Lt. Katalog verfügt das Hotel über 550 Zimmer. Diese verteilen sich auf das Haupthaus eingerahmt von einigen Bungalows (20) . Neben der großzügigen Poolanlage verfügt das Hotel über einen eigenen Strand, der nur für Hotelgäste verfügbar ist. Das Hotel ist in einem guten Zustand (landesüblich). Die Anlagen sind sauber und gepflegt. Während unseres Aufenthaltes wurde das Hotel überwiegend von dt. Gästen genutzt. Es waren aber auch Briten, Russen (übersichtlich), Dänen, u.a. Nationen vertreten. Sowohl Paare als auch viele Familien waren unter den Gästen. Wir waren in einer Juniorsuite im Haupthaus untergebracht. Bei der Einreise ist pro Person 20 EUR? für das Visum zu zahlen (bar). Beim Buchen der Reise wurde darauf nicht hingewiesen. Wenn man mit dem Personalausweis einreist, benötigt man für das Visum auch noch ein Foto. Also besser mit dem Reisepass nach Ägypten fliegen. (Am Flughafen lagen Ausweiskopien ohne Foto herum - zur Not ging das wohl auch - ist aber ein toller Start in den Urlaub) Unser Reiseleiter (Gebriel) hat uns schon beim Begrüßungstreffen mit wertvollen Tipps geholfen. (Wie man lästige Verkäufer abhält, wie man ordentliche Preise aushandelt, ...). Er war jeden Tag einige Stunden im Hotel und immer freundlich und hilfsbereit. Alles Gute von hier aus Gebriel! Während unserer Reisezeit war es sehr heiß (35°C). Allerdings wehte aus Richtung Meer ein angenehmer kühlender Wind, der wahrscheinlich auch den nahen Flughafen unbemerkbar machte. Auf unseren Ausflügen wurde es teilweise richtig "knackig" warm. Wir hatten ein Thermometer mit, auf dem in Luxor der Spitzenwert von 52°C gemessen wurde (wahrscheinlich in der Sonne - der Sensor guckte immer aus dem Rucksack). In Kairo waren um die 40°C im Schatten. Wenn man damit Probleme hat, sollte man lieber im Winter nach Ägypten fahren. Auf den Ausflügen waren wahrscheinlich deshalb auch keine älteren Gäste anwesend. Man kann per Handy nach Deutschland telefonieren. Da man sich aber außerhalb der EU befindet, schrumpft das Prepaid-Guthaben rasant. Auf den Inlandflug nach Kairo wurde nicht auf die 100ml-Regel bei Flüssigkeiten geachtet. (Nebenbei bemerkt: Der Beamte, der an der Anlage saß, wo das Gepäck durchleuchtet wurde, kämpfte gegen den Schlaf - hin und wieder erfolglos). Dafür mussten wir schon auf dem Rückflug nach Deutschland an der ersten Kontrolle das Wasser abgeben. War es Zufall, dass der 1/2 Liter Wasser in der Duty Free-Zone 4 Euro kostete? Wir waren vor einiger Zeit mal in Marokko. Dort war es nicht möglich, durch die Straßen zu gehen und mal nach irgendeiner Auslage eines Geschäftes zu sehen, ohne gleich in den Laden gezerrt zu werden. Angenehm überrascht waren wir in diesem Punkt von Ägypten. Verkaufen wollte man auch dort, aber nicht halb so aggressiv (bis auf wenige Ausnahmen). "La Shukran" = "Nein, danke"
Unser Zimmer war für 2 Erwachsene und 2 Kinder ausreichend groß. Auf das zweite Zustellbett haben wir verzichtet. Unser Kleiner (5 Jahre) hat bei uns im Doppelbett geschlafen. Im Flurbereich ist ein großer Wandschrank mit Safe. Die Getränke in der Minibar sind extra zu bezahlen. Jedes Zimmer hat Meerblick. Die Zimmer sind sauber. Im Badezimmer gab es eine Wanne mit Duschvorhang. Bei den Sanitärobjekten und Armaturen darf man keinen dt. Standard erwarten. SAT-Fernseher war vorhanden - irgendein dt. Programm war dabei - haben wir aber nicht genutzt.
