Früh buchen, viel sparen: Urlaubs-Deals für 2026
Alle Bewertungen anzeigen
Kirsten & Klaus (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2009 • 1-3 Tage • Sonstige
Ringhotel Silberkönig
2,4 / 6

Allgemein

Seminarhotel der Akademie Baden-Württemberg, private Urlaubsgäste werden auch geduldet, weit und breit einziges Hotel ohne Blumen in den Blumenkästen


Zimmer
  • Sehr schlecht
  • Schon beim Eintreten ins Zimmer schlug uns ein Geruch von Reinigungsmitteln entgegen, der den muffigen Geruch der Einrichtung übertreffen sollte. Daraufhin mussten wir erst einmal lüften. Der Anblick der ausgeblichenen Plastikstühle auf dem Balkon nahm uns den Atem. 4 Sterne?? Auflagen für die wettergegerbten Stühle befanden sich im Schrank und waren ungefähr so dick wie ein Handtuch. Auf der Suche nach dem Radio, das im Zimmer sein sollte, sind wir lediglich auf eine vergilbte Bedienungsanleitung gestoßen, die sich festgeklebt in einer Nachttischkonsole befand, das Radio war nicht vorhanden. Der Fernseher lieferte verschneite Programme, die nach einigem Kabelrücken etwas klarer wurden. Auf den Schreck wollten wir uns erst einmal etwas aus der Minibar gönnen, allerdings war in dem dementsprechendem Schrank keine Minibar sondern lediglich ein Hinweisschild, dass es "momentan" keine Minibar gäbe und wir stattdessen auf ein Fläschen Wasser und ein Fläschen O-Saft eingeladen wären. KLASSE! Der Blick ins bahamabeige "Badezimmer" von Anfang der 80er Jahre setzte uns noch weiter zu. Die Beleuchtung war schummerig, die Fliesen vom Haarspray der Vorbewohner graffitimäßig dekoriert und der Schimmel steht in den Duschwandecken. Wir haben ein KOMFORTzimmer gebucht! Die Naßzelle ist ungefähr 2 m² groß. Der Einstieg in die Dusche unterhalb einer Schräge wurde zur Herausforderung, die Heizung funktionierte bei einer Außentemperatur von 12°C nicht. Nachdem wir an der Rezeption unsere Beschwerden vorgebracht hatten und unseren Aufenthalt von drei auf zwei Nächte verkürzt haben, wurde uns ein gleichwertiges Zimmer eine Etage tiefer angeboten (dies sei das einzige, was noch frei wäre). Wir wollten nicht vom Regen in die Traufe, da dort alles genauso war, kein Radio, keine Minibar, etc.. Am folgenden Tag hatten wir: neue Balkonstühle mit Auflagen, eine etwas hellere Badbeleuchtung, der verdreckte Behälter für Hygienebeutel wurde ausgetauscht und anderweitig plaziert, die Heizung funktionierte. Warum nicht gleich so ???????? Falls der Hotelier, wie schon zuvor, zu dieser Bewertung Stellung nimmt: Nehmen Sie sich vorher einmal die Zeit, mit Ihrer Frau eine nette Nacht in Komfortzimmer 204 zu verbringen und gönnen SIe sich dieses "First-class-Feeling"! Schön, dass Sie ununterbrochen renovieren, aber bitte seien Sie so fair und teilen Sie Ihren Gästen mit, dass Sie ein Zimmer im 80er-Jahre-Flair erhalten. Damit ersparen Sie den Gästen so manche Enttäuschung.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • das Essen ist einem 4-Sterne-Haus entsprechend, der Service nicht. Flapsige Anworten waren an der Tagesordnung. Frühstück: der frühe Vogel fängt den Wurm....., wer um 9:00 Uhr zum Frühstück kommt, muss mit dem Vorlieb nehmen, was die Seminarteilnehmer übriggelassen haben. Auf Nachfrage erhält man irgendwann dann doch noch das Fehlende. Die Brötchen waren entweder sehr cross (aufgebacken?) oder sehr gummiartig, der Frischwurstaufschnitt und Schinken liegt wie beim Metzger (turmartig)damit es auch nicht zuviel Mühe macht. Auf die Frage "Tee oder Kaffee", die wir mit "Tee"beantworteten, hieß es: "den können Sie sich selber holen". Bei 4 Sternen erwarten wir wenigstens die Frage, ob man den Teee vielleicht auch gebracht bekommen möchte.


