oftmals im Hotel nach Speisekarte zu essen


    Service
  • Sehr gut
  • Das zahlreiche Hotelpersonal ist sehr freundlich, hilfsbereit und hat uns auch nie auf Trinkgeld o.ä. angesprochen. Alle sprechen ein sehr gutes Englisch, manche sogar deutsch. Die Zimmer wurden täglich komplett gereinigt, alles war sehr sauber. Das Hotel verfügt über viele Annehmlichkeiten: - 24 Std. A la Carte Restaurant - sehr preiswerter und schneller Wäscheservice - Bar / Nachtclub (nicht jeden Abend geöffnet) - große, schöne Poolanlage mit kostenlosem Liegen-/Handtuchservice - Poolbar - Spa (Massagen etc.) - Fitnessraum (kostenlos; aber nicht sehr ansprechend) - Schach und Tischtennis sind kostenlos (Figuren/Bälle/Schläger stehen kostenlos zur Verfügung) - Die Nutzung der Squash- und Tennisanlage erfolgt gegen eine (extrem geringe) Gebühr - täglich fixes Animations-/Unterhaltungsprogramm (Poolgymnastik, Beachvolleyball, Strandlauf und abends Live Musik) - "Shop-Arkade" (Juwelier, Souvenirshop, Beauty Salon) Auf Beschwerden wird umgehend reagiert, das Personal ist auch sehr unkompliziert, z.B. kann man an der Rezeption kostenlose Telefongespräche führen etc.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Das Hotel liegt unmittelbar am ziemlich einsamen Strand des Indischen Ozeans und gehört zum Ort Wadduwa, der ca. 30 km südlich von Colombo und ca. 60 km vom internationalen Flughafen CMB entfernt liegt. Das "Ortszentrum" befindet sich gut einen Kilometer südlich des Hotels, doch gibt es auch in unmittelbarer Nähe kleinere Lebensmittelläden, einen Bekleidungs- und Souvenirshop sowie ein Ayurveda-Zentrum (preiswerter als das Hotel!). Wenige Meter landeinwärts von der Hotelanlage entfernt verläuft die Bahnstrecke Colombo - Matara. Man braucht allerdings keinerlei Bedenken wegen des Bahnlärms zu haben: Zum einen wird sie, im Vgl. zu europäischen Strecken, von relativ wenigen Zügen befahren, zum anderen sind sowohl die Zimmer als auch der Pool und alle wichtigen Bereiche des Hotels zur Meerseite hin ausgelegt, so dass man kaum etwas davon mitbekommt. Die Hauptstraße ist ca. 200 m vom Hotel entfernt, dort gibt es eine Bushaltestelle mit Verbindungsmöglichkeiten ins Zentrum von Wadduwa, nach Kalutara (nächstgrößere Stadt), Colombo oder Galle. In einigen 100m Entfernung gibt es auch Bahnhöfe, von dort kann man fast alle Orte der West- und Südwestküste zwischen Colombo und Matara erreichen. Ca. 3-4 Km entfernt (Nord) liegt Panadura mit einem wichtigeren Bahnhof: Dort halten weitaus mehr und auch schnellere Züge, um z.B. nach Colombo oder Galle zu fahren. Der Ort Wadduwa ist typisch für sri lankanische Verhältnisse: Links und rechts der belebten Hauptstraße reihen sich Geschäfte und Banken, das Ortsbild ist, abgesehen von Tempelanlagen o.ä., eher hässlich. Dort findet man diverse Waren des alltäglichen Bedarfs, einen Markt, Supermarkt, Bekleidungsgeschäfte etc.. Wir hatten das Gefühl, dass sehr wenig Leute das Hotel zu verlassen scheinen, so dass man in Wadduwa und andernorts, im Gegensatz z.B. zu Destinationen in Europa, kaum Touristen sieht, dementsprechend ist auch das Angebot kaum auf diese Zielgruppe zugeschnitten. Praktische Konsequenz daraus ist z.B. die Tatsache, dass es in Wadduwa kaum Restaurants gibt. Mannigfache Ausflugsmöglichkeiten werden einem im Hotel von den diversen Reisegesellschaften (TUI, ITS, Thomas Cook usw.) ebenso angeboten wie vor und hinter dem Hotel von sog. "Beach Boys". Wir haben an einer 2-tägigen Fahrt nach Kandy/Sigiriya/Dambulla über Jahn Reisen teilgenommen (wegen starken Kaffeefahrtcharakters nur bedingt zu empfehlen) und an einer 2-Tagesfahrt, die uns in den Yala-Nationalpark und nach Galle führte mit der hotelinternen Reisegesellschaft (empfehlenswert). Da man aufgrund des Linksverkehrs und der sehr gewöhnungsbedürftigen Fahrweise auf Sri Lanka eigentlich kein Auto mieten sollte, ist man bei Ausflügen sehr stark auf andere angewiesen. Colombo oder Orte an der West- und Südküste (Galle, Bentora, Beruwela, Mount Lavinia usw.) kann man allerdings sehr gut auf eigene Faust mit Bus oder Bahn erkunden. Beide