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Babette (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2007 • 2 Wochen • Wandern und Wellness
Malle von seiner angenehmen Seite
4,6 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Eher gut

Gesamteindruck: schlichter 60er Jahre Charme mit Betonung auf Sauberkeit. Was die anderen Gäste angeht, war von Alleinreisenden bis Rentnerehepaar eigentlich alles dabei. Das Hotel ist hellhörig, wie hier auch schon beschrieben. Aber abgesehen davon, dass die Nachbarn im Zimmer nebenan ständig am Wasserhahn rumgeschraubt haben (so hörte es sich zumindest an), hielt sich die Geräuschkulisse auf Mietwohnungsniveau. Beim Hotel kann man einen Safe für € 12,- / Woche anmieten. Bei den fadenscheinigen Schlössern und Zimmertüren für Wertsachen auf jeden Fall zu empfehlen. Porto Petro ist genau, was wir haben wollten: ein kleiner, überschaubarer Ort, in dem man nicht im Massenrummel untergeht und in Ruhe die Sonne und das Meer genießen kann. Wir hatten immer zwischen 27 – 30 °C, abends war aufgrund auffrischenden Windes an zwei Tagen eine Jacke / ein Pulli erforderlich. Eine Nacht gab es ein heftiges Gewitter, so dass das Meer dann leider aufgrund von Sturm und Unwetter etwas aufgewühlt und Schnorcheln nicht möglich war und an einigen Stränden massenhaft Seetang angeschwemmt wurde (was beim Durchwaten sehr unangenehm war). Meer war noch schön warm!


Zimmer
  • Gut
  • Auch hier sei nochmals die Sauberkeit erwähnt. Handtücher werden auf Wunsch, Bettwäsche einmal die Woche gewechselt. Wir hatten die Zimmermädchen allerdings extra darauf hingewiesen, dass wir einen Handtuchwechsel nur wünschen, wenn diese auf dem Bett liegen, sonst hätten sie die täglich gewechselt. Ansonsten beschreiben die Schilderungen aus diesem Forum das Nereida ziemlich genau. Die Zimmer sind einfach, zweckmäßig ausgestattet. Von Kleinigkeiten wie hier und da Grünspan oder etwas Rost an den Armaturen, ein etwas muffiger Geruch des Holzes und den Plastik-Matratzenschonern abgesehen gab es nichts zu bemängeln. Nicht schön fanden wir allerdings, dass obwohl neben dem Waschbecken ein Aufkleber angebracht war „bitte Wasser sparen“ die Toilettenspülung ständig vor sich hin tröpfelte. Euronorm ist nicht bei allen Steckdosen anzutreffen, deswegen empfiehlt es sich, einen Adapter mitzunehmen.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Das Frühstück war in Ordnung, die hier eingestellten Bilder vom Frühstücksbuffet stellt die Auswahl an Joghurt, Schinken, Wurst, Käse und Brot (Croissants, Milchbrötchen, Brötchen, Brot, Toast) treffend dar. Positiv hervorzuheben: es gab jeden Morgen frisches Obst, v. a. Melonen und Feigen, aber auch Nektarinen, Pfirsiche und Orangen. Nicht so schön: mir persönlich hat der süße Brotaufstrich gefehlt. Die vorhandene Marmelade (Pflaume war abgelaufen!, Orange mag ich nicht und Erdbeer schmeckte irgendwie nur künstlich) traf nicht meinem Geschmack.