    Service
  • Schlecht
  • Check-in: keine Information zum Hotel und Umgebung, "der Ortsplan ist gerade aus, wird nachgereicht", wir warten heute noch darauf.... Tipp von der Rezeption: "nehmen Sie den Fahrstuhl, dann ist das Gepäck nicht so schwer", keinerlei Angebot von Hilfe beim Gepäcktransport in den zweiten Stock. Man beachte: es handelt sich hier um ein 4-Sterne-Haus, das sich im Eingangsbereich als "First-class" bezeichnet. Bei Beschwerden: erst abweisend, dann einsichtig.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • inmitten von Wiesen am Wald unweit von Nahverkehrszug und Bundesstraße relativ ruhig gelegen


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Mehr Bilder(4)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1-3 Tage im September 2009
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Kirsten & Klaus
    Alter:41-45
    Bewertungen:10
    Kommentar des Hoteliers

    Sehr geehrte Gäste, Lob ist uns Ansporn, berechtigte und sachliche Kritik ist uns Verpflichtung. Wir danken ihnen sehr herzlich für die Offenheit. Ihre Meinung über unser Haus interessiert uns sehr, denn nur wenn uns Missstände bekannt werden, können wir für Verbesserungen bzw. Abhilfe sorgen. Die betroffenen Mitarbeiter wurden selbstverständlich in diesen Prozess einbezogen. Selbstverständlich möchten wir zu Ihren Beanstandungen Stellung nehmen, weil wir jegliche Beschwerden ernst nehmen, erst recht, wenn sie in der Öffentlichkeit verbreitet werden. Wir haben keine Angst vor Öffentlichkeit. Im Gegenteil. Es ist eine Chance für uns, in vielerlei Hinsicht zu lernen. Vielleicht ist während Ihres kurzen Aufenthaltes nicht alles so gelaufen, wie es in unserem Hause normalerweise üblich ist. Unsere Mitarbeiter haben Ihnen die Situation erklärt und baten Sie um Verständnis. Wie Sie wissen, ist an diesem Tage die Seniorchefin zu Grabe getragen worden und die Trauerfeier wurde im Hause abgehalten. Der normale Ablauf könnte deshalb ein klein wenig beeinträchtigt worden sein. Wir konnten Ihnen den gewünschten Tisch leider nicht anbieten, da das Restaurant „St. Georgs Stube“ aufgrund dessen reserviert war und die Trauergäste bereits eingetroffen waren. Ihre sehr große Verärgerung diesbezüglich können wir nachvollziehen. Wir glauben im Nachhinein jedoch nicht, dass Sie sich inmitten der Trauergemeinde wohler gefühlt hätten als in unserem Restaurant „Schwedistüble“. Bitte haben Sie Verständnis, dass ein solches Ereignis (wir sind ein kleiner Familienbetrieb mit persönlichen Bindungen) nicht spurlos an unseren Mitarbeitern vorbeigehen kann und die Konzentration vielleicht deshalb nicht dem normalen Standard entsprach. Dies erfüllt eventuell nicht die professionellen Höchstanforderungen, es ist aber allemal menschlich. Sollten Sie von unseren Mitarbeitern nicht korrekt betreut worden sein, bitten wir Sie nochmals um Verzeihung. Viele unserer Urlaubsgäste kamen an diesem Tage zu uns, um ihr Mitgefühl auszusprechen. Uns hat diese unerwartete Anteilnahme sehr gefreut, jedenfalls tat das Feingefühl und der Ausdruck von Menschlichkeit seitens der Gäste an diesen, für uns schweren Tagen, allen gut. Dass die Urlaubsgäste, welche etwa 50% unserer Gäste ausmachen nur, wie Sie schreiben, „geduldet“ werden, können die vielen Stammgäste und Gäste des Hauses ganz bestimmt nicht bestätigen. Es tut uns leid, wenn Sie diesen Eindruck bekamen. Unsere