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Eberhard (71+)
Alleinreisendim August 2020für 1-3 Tage
Verreist während COVID-19

Feine Adresse im Grünen

5,0/6
Das 1991 eröffnete und vor einigen Jahren renovierte Traditionshaus ist eine der guten und in Normalzeiten viel besuchten Adressen im Speckgürtel Frankfurts. Hauptsächlich sind es Geschäftsleute und Messebesucher, die hier absteigen, in Corona-Zeiten allerdings und noch dazu im Ferienmonat August dümpelte das Haus mehr oder weniger still vor sich hin und bot so gut wie kein Hotelambiente. Die Lobby mit den coolen Rezeptionstresen, das Foyer und die öffentlichen Bereiche sind extravagant und stylish mit komfortablen Sitzgruppen und allerlei ungewöhnlichem Dekor gestaltet, einen durchgehend prägenden Stil konnte ich allerdings nicht erkennen. Preislich befindet sich das Hotel in den Hauptbusinesszeiten im gehobenen Rahmen, ich bezahlte bei einem Veranstalter mit langer Vorausbuchung 110 €/Frühstück. Gäste mit PKW haben eine hoteleigene, helle und bequem zu befahrende Tiefgarage zur Verfügung, pro Tag werden recht happige 22 € verlangt (zahlbar am Kassenautomaten oder an der Hotelrezeption). An Wochenenden findet man auch kostenfreie Straßen-Parkplätze in der näheren Umgebung.

Lage & Umgebung5,0
Das Hotel liegt prominent am Eingang des Kurparks und damit auch in der Nähe des Casinos. Ins Zentrum der Stadt mit vielen Geschäften, Einkaufszentren, Restaurants und Cafés geht man ebenfalls nur wenige Minuten. Vom Bahnhof aus verkehren ständig Züge nach Frankfurt, zur Messe und auch zum Flughafen. Letzterer ist vom Hotel etwa 20 km entfernt, das Taxi verlangt für diese Strecke schon mal stolze 70 - 80 € (evtl. auch mehr).

Zimmer6,0
Auf 6 mit mehreren Liften erreichbaren und mit schönen, dicken Teppichen ausgestatteten Zimmerfluren verteilen sich etwa 175 Zimmer und Suiten, während meines Aufenthaltes war sicherlich weniger als ein Viertel davon belegt. Dank eines Upgrades bewohnte ich ein luxuriöses, ca. 40 qm großes Zimmer mit wertiger Austattung und hohem Wohnkomfort. Zum Equipment zählten u.a. ein Parkettboden mit aufgelegtem, dunklen Teppich, ein Boxspring-Doppelbett mit phantastischer Matratze (Steigenberger eben ...) und ebensolchen Kopfkissen, Tischchen mit breitem Polstersessel und Stehlampe, Flatscreen, Kaffee-/Teecorner mit Wasserkocher, Kühlschrank (derzeit generell ohne Befüllung), arbeiitsfreundlicher, großer Schreibtisch mit AlarmClock/Radio sowie zwei hohe zu öffnende Fenster in Richtung (nachts ruhiger) Kaiser-Friedrich-Promenade. Die (eigentlich stufenweise verstellbare ) Aircon lief eingeschränkt auf nur einer Stufe. Die verspiegelte Garderobe mit viel Platz und Laptop-Elsafe. Ebenfalls sehr geräumig das auch bei voller Beleuchtung etwas dunkle Bad, hier gab es eine Wanne mit Duscharmatur (in anderen Zimmern möglicherweise eine begehbare Dusche?), komfortablen Waschtisch mit viel Ablagefläche, großem Spiegel, sehr effizienten Haarföhn, Kosmetikspiegel, Shampoos sowie beste Hand-und Badetücher. Das WC in einem etwas abseitigen Raumabschnitt.

Service3,0
Die Services und Zahl des Personals sind angesichts Corona offenbar (stark) eingeschränkt, am Ankunftstag begegnete ich an der Rezeption einem einzigen Mitarbeiter, dem Azubi, der den Laden "schmiß" und damit den Eindruck unterstrich, daß derzeit tatsächlich auf Sparflamme "gekocht" wird. Die sehr wenigen Mitarbeiter begegneten mir (und den anderen Gästen) jedoch freundlich und zuvorkommend, der hohe Standard von Steigenberger soll schließlich auch in schweren Zeiten gehalten werden. WLAN ist im Haus frei verfügbar, es gibt einen Wäsche-und Reinigungsservice, ein Klavierspieler unterhält die nicht vorhandenen Gäste ab dem späten Nachmittag im Foyer. Weitere derzeit durchgeführte Dienstleistungen müssen erfragt werden, Einzelheiten dazu gibt es weder auf dem Zimmer - wie früher in der guten, alten Schreibmappe- , oder sonstwo im Haus, sei es nun in schriftlicher oder digitaler Form.

Gastronomie4,0
Aktuell bietet das Haus eine abgespeckte Gastro-Version, dies macht sich in Öffnungszeiten von Restaurant/Bar und der Auswahl an verfügbaren Speisen bemerkbar. Verhungern und verdursten wird hier trotzdem niemand, besonders schön ist das Speisen bei warmen Temperaturen auf der neben dem Hoteleingang ruhig gelegenen Sommerterrasse, Ich selbst nahm nur das ab 6.30 Uhr im "Ritters" angebotene Frühstück ein, dieses bietet überraschenderweise eine recht große Auswahl an Speisen und Getränken auch am Buffet (u.a. mit Rühreiern, Speck, Kartoffeln etc.). Kaffees, weitere Eiergerichte oder Brot/Brötchen werden an den Tisch gebracht, letzere in einer Papiertüte. Nachbestellungen waren jederzeit möglich. Den Vorschriften entsprechend müssen die Servierdamen leider nach wie vor diese unseligen Masken tragen, der Kommunikation zwischen Gast und Hotel wäre es mehr als dienlich, wenn sich das Personal - wie es einige hinter vorgehaltener Hand fordern - endlich für Visiere entscheiden dürfte. Fast ein bißchen komödiantisch in diesem Zusammenhang mein Check-Out, als ich einigen vermummten Rezeptionisten gegenüberstand und - noch dazu getrennt durch die Glasscheibe - sie meine Worte nicht verstanden und ich nicht die ihren. Mit heruntergezogener Maske klappte der Kontakt dann.

Sport & Unterhaltung1,0
Gibt es derzeit nicht - Fitnessraum, Sauna und Dampfbad sind wegen Renovierung aktuell geschlossen.

Hotel5,0

Preis-Leistungs-Verhältnis: Angemessen
Infos zur Reise
Verreist als:Alleinreisend
Kinder:Keine Kinder
Dauer:1-3 Tage im August 2020
Reisegrund:Arbeit
Infos zum Bewerter
Vorname:Eberhard
Alter:71+
Bewertungen:462
NaNHilfreich