    Service
  • Gut
  • Keinerlei Beanstandungen: freundlich, verbindlich, aufmerksam, jederzeit auskunftsbereit und um das Wohlergehen der Gäste besorgt. Chef und Sohnemann sprechen recht gut Deutsch.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Das Hotel Nereida liegt mitten im Ort unmittelbar am Hafen. Und die Lage ist eigentlich auch das größte Manko, da es direkt an der Durchgangsstraße liegt. Nun sind wir aus Köln, ich bin Verkehrslärm aus der Innenstadt gewohnt, und wir waren nicht in der Hauptsaison da, dennoch sind Oropax unbedingt zu empfehlen, zumal wenn gegen 07: 00 Uhr die Müllabfuhr, Straßenkehrer und Laubpuster um die Häuser ziehen. Die Verkehrsanbindung mit dem Bus ist zwar vorhanden – es gibt eine direkte Busverbindung nach Palma, Rückfahrkarte kostet allerdings € 14,- / Nase, ab zwei Leuten ist man mit einem kleinen Mietwagen fast günstiger dran – da aber (fast) alle Ziele im Inselinneren und an der Westküste mit dem Bus nur über Palma zu erreichen sind, die Busse nicht unbedingt auf Anschluss getaktet sind, der letzte dann auch schon gegen 19: 00 ab Palma fährt, ist man für Wanderausflüge in Tramuntana aufs Auto angewiesen. Marktbesuch beispielsweise in Sineu kann man komplett vergessen, weil man nicht vor 11: 00 Uhr mit dem Bus anlanden würde, was a) bei Marktschluss gegen 13: 00 schon sehr spät ist und b) man bei dem Massenansturm genau in die Hauptschwemme kommt. Man kann über das Hotel oder die Reiseleitung Fahrräder und Autos mieten, die einem u. U. auch ans Hotel geliefert werden. Cala D'Or ist allerdings nur ca. 25 Min zu Fuß entfernt und bei der unglaublich großen Auswahl lohnt sich ein Preisvergleich unbedingt! Zumal der Service, so haben wir zumindest in einem Fall beobachtet, auch nicht unbedingt zum gewünschten Zeitpunkt anliefert. Wir haben insgesamt drei Wanderungen gemacht (jeweils > 5 h): Alcúdia, Küstenwanderung Deía – Port Soller und Puig Massanella. Bei der Entfernung von max. 120 km zum Ausgangspunkt der Wanderungen hatten wir immer zwischen 1, 5 – 2 h Anfahrtszeit, vor allem die Rückfahrt nach den langen Wanderungen zieht sich dann etwas.Unsere Erfahrung beim Fahrradverleih: beim nächsten Mal nehmen wir Flickzeug mit. Letztlich war mein Platten zwar ärgerlich, aber der Verleiher hat uns kostenlos innerhalb von 45 Min. ein Ersatzfahrrad nach Cala Móndrago geliefert (im Mietvertrag darauf achten: kostenloser Reparatur-/Austauschservice im Umkreis von 20 km). Porto Petro hat zwei kleine Strände im Süden, die man zu Fuß in ca. 20 Min erreichen kann. Einer davon gehört quasi zum Hotel Blau und ist in der Hauptsaison bestimmt gut voll. Der Parque Nacional Móndrago ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad gut zu erreichen und ganz nett als „Naherholungsgebiet“ und Wander-/Spaziermöglichkeit. Porto Petro ist ein kleiner Ort, d. h. Nachtprogramm beschränkt sich auf eine Disco, die zu unserer Urlaubszeit nur Freitag und Samstag ab 0: 30 aufgemacht hat und dann auch leer war oder Parties im Yachtclub (vermutlich aber geschlossene Gesellschaft). Restaurants gibt es einige, das nach unseren Erfahrungen beste Preis-Leistungsverhältnis bietet La Caracola, unschwer an den voll besetzen bzw. vorreservierten Tischen zu erkennen bzw. an den Warteschlangen, selbst wenn im Nachbarrestaurant alles leer ist. Freundlicher, aufmerksamer, professioneller Service, selbst-eingelegte leckere Oliven gibt es nebst frischem Brot hier umsonst dazu. Ca’n Martina: vom Hotel aus gesehen links am Hafen, unaufmerksamer Service, vergleichsweise teuer und Portionen für den hohlen Zahn.Portomar: 1. Restaurant rechts am Hafen, Chaos (Vorspeise kam als Nachspeise, andere Bestellungen komplett vergessen), sehr unfreundlich (haben uns an einem Abend statt zu platzieren am Straßenrand stehen lassen), Preise und Essen waren aber ok.Porto Petro: Restaurant über dem Supermarkt am Hafen, gutes Essen, Service etwas unverbindlich und die (bezahlten!) Oliven und schmecken längst nicht so gut wie im Caracola!


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Wellness
    • Sport

    Wir haben den Pool nicht genutzt, machte aber – wie alles andere auch – einen sehr gepflegten Eindruck.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: AngemessenHotel entspricht der KatalogbeschreibungHotelsterne sind berechtigt
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im September 2007
    Reisegrund:Wandern und Wellness
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Babette
    Alter:36-40
    Bewertungen:4