Park- und Hotelanlage und die Blumen um das Hotel sind doch mindestens genauso üppig, wie in anderen Häusern der Umgebung. Sicherlich haben Sie auch gesehen, dass im Erdgeschoss komplett und an der Eingangsseite die Balkonkästen sehr wohl bepflanzt sind. So wie auf den Bildern unser Erker. Sie haben Recht, dass keine Pflanzen vor den Zimmern sind. Sie können natürlich nicht wissen, dass dies aufgrund der exponierten Lage des Hauses von der Erfahrung her, nicht sinnvoll ist. Keine Blumenart hat die Witterungsverhältnisse bei Gewitter oder Sturm lange ausgehalten. Wegen der Ansicht haben wir deswegen in die Balkonschilder Malereien anbringen lassen. Auf Plastikblumen haben wir verzichtet. Aufgrund Ihres persönlichen Empfindens bezüglich des Frühstücks haben wir sofort einige Veränderungen eingeführt. Herzlichen Dank für Ihre detaillierte Beurteilung. Ihre Kritik, dass unsere Auszubildende Ihnen das Glas nicht wie üblich mit dem Emblem zur Gastsicht hingestellt hat, nahmen wir zum Anlass für eine kleine Sofortschulung. Das Gästezimmer 204, in dem Sie waren, wurde im Januar 2007 komplett renoviert inklusive der Überarbeitung der Möbel. Selbstverständlich verfügen die Zimmer über funktionsfähige TV Geräte neuerer Generation mit großer Diagonale und Radio. Die ausführliche Beschreibung befindet sich in der Zimmermappe. Das Bad Ihres Zimmers ist tatsächlich nicht so groß, wie wir es selbst gerne hätten, deshalb haben wir letztes Jahr begonnen, die Badezimmer zu vergrößern. Leider können wir nicht alles auf einmal machen. Das Bild des Bades im Internet bzw. auf unserem Prospekt entspricht den neuen vergrößerten Bädern. Die Plastikstühle in Ihrem Zimmer haben wir unverzüglich ausgewechselt und ebenso bekamen Sie sofort eine helle Badbeleuchtung, die irrtümlich eingesetzten schwächeren Leuchtmittel wurden ausgewechselt. Nachdem unser Hausmeister die Heizung aufgedreht hatte, funktionierte auch diese wieder tadellos. Bei dem Hygienebeutel handelt es sich nicht um Hinterlassenschaften der Vorgänger, sondern um kleine abgeplatzte Teilchen der silbernen Plastikoberflächen. Selbstverständlich haben wir die Box sofort durch eine neue ersetzt. Der Fairness halber sollte nicht unerwähnt bleiben, dass wir uns für die sachlich berechtigten Punkte Ihrer Kritik mehrfach entschuldigten, Sie zum Essen eingeladen haben, Ihnen ein Ersatzzimmer ohne Dachschräge angeboten haben, wegen der noch fehlenden Minibar kostenlose Getränke gereicht und kleine Aufmerksamkeiten auf das Zimmer gestellt haben. Wir danken Ihnen, dass sie dies als kleine Entschädigung für ihre Unannehmlichkeiten angenommen haben. Dies ist natürlich selbstverständlich und das mindeste, was wir als Zeichen unseres Bedauerns anbieten konnten. Ihre Empfehlung, dass wir selbst einmal in unseren Gästezimmern nächtigen sollten, kommen wir tatsächlich sehr wenig nach. Das letzte Mal war es im Februar diesen Jahres, als wir die neu gekauften Matratzen und Lattenroste geprüft haben. Bei dieser Gelegenheit dürfen wir anmerken, dass wir entgegen dem Trend in diesem Jahr schon eine sechsstellige Summe für die laufende Renovierung verbaut haben. Wir bedauern es sehr, dass wir Ihren hohen Ansprüchen nicht gerecht werden konnten. Ebenso tut es uns leid, dass wir Sie aufgrund der Ereignisse nicht persönlich kennen lernen konnten. Mit freundlichen Grüßen aus dem Schwarzwald Renate & Georg Birmelin