- Preis-Leistungs-VerhältnisSchlecht
Das Hotel ist in einem kleinen vierstöckigen Eckhaus untergebracht. Es macht einen eher einfachen Eindruck, ist im Eingangsbereich aber modern gestaltet. Es gibt eine kleine Lobby mit Rezeption und einen superkleinen alten Lift ohne Innentür. Daneben gibt es auch ein mit Teppichboden ausgelegtes Treppenhaus. Die Flure in den Etagen sind ebenfalls mit Teppich ausgelegt.
Mein Zimmer befand sich im zweiten Stock. Es war sehr klein, mit Teppich ausgelegt und hatte ein sehr schmales enges Bett. Das Kissen war aber ok; ein Zusatzkissen lag im Schrank. Mit beiden Kissen bin ich gut gelegen. Allerdings war das Zimmer sehr heiß. Es gab keine Klimaanlage und von dem Fenster, das aus zwei Teilen bestand, ließ sich nur ein kleines Seitenfenster öffnen. Das große zentrale Fenster ließ sich weder kippen noch öffnen. Das Fenster hatte ein Rollo, das sich herunterkurbeln ließ. Der Blick fiel auf die Davidstrasse. Obwohl dies eine kleinere Nebenstraße war, war sie nicht sehr ruhig. Sowohl Autoverkehr als auch vor allem die ganze Nacht hindurch schreiende Menschen störten den Nachtschlaf. Entweder man schloß auch das kleine Seitenfenster, dann hörte man das Geschrei nicht, konnte aber wegen der Hitze kaum schlafen, oder man ertrug das Geplärr, das die gesamte Nacht durch bis in die frühen Morgenstunden ging. Mitten in der Nacht gab es zudem einen Stoß aus dem Nebenzimmer, der mein gesamtes Bett erzittern ließ. Insgesamt habe ich in diesem Hotel daher nicht besonders gut geschlafen. Das Zimmer war in einem biederen Design gehalten aber ok. Es gab einen kleinen Schreibtisch mit einem handschriftlichen Willkommensgruß. WLAN funktionierte. Es gab eine befüllte Minibar und einen Wasserkocher mit Teebeuteln. Kein Bademantel mit Schlappen auf dem Zimmer. Das sehr kleine und enge Bad war modern in weiß gekachelt mit enger Duschkabine mit Glasfalttür. Keine zusätzlichen Pflegeprodukte im Bad.
Ein richtiges Restaurant hatte das Hotel nicht. Es gab einen kleinen Frühstücksbereich in der Lobby gegenüber der Rezeption. Als ich dort morgens ankam, war kein Personal anwesend. Erst nach fünf Minuten erschien eine Kraft. Ich bestellte Tee, erhielt aber keinen, nur heißes Wasser, das indes nicht mehr heiß genug war, daß man damit nachträglich hätte einen Pseudotee produzieren können. Faktisch gab es zum Frühstück daher keinen Tee und für mich kein Heißgetränk. Ein absolut mangelhafter Service. Ich habe mir dann auf dem Zimmer mit dem dortigen Wasserkocher noch in aller Eile Tee bereitet, allerdings gab es hier leider keinen schwarzen sondern nur grünen Tee. Zudem stand eine kleine Flasche Wasser mit Kohlensäure kostenlos bereit. Das Frühtsücksbuffet im übrigen war ok, klein aber das Meiste war da. Es fehlte mal wieder Zitrone, was aber mangels Tee ohnehin egal war. Rührei kam erst verspätet. Ansonsten gab es nichts Außergewöhnliches. Mit 15 Franken war das Frühstück überteuert.
Der Service war ok. Etwas bürokratischer Check-in mit unverhältnismäßiger Datenabfrage. Check-out rasch. Die Kurtaxe wurde ohne zu Fragen berechnet obwohl die Rechnungsanschrift eine Anwaltskanzlei war.
Das Hotel liegt zwei Parallelstraßen vom Bahnhof entfernt in der Davidstrasse, die mir schon wegen des Namens sympathisch war. Vom Bahnhof lief man ca. zehn Minuten zu dem Hotel hin. In die Innenstadt lief man ca. 20 Minuten zu Fuß. Auf dem Weg zum Bahnhof gibt es Geschäfte zu Versorgungszwecken sowie am Bahnhof ein großes Postamt. Vom Bahnhof St. Gallen aus bestehen Bahnverbindungen zum Bodensee, ins Rheintal und in Richtung Zürich und Zürich-Flughafen.
Beliebte Aktivitäten
- Kultur & Erlebnis
- Ausgehen & Nightlife
Es gab keine Wellness- und Fitnesseinrichtung in diesem Hotel.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Alleinreisend |
Dauer: | 1-3 Tage im August 2018 |
Reisegrund: | Stadt |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | David |
Alter: | 46-50 |
Bewertungen: | 682 |
Grüezi Herr David Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Eindrücke von Ihrem Aufenthalt im Sorell Hotel City Weissenstein zu teilen. Ich bedauere sehr, dass wir Sie von unserem Hotel nicht überzeugen konnten. Ihre Beurteilung hilft uns jedoch, uns in den von Ihnen erwähnten Bereichen, wie z.B. Frühstücksservice zu bessern. Ihr Erlebnis überrascht mich sehr, denn es entspricht nicht dem Servicegedanken der Sorell Hotels. Gerne würde ich mehr über dieses Vorkommnis erfahren und Ihnen persönlich eine angemessene Wiedergutmachung unterbreiten. Ich freue mich, wenn Sie sich deshalb mit mir persönlich in Verbindung setzen. Wir würden uns freuen, wenn wir Sie dennoch wieder in den Sorell Hotels begrüssen dürfen und Sie uns eine zweite Chance geben. Freundliche Grüsse, Andreas Seubert & Team