Unsere Mahlzeiten nahmen wir fast ausschließlich nur im Shams-Restaurant ein. Man kann bei Früh- und Abendessen zwischen zwei Restaurants wählen. Tagsüber kann man Fast Food am Poolgrill oder landestypisch im Restaurant in der Nähe des Strandes speisen. Kleinere Stände gibt es direkt am Strand und am Pool (Mini Pizza Magherita und Pizza Salami), Süßspeisen am Pool (Waffeln, Eis) und an der Bar Le Terrace (Eis, Grapes). Wasserspender sind im ganzen Hotel verteilt. An den Plätzen, wo es Essen gibt, kann man sich auch Cola, Fanta, Bier und Wein zapfen. Trinkgelder sind üblich und werden erwartet. In den Restaurants gibt es Boxen im Eingangsbereich. Dorthinein kommt das Trinkgeld. Dieses Tringeld wird unter dem gesamten Personal verteilt. Dadurch kommt das Küchen- und Reinigungspersonal auch etwas ab. Als Tipp: Wir haben uns vor der Reise mit 1 Dollar-Scheinen eingedeckt. Diese haben wir als Trinkgeld gegeben. Das erspart den Angestellten das Eintauschen der Münzen in Bargeld, da die Banken keine Münzen sondern nur Scheine akzeptieren, sind die Angestellten gezwungen bei den Hotelgästen nachzufragen, ob jemand die Euro-Münzen in Scheine wechselt. Wir haben von einigen Gästen gehört, dass viele Verdauungsprobleme hatten. Anfangs hatten wir auch die ein oder andere Schwierigkeit. Wir sind irgendwann mal dahinter gekommen, dass den (Mix-)Getränken Eiswürfel beigemischt wurden. Nachdem wir diese gemieden haben, gab es keine Probleme mehr. Unser Kleinster machts sich nichts aus Cola, Fanta und Co. Er hatte als einziger keine Probleme. Außerdem verleitet das reichhaltige Angebot an verschiedenen Speisen, dass man alles probieren möchte. Das haben wir irgendwann auch gelassen und uns eingeschränkt. Unserer Meinung nach könnte sich das auch negativ auswirken.
Wir haben schon viele Fernreisen unternommen, aber so einen professionellen Service wie in diesem Hotel, fanden wir noch nie. Gleich am zweiten Tag hatten wir ein negatives Erlebnis, dass uns fast vorzeitig abreisen lies (einer unserer Kinder hat Allergien - trotz Nachfrage beim Personal, kam es zu einer starken allergischen Reaktion, die einen Notarzteinsatz erforderte). Am nächsten Tag hatten wir ein Treffen mit Chefkoch, Hotelleitung und Reiseleiter. Dort wurde die Verpflegung unseres Sohne besprochen. Ab da wurde die Angelegenheit Chefsache und wir hatten keinerlei Probleme mehr. Überaus dankbar sind wir, sowie lobend erwähnen möchten wir den Restaurantleiter des Chams - Reda Fathi! Wir konnten mehrfach erleben, dass auf Kritik sehr sachlich reagiert wurde und sich umgehend bemüht wurde Abhilfe zu schaffen. Was wir mitbekamen, war teilweise überzogen und bestätigt den "Ruf" den wir Deutschen uns im Ausland "verdient" haben. Wenn einem im All-Inclusive-Urlaub ein halbvolles Colaglas abgeräumt wurde und man dann ein "Fass" deswegen aufmacht, kann man nur mit dem Kopf schütteln - oder? Der Hotelangestellte nahm die Kritik ruhig auf - entschuldigte sich (dachte sich wahrscheinlich seinen Teil) und versprach sich darum zu kümmern. Unser Zimmerboy hat immer ordentlich geputzt und war sehr rücksichtsvoll, betreffs der Zeiten an denen er bei uns aktiv war. Danke Mohammed und alles Gute! Generell wird im Hotel englisch und / oder, entsprechend des hohen Anteils an dt. Gästen, deutsch gesprochen. An Serviceleistungen haben wir weder Wäscherei noch die Kinderbetreuung in Anspruch genommen, leider jedoch den Arzt (siehe oben). Der englischsprechende ("Not")Arzt kam nach ca. 1/2 h und machte einen souveränen Eindruck (kein Unterschied zu Deutschland).
Der Flughafen ist nur wenige Kilometer entfernt aber kaum bemerkbar (günstige Windrichtung; Starts und Landungen wurden kaum wahrgenommen). Zum Zentrum von Hurghada sind es einige Kilometer. Ein Shuttle-Service verkehrt täglich. Unsere Ausflüge haben wir im Hotel gebucht. Wir buchten mehrere Ausflüge gleichzeitig (u.a. Luxor und Flug nach Kairo) - dadurch bekamen wir etwas Rabatt.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Animateure versuchen Gäste zu ermuntern sportlich aktiv zu werden. Allerdings ohne lästig zu werden. Es wird am Strand regelmäßig Volley- und Fußball gespielt - im Pool Wasserball. Den Kinderclub haben wir nicht in Anspruch genommen, ebenso nicht die Disco. In der Lobby gibt es WLAN. Allerdings teilen sich viele Smartphones die Bandbreite. Somit kann man nicht davon ausgehen, jederzeit ohne Probleme in das Internet zu kommen. Den ein oder anderen Tag ging es gar nicht. In der Nähe des Hotels gibt es ein paar Souvenirmärkte mit festen Preisen. Außerdem gibt es einen Aquapark (200m schräg gegenüber). Lt. Hotelordnung ist es verboten, sich Liegen zu reservieren. Eigentlich sind am Strand und am Pool ausreichend Liegen vorhanden. Leider gibt es aber viele Gäste, die früh morgens je 2 Liegen am Strand und 2 am Pool reservieren. Wenn am Mittag Poolliegen mit Handtüchern besetzt sind, der zugehörige Sonnenschirm aber noch zu ist, weiss man was gespielt wird. Es würde mich nicht wundern, wenn der ein oder andere gefrustete Gast, der am Vortag seine Familie mangels zusammenhängender Plätze am Pool verteilt hat, am Folgetag während des Frühstücks die Liegen abräumt und Badetücher im Pool einweicht. Unseren Beifall hätte er....
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2012 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Jan |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 4 |