Verkehrsmittel sind im Vergleich zu den Tuktuk-Taxis sehr schnell, man atmet weniger Abgase ein und sie sind extrem billig (Preise im Cent-Bereich). Ab Kalutara oder Panadura kann man auch in private Expressbusse einsteigen, die klimatisiert, noch schneller, aber auch etwas teurer sind. Die Taktfrequenz des Öffentlichen Verkehrs ist sehr gut, allerdings gibt es im wesentlichen kaum Pläne, so dass Bus-/Bahnfahren (je nach Ziel) komplizierter ist als hier zu Lande. Da die Einheimischen sich aber fast alle sehr gut damit auskennen, englisch sprechen und hilfsbereit sind, ist diese Problematik nicht allzu wild. Weitere Touren (mit Ausnahme von Kandy) kann man, wenn man nicht ewig Zeit und Ausdauer hat, eigentlich nur im Rahmen der organisierten Ausflüge machen oder man mietet sich ein Auto mit Fahrer (50-80 EUR/Tag). Insgesamt sollte man zur Raumüberwindung auf Sri Lanka mehr Zeit einrechnen als in Europa, die Durchschnittsgeschwindigkeit im Straßenverkehr beträgt geschätzte 30 km / Std. Wir waren insgesamt etwas von der unmittelbaren Umgebung enttäuscht, andererseits sind Orte wie Kandy, Galle oder Colombo recht schnell zu erreichen.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Das Hotel bietet eine sehr große Freizeitanlage. Diese ist im wesentlichen eine große Rasenfläche mit Kokospalmen, anderen tropischen Pflanzen, einem großen und interessant gestalteten Pool sowie weiteren Wasserflächen. Die hohen Kokospalmen sind als Schattenspender, v.a. im Vgl. zu Sonnenschirmen, sehr angenehm und geben einem das gewisse "tropical feeling". Man bekommt dort Liegen und Handtücher kostenlos zur Verfügung gestellt - egal ob all inclusive oder nicht, im ganzen Poolbereich gibt es Getränke- und Speisenservice (natürliuch nur für "All-In-Gäste" kostenlos). Tipp: King Coconut. In Bereich der Anlage gibt es im wesentlichen 4 Tierarten: Steifenhörnchen (süüüüüß!!!), kleine, weiße Kraniche (stören nicht), grüne Papageien (ab nachmittags/abends) und Krähen. Letztere wirken etwas unexotisch, gehören in Sri Lanka aber anscheinend immer dazu. Sie erzeugen eine gewisse Geräuschkulisse, an die man sich aber schnell gewöhnt. Wichtig ist, dass man sich nicht unmittelbar unter eine Kokospalme (Abstand: ab 2m) legt, sonst ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, "Verdauungsrückstände" abzubekommen. In einigen Beschreibungen des Hotels hier kursieren Horrorstories über diese schwarzen Vögel, die einem angeblich den Aufenthalt am Pool etc. unmöglich machen, das können wir aber nicht nachvollziehen, so schlimm ist es nicht. Der Strand ist traumhaft schön und in Hotelnähe auch sauber. Insgesamt sind die Strände in dieser Region recht einsam, allerdings auch nicht immer sauber. Sri Lanka ist ein Entwicklungsland und oft leben sehr arme Menschen in Strandnähe, so dass man auch keine 100% müllfreien Strände erwarten sollte (wie gesagt: in Hotelnähe ist alles tiptop). Etwas lästig sind die "Beach Boys", das sind Leute, die einen am Strand oder sonstwo ansprechen, um einem irgendwas zu verkaufen. In Wadduwa sind es aber recht wenige, hauptsächlich Mittler von Reiseveranstaltern. Die Sportmöglichkeiten des Hotels habe ich im Kapitel "Service" bereits erwähnt, außerhalb gibt es Ayurveda - Massagen, die auch das Hotel bietet, allerdings zu Preisen auf fast mitteleuropäischem Niveau (Tipp: direkt gegenüber vom Hotel gibt es einen Anbieter). Das Hotel bietet im Foyer zwei Internet-PC's, die man kostenlos nutzen kann. Es gibt auch WLAN, allerdings zu unverschämt hohen Preisen (Stundenabrechnung). Abends gab es stets Live-Musik von täglich wechselnden Bands. Die Qualität war sehr unterschiedlich, von "geht gar nicht" bis "sehr gut", war alles dabei. Einmal erlebten wir im Hotel eine schöne traditionelle Tanzshow, außerdem kommt mindestens einmal wöchentlich ein Elefant vorbei, auf dem man (evtl. sogar kostenlos) reiten kann.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Mehr Bilder(7)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Januar 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Walther
    Alter:31-35
    Bewertungen:9